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gesehen: Die Unglaublichen 2

Ich war faul, ich muss ja noch die Sneak von letzter Woche bloggen surprise

Denn da lief nach einigen mäßigen Wochen mit Incredibles 2 ein richtig guter Film:

Unsere bekannte Familie Inredible Parr aus dem ersten Teil lebt ihr ziviles Leben so gut es geht vor sich hin. Superhelden sind illegal und so müssen sie ihre Kräfte im Zaum halten. Superschurken stört das natürlich nicht cheeky.
Der reiche Unternehmer Winston Deavor rennt bei ihnen und den anderen illegalen Superhelden offene Türen ein mit seinem Plan, die Superhelden zu rehabilitieren und wieder legal zu machen. Aber so einfach ist es nicht, jemand will genau das endgültig verhindern…

Der erste Teil ist vor 14 Jahren in den Kinos gewesen, der Fortsetzung sieht optisch die knapp anderthalb Jahrzehnte nicht an. Und das ist gut so, die für heutige Verhältnisse recht primitiv gezeichneten Figuren haben ihren alten Charme behalten. Feiner gezeichnete Figuren hätte IMHO nicht als Fortsetzung funktioniert, es hätte nicht gepasst. Technisch gesehen ist der Film natürlich schon deutlich moderner gezeichnet, das erkennt man vor allem bei Kameraschwenks.
So kann man sich aber an den nicht nur optisch bekannten Figuren erfreuen, auch die Charaktere erkennt man sofort wieder. Mr. Incredible muss damit klarkommen, dass Elastigirl hier eine größere Rolle spielt, als er. Das gelingt ihm so gut, wie du es dir gerade vorstellst laugh. Aber das Highlight auf Superhelden-Seite ist definitiv Baby Jack-Jack, wirklich ein Knaller! Der bekommt in ein paar Jahren bestimmt einen eigenen Film wink
Die Story unterhält gut, auch wenn sie natürlich nicht die komplexeste der Filmgeschichte ist. Den durchschnittlichen Tatort übertrifft sie aber durchaus (ok, die Hürde ist nicht hochcool).

Wenn du den ersten Teil gemocht hast, wirst du den zweiten genauso mögen. Und falls nicht, dur aber etwas mit Animationsfilmen anfangen kannst, freu dich auf Jack-Jack smiley

Amazon Filmfreitag

Heute gibt es wieder einen Filmfreitag bei Amazon, mit dem heutigen Angebot ändernt sich aber eine Randbedingung: Der Filmfreitag ist ab heute Bestandteil der Prime Deals, er gilt also nur noch für Amazon Prime Kunden! Die kostenlose Probemitgliedschaft reicht dabei aus.

Kommen wir nun aber zum heutigen Filmfreitag bei Amazon Instant Video. Der Einfachheit halber bleibe ich erstmal bei dem Namen.
Heute kann man 10 reduzierte Filme für jeweils 0,99€ ausleihen. Man hat dann 30 Tage Zeit sie anzusehen. Ist ein Film gestartet kann man in 48 Stunden lang ansehen. Also quasi 30 Tage Zeit ihn sich aus der virtuellen Videothek abzuholen und dann hat man ihn 2 Tage zum ansehen zu Hause.

Diesen Freitag:

enlightenedWenn Du noch einen anderen Streaminganbieter hast, wie z.B. Netflix oder Sky, solltest Du auch bei dem geringen Preis vorher einmal bei Wer streamt es? prüfen, ob der Wunschfilm bei einem deiner anderen Anbieter in der Flatrate enthalten ist.

Ich werde mir auf jeden Fall Die Dunkelste Stunde holen und wahrscheinlich auch Black Panther und noch einmal Wind River. Interessant finde ich grundsätzlich auch Disaster Artist, aber dafür soltle ich mir offenbar erstmal ein paar Szenen aus The Room ansehensurprise

gesehen: Book Club

Gestern waren wir mal wieder in der Sneak, es lief der Book Club:

Wie man lesen kann, hat er mich nicht gerade umgehauen. Die Idee klang durchaus witzig: 4 ältere Frauen, alle wohl kurz vor dem Ruhestand, treffen sich seit ihrer Jugend monatlich zu einen Buchclub und besprechen ein Buch. Das ist dann eines Tages 50 Shades of Grey.
Daraus hätte man wirklich etwas gutes machen können, leider ging es schon vorher den Klischeebach herunter (kleine Spoiler): 4 Frauen, alle haben ein eigenes Problem mit Männern. Eine hat einen Mann im frischen Ruhestand, mit dem es seit dem nicht mehr richtig läuft. Die nächste ist seit 18 Jahren vermeintlich glücklich geschieden, hängt ihm aber noch immer nach, obwohl er eine Neue hat. Die nächste ist Witwe und wird von ihren Kindern bemuttert. Und Nummer 4 will sich nicht binden, trifft aber ihre Jugendliebe wieder.
Kein echter Spoiler: alle 4 Schicksale entwickeln sich so, wie du es dir gerade gedacht hast frown

Man hätte da wirklich etwas draus machen können, aber der Film besteht nur aus den 4 Klischeefrauen und -Schicksalen, die sich auch genauso entwickeln, wie man es von der ersten Sekunde erwartet. Angereichert mit offensichtlichen Gags und so ziemlich jeder Moralkeule, die man sich in Punkto Beziehung und/oder ältere Leute denken kann.
Immerhin ist er keine komplett verschwendete Lebenszeit, man kann wunderbar in der Zeit schlafen wenn man es schafft, wegzuhören. Dann muss man auch nicht die furchtbaren green screen Aufnahmen ertragen, die fast alle Außenaufnahmen darstellen. Die Schauspieler sind schlecht eingepasst, die Schärfe passt nicht, qualitativ knapp da Niveau der 80’er no.

gesehen: Searching

Nach Monaten vor dem Grill war das Wetter gestern zwar warm, aber Sneak-tauglich. Also stand nach gefühlten wie realen Ewigkeiten mal wieder die Sneak Preview auf dem Programm. Von Crunchips gesponsert gab es für jeden eine 20g Tüte Chips und als Film Searching:

Stilistisch kombiniert der Film das normale Realbild mit den Computerbildschirmen, die heutzutage immer präsent sind. Wir sehen den Desktop von Windows XP, auf dem sich Familie Kim vor anderthalb Jahrzehnten anfängt, Bilder und Videos zu verwalten. An E-Mails erfahren wir von der Krankheit der Mutter, an Kalendereinträgen verschobene Entlassungstermine usw..
Es ist der Auftakt zur Gegenwart, in der Vater David Kim (John Cho) seine 16-jährige Tochter Margot (Michelle La) allein aufziehen muss. Auch hier ist die Kommunikation via Messenger und Smartphone immer präsent. Eines Tages verschwindet Margot und David macht sich in ihren Social Media Accounts auf die Suche nach Freunden, Hinweisen und dem Wesen seiner Tochter.
Gemeinsam mit der engagierten leitende Polizistin versucht er herauszufinden, ob sie ausgerissen ist oder ein Unfall oder Verbrechen geschehen ist. Mit jeder Spur stellt er fest, dass er seine Tochter nicht so gut kennt, wie er glaubt.

Das auffälligste Merkmal ist definitiv die Kombination des Realbildes mit den Bildschirmen, das habe ich so stark noch nicht gesehen. Letztlich ist es heutzutage wohl auch eher normale Ermittlungsarbeit, aber hier kann man direkt zusehen, wie über mehrere Accounts das Passwort zurückgesetzt wird. Nichts neues, wenn man sich mal damit beschäftigt, aber hier werden selbst die Buchstaben im Textfeld zu Darstellern. Alle Bildschirme sind dabei gut übersetzt und soweit ich das beurteilen kann auch Originalgetreu.

Der eigentliche Fall ist solide, mit den üblichen filmischen Freiheiten. Er hat ein, zwei Plottwists, die ich nicht erwartet habe und wäre an sich schon ein guter Film. Kein Kinohighlight zwar, aber erheblich besser als die Xte Variaton des immer gleichen Liam Neeson Films ala The Commuter.
Die Darstellung der Computerbildschirme gibt dem Film das gewisse Extra. Allerdings auch nur, weil es das so bisher nicht gab. Ein zweites Mal wird dieses Stilmittel so definitiv nicht funktionieren. Aber hier war es gut und passend. Man hat etwas das Gefühl, dass irgendwer gemerkt hat, dass das Wählscheibentelefon an der Wand ausgedient hat.

