Skip to content

Kochen mit rowi: Kartoffelgratin

Wichtig: Ich habe keine Ahnung von Lebensmitteln oder vom kochen. Alles was nun folgt kann von lecker bis giftig variieren. Oder beides sein. Fragt also ehe ihr das nachmacht jemanden der sich damit auskennt, euren Arzt oder wartet um Himmels willen wenigstens ab ob ich nach diesem Rezept noch mal etwas geschrieben hab. Riskiert nicht eure Gesundheit. Danke.

Nachdem das nun geklärt ist kommen wir zur Sache. Hatte Hunger, keinen fertig abgepackten Volltreffer im Haus und beim Anblick der demnächst zu vernichtenden Lebensmittel den Rappel bekommen ein paar Reste zu entsorgen.
Hauptkandidaten waren Kartoffeln die langsam anfingen ein Eigenleben zu beginnen und ein halber Pott Schmand der gestern abgelaufen ist. Also weg damit und wenn ich das zu etwas essbaren verwurschteln kann muss es nicht in den Sondermüll.

Der Plan: Alles mixen und heiss machen.

Schritt 1: Die Kartoffeln schälen und shreddern:

Shredderkartoffeln

so weit so gut, die Kartoffeln hätten wir erledigt. Folgt der Schmand.
Das Zeugs einfach drüberzukippen wäre dann doch etwas Geeschmacksarm und vor allem von der Konsistenz her nicht geeignet. Da das Zeug also sowieso etwas gequirlt werden muss kann da auch noch was dazu. Ich hab also ein paar Esslöffel Senf genomen und zusammen mit dem halben Pott Schmand in eine Schüssel gehau’n. Und damit das ganze wenn es fertig ist nicht nur heiss aus den Kartoffeln fliesst hab ich auch noch drei Eier reingemacht damit das hoffentlich etwas fester wird. Im nachhinnein hättes es wohl auch ein oder zwei getan, aber drei ging auch. Pfeffer hab ich dann auch noch draufgestreut.

Schritt 2: Schmand, Senf, Eier in einer Schüssel zusammenmixen:

Schmand/Ei/Senfmix

So, alles was auf der Schwelle zum eigenen Leben war ist nun verbaut und der Evolution damit wieder mal ein Schnippchen geschlagen. Und weil Wochenende ist besteht kein Grund sich den Tag mit weiterer Arbeit zu versauen, also besser zum Ende kommen.
Also die Shredderkartoffeln in etwas packen das gross genug ist und im Ofen nicht schmilzt, also mehr Jute Glas statt Plastik! Da dann das Schmand/Senf/Eier Gemix draufkippen.

Schritt 3: Alles in ein Gefäss kippen:

Fast-Gratin

Das war ja einfach!

Und fast geschafft, für den Abschluss hab ich kurz das Frühstücksbuffet geplündert und eine Scheibe Tilsiter und Toast-Scheibenkäse zerfleddert und oben drübergetreut. Die Auswahl der Käsesorten hatte keinen tieferen Sinn, sie waren einfach da und haben damit ihre Existenz verwirkt. Fertig!

Schritt 4: Käse drauf:

Fertig für den Ofen

Das ganze kommt dann einfach ‘ne Weile in den Ofen. Dazu hat man praktischerweise nicht einfach nachgemacht was ich hier geschrieben hab sondern vorher einmal bis zum Ende, zumindest aber bis hierhin gelesen: Ofen vorheizen ist immer ‘ne gute Sache hab ich gehört, also schon mal einschalten ehe ihr anfangt, dann ist der nämlich jetzt warm. Ich hab etwa 180° genommen, ob das ne gute Idee war weiss ich nicht, hat aber funktioniert.

Das dann einfach im Ofen lassen und was anderes tun, dauert jetzt ‘nen Moment. Ich würde sagen so etwa eine halbe Stunde bis der Käse braun aber noch nicht schwarz ist. Im Zweifelsfalle mal selbst gucken, ihr sollt das essen, nicht ich!

Schritt 5: Ne Weile in den Ofen:

Fertig!

und so sieht das von innen aus:

Innenansicht

So, ich bin jetzt satt, das Zeug wirkt also zumindest in etwa wie es soll und ist nicht unmittelbar tödlich.
Falls jetzt wirklich jemand auf die Idee kommt das nachzumachen wartet im Himmels willen ab ob in den Kommentaren irgendwas kommt was auf einen tödlichen Irrtum hinweist oder ob ich morgen noch was schreiben kann das dann auch nicht unbedingt ein Bericht über Durchfall sein sollte.

Guten Appetit, ich leg mich jetzt um verdauen auf’s Sofa