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Programmempfehlungen für Android-Einsteiger

Android

Android Market EmpfehlungenWillkommen im Android Bereich des Blogs!

Hier sind natürlich alle Blogbeiträge die ich zum Thema Android geschrieben habe versammelt, besonders hinweisen möchte ich aber auf die


Als statische Seite ist sie nicht bei den Blogbeiträgen mit aufgeführt sondern nur der zugehörige Diskussionsartikel. Ich hoffe die Programmempfehlungen helfen Dir und würde mich freuen wenn Du auf im Diskussionsartikel Deine Meinung kundtust.

Android/Tasker: Nicht stören Modus für bestimmte Zeit

Android

Der ‘Nicht stören’ Modus von Android ist sehr praktisch. Wenn man ins Kino geht, in einer Besprechung ist oder einen sonstigen Termin hat, wo das Handy stören würde, mag ich da besonderns die Variante ‘Nicht stören für … Stunden’.
Im Kino für 3 Stunden aktiviert und man kann auch nicht vergessen, ihn wieder zu deaktivieren. So einfach, so praktisch!

Aber (vermutlich nicht nur) Huawei war aus irgendeinem Grund der Meinung, sie müssten die ‘Nicht stören’ Funktion in ihrer EMUI Oberfläche neu programmieren. Und haben aus dieser so praktischen Funktion einen dummen Ein/Ausschalter gemachtangry.

Diese Woche war es mal wieder zwei Tage in dem Modus und ich habe es nur bemerkt, weil bei einem Anruf nur meine Uhr sich meldete. Also habe ich mich mal hingesetzt und mit Tasker, das ja u.a. für mein automatisches VPN eh im Hintergrund läuft, die Funktion nachgebaut:

Minutenabfrage

Die Aufgabe ist simpel:

  1. Frage die Anzahl der Minuten ab
  2. aktiviere den ‘Nicht stören’ Modus
  3. warte die abgefragte Anzahl an Minuten
  4. deaktiviere den ‘Nicht stören’ Modus

Erst hatte ich wie im Original eine Anzahl Stunden abgefragt, mit Minuten bin ich aber flexibler und kann z.B. 2,5 oder 4,5 Stunden einstellen.

In Tasker wechselt man erstmal vom Standadreiter Profile auf den zweiten Reiter Tasks und fügt dort eine neue Aufgabe hinzu.
Die erste Aufgabe ist aus der Kategorie “Variable” vom Typ “Variable abfragen”, hier muss nur der Variablenname eingetragen werden. Bei mir lautet er %dndminutes (dnd=do not disturb). Als Grundeinstellung habe ich dazu noch eine 120 für 2 Stunden eingetragen.
Die zweite Aktion ist in der Kategorie “Töne” vom Typ “Do Not Disturb”. Standardmodus ist schon “keine” (Störungen), das passt, wir können einfach wieder zurück. Mein Wecker klingelt trotzdem.Konfiguration der Wartezeit
Die dritte Aufgabe ist in der Kategorie “Task” vom Typ “Warte”. Hier tippen wir bei “Minuten” einmal auf das Symbol mit den gekreuzten Pfeilen rechts und geben in dem nun erschienenen Eingabefeld den Namen der Variablen aus der ersten Aufgabe ein.
Vierte un letzte Aufgabe ist nun wie bei der Zweiten “Do Not Disturb” aus der Kategorie “Töne”. Hier wählen wir als Modus aber “Alle” aus.

Das war es auch schon, es sollte nun etwa so aussehen:

Fertige Aufgabe

Diese Aufgabe kann man nun als Widget irgendwo auf den Desktop legen. Da es eigentlich nur ein Shortcut ist, konnte ich ihn beim Action Launcher auch unauffällig in die Quickbar legensmiley.

