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Neue PowerBank: noch mehr Strom für Gadgets

Wozu so ein Blog vor allem gut ist: man kann nachvollziehen wann man bestimmte Dinge getan hat. Und so weiss ich, dass ich mir vor gut drei Jahren eine Powerbank zugelegt hatte. Damals war es ein Anker Astro mit 5.600mAh (brutto) der im XDA Forum empfohlen wurde. Damals™ hat er 26€ gekostet und das grösste erhältliche Modell hätte 10.000mAh gehabt.

Im Prinzip würde mir der Astro noch immer reichen, mein Xperia Z1 Compact hat eine sehr gute Akkulaufzeit. Über’s Wochenende auswärts bekomme ich ihn aber schon leer wenn ich wie auf dem Barcamp das Smartphone auch “smart” nutze tongue.

Xiaomi Powerbank 10000 neben Anker Astro 5600
Xiaomi Powerbank neben Anker Astro

Über eine der Schnäppchenseiten bzw. Twitter-Accounts wurde ich auf das Angebot der 10.000’er Xiaomi Powerbank beim chinesischen Händler Banggood aufmerksam. Gut 10€ kostet sie dort (immer noch) nur und wenn man über die Smartphone App ordert spart man noch einmal 10%.

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Hilfreiches Werkzeug: Multiboot CD oder USB-Stick mit SARDU

Vermutlich war jeder der mehr mit dem Computer macht als ihn einzuschalten schon einmal in der Situation dass er etwas benötigte was im gerade laufenden System nicht verfügbar oder möglich war.
Das laufende System umpartitionieren, einen Virenscan durchführen ohne dass der Scanner auf einem potenziell verseuchten System läuft oder auch ein Linux booten um das installierte System nicht zu verändern oder das Linux oder auch ein Windows installieren.

Früher hatte ich deswegen mal immer eine Boot-CD in der Tasche, das wurde unpraktisch, dann kam eine Single-CD im Portemonnaie, aber die ist mir ständig zerbrochen.
Auf dem letzten Linux (nicht nur) Einsteiger Abend hab ich dann bei Daniel einen USB-Stick gesehen von dem man verschiedene Betriebssysteme und Tools booten kann.Sardu CD

Das wollte ich auch!

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Strom für Gadgets immer dabei

Android

Smartphones sind Computer die auch telefonieren können, keine Telefone die auch online gehen können. Dementsprechend ist der Stromverbrauch auch höher.

Nachdem ich mit verschiedenen mobilen Lademöglichkeiten versucht habe meine Abhängigkeit von nutzbaren Steckdosen zu minimieren, für schnelleres Laden auch Ladegeräte gepimpt habe, habe ich nun wohl die für mich beste Lösung gefunden:
Anker Astro 5600 mit Zubehör

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Sehr praktisch: USB Geräte am Smartphone

Android

Ein kleines Teil wertet das Smartphone unerwartet deutlich auf:USB-Host am Galaxy Note mit SD-Karte

Neue Smartphones sind oft auch ein USB Host, d.h. man kann andere Geräte an sie anschliessen. Das nennt sich dann USB On The Go (USB OTG). Mein Galaxy Note beherrscht USB OTG, also habe ich mir mal in China passende Adapter bestellt (2’er Pack 2,19$, ~1,75€).

Mein erster Gedanke und wohl immer noch Hauptzweck wird sein Bilder die ich mit meiner “richtigen” Kamera mache unterwegs auf dem Handy zu nutzen. Bearbeiten oder online stellen. Da ich in der Kamera eine “SD Plus“ von Sandisk habe geht das direkt: Adapter und die geknickte SD-Karte anstecken und schon erscheint sie als weitere SD-Karte im Telefon. So kann ich nun mit einer Kamera mit ordentlicher Optik unterwegs Bilder machen und gleich nutzen. Meine Lumix TZ-1 ist zwar auch nur eine Consumer-Kamera, aber die Optik von Leica mit 10x optischem Zoom ist dennoch um Welten besser als jeder Handykamera.
USB-Host am Galaxy Nexus mit USB-Maus

