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zum Mond gefahren

Mobilität

Gestern in der Mittagspause war es so weit:Saab 9-3 Kilometerstand 400.000

Laut Wolfram Alpha sind die 400Mm übrigens 1,334 Lichtsekunden oder in etwa die Strecke von der Erde zum Mond cool.

Vor fast genau 4 Jahren hatte ich mit meinem vorigen Saab 900 II mit 2,0l Saugbenziner eine viertelmillion Kilometer erreicht.
Saab 9-3 YS3DDer “neue” 9-3 ist ein 2,2l Turbodiesel. Der wurde von Steyr-Puch entwickelt und daß die normalerweise wohl hauptsächlich Motoren fürs Militär entwickeln hört man dem rauen Gesellen an. Dafür soll er ziemlich unzerstörbar sein, mal sehen wie weit ich noch mit ihm komme laugh.

ohne festgestellte Mängel

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Trotz Urlaub bin ich heute morgen früh aufgestanden und war um 8:00 bei der örtlichen Saab-Werkstatt, um ein rotes Lichtlein quittieren zu lassen.
Anschliessend ging es zu GTÜ, um den Wagen noch einmal prüfen zu lassen. Um 8:44 hatte ich dann den Zettel in der Hand mit dem magischen Satz:

HU-Untersuchungsergebnis: ohne festgestellte Mängel

Es war der zweite Termin, den ersten hatten wir bewusst verwendet um die Mängel zu erfahren, statt einfach auf Vorrat Dinge zu reparieren, die noch gar nicht wirklich fällig sind.
Mit Ausnahme der Druckleitung der Servolenkung, die just 4 Wochen vor dem Prüftermin anfing zu lecken, waren es alles Dinge, die ich als Verschleissmaterial einordne.
Bremsen nutzen ab und auch die Stoßdämpfer sind bei dem 17 Jahre altem Wagen vermutlich nicht das erste Mal ersetzt worden. Hinter dem Beifahrersitz musste auch etwas am Unterboden gemacht werden, dafür hatte ich den Beifahrersitz herausgenommen.

HU Plakette 2018-09

Das hat mir dann aber das Airbag-Steuergerät übel genommen und bei jedem starten mit einem Ding-Dong auf das rote Warndreieck und die ebenfalls rote Airbag-Leuchte aufmerksam gemacht. Blöd, die Airbags hab ich schon ganz gern, auch unabhängig davon, daß man mit defekten Airbags keine Plakette bekommt.

Aber wie Du an den Zeiten sehen kannst lief heute morgen alles glatt, bei Saab wurde der Fehler ausgelesen und gelöscht (und taucht natürlich auch nicht mehr auf) und anschließend war die Hauptuntersuchung ein Klacks. Vorn stoßdämpft er wieder ordentlich, hinten ist die erneuerte Bremse auch wieder in Bestform und die Servolenkung hat ihr Inkontinenz verloren.
397.341km stehen momentan auf dem Tacho, den 400.000 steht nichts mehr im Weg. Und bei der nächsten Hauptuntersuchung ist er dann schon ein Jahr volljährig ;-):

Saab 9-3

Amazons Top Gear hat einen Namen: The Grand Tour

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Vor gut einem Jahr hatte sich die BBC von Jeremy Clarkson, dem “Carfather” und Hauptmoderator von Top Gear, der erfolgreichsten Autoshow der Welt und auch insgesamt eine der erfolgreichsten Sendungen überhaupt auf diesem Planeten, nach einem Ausfall zu viel getrennt. Auch seine beiden Co-Moderatoren James May und Richard Hammond sowie ein Produzent haben daraufhin die Show verlassen.

Am 1. April hatte die BBC nun einen ersten Trailer der Neuinkarnation von Top Gear veröffentlicht. Moderiert wird sie von einer Reihe Moderatoren rund um Chris Evans, darunter Matt LeBlanc (Joey aus “Friends”), dem ehemaligen Formel1-Rennstallbesitzer Eddie Jordan und die deutsche Rennfahrerin Sabine Schmitz. Die erste Folge soll noch diesen Monat auf Sendung gehen.

Doch auch die alte Crew macht weiter, Amazon hatte sich die Rechte sichern können.
Über den Namen wurde lange spekuliert, Top Gear geht ja nicht. Seit heute macht Amazon nun auch offensiv Werbung für die neue Show, die nun ihren endgülten Namen hat: The Grand Tour.
Statt in einem Studio wird die Show jede Woche an einem anderen Ort in einem riesigen Zelt präsentiert, die Autos werden wie gewohnt in Filmepisoden gezeigt. Im Herbst soll es los gehen.
Auf der Ankündigungsseite gibt es auch ein Video von einer Brainsotrming-Session, das die drei zeigt wie man sie kennt und liebt. Nicht einbettbar, also hier nix virales Video, aber doch sehenswert.

