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gelesen: Perry Rhodan 2987: Schlacht ums Gondunat

Perry Rhodan 2987: Schlacht ums Gondunat von Michael Marcus Thurner

Perry Rhodan 2987: Schlacht ums Gondunat

Thoogondu bekämpfen einander – es geht um die Herrschaft im Goldenen Reich

Kurz nach den Ereignissen auf der Hindertsonnenwelt kommt es zum Aufeinandertreffen der Thoogondu Puoshoor, der als selbsternannter Gondu den Angriff auf die Milchstraße leitet, und seiner Schwester Puorengir, der rechtmässigen Gonda.
Puoshoor setzt drastische Mittel ein, um seine Schwester zu entführen. Perry Rhodan, Monkey und Co. setzen alles daran, sie zu befreien.

Viel Action in diesem Roman, am Titelbild kann man die drastische Massnahme sehen. Ich empfand es zwischendurch (angedeutete Spoiler) als etwas merkwürdig, wie Puoshoor flieht und die Geschwindigkeitsangaben und Entfernungen passten gefühlt nicht wirklich. Nachgerechnet kann man letzteres akzeptieren und zum Ende hin verschiebt sich der Fokus etwas und es wirkt runder. Ich verbuche das mal als einen Monk-Trigger bei mir und warte auf die Fortsetzung angel.

gelesen: Perry Rhodan 2986: Sonnenmord


Perry Rhodan 2986: Sonnemord

Offensive der Thoogondu – ihr Ziel ist die Hundertsonnenwelt

Nachdem im vorigen Band eine Leerraumfähre der Thoodondu aufgebraucht wurde, ist klar, dass das nächste Ziel die Hundertsonnenwelt der Posbis ist. Perry Rhodan und Co. machen sich auf den Weg dorthin, während von Seiten des Galaktikums auch möglichst viele Verteidigungsschiffe die Welt anfliegen. Dort ist allerdings schon eine ganze Weile ein getarntes Vorrausteam aktiv und das sehr Erfolgreich…

Nach einer Ewigkeit wieder ein Roman, der auf der Hundertsonnenwelt spielt. Interessanter ist aber das Invasionsteam, seine (soziale) Struktur nimmt auch einen großen Teil ein. Wirklich sehr interessant, ich bin gespannt, ob wir noch mehr von den weißen Zeé hören werden.

gelesen: Perry Rhodan 2985: Die Kupferfarbene Kreatur


Perry Rhodan 2985: Die Kupferfarbene Kreatur

Der Terraner und der Identbotschafter – der Vorstoß in die Leerraumfähre beginnt

Im vorigen Band wurde Perry Rhodan entführt. Ein Raumschiff soll mit ihm in den Leerraum jenseits der Milchstraße beschleunigen und den relativ Unsterblichen so für 500 Jahre aus dem Verkehr ziehen. Die einer Splittergruppe angehörenden kommandierenden Gataser wollen dafür sich und die unwissende Besatzung opfern. Das Schiff wurde mit Hilfe von Onryonen im Leerraum gefunden und aufgebracht.

In der Fortsetzung geht es um das weitere Vorgehen. Der eigentliche Kurs war weder der Besatzung bekannt, noch dem Kommandanten, der die Entführung initiiert hatte. Aber war er wirklich rein zufällig?
Im riesigen Leerraum zwischen den Galaxien wird ein gigantisches Objekt erfasst. Hat die Kupferfarbene Kreatur des Zufalls ihre Hand im Spiel? Eine Gruppe um Perry Rhodan dringt in das riesige Schiff ein…

Ob des Untertitels kann man ahnen, um was es sich handelt, aber wenn Du es verdrängt hast, will ich nicht spoilern wink. Das Objekt war wohl der eigentliche Angelpunkt des Dopelbands. Bzw. seine Bedeutung für die Milchstraße. Aber da will ich jetzt auch nicht aus Versehen spoilerncheeky

gelesen: Perry Rhodan 2984: Projekt Exodus


Perry Rhodan 2984: Projekt Exodus

Entscheidung auf Aurora – das Galaktikum wird bedroht

Der Hyperlicht-Effekt lässt die intelligenten Wesen der gesamten Milchstraße leiden, er breitet sich aber ungleichmässig aus. Der Sitz des Neuen Galaktikums, der Planet Aurora, ist noch nicht so stark betroffen und so findet dort eine Konferenz der angehörigen Völker statt.
Perry Rhodan will seinen Notfallplan “Projekt Exodus” vorstellen. Doch er ist nicht unumstritten, obwohl er gar nicht da war, machen ihn viele für den Weltenbrand verantwortlich. Und einige gehen für eine vermeintliche Lösung sehr weit…

