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IBM macht den kleinsten Film der Welt

IBM hat einen Film aus Atomen gemacht.
Klar, alles besteht aus Atomen. IBMs Forschungsabteilung hat ihn aber aus einzelnen Atomen gmeacht:

Genau genommen sind es keinen einzelnen Atome, bewegt wurden Kohlenstoffmonoxid Moleküle und die bestehen aus zwei Atomen. Riiiiiesig wink
Was man im Film sieht ist auch nicht mit einer Kamera aufgenommen sondern wurde mit einem Rastertunnelmikroskop abgetastet, Licht ist viel zu grob dafür.

Dahinter steckt natürlich praktische Forschung, die Festplatte in deinem Rechner speichert jedes Bit in etwa einer Million Atomen (was schon verdammt winzig ist), die Forscher bei IBM schaffen es mit nur 12 Atomen! Noch im Labor und bei -268°C, aber immerhin, es geht schon.

Beschrieben haben sie die Entstehung des Films in einem Blogpost und einem making of Film:

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Die Welt ist Online

Unsere Welt wird ist mehr und mehr eine Online-Welt. Nicht nur Kommunikation via E-Mail, vor allem auch die Informationsbeschaffung geschieht immer mehr online. Längst haben nicht nur Freaks Instant Messenger via ICQ und Jabber, bei GMX und Co. bekommt man per WebDAV eine virtuelle Festplatte quasi “drauf zu”. Heute alles nichts besonderes sondern Normalität. Heute ist 2008. IBM hat dies schon 1975 präsentiert. Eine Vision, sicher. Marketing, stimmt. Aber das war vor 33(!) Jahren, der PC noch nicht erfunden und Werbemüllproduzenten wie AOL nicht mal am Horizont des nächsten Planeten. Und die beste Marketingabteilung kann zwar Scheisse zu Gold machen aber nichts herbeireden was noch nicht einmal für durchschnittliche Visionäre absehbar ist. Da hatte IBM wirklich Weitsicht. So weit, dass sie ihrer Zeit nicht nur ein klein wenig vorraus waren. Zu weit, oder kennt jemand das beworbene Produkt ‘Bolder’?

Die Mutter aller Keyboards in neu

Bei Tastaturen gibt es für mich eigentlich nur ein Modell – Das IBM Model M. Cherry hat(te) auch gute Keyboards, aber seit die Marke Cherry nur noch für die unsäglichen G83 steht ist die Firma für mich gestorben. Eine Cherry muss eine G80 sein wenn es schon kein Modell M sein kann.
Das Modell M ist die letzte Tastatur die man kaufen wird. Sie begleitet einen durch das Leben und geht nicht kaputt. Nicht mal wenn man mit dem schweren Ding einen Einbrecher erschlägt.
Da mein Rechner so langsam in die Jahre kommt und ich so viel in eine Aufrüstung stecken müsste dass ein neues Modell günstiger wäre gucke ich ab und zu nach Fertiggeräten (nein, nicht beim Lebensmitteldiscounter). Da wird dann eine Tastatur mitgeliefert, aber die kann man ja in die Rundablage verfrachten und das Modell M anschliessen. Gut gedacht, klappt aber praktisch oft nicht, weil heutzutage alles USB ist. Keine PS/2 Anschlüsse mehr für Tastatur und Maus. Kein Modell M am Rechner, keine Benutzung des Rechners. So einfach ist das.
Doch zu meiner Freude liegt das Patent mittlerweile bei Unicomp, und die stellen das Modell M noch her. In neu. Und auch mit USB. Sogar auch mit dem von mir heissgeliebte Trackpoint und auch eine Version mit Linux-Layout gibt es.
Angetan hat es mir momentan die Endurapro 104, natürlich in weiss. Hat zwar die dusseligen Windowstasten aber auch den Trackpoint und das ist schon fast unwiderstehlich.

c't Notebook-Umfrage als "Sonderdruck" zum download

Kennt ihr auch die Frage wie denn das neue [Aldi|Lidl|Penny] Notebook sei? Wer einmal den Fehler gemacht hat mich danach zu fragen kennt meine Einstellung zu Leuten die ein solch komplexes Gerät beim Lebensmitteldiscounter kaufen und fragt mich garantiert kein zweites mal.
Das Problem ist leider, dass die Discounter-Notebooks immer toll aussehen und man rein mit den technischen Daten die Leute kaum dazu bekommt sich etwas ordentliches zu kaufen. Gerade beim Notebook sind aber andere Werte wichtig als GHz und Plattenkapazität, eines der wichtigsten und gleichzeitig am wenigsten greifbares Kriterium ist der Service.
Im Jahresrhythmus macht die c’t ihre Notebook-Umfrage, deren Ergebnis teilweise recht erschütternd ist, aber auch so manchem Aldikäufer die Augen öffnet. Wenn selbst beim besten nicht mal 30% der Geräte gar nicht zum Service mussten (beim schlechtesten unter 10%) wird deutlich dass dieser Punkt ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient.
Bisher immer ganz oben Stand IBM/Lenovo mit seinen Thinkpads (ob dies auch bei reinen Lenovo-Geräten der Fall sein wird wird sich zeigen) und wohl nicht ganz ohne stolz haben sie auf der Notebookseite die Umfrage zum download bereitgestellt.
Wirklich sehr lesenswert. Wer danach immer noch bei Aldi kauft hat es nicht besser verdient.

P.S. Wer Schüler, Student ist oder sonstwie mit Bildung zu tun hat sollte bei Notebooks for students bzw. Notebooks for education reinschauen, da gibt IBM/Lenovo die Thinkpads für diese Gruppen günstiger ab. Mit leichten vorbehalten was die Qualität reiner Lenovo-Geräte angeht, damit habe ich noch keine Erfahrung.