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Bald wieder Segler auf den Weltmeeren?

Die Zeiten der Segelschiffe auf den Meeren ist lange vorbei, zumindest in der Berufsschifffahrt. Umso interessanter ist das System von Skysails. Mittels eines Drachen der ähnlichem eines Spinnackers vor das Schiff gespannt wird sollen auch große Frachtschiffe gezogen werden.Bei letzten Tests hat laut einem Bericht des Flensburger Tageblatts ein 800t schwerer Tonnenleger mittels eines 80m² großen Kite immerhin 5 Knoten erreicht. Bei guten Winden soll sich der Treibstoffverbrauch um 50% verringern lassen, unter normalen Bedingungen um immerhin 10-35%.
Das ist doch mal ein innovatives Konzept, und dass das nicht nur ein Gedankenspiel ist kann man sich auf einem Videos ansehen.
Ich freu mich auf Segler auf den Weltmeeren. Beim Segelschein für das System lernt man dann allerdings wohl weniger wie man nen ordentlichen Knoten macht, sonden wie man die Kites wieder ent-knotet smile

Zwei Jahre durch die Arktis treiben

Eine französische Forschergruppe hat eine wirklich harte Forschungsreise gestartet. Mit einem Segler sind sie in die Arktis gesegelt, haben sich von einem Eisbrecher so weit wie möglich den Weg frei machen lassen und als das nicht mehr ging haben sie Schiff und sich selbst dort einfrieren lassen.
Nun wollen sie sich zwei Jahre lang mitsamt dem umgebenden Eis treiben und in knapp zwei Jahren und 1800km weiter wieder frei kommen. Während dieser Zeit wollen sie Klimaveränderungen studieren.
Näheres zur Mission inkl. Tagebuch kann man auf ihrer Webseite nachlesen.

Wasser von oben

Flensburg

Land unter im Cult
In der Stadt ist dieses Wochenende die Nautics zu der der gesamte Hafenbereich und was da so in der Nähe liegt zur Festmeile wird und durch diverse, möglichst große Segler seeseitig ergänzt wird.
Die Eröffnung am Freitag viel etwas feuchter aus als man sich im allgemeinen so wünscht, aber was soll’s, wir sind ja nicht aus Zucker.
Um 21:30 sollte die Lampionfahrt stattfinden, um 23:00 dann das Feuerwerk. Planmässig ab 21:00 zum Hafen geschlendert, den da noch leichten Regen ignoriert. Der stärker werdenden Feuchtigkeit von oben musste dann aber doch Tribut gezollt werden, also rein ins Cult, von dort kann man ja auch die Schiffe sehen bzw. kurz über die Strasse gehen.
Doch irgendwie wurde der Regen nicht weniger sondern mehr. Viel mehr. Bei “viel mehr” hätte ich es eigentlich belassen, aber die Realtiät machte daraus dann ein sehr viel mehr, gefolgt von verdammt viel mehr.
Optisch empfand ich es nur als stärkeren Regen, aber ein Blick auf die Füsse war dann doch sehr deutlich, aus dem Hof hinter’m Cult floss das Wasser durch den Laden nach vorn wieder raus. Normalerweise nimmt das Wasser die umgekehrte Richtung wenn die Förde mal wieder zu klein ist. Da hilft dann auch kein Wasserschott.
Hinten wurde notdürftig mit improvisierten Sandsäcken abgedichtet, vorn mit Besen und Abziehen das Wasser nach draussen geschoben.
Die Lampionfahrt fand dann doch noch statt, wenn auch mit knapp ner Stunde Verspätung. Das Feuerwerk war pünktlich und nach einem etwas blassen Start mit über 20min auch sehr sehenswert.
Leider wurde die Musik im Cult nachher mal wieder zu laut, so dass wir noch mal über die Meile gelaufen sind und dann noch mal ins Grisou geguckt haben. Aufgrund widriger Umstände in Gestalt eines alten Bekannten wurde es dann doch etwas später, bei gefühlten 2:00 zeigte die Uhr nach 4:00 und es ging auf mittlerweile abgetrockneten, aber deutlich vom Wasser gezeichneten Wegen nach Haus.