Damit du dir das Konfigurieren von Hand sparen kannst, habe ich meine Aufgabe exportiert, über diesen ewiglangen Link oder dieses XML solltest Du sie in Tasker importiern können (ich habe die Aufgabe auch als installierbares Programm exportiert, da muss ich mir aber erstmal die Lizenzbedingungen durchlesen):

<TaskerData sr=”“ dvi=“1” tv=“5.7.0-beta.3”>
<Task sr=“task14”>
<cdate>1550766617084</cdate>
<edate>1550776570710</edate>
<id>14</id>
<nme>Nicht Stören</nme>
<pri>7</pri>
<Kid sr=“Kid”>
<launchID>14</launchID>
<pkg>de.bitrecycler.tasker.dndhours</pkg>
<vTarg>26</vTarg>
<vnme>1.0</vnme>
<vnum>2</vnum>
</Kid>
<Action sr=“act0” ve=“7”>
<code>595</code>
<Str sr=“arg0” ve=“3”>Stunden</Str>
<Str sr=“arg1” ve=“3”>%dndhours</Str>
<Int sr=“arg2” val=“4”/>
<Str sr=“arg3” ve=“3”>2</Str>
<Str sr=“arg4” ve=“3”/>
<Str sr=“arg5” ve=“3”>Variable Query</Str>
<Int sr=“arg6” val=“40”/>
<Int sr=“arg7” val=“1”/>
</Action>
<Action sr=“act1” ve=“7”>
<code>312</code>
<Int sr=“arg0” val=“0”/>
</Action>
<Action sr=“act2” ve=“7”>
<code>30</code>
<Int sr=“arg0” val=“0”/>
<Int sr=“arg1” val=“0”/>
<Int sr=“arg2” val=“0”/>
<Int sr=“arg3”>
<var>%dndhours</var>
</Int>
<Int sr=“arg4” val=“0”/>
</Action>
<Action sr=“act3” ve=“7”>
<code>312</code>
<Int sr=“arg0” val=“2”/>
</Action>
<Img sr=“icn” ve=“2”>
<nme>mw_social_notifications_off</nme>
</Img>
</Task>
</TaskerData>

Diese Konstruktion ist absolut simpel, man könnte es noch deutlich weiter treiben. Zum Beispiel den ‘Nicht stören’ Modus automatisch aktivieren, wenn man im Kino ist – ortsbasiert oder wenn man in WLAN des Kinos eingeloggt ist. Oder sicherheitshalber den Modus morgens automatisch deaktivieren. Oder wenn man im Auto ist (verbunden mit der Freisprecheinrichtung). Oder ihn Nachts automatisch zu aktivieren, wenn das Telefon diese Einstellmöglichkeit nicht schon hat (das hat Huawei implementiert).

Rohes Fell ist feiner (RAW Bilder am Smartphone)

Foto

Seit 6 Wochen habe ich das Huawei Mate 10 Pro und mache damit fleissig Fotos. Bisher knapp 13GB – davon 8GB im RAW/DNG Format.

Die mit Leica gemeinsam entwickelte Kamera des Mate 10 Pro ist wirklich super, manchmal geschehen aber Fehler in der unumgänglichen Aufbereitung. Jede Digitalkamera, egal ob im Smartphone oder Spiegelreflex, interpretiert und verarbeitet die Bilder noch bevor man sie sieht. Dem Mate 10 Pro gelingen (bei Farbeinstellung “Normal”) sehr neutrale und realistische Bilder. Andere Smartphones neigen oft zu sehr knalligen Ergebnissen, die auf den ersten Blick toller aussehen. Aber halt eigentlich falsch sind.

Manchmal ist die Bildaufbereitung der Kamera völlig durch den Wind und produziert Ergebnisse wie hier mit unserem Kater Tuffi:

Tuffi mit verklebtem Fell

Sieh Dir das Bild ruhig mal groß an (draufklicken) oder/und vergleiche unten mit dem, was eigentlich aufgezeichnet wurde. Dieses Bild hier ist jedenfalls der Auflösung und Optik der Kamera nicht würdig.
Eigentlich hat die Kamera ihn aber gut eingefangen, der Fehler liegt in der Verarbeitung. Das zusätzlich gespeicherte Rohbild rettet die Aufnahme:

"Rohes Fell ist feiner (RAW Bilder am Smartphone)" vollständig lesen

Smartphone Schnappschüsse

Android

So im nachhinein betrachtet dreht sich mein Beitrag von gestern zu meinem neuen Smartphone hauptsächlich um die Kamera. Das war für mich ja auch das Hauptkriterium und zur Verdeutlichung hier mal ein paar Fotos, die ich seit Samstag mit dem Telefon gemacht habe.