Ich fühlte mich gut unterhalten und auch wenn storytechnisch einiges auf den Bildschirminhalten basiert bzw. durch sie funktioniert: Man sieht sie halt und was z.B. die Polizeiarbeit angeht werden echte Polizisten hier nicht öfter die Hand vor die Stirn schlagen, als bei anderen Thrillern wink.

gesehen: Solo /// überlegungen zu Star Wars unter Disney

Immer zwischen den “richtigen” Star Wars Episoden bringt Disney einen Zwischenfilm aus dem Star Wars Universum. Das klang von Anfang an nach Ausschlachten, Rogue One hat als Vorgeschichte zu Episode IV (der erste Film) aber sehr gut funktioniert.

Nachdem Episode VIII letztes Jahr deutlich die Disney Handschrift spüren liess (und dennoch besser war, als Episode I-III von Geroge Lucas) konnte man zum neuen Zwischenfilm Solo noch viel mehr schlechtes lesen. Überflüssig, reine Geldmacherei. Zum regulären Termin konnten wir uns daher auch nicht dazu überwinden, ihn uns anzusehen. Episode IX nächstes Jahr schon, zum Abschluss der Reihe, aber zwischendurch muss man Disney nicht noch mehr Geld in den Rachen schmeissen.

Im Rahmen des UCI Sommerdeals gab es Solo nun aber im UCI für 5€ und dafür haben wir es am letzten Spieltag gewagt.

Mit dem Schlimmsten gerechnet und überrascht worden: Solo ist bei weitem keine epische Episode – das soll er ja auch nicht – aber ein erstaunlich guter Film im Star Wars Universum.
In etwa so, wie die Zwischenfilme ursprünglich angekündigt wurden. Rogue One hatte noch einen direkten Bezug zu Episode IV, indem er den erten Absatz des einführenden Scrolltextes erzählt. Das hat vermutlich in die Irre geführt, Solo ist einfach nur ein Star Wars Film ohne direkten Bezug zu einer Episode. In etwa Vergleichbar mit einem der hunderten Star Wars Bücher die es gibt.

Und als solcher Film betrachtet funktioniert er auch gut und lohnt sich. Als Geschichte im Star Wars Universum funktioniert er gut, man kann sich vielleicht daran stören, dass einie der ikonischen Figuren etwas entmystifiziert wird, aber letztlich stört das die Episoden auch nicht.

In der Art kann es durchaus noch einige weitere Filme geben, dann auch ohne einen der bekannten Charaktere als Hauptfigur. Das Problem an der Sache: Disney wird genau das tun. Und zwar wie angekündigt alle zwei Jahre im Wechsel zu einer Episode. Jedes Jahr ein Star Wars Film. Das macht das ganze Franchise dann beliebig, es wird tot geritten.
Genauso wie Disney es mit den Marvel Filmen macht. Ich war ein großer Fan des Marvel Cinematic Universe. Aber bei einer Schlagzahl von zwei, drei Filmen pro Jahr(!) verschwimmt alles nicht nur zu einem gemeinsamen Universum, sondern auch zu einem einförmigen Filmbrei. Ob Ant-Man, Thor oder Doctor Strange – die Filme sind alle gleichartig und spätestens mit den inflationären Avenger Crossovern könnte jede Szene in wirklich jedem Film auftauchen. Oder hälst du es für völlig unwahrscheinlich, dass Deadpool von den Guardians of the Galaxy eingespannt wird?

Solo ist ein guter Film, sieh ihn dir an, solange Du von Star Wars noch nicht genug hast. Denn das wird geschehen bei der Schlagzahl, die Disney vorgibt. Um Star Wars langfristig am Leben zu halten ist mehr Abstand nötig, die Episoden müssen Zeit haben in der Erinnerung zu einer Legende zu werden. Das funktioniert auch bei Menschen mit einer Aufmerksamkeitsspanne wie ein Kaninchen nicht, wenn nach ein paar Monaten schon der nächste Star Wars Blockbuster ansteht.
Nach einer der großen Episoden muss man warten. Die Leute müssen eine Fortsetzung herbeisehnen, dann kommt ein Film wie Solo als Appetitanreger und nach einer kürzeren Spanne dann eine weitere epische Episode.

Disney macht alles aber planbar, nimmt einem die Sehnsucht. Alle zwei Jahre eine epische Episode (Episode X-XII sind schon angekündigt) und jeweils ein halbes Jahr später ein Zwischenfilm. Das sind überschaubare Zeiträume, da muss man sich nicht nach einer Fortsetzung sehnen. Ich weiss ja nicht nur, dass sie kommt, sondern auch etwa auf die Woche genau, wann.

