Skip to content

Hilfreiches Werkzeug: Multiboot CD oder USB-Stick mit SARDU

Vermutlich war jeder der mehr mit dem Computer macht als ihn einzuschalten schon einmal in der Situation dass er etwas benötigte was im gerade laufenden System nicht verfügbar oder möglich war.
Das laufende System umpartitionieren, einen Virenscan durchführen ohne dass der Scanner auf einem potenziell verseuchten System läuft oder auch ein Linux booten um das installierte System nicht zu verändern oder das Linux oder auch ein Windows installieren.

Früher hatte ich deswegen mal immer eine Boot-CD in der Tasche, das wurde unpraktisch, dann kam eine Single-CD im Portemonnaie, aber die ist mir ständig zerbrochen.
Auf dem letzten Linux (nicht nur) Einsteiger Abend hab ich dann bei Daniel einen USB-Stick gesehen von dem man verschiedene Betriebssysteme und Tools booten kann.Sardu CD

Das wollte ich auch!

"Hilfreiches Werkzeug: Multiboot CD oder USB-Stick mit SARDU" vollständig lesen

mp3 Dateien sortieren

Linux

Bei Dirk wieder drüber gelesen und dieses mal habe ich es auch genutzt:

fatsort sortiert mp3 Dateien auf USB-Sticks, SD-Karten oder direkt auf mp3-Playern im Dateisystem. Die (gefühlt) meisten mp3-Player und Autoradios spielen die Stücke nämlich nicht nach Alphabet bzw. Tracknummer ab sondern in der Reihenfolge in der sie im Verzeichnis stehen. normal
Dass diese Reihenfolge nicht stimmt merkt man auch erst wenn es zu spät ist da heutzutage der Inhalt auf dem Rechner immer sortiert angezeigt wird.

fatsort sortiert nun also die Einträge im Verzeichnis so dass auch die dumme Masse der mp3-fähigen Geräte sie in der richtigen Reihenfolge abspielt.
Und bei Gelegenheit schicke ich Sony mal das lateinische Alphabet und die ersten Hundert natürlichen Zahlen zu…

google hilft bei Webseiten und Bildschirmgrößen

Kwizzfrage: wie groß ist Deine Bildschirmauflösung? Und wie groß das Browserfenster wenn nicht maximiert?

Denn das entscheidet wie viel Du von einer Webseite siehst. Logisch.
Früher war es üblich dass eine Webseite etwas angab wie “optimiert für 849,5 × 1376 Pixel und den Zauberbrowser”. Wenn man soetwas heutzutage sieht ist das entweder ein Fall zum lachen oder weinen, manchmal auch für’s Museum.
Das Bildschirmlayout skaliert heutzutage üblicherweise oder sollte es zumindest. Der Browser im Vollbild ist spätestens bei 16:10 Displays unpraktisch und Windows macht mit Windows 7 ja sogar Werbung dafür dass man mehrere Sachen nebeneinander auf dem Schirm haben kann (was glaube ich schon Windows 2 konnte).

Doch ignorieren darf man die Breite auch nicht. Die Inhalte skalieren meist nicht beliebig in die Breite, das kann man notfalls mit einer definierten Maximalbreite abfangen oder kann mit einem nicht ganz perfektem Layout leben. Web ist eh kein Print.
Doch Inhalte haben auch eine Mindestbreite. Unten ist ein Screenshot, sonst sind es meist Fotos die in voller Auflösung schon wegen der Dateigröße nicht direkt in den Beitrag passen. Nur, wie groß mache ich das Foto in der Breite? Ich habe mir hier 500px als Maximalwert in der Breite gesetzt, doch passt das wirklich? Ist es zu viel oder ginge sogar mehr?

Dabei hilft seit gestern google mit dem labs Projekt Browser Size.
Es legt einen farbigen Raster über eine beliebige Webseite anhand der man sehen kann wie viel und was die Leser von der Seite sehen in verschiedenen Auflösungen inklusive der Prozentzahl der Anwender die in die entsprechende Kategorie fallen:

Wie man sieht können 95% hier den gesamten Artikel lesen; immerhin die Hälfte kann auch die zweite Seitenleiste zum Großteil sehen ohne zu scrollen.

Das klingt nun nicht so toll, aber das Tool ist zwar hilfreich aber nicht perfekt: es berücksichtigt nicht wie skalierbar eine Seite wirklich ist. So skaliert diese Seite doch noch relativ weit nach unten bzw. in’s Schmale wie man auf dem Screenshot rechts von meinem Telefon sieht: Obwohl es nur 480 Pixel breit ist erkennt man noch fast die gesamte erste Seitenleiste, was aus dem Browsersize Tool nicht hervorgeht.

Von daher: ein praktisches, weil plastisches Hilfsmittel aber nicht die endgültige Wahrheit, nur ein Anhaltspunkt

Sim Checker meldet die Position des geklauten Telefons

Android

Angst das teure Telefon zu verlieren bzw dass es gestohlen wird? Hat wohl jeder irgendwie.
Da hilft SIM Checker. Das Tool für Android kontrolliert beim einschalten des Telefons ob die eingelegte SIM auf einer Liste von erlaubten SIMs steht. Wenn nicht schickt es die per GPS oder Funknetz ermittelte Position via E-Mail oder/und SMS an vorher festgelegte Ziele.