Es sind alles Schnappschüsse ohne Blitz im Automatikmodus, ab der zweiten Woche versuche ich mich am manuellen Pro-Modus und den Bildern im RAW-Format wink.
Alle Vorschauen sind komprimiert, ein Klick auf das Bild lädt die volle Auflösung:


Der vereiste Brunnen vor der Berufsfeuerwehr Flensburg

Der vereiste Brunnen vor der Berufsfeuerwehr Flensburg
Die Gastkatze mit dem SW-Sensor aufgenommen

Die Gastkatze mit dem SW-Sensor aufgenommen

Weitere Beispielbilder:

"Smartphone Schnappschüsse" vollständig lesen

Grundsätze sind zum ändern da: mein neues Smartphone

BQ Aquaris X5 Plus auf Mate 10 ProErst vor einem guten dreiviertel Jahr hatte ich mir ein neues Smartphone gekauft. Ebenso ein dreiviertel Jahr nach der Vorstellung war das BQ Aquaris X5 Plus günstig zu bekommen. Die Mittelklasse ist heutzutage leicht schnell genug, das X5 Plus hat ein “sauberes” Android ohne Änderungen und eine für die Preisklasse echt gute Kamera.
Ein neues Gerät stand nicht an und wenn, dann wieder eine Mittelklasse aus dem Android One Programm: unverändertes Android, 2 Jahre lang neue Versionen und drei Jahre Sicherheitsupdatesyes. Aktuell wären das Nokia 7 Plus und das BQ Aquaris X2 Pro meine Favoriten.

Und dann kam alles anders.

"Grundsätze sind zum ändern da: mein neues Smartphone" vollständig lesen

(Smartphone) Fotos und der Weißabgleich


Disclaimer: Ich bin kein Profi und was folgt ist mit Sicherheit nicht fehlerfrei. Ich wollte aber schon immer mal über das “Orange-Abendbilder-Syndrom” schreiben angel


Gerade Abends sieht man bei Bildern, die mit Automatik gemacht wurden, also meist Kompaktkameras und heutzutage Smartphones, dass sie sehr ins rötliche gehen.

Wie auf diesem Bild von mir, das ich im November 2008 gebloggt hatte:

Jeder kennt das, so sehen Bilder am Abend halt aus. Aber so schön ich dieses Bild auch heute noch finde, die Farben waren nicht so. Spätestens die Gräser, aber auch alles andere ist deutlich zu Orange. Schuld ist das Licht der Laterne (egal, ob man sie sieht) und der automatische Weißabgleich.

Denn für Kamerasensoren sieht ein Bild (fast) gleich aus, egal von welchem Licht es beleuchtet wird, sofern das Licht vergleichbar hell ist. Die Software und auch die Hardware rund um den Sensor – beim Smartphone spätestens die App – berechnet aus dem gesamten Bild die wahrscheinliche Farbtemperatur (kennst Du von LED-Lampen für zu Hause: kaltweiß wirkt bläulicher und halt kälter als warmweiß: das ist die Farbtemperatur) des gesamten Bildes und passt die Farben entsprechend an.

Die Automatik kommt gerade Abends aber an ihre Grenze. Am Fotoapparat und einigen Apps kann man daher einstellen, ob man im Sonnenlicht, Kunstlicht und dergleichen fotografiert. Oder man kann einen manuellen Weißabgleich machen. Entweder vorher, indem man der Kamera zeigt, was im Bild weiß aussieht oder auch hinterher mit entsprechender Software.
Bei obigem Bild hatte ich offensichtlich keinen Weißabgleich gemacht und es ist auch schlicht nichts weißes im Bild. Nach knapp 10 Jahren ist meine Erinnerung, was die Farben an dem Abend angeht, auch eher mäßig, da bleibt nur das Bauchgefühl — oder man lässt es wie es ist.Weißabgelich in Snapseed mit Pinzette

Am Smartphone ist fast das erste was ich nach einem Bild mache, es einmal mit Snapseed zu öffnen und unter Tools den Weißabgelich aufzurufen. Snapseed hat da eine praktische Pipette, mit der ich einfach auf einen Punkt zeige, der mein Maßstab für weiß sein soll. Der Rest geschieht automagisch.