Mehr aus Neugier habe ich einfach mal eine Tastatur angestöpselt. Und tatsächlich meldet das Telefon sofort “Tastatur verbunden”. Und man kann sofort lostippen. Eine Maus angeschlossen: Telefon meldet “Maus verbunden”, auf dem Bildschirm findet sich ein Mauszeiger und man kann sie ganz so nutzen wie man es sich vorstellt. Auch das Mausrad funktioniert.
Das erweitert die Nutzungsmöglichkeiten ungemein: Officeprogramme wie Documents To Go oder die Beta von Textmaker und Co. waren zwar schon immer auch zum erstellen von Dokumenten zu gebrauchen, praktisch aber nur zum anzeigen oder vielleicht mal einen Tippfehler korrigieren genutzt. Zumindest bei mir, aber wer erstellt wirklich Dokumente mit mehr als einem Satz damit? Vielleicht Werte in einer Tabelle ergänzen.
USB Host OTG: Samsung Galaxy mit Tastatur
Mit USB OTG kann man nun wirklich unterwegs auch größere Änderungen vornehmen. Eine USB-Tastatur kann man sich quasi überall borgen bzw. es gibt sie auch in Notebooktastatur-Größe zum mitnehmen. Die passt nicht unbedingt in die Jacke aber auf jeden Fall in die Aktentasche.
Und mit der Maus oder Trackball kann man in einem Zeichen- oder Konstruktionsprogramm wie AutoCad WS Dinge tun die man auf einem Smartphone so nicht erwartet hätte. Zusammen mit dem Stylus S-Pen des Note kann man so wirklich genau arbeiten. Bei Bedarf auch in der Bahn.

Pimp my USB-Lader

Android

Disclaimer: Was ich hier beschreibe habe ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und bei mir erfolgreich umgesetzt. Nachmachen auf eigene Gefahr!

Für mein Auto habe ich ja so einen USB-Ladegerät das in den Zigarettenanzünder kommt und eine USB-Buchse hat in das man einfach sein USB-Kabel anschliesst und sein Handy über USB laden kann. Sehr praktisch wenn und dass das heutzutage so einfach geht smile

Es gibt da aber einen Stolperstein: die meisten, zumindest aber viele, dieser Ladegeräte werden vom Gerät als USB-Anschluss erkannt und nicht als “echtes” Ladegerät. Der Unterschied: an einem USB-Port beträgt der Ladestrom nur 100mA, nach erfolgreicher Kommunikation mit dem Host 500mA. Diese Kommunikation findet mit einem einfachen Ladegerät natürlich nicht statt, also bleibt es bei 100mA.
Bei meinem Desire bedeutet das, dass bei aktivem GPS und Bluetooth für Navigation und die Freisprecheinrichtung der Akku trotz angeschlossenem Ladegerät ständig etwas entladen wird.
Der begrenzende Faktor ist dabei nicht direkt das Ladegerät, das könnte und würde mehr Strom liefern. Es ist das Telefon dass den Ladestrom begrenzt solange es glaub an einem USB-Anschluss zu hängen. Das ist so festgelegt im USB Standard um die Anschlüsse nicht zu überlasten.

Es gilt also dem Telefon zu signalisieren dass es sich um einen “Dedicated Charging Port”, also ein Ladegerät handelt.
Nun sprechen die USB-Ladegeräte glücklicherweise kein aufwändiges Protokoll mit dem Gerät, es geht rein elektrisch. Und das ist gut so cool
Ich habe mir von der USB Entwickler-Seite die “Battery Charging v1.2
Spec” heruntergeladen und nachgelesen. In Zeichnung 3-6 ist ersichtlich dass ein DCP dadurch codiert ist dass die nicht benötigten Datenleitungen mit maximal 200Ω gebrückt sind. Für eine quick’n‘dirty Lösung reicht es also die beiden mittleren Pins der Datenleitungen zu verbinden.
Achtung: Nur die Datenleitungen verbinden!

Das Ergebnis:Android Akkuinfo Das Telefon erkennt das Ladegerät als solches und lädt nicht mehr mit angezogener Handbremse. Mission erfolgreich laugh

Es funktioniert mit jedem Gerät dass sich an die entsprechende Spezifikation hält, ich habe es mit dem HTC Desire (PVT4) und meinem Samsung I7500 Galaxy probiert. Apple Geräte sind da aber wohl etwas zickiger, die entscheiden wohl an Widerstand und Verkabelung an was für einer Quelle sie hängen und verhalten sich sogar bei Apple-Ladegeräten unterschiedlicher Generation verschieden. Es gibt aber genug Quellen dazu im Netz, ich war froh dass ich darauf keine Rücksicht nehmen musste.

Die Maus wurde bewegt - Neustart erforderlich!

Gegen diese Systemmeldung ist der vorher geschilderte Dialog von Gnome harmlos:

Ich erdreistete mich an einen Windows 2003 Server einen USB-Stick zu stecken und bekam nach gefühlten 200 Sprechblasenmeldungen folgende Systemmeldung (klick für Großansicht):

Die Installation neuer Geräte wurde fertig gestellt. Sie müssen den Computer neu starten, damit die Gerätesoftware angewendet werden kann. Die Änderungen werden erst nach dem Neustart des Computers wirksam.

Soll der Computer jetzt neu gestartet werden?

Den Dialog hab ich auch in XP schon erlebt. Diese USB-Anschlüsse verlocken einfach viel zu sehr da spontan etwas anzuschliessen oder abzuziehen eek

Glücklicherweise ist Windows hier auf dem Holzweg, der USB-Stick funktioniert auch ohne Neustart einwandfrei. Windows ist besser als es selbst glaubt laugh