Die Handlung ist am Ende des Romans nicht abgeschlossen und wird nächste Woche fortgesetzt, dennoch fühlte er sich für mich sehr gehetzt an. Es passiert viel und ich hatte das Gefühlt, dass der Roman entweder zu viel Handlung im Expose hatte, oder, wahrscheinlicher, gekürzt wurde, um Platz für den Report zu schaffen. Geschuldet ist das der Totholzversion, im eBook wäre genug Platz gewesen…
Ich bin dennoch gespannt, wie es nächste Woche weiter geht.

gelesen: Perry Rhodan 2983: Kants letztes Kunstwerk


Perry Rhodan 2983: Kants letztes Kunstwerk

Sein Geschäft ist der Tod – er ist ein Meister seines Fachs

Auf der Freihandelswelt Lepso wird ein Auftragsmörder angeheuert, um eine bestimmte Person zu töten. Für ihn nicht nur ein weiterer Auftrag, er soll der krönende Abschluss seiner Tätigkeit werden. Ein Kunstwerk.
Sowohl Auftraggeber, als auch Zielperson sind allerdings nicht das, was sie zu sein scheinen…

Das war mal ein wirklich erfrischender Roman! Völlig eigenständig, aber natürlich doch eingebettet in die Rahmenhandlung des Zyklus. Details verrate ich nicht, wie Kant sollst Du so lange wie möglich unwissend bleiben cheeky

Leseempfehlung: Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse


Uwe Hauck: Depression abzugeben - Erfahrungen aus der Klapse

Dieses Buch möchte ich jedem ans Herz legen, egal ob man direkt oder indirekt betroffen ist. Keine Angst, es liest sich nicht so schwer, wie es klingt:

Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet.

Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er uns an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen. Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor.

Uwe Hauck beschreibt seine eigene Krankheit, von den Zweifeln bis zum Absturz mit Selbstmordversuch und anschliessenden Therapien in verschiedenen Einrichtungen.
Ein schweres Thema, aber Uwe schafft es, immer wieder ein Augenzwinkern einzubauen. Das klingt falsch, aber es schwächt das Thema Depression nie ab. Es ist meist eine Beobachtung, Bemerkung zu etwas am Rande der Therapie oder Umgebung. “Aus der Klapse” betrachtet, sind wir Normalen auch reichlich verrückt. Vielleicht halt nur nicht diagnostiziert. Diese (Neben)sätze sorgen dafür, dass das Buch sich trotz des schweren Themas sehr gut und angenehm liest und auch Uwe selbst für den Leser nicht nur aus Depression besteht.

So, wie er abseits der Krankheit erscheint, habe ich ihn bei Twitter immer wahrgenommen. Er gehörte vor über 10 Jahren zu den ersten Menschen, denen ich bei Twitter gefolgt bin. Ich habe Anfangs erstmal bei meinen Bekannten geguckt, wem die so folgen und so landete Uwe in meiner Timeline. Er war von daher für mich bei Twitter einfach “da” und plötzlich twitterte er mit dem Hashtag #ausderklapse. Da konnte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mit umgehen, wenn Uwe in seinem Buch schreibt, wie die Leute in den sozialen Medien ihm geholfen haben, bin ich nicht gemeint.

Das Buch hat mir nun sehr geholfen. Natürlich kann ich ohne betroffen zu sein, die Krankheit noch immer nicht wirklich verstehen. Das ist wohl auch gar nicht möglich. Aber ich glaube, ich selbst kann jetzt besser mit solchen Situationen umgehen, nicht nur mit Uwes Fall.
Und auch, wenn ich die Krankheit ohne selbst betroffen zu sein wohl nie nachvollziehen können werde, verstehe ich zumindest wohl etwas mehr, wie es in dem Betroffenen aussieht. Zumindest so weit, dass ich damit umgehen kann.