Beispielbild im Original

Originalfoto
Beispielbild mit korrigiertem Weißabgleichmit korrigiertem Weißabgleich

Zwar sieht das Original links nicht völlig falsch aus, aber es ist falsch. Wir rauchen nicht und die Tapeten sehen nicht wie auf dem Originalbild aus, als wenn wir hier Zigarren kettenrauchen.
Nach dem nachträglichen Weißabgleich mit Snapseed ist die Wand weiß und insgesamt wirkt das Bild einfach “richtiger”. Gerade Abends ist das fast Standard sobald eine Automatik am Werk ist und gerade auf dem Smartphone ist das praktisch immer der Fall.

Probier es mal aus: Die Bilder sehen praktisch immer viel besser, natürlicher, richtiger aus!
Beim bearbeiten bzw. vergleichen daran denken, wenn Abends der Blaulichtfilter von Android oder ios aktiv ist, den musst du dafür kurzausschalten. Der interessiert Snapseed zwar nicht, aber mit aktivem Filter siehst du ja eh alles in leicht verschobenen Farben.

Die Bilder sehen praktisch immer viel besser, natürlicher, richtiger aus — und dann gibt es Motive wie dieses hier, bei dem ich das, was die Automatik des Smartphones generiert hat, besser, natürlicher und richtiger findecheeky:

Katzen auf Catawalk, automatischer Weißabgleich

automatischer Weißabgleich durch die bq-Kamerasoftware
Katzen auf Catwalk - korrigierter Weißabgelich
korrigierter Weißabgleich

Auf dem Smartphone-Display war ich mir noch nicht ganz sicher, tagsüber am PC aber schon: das automatische Bild gefällt mir besser. Evtl. musst Du dir die Bilder mal groß ansehen (drauf klicken).

Vermutlich liegt es am Motiv. Rein technisch, weil hier eh wenig Farben zu sehen sind und “emotional”, weil zu den ruhenden Katzen das wärmere Bild besser passt, als die kältere Korrektur.

Mein Fazit:

Ein (nachträglicher) Weißabgleich ist vor allem Abends, aber allgemein bei allem was nicht im strahlenden Sonnenschein ist, sehr zu empfehlen.
Es gibt aber Motive, bei denen wirkt die “fehlerhafte” Abstimmung einfach besser. laugh

Android: VPN automatisch in fremden WLANs aufbauen

Android

Als ich vor fast drei Jahren endlich VDSL bekam, war fast meine erste Handlung, auf meinem Raspberry Pi einen OpenVPN-Server zu installieren. Wobei, installiert hatte ich ihn schon vorher, mit der schnellen Leitung konnte ich ihn nun aber wie geplant nutzencool

Der Sinn des VPN war und ist für mich weniger, auf meine Geräte zu Hause zuzugreifen, sondern in fremden WLANs eine sichere Verbindung ins Internet zu haben.
Mein Smartphone/Tablet/Laptop baut das VPN nach Hause auf und der ganze Internetverkehr geht nun aber meine heimische VDSL-Leitung. Im fremden WLAN kann niemand mehr mithören. Denn WLAN ist eine offene Verbindung, unverschlüsselten Datenverkehr könnte jeder, der im gleichen WLAN ist, mithören. Und auch mit SSL (https) gesicherte Verbindungen werden in kommerziellen “freien” Netzen oftmals am Hotspot aufgebrochen. Da könnte der Anbieter also alle Verbindungen mitlesen. Auch zum Onlineshop oder Onlinebanking. “Machen die ja nicht” ist mir da kein Argument, wenn sie es nicht können wollen würden, müssten sie die SSL-Verbindung nicht aufbrechen. Und selbst wenn es einfach eine Standardfunktion des Zugangs-Routers ist, kann dieser selbst kompromittiert werden. SSL-Interception ist ein absolutes No-Go, daher nutze ich auch weder das WLAN von real, noch vom UCI Kino.

Mit VPN ist das aber kein Problem, alles geht einfach gekapselt erst zu Hause ins Internet. In fremden WLANs baue ich daher immer das VPN auf. OpenVPN könnte auch automatisch das VPN aufbauen, aber leider nur grundsätzlich bei jeder WLAN Verbindung. Auch, wenn ich zu Haus bin und das hat gar keinen Sinn. Also brauchte ich eine Lösung, um das VPN automatisch, aber nicht zu Hause (oder anderen vertrauenswürdigen Netzen). Und das erledige ich nun mit Tasker:


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