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12l Blut

Vorhin war ich mal wieder zur Blutspende in der Diako Flensburg.
Es war meine 25. Spende seit dem 21.06.2010, bei 480ml pro Spende macht das genau 12l Blut die ich gespendet habe. Und dafür gab es auch eine Kleinigkeit:

Schlüsselanhänger und Pin zur 25. Blutspende

Ich bin nicht so der Pin-Träger und den Schlüsselanhänger mit Einkaufswagenchip brauche ich auch nicht wirklich aber es ist eine schöne Geste. Auch, dass von den Schwestern bis zu den Ärzten alle gratuliert haben. Ansonsten war es eine Spende wie jede andere: lustiges Team, viel Spass und völlig problemlos smile

Probier es doch auch mal!

Blutspender (ausgewiesen)

Vorhin war ich wieder Blut spenden.

Beim zweiten Mal gibt es nicht nur eine Aufwandsentschädigung von 20€ sondern auch einen Blutspenderausweis:
Blutspenderausweis er Diako
Innen drinnen Platz für 30 Stempel und die Blutgruppenwerte.

Blutgruppe, Rhesus-Faktor und Kell wusste ich schon, sind die gleichen wie bei meiner ersten Spende bei der Bundeswehr vor 16 Jahren laugh
Die Blutgruppe war dann aber doch abweichend: Nicht A sonder A2 steht da. A2? Was’ das für’n neemodschen Kroom?

Die Antwort liefert das Laborlexikon:

der Unterschied zwischen A1 und A2 ist im wesentlichen quantitativer und nicht qualitativer Natur: Die Erythrozyten von A1-Individuen tragen mehr A-Antigene und weniger H-Antigene
So ist das also. Wirklich mehr weiss ich jetzt zwar nicht, aber der Unterschied ist nur quantitativ, nicht qualitativ. Ist doch schon mal was tongue

Schädelöffnung in NDR Visite

Im NDR Magazin “Visite” war Dienstag ein Beitrag über die Trepanation (Hemikraniectomie) die ja nach meinem Unfall auch bei mir durchgeführt wurde. In dem Beitrag ist es zwar auf Schlaganfall bezogen und nicht auf Unfallfolgen aber das tut der zu behandelnden Hirnschwellung keinen Abbruch. Quintessenz: bei jüngeren Patienten sollte die Kraniectomie innerhalb von 48 Stunden erfolgen, denn “fast 80 Prozent der Patienten haben nach diesem Eingriff eine Hirnschwellung überlebt und auch die Gefahr bleibender Schäden sank deutlich.”
Nun, bei mir war es kein Schlaganfall sondern ein schwerer Fahrradunfall aber die Operation mit der Schädelöffnung erfolgte (wohl glücklicherweise) bereits nach etwas 18 Stunden (die Re-Implantation nach 2,5 Monaten) und das hat mir wohl das Leben gerettet und auch keine grossartigen Spätfolgen hinterlassen. Wer mich gut kennt bemerkt vielleicht noch kleine Unterschiede aber Fremde dürften nichts bemerken.

Die Sendung wird morgen früh um 6:00 wiederholt, der entsprechende Beitrag ist aber auch online abrufbar.

Durchgeführt hat den Eingriff bei mir die Diako in Flensburg, auf klinkbewertungen.de hab ich den Qualitätsbericht der Diako von 2004 gefunden, damals haben die 262 Schädelöffnungen gemacht, also vor 4 Jahren schon öfter als jeden zweiten Tag. Und wenn ich in den Spiegel sehe denke ich, dass die das verdammt gut können. Zumindest stimmt das Ergebnis; sonst könnte ich womöglich gar nicht mehr in den Spiegel sehen.

Endlich frei von Drogen

Nachdem ich ja letzte Woche noch einmal aufgeschnitten wurde bekam ich nach der OP nicht nur die üblichen Thrombose-Spritzen die meinen Bauch mal wieder in ein Farbenmeer verwandelt haben, ich musste auch Antibiotika schlucken. Als ich am vergangenen Montag entlassen wurde musste ich den Ärzten versprechen die Dinger bis zum 10. Postoperativen Tag weiter zu nehmen. Da ich so bald nicht mehr unter’s Messer wollte hab ich das natürlich auch gemacht. Bin also zum Hausarzt und hab mir ein Rezept für die Dinger geholt, und in der Apotheke musste ich nicht mal was dazubezahlen. Wenigstens was. Ansonsten sind die Dinger nicht so angenehm, neben der üblichen Nebenwirkungen schmecken sie nicht und liegen wie ein Stein im Magen. Und was fast noch unangenehmer ist: Mein Magen hat als Reaktion auf die Dinger so viel Magensäure produziert dass ich aufgrund der Säuremenge wohl nicht mehr im Auto transportiert werden dürfte. Absolut unangenehm.
Aber, kurz gerechnet, am 3. war die OP, ein Blick auf den Kalender sagt somit, dass es damit mittlerweile vorbei ist. Somit bin ich endlich wieder runter von Medikamenten, meine einzige Droge ist nun noch Kaffee und davon bekommt mich so schnell auch niemand ab smile

Letzte Woche

Noch eine Woche habe ich hier in Damp, am 10.9. geht es nach Flensburg, am 11. soll ich in die Diako zur Voruntersuchung und am Tag drauf bekomm ich mein fehlendes Schädelstück reimplantiert.
Für einen Eindruck hier ein Bild meines Schädels mit Hemikraniektomie. Ist zwar nicht so eindrucksvoll wie es sein könnte, aber derzeit ist die Verwendung eines Kamms oder Bürste gewissen Einschränkungen unterworfen…

Narbe der Hemikraniektomie

In gut einer Woche ist die Delle hoffentlich weg und nur noch eine Narbe nach.