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gesehen: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Nach dem Reinfall letzte Woche gab es diese Woche ein echtes Highlight: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri ist wirklich ein Film, den man gesehen haben muss:



Vor 7 Monaten ist die Tochter von Mildred (Frances McDormand) in der Kleinstadt Ebbing brutal ermordert und vergewaltigt worden. Da sie noch immer nichts von der Polizei gehört hat, mietet sie drei verwaiste Werbetafeln am Ortsrand an und spricht darauf den Polizeichef Willoughby (Woody Harrelson) öffentlich an. Der heißblütige Deputy Dixon (Sam Rockwell) wird als erstes auf die Tafeln aufmerksam und fühlt sich angegriffen. Der Ort scheint eher gespalten, Mildreds Ex-Mann ist dagegen und ihr Sohn Robbie will einfach nur in Ruhe vergessen.

Doch damit bringt sie ordentlich Bewegung in die Angelegenheit, nach und nach eskaliert die Lage.

Ein trauriges Thema, doch der Film ist voller tiefschwarzem Humor. Die Charaktere sind skurril und wirken wie erwähnt sehr stereotyp. Doch nach 15, 20 Minuten merkt man zum ersten mal deutlich, dass sie nicht so oberflächlich sind. Niemand ist so, wie er scheint. Auch wenn man das bemerkt hat und darauf achtet enthüllen sich immer mehr Facetten. Das Gleiche gilt für die Handlung, immer wenn man glaubt zu wissen, wo es hingeht, passiert etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Dabei wirkt es nie willkürlich, auch die Charaktere bleiben immer glaubwürdig, man kannte vorher nur nicht alle Aspekte. Ob es Orte wie Ebbing tatsächlich gibt weiss ich nicht, aber der erdachte Ort gibt natürlich eine passende Kulisse ab.

Ein grandioser Film! Nie vorhersehbar und doch stimmig und trotz des traurigen Themas würde ich es Drama mit sehr viel schwarzem Humor bezeichnen. Definitiv ein Film, den man sehen sollte! Und vermutlich auch ohne Kühlschrank- oder Pinkelpause am Stück im Kino yes.

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