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gesehen: Manhattan Queen

Ehe ich das Erlebnis völlig verdrängt habe, muss ich noch die Sneak von letzter Woche verbloggen. Es lief Manhattan Queen:

Maya (Jennifer Lopez) ist seit 15 Jahren stellvertretende Leiterin einer erfolgreichen Supermarktfiliale und schon wieder bei einer Beförderung übergangen worden. Ihr Patenkind erstellt daraufhin in diversen sozialen Medien Fake-Profile von ihr, die sie als erfolgreiche Geschäftsfrau zeigen.
Eine Kosmetikfirma wird daraufhin auf sie aufmerksam und stellt sie vom Fleck weg ein. Es folgt ein interner Wettbewerb, wer das bessere Bio-Produkt entwickelt, “echt” Bio gegen gepimptes bewährtes Produkt. Und weil das und diverse Beinahe-Enttarnungen ihres erfundenen Lebenslaufs nicht reicht, ist in alledem auch noch ein Familiendrama mit viel Herzschmerz reingewurschtelt.

Man weiss nicht so reicht, worum es in dem Film geht. Dass man auch ohne studiert zu haben erfolgreich sein kann – aber oft schlicht nicht die Möglichkeit bekommt? Moral in der Produktentwicklung bzw. allgemein Ethik und Moral in Konzernen? Oder doch lieber Tor 3 “Sei erhlich”? Nicht zu vergessen das verdrängte Familiendrama aus der Vergangenheit. Vieles wird angefangen, angerissen und dann in den großen Szenen-Mixer gesteckt.

Etwa zur Hälfte des Films, wenn das erwähnte Familiendrama aus der Vergangenheit aufgeklärt wird, sagt sich wohl jeder WTF?! Das ist wirklich so platt, so dämlich Handlungsbefreit, dass es danach kaum noch auffällt, dass es im weiteren Verlauf einfach hingenommen wird.
“Warum liegt hier eigentlich Stroh?“™ hat dagegen ungleich mehr Tiefgang.

Kann man vielleicht in einer lustigen Runde auf dem Sofa gucken. Ich empfehle mindestens eine Flasche Sekt oder Härteres (pro Person) vor dem Film und genug Nachschub, damit man nicht weiter als bis zum Glas denken muss.

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