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gesehen: Escobar - Paradise Lost

Vorigen Mittwoch habe ich nicht nur mein Auto zum Verkauf eingestellt sondern war Abends auch im kühlen Kino. Es gab mit Escobar – Paradiese Lost ein Drama in heisser Umgebung:

Der Kanadier Nick (Josh Hutcherson, Peeta aus Die Tribute von Panem) kommt mit seinem Bruder in den 80’ern nach Kolumbien um sich und ihm einen Traum zu erfüllen und zu surfen und sich mit einer Surfschule und Strandbar ein neues Leben aufzubauen.
Er lernt Maria kennen die sich sozial engagiert und verliebt sich in sie. Es stellt sich heraus, dass sie die Nichte von Pablo Escobar ist der mit seinem Reichtum viel für die arme Bevölkerung des Landes macht. Der Reichtum basiert auf dem Anbau und Veredelung des Cocastrauch (“Ein Naturprodukt!”). Nick und Maria haben praktisch nur Berührung mit der sozialen Seite des Onkels und Nick wird Teil der Familie Escobar. Als die Regierung ernst macht mit der Jags auf den mächtigen Drogenboss lernen sie die blutige Seite des Onkels kennen…

Soweit ich es sehe ist die Geschichte um Nick erfunden, der Film zeigt aber sehr gut die beiden Gesichter des Pablo Escobar der obwohl als Drogenkönig zum Staatsfeind Nummer Eins der USA erklärt wurde von der armen Bevölkerung Kolumbiens geliebt wurde weil er so viel für sie getan hat.
Auf der anderen Seite war er brutal und skrupellos. Aus heutiger Sicht möchte man sagen, dass Nick es hätte besser wissen müssen, aber aus seiner Perspektive sieht er fast nur die soziale Ader. Nach und nach wird er tiefer in die Familie hineingezogen. Wirklich ein sehr guter Film aber nichts für einen fröhlichen Abend.