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Blutmond über Flensburg

Flensburg

Blutmond hinter WolkenDas war der Blutmond hier in Flensburg.
Von der Mondfinsternis war nicht viel zu sehen, dafür aber zwei “Sonnenuntergänge”. Dank Celeste und Sky Map konnten wir die Positionen und roten Himmel von Sonne und Mond unterscheiden.

Von der Mondfinsternis war also nicht so viel zu sehen, aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder vom Museumsberg und Solitüder Strand / Flensburger Förde machen, muss ich am Wochenende mal genauer sichten…

Abendmond

FlensburgFoto

Wenn ich mir beim Blick aus dem Südfenster den Mond so ansehe verstehe ich warum er auch Säufersonne genannt wird :-D:
Abendmond
Mit dem eigenen Auge erkennt man auch die Strukturen auf dem Mond, die Kamera fängt das leider nicht ein.

Vollmond am Tag

Ich hab nichts gegen den Vollmond. Ich weiss meist nicht mal dass er voll ist und schlafe problemlos.
Vielleicht haben da einige Probleme, aber das lässt sich schwer mit einem direkten Einfluss des Mondes erklären. Gegen das Licht hat die Natur die Augenlider geschaffen und der Mensch Rollos und Jalousien. Und das Magnetfeld das z.B. für Ebbe und Flut sorgt ist unabhängig davon wie der Mond von der Sonne angestrahlt wird.

Aber ich kenne mich mit dem Problem nicht wirklich aus und gebe zu dass ich es bisher nur sachlich betrachtet habe. Und daher habe ich eine Frage:

Morgen ist Vollmond. Mondaufgang ist hier in Flensburg um 8:44 und Monduntergang um 16:27. Also mitten am Tag.
Und ich bin daher unsicher: Muss ich diese oder nächste Nacht schlecht schlafen? Ich will ja nichts falsch machen tongue

Der Mond über Flensburg mit der Lumix TZ1

Am vorigen Wochenende haben Frank und ich nicht nur am Freitag lange gearbeitet, auch Samstag und Sonntag haben wir kilometerweise Kabel gezogen.
Zum seelischen Ausgleich gab es am Samstag bei Frank, Viola und Piet einen netten Grillabend.
Zu späterer Stunde zeigte sich dann der Mond recht aufdringlich am Himmel und ich hab versucht das möglichst stimmig zu fotografieren. Leichter gesagt als getan, meine TZ-1 muss sich mit seiner Leica-Optik und der allgemeinen Bildqualität nicht verstecken, sie läuft aber immer im Automatikmodus. D.h. man kann einige Dinge wie den ISO-Wert manuell einstellen, andere Dinge wie die Blende allerdings nicht direkt. Dies geht nur indirekt über die Belichtungskorrektur, die Kamera hat dementsprechend neben der Blende auch noch die Belichtungszeit als Steuerungsgröße. Diese wiederum kann man generell einschränken (z.B. auf max. 1/8 Sekunde) aber halt nicht auf einen bestimmten Wert festnageln (von einigen Spezialprogrammen für lange Belichtung mal abgesehen).
Gut, das wusste ich vorher und ist auch meist nicht weiter tragisch, die Kamera ist im allgemeinen schon sehr gut was das finden der passenden Werte angeht und falls es nicht ganz passt hat man ja doch ein paar Steuerschrauben. Im Zweifelsfalle macht die Kamera per Auto-Bracket ja auch drei verschiedene Belichtungen.

So, nun aber genug abgeschweift, zurück zum Mond. Der Autofokus mühte sich redlich den Mond zu schärfen und landete doch meist in der Unendlich-, ansonsten in der Ratlosigkeit. Interessanter war aber das Ergebnis, mit dem normalen Programm war da immer nur ein weisser Fleck im schwarzen Nachthimmel:

Programm: Normalbild Belichtung: 1/8 Sek Blende: 4,2 Iso: 200

Etwas unbefriedigend, so ein wenig Struktur kann man ja schon erkennen auf dem Trabanten. Also hab ich das mal zum Anlass genommen die diversen Spezialprogramme auszuprobieren:

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