Und ich glaube, auch für Betroffene ist dieses Buch eine Hilfe. Jede Depression ist ein spezieller Fall, aber Uwe zeigt, dass es nicht so bleiben muss. Die Krankheit ist kein Knochenbruch, der irgendwann verheilt ist, sie bleibt immer in einem. Aber man kann Wege lernen, mit ihr umzugehen.
Ich denke, dieses Buch kann Betroffenen Mut machen. Es gibt einen Weg aus der Spirale und dieses Buch ist halt nicht von irgendeinem Akademiker geschrieben, sondern von einem ebenfalls Kranken, der sogar versucht hat, sich das Leben zu nehmen.

Auch deswegen ist der Stil von Uwe so gut, er macht sein Schicksal nachvollziehbar und das wie gesagt immer wieder mit einem Augenzwinkern. Etwa wenn ein Arzt ihm den Ernst gemeinten Rat gibt sich “aus diesem Internet” zu löschen wink.

gelesen: Feuer der Leere

Feuer der Leere von Robert Corvus

Robert Corvus: Feuer der Leere

Von Robert Covus hatte ich bisher diverse Perry Rhodan Roman und den ersten Teil seiner Schwertfeuer-Saga gelesen. Die haben mir sehr gefallen, umso gespannter war ich auf seinen “richtigen” Science-Fiction Roman:

Zwischen den Sternen tobt ein Krieg um tote Welten. Die letzten Menschen fliehen auf Großraumschiffen durch die Galaxis, gejagt von einem erbarmungslosen Feind. Um Nahrungsmittel aufzunehmen, muss die Flotte auf Cochada zwischenlanden, einem Planeten, der überraschende Ähnlichkeit zur Erde aufweist. Doch was bedeutet dieser Kontakt für die Bewohner des Planeten – ihren Untergang oder eine Blüte ihrer Zivilisation? Und während die Menschen um ihre Existenzsicherung kämpfen, ereignet sich auf der SQUID, dem einzigen außerirdischen Raumschiff der menschlichen Flotte, Unglaubliches. Denn die SQUID ist eine riesige Lebensform, und Ugrôn, ein Besatzungsmitglied und Priester des Void, lauscht auf den Gesang des Schiffes in seinem Fleisch. Er betritt einen Pfad, den niemals ein zuvor Mensch beschritten hat.

Ein Konflikt mit einer außerirdischen Rasse hat die Menschen zur Flucht gezwungen. Die Erde ist zerstört und nur noch eine über Generationen weitergetragene Erinnerung. Noch immer werden sie von ihrem Feind gejagd, noch immer bekämpfen sie ihn. Die einzelnen Schiffe haben ihre eigene Kultur, eines der Schiffe, SQUID, ist gar selbst eine außerirdische Lebensform. Entsprechend verschieden sind die jeweiligen Bewohner.
Schon die Ereignisse, die sich auf der SQUID und dem Rest des Tross entwickeln, wäre faszinierend genug zu lesen, der notwendige Zwischenstop auf dem Planeten Cochada wirkt dann aber wie ein Katalysator, auf alle Beteiligten.

Robert Corvus hat es auch mit Feuer der Leere geschafft, ein eigenes Universum zu schaffen. Die sozialen Strukturen und einzelnen Personen nehmen einen großen Raum ein, in die sozialen Strukturen verwoben ist aber auch die weitere, umfassende, Rahmenhandlung bzw. Grundlage. Wir werden Anfangs mitten in die Handlung rein geworfen und erlesen dann anhand des weiteren Umgangs innerhalb der Flotte die sozialen Verhältniss und geschichtliche Grundlage. Wobei wir den Ursprung des Konflikts mit den Außerirdischen nicht erfahren, er bleibt im Nebel der Geschichte. Im laufe des Romans, vor allem im letzten Teil, kann man sich daher so einige Gedanken machen, was die Vergangenheit der verbliebenen Menschheit angeht.

Der Roman ist abgeschlossen und funktioniert wunderbar mit dem halboffenen Ende. Aber wenn man weiter lesen will, gibt es wohl zumindest für einen der potenziellen Handlungsstränge eine Fortsetzung mit Das Imago-Projekt. Der steht nun auch auf meiner viel zu langen “zu lesen” Liste surprise.