Das war jetzt mehr über Disney, als über Solo surprise. Deshalb zum Abschluss noch etwas zu Film: Er schildert seine frühen Jahre (er dürfte um die 20 sein) und wie er z.B. an den Millenium Falcon kam. Für mich war das gewöhnungsbedürftigste, dass Han offenbar die gleiche Synchronstimme wie Harrison Ford bekommen hat. Meine Freundin hat es nicht bemerkt, ich sah vor meinem geistigen Auge aber immer den “alten” Solo vor mir und nicht den Jungspund wink. Aber da hab ich mich doch schnell reingehört und wenn man den Film einfach als Geschichte im Star Wars Universum ansieht funktioniert er wie gesagt wirklich gut.

Amazon Filmfreitag

Es gibt wieder einen Filmfreitag bei Amazon Instant Video. Heute kann man 10 reduzierte Filme für jeweils 0,99€ ausleihen. Man hat dann 30 Tage Zeit sie anzusehen. Ist ein Film gestartet kann man in 48 Stunden lang ansehen. Also quasi 30 Tage Zeit ihn sich aus der virtuellen Videothek abzuholen und dann hat man ihn 2 Tage zum ansehen zu Hause.

Diesen Freitag:

Klare Empfehlung meinerseits ist Jumanji, man mag es kaum glauben, aber: Die Fortsetzung funktioniert und ist extrem lustig!
Interessiert bin ich auch an Alles Geld der Welt um die Getty-Entführung. Da will ich aber noch Kritiken lesen, immerhin wurde der Hauptdarsteller im nachhinnein ausgetauscht. Und Criminal Squad werde ich mir wohl auch ausleihen, der sieht gut aus für einen Filmabend mit Chips und Hopfencocktail wink
Kann mir jemand etwas zu Brimstone sagen?

enlightenedWie immer auch der Hinweis: Wenn Du mehrere Streamingdienste hast, sieh vor dem kostenpflichtigen ausleihen einmal bei Wer streamt es? nach, ob er bei einem deiner anderen Anbieter nicht in der Flatrate enthalten ist.

Amazon Filmfreitag: über 600 Filme für Prime Mitglieder zu je 0,99€

Der Amazon Prime Day (ab Montag 12:00 und Dienstag) wirft seinen Schatten vorraus: Der heutige Filmfreitag ist wie der Prime Day nur für Prime Mitglieder – die kostenlose Probemitgliedschaft reicht – und bietet dafür über 600 Filme, die man für je 0,99€ ausleihen kann.

Die Filme kann bzw. muss man heute (und vermutlich bis zum Prime Day) ausleihen. Man hat dann 30 Tage Zeit sie anzusehen. Ist ein Film gestartet kann man in 48 Stunden lang ansehen. Also quasi 30 Tage Zeit ihn sich aus der virtuellen Videothek abzuholen und dann hat man ihn 2 Tage zum ansehen zu Hause.

Aufgrund der Menge führe ich sie diesesmal nicht alle einzeln auf cheeky. Es sind natürlich viele ältere Filme dabei, aber wenn man mal wieder Lust auf einen Klassiker hat, den man ansonsten nicht auf Schreibe oder Stream hat, sind 0,99€ ein günstiger Filmabend.
Highlights sind aber z.B. Kingsman – The Golden Circle, Star Wars: Die letzten Jedi oder (wieder) Stephen King’s ES.

Außerdem gibt es Angebote bei den Amazon Channels: einige kann man für 3 Monate kostenlos testen (u.a. Filmtastic oder Discovery), andere gibt es 3 Monate für 0,99€ (u.a. GEO, Arthouse Cinema oder MGM). Bei den Channels steht direkt dabei, dass das Angebot bis zum 17. Juli (Prime Day) gilt.

Und wer es wirklich will kann sehr viele Filme auch deutlich günstiger kaufen. So lange ich die Filme aber nicht lokal archivieren kann ohne auf eine Onlineverbindung und Authorisierung durch einen Server angewiesen zu sein und z.B. zu einem Filmabend bei einem Freund mitnehmen kann, werde ich auf gar keinen Fall einen Film als Stream kaufen. YMMV.

Wenn Du weitere Streaming- bzw. Filmdienste wie Netflix oder Sky hast, ist es bei dem großen Angebot vor dem Geld ausgeben einmal bei Wer streamt es? nachzusehen, ob der Wunschfilm bei einem anderen Dienst nicht vielleicht in der Flatrate enthalten ist.

Der nächste Regen kommt bestimmt (hoffentlich), viel Spaß beim Filmabend!