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gelesen: Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers

Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers von Madeleine Puljic

Perry Rhodan Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers

Der dritte Band der 12-teiligen Miniserie im Perry Rhodan Universum “Olymp“:

Unruhe auf Olymp – die Lage auf der Freihandelswelt eskaliert

Im zweiten Band fing es an, in diesem Band eskaliert die Situation auf Olymp. Der Argyris Beryn Mogaw verhandelt nicht nur schon seit langem heimlich mit den Tefrodern wegen eines Anschluss an das Neue Tamanium, er lässt auch die ärmeren Randgebiete verkommen und unterversorgt sie.
Die Reporterin Piri Harper deckt Lügen des Regenten auf und Tefrodische Soldaten werden offen aktiv — die Lage eskaliert während Perry Rhodan als Gefangener verhört wird.

Das müsste mein erster Roman von Madeleine Puljic sein und der Einstand ist gelungen. Diesen Roman habe ich einfach so weggelesen. Gern noch mehr davon, eher Actionbetont und weniger langwierige Erzählungen oder Charakterstudien. Die sind natürlich mindestens genauso wichtig, aber in dem Heftformat nehmen sie gern mal überhand, so dass man das Gefühl hat zwar einen Charakter zu kennen, aber eigentlich nichts passiert ist im ganzen Heft.

gelesen: Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hoffnung


Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hofnung

Der richtige Mann im falschen Universum – sein Erfolg kann seinen Tod bedeuten

Dieser Band setzt Band 2930 fort, zu dem ich damals ja inhaltlich nichts schreiben wollte. Da das ja nun ein paar Monate her ist und man anhand von Titel und Untertitel ja schon einiges erahnen kann geht es nun aber wie gewohnt weiter.
Adam von Aures – der “Adaurest” – hatte auf Wanderer, der Ankerwelt der Superintelligenz ES, in einer Enklave mit einer alternativen Realität einen dort lebenden Perry Rhodan gefunden.
Sein Plan ist es, den “richtigen” Perry durch den von Wanderer zu ersetzen. Dazu muss er ihn vorbereiten und dafür suchen sie den Planeten Sumurdh auf um dort im Wrack des Spross KYLDINN ein Physotron zu benutzen. Natürlich ist das nicht so einfach, wie Adam es sich vorstellt…

Auch hier schwimme ich noch immer, wohin die Reise geht. Der Titel ist sicher bewusst gewählt, um zusammen mit dem vorigen Band in der Titelliste zu verwirren. Inhaltlich wird aber ein zu der Zeit auch allein stehender Band aufgenommen. Und Potenzial für Spekulation gibt es da reichlich, ich vermute sehr, dass hier ein weiterer großer Bogen geschlagen wird hin zum Zyklus Das Atopische Tribunal ab Band 2700. Durch Adam von Aurest ist diese Vermutung recht offensichtlich, aber auch der damalige Vorwurf gegen Perry könnte damit eine Erklärung finden. Fehlt nur noch Bostich

gelesen: Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere


Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere

Eine Botschaft aus der Heimat – die Terraner erfahren von einem Verhängnis

Nachdem der Barong im vorigen Band identifiziert und unschädlich gemacht wurde geht es auf die Rückreise in die Milchstraße.
Auf dem Flug erreicht sie ein Hilferuf aus der Milchstraße, explizit für die RAS TSCHUBAI bestimmt. Da dies im Leerraum zwischen den Galaxien kaum möglich ist wird Perry Rhodan neugierig und er macht sich auf den Weg zu dem als Relais fungierenden System.

Ehrlich gesagt kann ich diesen Band nicht so recht einordnen. Er ist durchaus interessant, aber er scheint für micht überhaupt keinen Bezug zur restlichen Handlung des Zyklus zu haben. Am wahrscheinlichsten ist es IMHO, dass es vor allem um den Titel ging um die Spannung auf dem Weg zum Halbstaffelfinale in der Titelliste zu erhöhen bzw. Verwirrung zu stiften. Man kann ja immer anhand der nächsten Titel grob erahnen, wohin die Reise geht.

gelesen: Olymp 2: Die Museumswelt

Olymp 2: Die Museumswelt  von Dennis Mathiak

Perry Rhodan Olymp 2: Die Museumswelt

Der zweite Band der 12-teiligen Miniserie im Perry Rhodan Universum “Olymp“:

Kampf auf Shoraz – sie suchen alte Geheimnisse

Nach den merkwürdigen Ereignissen auf der Museumswelt Shoraz bei der Freihändlerwelt Olymp sind Perry Rhodan und Gucky weiterhin bei Perrys Frau Sichu Dorksteiger in den Ausgrabungsstätten und auf der Suche nach Hintergründen. Die kommen in Gestalt von Tefrodern direkt auf sie zu, sie suchen offenbar jemanden oder etwas.
In der Zwischenzeit ist auf Olymp bekannt geworden, dass der Argyris Beryn Mogaw offenbar seit langer Zeit heimlich mit den Tefrodern über einen Anschluss verhandelt. Das bleibt nicht ohne Folgen…

Hui, schon im zweiten Band geht es ordentlich zur Sache. Schon so sehr, dass die bisherigen Ereignisse für die gesamte Serie vermutlich sogar relativ unwichtig bzw. nur der Aufhänger sind. Das Dicke Ende bzw. der eigentliche Kern der Geschichte kommt garantiert erst noch, ich schätze mal in Band 3 oder 4.
Aber ich mag den Stil von Olymp bisher sehr. Einerseits konventionell genug um problemlos einsteigen zu können, auch wenn man mit Serien-Fiktion bisher nichts am Hut hatte. Aber doch eindeutig im normalen “Perry Rhodan Universum”. Vor allem ist es momentan weit genug weg von der Handlung der Erstauflage (obwohl es ja unmittelbar vor dem aktuellen Zyklus spielt), so dass ich beim parallel-lesen nicht durcheinander komme angel

gelesen: Perry Rhodan 2945: Herr der Schutzgeister


Perry Rhodan 2945: Herr der Schutzgeister

Showdown in der RAS TSCHUBAI – sie jagen einen unheimlichen Gast

Nach den Ergebnissen aus Band 2940 will Perry Rhodan mit der RAS TSCHUBAI eigentlich wieder in die heimatliche Milchstraße zurückkehren. Allerdings ist das Problem der Schutzgeister, die in Band 2903 das erste mal aktiv wurden, noch nicht gelöst. Sie hatten schon einmal einen Anschlag auf das Schiff ausgeführt, die meisten Mitglieder sind identifiziert. Nur der Anführer, der sich Barong nennt, ist noch nicht gefasst. Mit dieser potenziellen Gefahr soll die Rückreise nicht angetreten werden, also suchen mehrere Teams verdeckt nach ihm.
Und finden gleich mehrere Spuren. Unter anderem wird dabei ein Samenkorn entdeckt, das zwar nicht Perry, aber dem Leser bekannt ist…

Die Jagd auf den Barong ist spannend, spannender finde ich aber das entdeckte Samenkorn. Zusammenhänge sind mir zwar dadurch nicht klarer, aber diese Wende habe ich so nicht erwartet. Ich bin gespannt, mit Band 2950 startet der zweite Halbzeit im Zyklus und das wird Erfahrungsgemäss ein Höhepunkt im Zyklus.

gelesen: Fire and Fury: Inside the Trump White House


Michael Wolff: Fire and Fury

Auch ich bin dem Hype erlegen und hatte mir direkt am vorgezogenen Erscheinungstag das Buch über das Weiße Haus unter Donald Trump gekauft:

With extraordinary access to the West Wing, Michael Wolff reveals what happened behind-the-scenes in the first nine months of the most controversial presidency of our time in Fire and Fury: Inside the Trump White House.
Since Donald Trump was sworn in as the 45th President of the United States, the country—and the world—has witnessed a stormy, outrageous, and absolutely mesmerizing presidential term that reflects the volatility and fierceness of the man elected Commander-in-Chief.

Ich habe mich etwas schwer getan beim lesen und das aus mehreren Gründen:

Das ist zuerst einmal der Stil, der sich liest, als würde man heute ein Buch über einen zurückliegenden Zeitraum lesen. Über die Präsidentschäft von Ronald Reagan zum Beispiel. Alles wird als gesicherte Erkenntnis beschrieben, wie in einem Roman oder als sei der Autor selbst dabei gewesen. Was er mit Sicherheit nicht war und Quellen, Fußnoten oder dergleichen gibt es nicht.
Das ist teilweise nachvollziehbar, denn, auch das ist ein Problem des Stils, es ist ja kein abgeschlossener Zeitraum. Die Präsidentschaft von Donald Trump ist erst ein Jahr alt und davon wird das erste dreiviertel jahr beschrieben, hauptsächlich auch nur die ersten 5-6 Monate.

