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gesehen: Besser als nix

In der Sneak lief im Flensburger UCI gestern Besser als nix. Ich bin da im nachhinnein nicht ganz so sicher…

Tom ist 17 (oder 18? Ich meine es wurde 17 gesagt aber er war schon mehrfach bei der Führerscheinprüfung durchgefallen) und lebt auf einem Dorf im Nirgendwo. Laut Nummernschilder ist das im Landkreis Stendal. :O Da war ich erst letzte Woche ;)
Die Ausbildungsvermittlung (oder wie auch immer sich das schimpft) beim Arbeitsamt schlägt im Bestatter als Ausbildungsberuf vor. Passt auch zu seinem Gothic Äusserem. Hier am Anfang des Films kommt schon die Lehrer-Referendarin im Gothic-Look vor und auch, dass Toms Mutter vor einigen Jahren gestorben ist. Ein Zahnrad greift ins andere und der Film ist wirklich so vorhersehbar wie es klingt. M. neben mir hat sogar diverse Ereignisse die jetzt noch nicht offensichtlich sind vorher gesagt.
Der Film hat durchaus eine Menge lustiger Szenen, aber deutlich mehr die einfach nur dämlich und hölzern sind. Dazu kommt, dass man immer das Gefühl hat man weiss was in der nächsten Sekunde oder halben Stunde passieren wird. Und je näher wir uns dem Ende nähern schwingt die Moralkeule unerbittlich auf die Zuschauer ein.

Der Film ist wohl eher für Jugendliche. Es geht um den Tod, dass Menschen sterben, dass man los lassen muss, dass das Leben weiter geht und dass vorhersehbare Filme vorhersehbar sind. Der Film ist eher etwas für die Schule als für’s Kino aber auch da müsste man die Zuschauer wohl anketten.
Eigentlich war der Film nicht so schlecht wie er klingt aber so banal vorhersehbar und so plump mit zu vermittelnder Moral, dass er grandios durchfällt. Und das liegt weniger an den Schauspielern.