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gelesen: Paradox

Paradox von Phillip P. Peterson
Paradox

Erst vor einem Monat hatte ich Transport von Phillip P. Peterson gelesen und fast direkt danach jetzt sein zweites Buch Paradox das gerade den ersten Kindle Storyteller Award gewonnen hat:

Astronaut Ed Walker wird zum Helden, als er seine Crew mit einem spektakulären Außenbordeinsatz aus den Trümmern der Internationalen Raumstation ISS rettet. Nun wird ihm die Leitung der ersten Expedition der Menschheit an den Rand des Sonnensystems anvertraut, an der auch der junge Wissenschaftler David Holmes teilnimmt, der das rätselhafte Verschwinden einiger Raumsonden jenseits der Plutobahn untersucht. In der Leere des interstellaren Raumes werden die Astronauten mit einem unglaublichen Geheimnis konfrontiert, das ihr Bild vom Universum auf den Kopf stellt. Und erneut muss Ed um das Leben seiner Besatzung kämpfen.

Der Student David Holmes arbeitet während seines Studiums für die NASA und später für ein Privatunternehmen und hat bei beiden mit Sonden zu tun die das Sonnensystem verlassen sollen. Beide verschwinden in gleicher Entfernung von der Sonne, allerdings in verschiedenen Richtungen. Zufall? Oder ist am Rande des Sonnensystems doch irgendein physikalisches Phänomen das noch niemand entdeckt hat?
Ein neu entwickelter Antrieb ermöglicht höhere Geschwindigkeiten und so wird eine Expedition los geschickt, die in einem Jahr zum Rand des Sonnensystem reisen und vorsichtig direkt nachsehen soll. Und sie stossen dort auf etwas mit dem niemand gerechnet hat…

Paradox ist das zweite Buch von Phillip P. Peterson und es ist eine spürbare Entwicklung. Von der Geschichte her geht es um die Reise zum Rand des Sonnensystems bzw. was die Wissenschaftler dort entdecken, aber Peterson baut die Geschichte und die Charaktere erstmal gründlich auf. Die eigentliche Reise geht wenn ich mich recht entsinne erst nach der Hälfte bzw. 2/3 des Buches los. Zuvor geht es praktisch komplett um die Entwicklung der Haupt- und Nebencharaktere und der politischen Umstände in der Welt. Denn zwar wurde durch günstige Kernfusion das Energieproblem gelöst, die Kontrolle darüber haben aber die USA und das lassen sie den Rest der Welt spüren. Das erzeugt Konflikte.
Die Entwicklung ist gut, die eigentliche Reise und die Ereignisse am Rande des Sonnensystems sind im Vergleich dazu aber natürlich deutlich kürzer, das hätte meiner Meinung nach ausführlicher sein können. Das Ende ist nicht so wie man es erwartet aber doch gut, wie bei Transport war mein erster Gedanke aber, dass Peterson es sich mit einer Fortsetzung schwer macht.
Nicht, dass ich von Büchern unbedingt eine Fortsetzung haben will, im Gegenteil, ich mag Bücher nicht die darauf angelegt sind Scheibchenweise den Lesern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber eine gute Geschichte darf gern weiter erzählt werden und diese Geschichte bzw. die Idee dahinter verdient ein weiteres Buch. Aus einem anderen Blickwinkel vielleicht laugh

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