Neben dem Stil, der für mich nicht wirklich zu einem noch stattfindenden Thema passt, ist es auch der Zeitpunkt bzw. die hohe Dichte an WTF?! Momenten, die einem Herr Trump beschert. Nicht nur der Stil kommt einem vor, als wenn es um Dinge geht, die vor langer Zeit geschehen sind. Auch Ereignisse die Geschildert werden kommen einem vor, als wären sie schon lange her. Das liegt daran, dass Trump mehr Unfassbares von sich gibt, als man wirklich verarbeiten kann. Aber das Buch kommt einem aus der Kombination aus WTF-Momenten, die nach dem geschilderten Zeitraum gekommen sind und dem Erzählstil schon jetzt veraltet vor.

Inhaltlich hat man die meisten Ereignisse im vergangen Jahr auch jeweils direkt in den Medien lesen können, hier bekommt man aber jeweils mehr Hintergrundinformationen. Teilweise gab es zum jeweiligen Zeitpunkt auch schon entsprechende Spekulationen, hier bekommt man Gewissheit. Sofern man den Schilderungen glaubt, denn Quellen oder anderweitige Belege gibt es wie gesagt nicht.

Das Buch ist nichtsdestotrotz sehr interessant und wenn man daran interessiert ist sollte man es jetzt lesen, ehe die Inhalte durch Trumps immensen Auswurf an wahnsinnigen Meldungen gefühlt noch weiter veraltet.
Es ist sehr gut möglich bis wahrscheinlich, dass in einigen Jahren die Präsidentschaft wirklich aufgearbeitet wird und sich dabei sehr viel auf dieses Buch bezogen wird wenn es im nachhinein Bestätigungen und Quellen gibt.
Da die Präsidentschaft erst am Anfang steht und viele der geschilderten Personen noch für die Regierung arbeiten wären jegliche Bestätigungen potenziell auch schädlich für die Betroffenen. Insofern ist es nachvollziehbar, dass es keine Belege gibt. Vielleicht ist es auch einfach meine deutsche Erwartung, dass die Schilderung von daher etwas anders hätte sein sollen.

Eine offensichtliche Achillesverse wäre es, wenn Teile der Schilderungen grob falsch wäre. Es gibt halt keine Quellenangaben und gerade für Trump (s Anwälte) wäre es ein gefundenes Fressen, wenn sie einen Teil konkret als Fake News belegen könnten. Das wäre das Aus für den Autor und vermutlich auch für alle weiteren Insider-Berichte aus Trumps Weißem Haus.

Von daher dürfte das Geschilderte schon hinkommen. Interessant ist das Buch aber wie gesagt für Insider-Ergänzungen von Ereignissen, die man schon zur Genüge aus den Medien kennt. Eine wirklich überraschende Erkenntnis habe ich nicht gefunden, es waren Bestätigungen und mehr Tiefe von Spekulationen die man meist auch damals schon in den Medien lesen konnte.
 

gelesen: Perry Rhodan 2944: Moothusachs Schatz


Perry Rhodan 2944: Moothusachs Schatz

Der Mentor hat nur ein Ziel – er will sein Lebenswerk retten

Weiter geht es um Monkey an Bord der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN. Das Augenmerk liegt nun auf den Thoogondu, die sich an Bord befinden — offenbar größtenteils ohne, dass die Stammbesatzung davon wusste. Dementsprechend verborgen sind auch die Räume und deren Bewohner. Die Geschichte eines der Thoogondu wird dabei besonders beleuchtet.

Das Geschehen um Monkey ist in diesem Roman eher der Rahmen und meines Erachtens nur bedingt interessant. Der Großteil ist die Geschichte des erwähnten Thoogondu, sie wird von ihm rückblickend als seine Aufzeichnung erzählt. Diese Art gefällt mir meist nicht sehr, hier sind die Teile zudem ohne direkte Verbindung zum Rest der Handlung ala X erzählt seinen Entdeckern seine Geschichte oder wir haben die Aufzeichnungen von X gefunden einfach da. Das macht diese Rückblende ohne dass einer der Helden Protagonisten etwas tut für mich noch unattraktiver. Zumal ich auch nicht das Gefühl habe, dass die geschilderten Ereignisse später im Zyklus für mehr als einen Nebensatz verantwortlich sein werden. Der ansonsten eher dürftige Rahmen könnte aber immerhin Einfluss auf das Verhältnis der Terraner zu den Gäonen des Zweiten Solaren Imperiums haben.