Das sieht dann so aus:

To: <Meldeadresse>
Subject: SIM Checker phone location
From: SIM Checker <info@trackdroid.example.org.NOSPAM>

Netzwerkstandort at 13/09/2009 15:10:59: 54.79010233333333,9.457625 Genauigkeit:2730.0m Adresse: Glücksburger Straße 144-156 24943 Flensburg

GPS-Standort at 12/09/2009 20:27:11: 54.79068372,9.45978025 Genauigkeit:0.0m Höhe:74.4000015258789m Ausrichtung:290.0deg Geschwindigkeit:0.0m/s Adresse: Glücksburger Straße 162-190 24943 Flensburg

WPS-Standort: DISABLED Genauigkeit:0m Adresse: WPS_ERROR_LOCATION_CANNOT_BE_DETERMINED

SIM Checker Konfiguration
Die gleichen Informationen bekommt man auch via SMS (3 Kurznachrichten), auf diesem Weg bekommt man auch die Telefonnummer des neuen Nutzers. Woher die unterschiedlichen Zeitangeben kommen kann ich nicht sagen.

Die Kurznachrichten sollte man auch auf jeden Fall einschalten, denn wenn zum Diebstahlzeitpunkt das GPS nicht aktiv war bekommt man keine Standortinformationen, da seit Android 1.5 Anwendungen Dinge wie GPS nicht mehr nach belieben einschalten dürfen.
Als root kann man das Tool aber so ablegen dass es das wieder darf, das wird auch explizit unterstützt durch das Programm (Beschreibung hier, ganz unten).

Die E-Mail Benachrichtigung mag auf den ersten Blick überflüssig erscheinen da alle Informationen plus Telefonnummer auch via SMS übermittelt werden. Aber man muss die Kurznachrichten ja auch empfangen und dazu benötigt man die SIM und ein Handy, beides ist evtl. nicht sofort zur Hand bzw. die SIM muss meist wohl erst neu angefordert werden beim Netzbetreiber, da ist die E-Mail dann schneller da.

Bringt es einem das Telefon wieder? Da muss man wohl Optimist sein. Aber immerhin ist es eine Chance und das beruhigt das Gewissen ungemein.
SIM Checker ist kostenlos im Market erhältlich, die Donate Version kostet gerade mal 99 US-Cent (~69 Euro-Cent) und verwaltet dann drei statt einer SIM auf der Whitelist.
Für root-User gibt es beim Autor auch noch das Tool Remote Wipe das via SMS-Befehl das Telefon aus der Ferne löscht damit der Dieb die auf dem Telefon gespeicherten Informationen nicht nutzen kann.

Android fordert übrigens das Passwort des auf dem Telefon verwendeten Google-Accounts beim SIM-wechsel neu an, von der Seite droht also generell kein Ungemach.

mein Mobilitypack

Nachdem ich nun bei Nico Lumma und Thomas Gigold über deren jeweiliges Mobility-Pack gelesen habe will ich auch mal kundtun was ich so mit mir rumschleppe.
Da es doch sehr lang geworden ist hier eine Kurzübersicht, im erweiterten Beitrag dann die ausführliche Version mit Bildern:

  • Notebooktasche mit folgendem Inhalt:
    • Subnotebook JVC MP-XP741
    • externer DVD-Brenner
    • UMTS-Handy mit Fonic Tagesflatrate
    • Zubehör: USB-Hub & Kartenleser, USB-Seriellkabel, USB-Lampe, Notebookmaus und Kleinkram
  • SonyEricsson P1i als PDA, Handy, mp3 und Videoplayer
  • Victorinox Cybertool — Mac Gyver ist ein blutiger Anfänger!
  • Victorinox Swisstool X
  • Panasonic Lumix TZ1
  • USB Stick
  • ein Pocketmod
"mein Mobilitypack" vollständig lesen

148.81 milliscobles

148.81 milliscobles — so viel kostet es mich bei Twitter zu verfolgen. “milliscobles” ist folgendermasen definiert:

One milliscoble is defined as 1/1000th of the average daily Twitter status updates by Robert Scoble as of 10:09 CST September 25, 2008. At that time, Scoble had tweeted 14,319 times in 675 days, for an average tweets per day of 21.21. Thus, one milliscoble is defined as 0.02121 tweets per day.
Eine unschätzbare Hilfe wenn es zu Entscheiden gilt ob man einer Person/Account bei Twitter folgen will. Denn man will sich seine Timeline ja nicht überladen. Was es “kostet” jemanden zu verfolgen erfährt man für alle und die letzten 100 Tweets bei followCost unter der eingängingen Adresse followcost.com/<twittername> , also z.B. für mich followcost.com/rowi. Für meine letzten 100 tweets bin ich mit 545.33 milliscobles etwas teurer… cool