Ich bin auf beide Formen gespannt, Top Gear ist eine meiner Lieblingssendungen, sie macht einfach Spaß laugh.
Mal sehen ob mir beide gefallen oder eine mit Pauken und Trompeten bei mir durchfällt. Oder wie Final Gear im Bereich “nett anzusehen wenn ich nichts anderes habe” landet wink

Elektromobilität im Jahr 2021

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Was schönes zum lesen, eine fiktive Geschichte aus dem Jahr 2021 im Saabblog: “Captain Future”:

Juni 2021. Flughafen Frankfurt/Main. Das Saab 900 III EV stoppt am Terminal 1 AB. Kurz vor Boarding Time…es steht mein Flug nach Mailand im Terminplaner. Während ich zu Gate A1 eile, startet mein Saab ohne Passagier nach Frankfurt. Der große Service ist fällig, Kühlflüssigkeiten für Klimaanlage und Akkus müssen erneuert werden.[…]

Die Geschichte ist natürlich Saab-bezogen, angefangen vom Rückkauf des Namens bis hin zu Emulationen von klassischen Modellen. Aber nicht nur letzteres ist eine Sache die allgemein denkbar und IMHO auch wahrscheinlich ist: wir haben jetzt schon Retro-Ziffernblätter für Smartwatches, ähnliches für vollelektronische Cockpits vorherzusagen ist schon offensichtlich. Auch heute schon werden Türen und Auspuffanlagen akkustisch “designt”, warum bei Elektrofahrzeugen kein Retropaket mit dem alten Turbosound? Es wird eh alles Software, da ist alles denk- und machbar.
Für mich als Saabfan liest sich der Beitrag natürlich herrlich und lädt zum träumen ein, aber auch ganz allgemein steckt in ihm verdammt viel Zukunftsperspektive die ich für wahrscheinlich halte. Vielleicht nicht 2021, aber es gibt eigentlich nichts in ihm von dem ich sagen würde: “das wird es nie geben!”. Ich bin mir im Gegenteil sicher, dass es praktisch alles was geschildert wird auch geben wird, und sei es erst 2034. Nicht auf alles müssen wir uns freuen…

Armaturenbrett mit neuer Leuchtkraft

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Heute fällt die WAAV aus, ich habe meinen Nachmittag im Auto verbracht:

Seit etwa einem dreiviertel Jahr fahre ich ja wieder einen Saab laugh.
Der 9-3 der ersten Generation ist quasi Baugleich mit dem 900 der zweiten Generation den ich vorher fuhr (den ollen B-Corsa dazwischen ignorieren wir mal), beide tragen die Kennung YS3D. Das bedeutet nicht nur, dass er ein ähnliches Raumwunder ist, sondern auch ähnlich alt. Nämlich Baujahr 1999. Das merkt man ihm nicht an, aber man konnte es im dunkeln sehen. Nach anderthalb Jahrzehnten fingen nach und nach an die Lampen im Cockpit aus zu gehen.
Der Tacho von 90-140km/h wurde schon von Anfang an nur noch von den umliegenden Lampen beleuchtet, danach starb erst die eine, dann die andere Hälfte des Drehzahlmessers und zwischendurch auch die Kontrolle des Abblendlichts (die überflüssig ist, da der Wagen eh immer mit Licht fährt).

Seit einigen Wochen habe ich beim starten daher immer kontrolliert, ob die roten Warnlampen noch alle funktionieren und parallel recherchiert wie aufwändig der Austausch ist und die passenden Leuchtmittel besorgt. 33 Stück galt es auszutauschen, denn “mal eben so” macht man das nicht, also kein Risiko eingehen, die Lämpchen sind alle gleich alt.
Heute Nachmitag war es dann so weit, mit Hilfe einer sehr guten Anleitung aus dem motor-talk Forum habe ich mich dran gemacht und das Cockpit zerlegt:

zerlegte Cockpiit des Saab 9-3

"Armaturenbrett mit neuer Leuchtkraft" vollständig lesen

Volkswagen, Diesel, Stickoxide, Presse

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Viel wird in letzter Zeit geschrieben über VW und die “geschummelten” Abgaswerte.
Die Presse beweist in diesen Tagen, wie nutzlos sie sich selbst macht. 11 Millionen Motoren (dieses Typs) sind im Volkswagen Konzern verbaut worden in den letzen Jahren. Davon knapp eine halbe Million in Kalifornien wo der Kram ans Licht kam. Oh Wunder! Von den 10,5 Millionen die übrig bleiben sind auch welche in Europa verkauft worden! Was für die Presse eine Sensationsmeldung war ist schlichtweg gesunder Menschenverstand, dafür muss man nicht einmal bis 2 zählen können.
VW ist ein Konzern, teilt sehr viele Bauteile zwischen den Marken und für die Presse war es dann wieder die nächste Ausrufezeichen-Meldung, dass von den 10,5 Millionen Motoren auch gut 2 Millionen in Audis verbaut wurden. Oh Wunder! Wann öffnet wohl jemand der Journaillie mal die Motorhaube eines Skoda oder Seat?

Es wird viel geschrieben, immer wieder die gleichen Informationsbröckchen neu verwurstet auf der Suche nach dem nächsten Überschrifts-Ausrufezeichen.
Die einzige sachliche Aufarbeitung habe ich bei heise gefunden: Der vorläufige Stand der Dinge in Sachen Diesel-Stickoxide und Volkswagen. Sehr lesenswert, aber Vorsicht: sachlich und nicht auf Ausrufezeichen geschrieben. So wie ich es von Presse jenseits der Bild erwarte.