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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 256

Moin Moin zu Folge 28 der Wochenendliche Android App Vorstellung!

Dieses Wochenende habe ich 6 Programme die ich Dir vorstellen will, darunter gleich das Erste das ich auch auf dem fireTV installiert habe:


  • AppBrain LinkGoogle Play LinkAllCast und AppBrain LinkGoogle Play LinkAllCast Receiver / AllCast for Fire TV — Medien auf andere Androiden streamen
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkSteam — Community und Verwaltungsprogramm für Steam
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkPydio — Zugriff auf Pydio-Onlinespeicher
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkInoMail — alternative E-Mail Anwendung
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkMasterPassword — Kennwortverwaltung die sich keine Kennwörter merken muss
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkTrain Control — Geschicklichkeitsspiel: Züge kontrollieren
Hinweis: Die Links zu den Programmen sind über die Icons zu erreichen: AppBrain Link verweist auf AppBrain und Google Play Link auf den offiziellen Market Google Play.

AppBrain LinkGoogle Play LinkAllCast und AppBrain LinkGoogle Play LinkAllCast Receiver / AllCast for Fire TV
Manchmal kann es vorkommen, dass man Medien von einem Android Gerät auf einem anderen darstellen möchte. Üblicherweise sicher von einem kleineren Display zu einem grösseren, z.B. vom Smartphone auf ein Tablet. Bei mir ist es eher der Fernseher seit ich ein Amazon fireTV habe. Dessen Betriebssystem heisst zwar Fire OS baut aber auf Android 4.2.2 auf. Bei Apple geht das recht einfach über AirPlay (ich glaube aber nur zum Apple TV hin?) und durch das geschlossene Ökosystem auch zuverlässig. Android ist offener, dort heisst der Standard zum übertragen von Inhalten Miracast und wird seit Android 4.2 unterstützt. Praktisch ist es aber nicht vergleichbar nutzbar, die Hersteller (bei Smartphone wie Fernseher) nennen ihn schon jeweils anders, da steigt kein Mensch durch eek

Aber Android wäre nicht Android wenn es da nicht eine Alternative gäbe tongueAllCast Und die hat der Android Entwickler Koush geschaffen mit AllCast. Mit AllCast kann man diverse Inhalte von einem Sender zu einem Empfänger streamen, z.B. vom Smartphone auf ein Tablet oder auch ChromeCast. Auf dem Ziel startet man den Receiver und auf dem Sender die AllCast App, diese sucht automatisch im WLAN nach den Receivern und zeigt sie an. Hier wählt man nun das Ziel aus und anschliessend das Medium das man wiedergeben möchte. Das können Bilder, Musik oder ein Video sein und lokal oder z.B. in der Dropbox liegen. Das war es auch schon, die Kontrolle über das Abspielen liegt die ganze Zeit beim Sender, der Receiver ist wirklich nur ein “dummer” Empfänger. Der Empfänger ist kostenlos, den Sender gibt es in einer kostenlosen Testversion die Videos für 5 Minuten abspielt, die Lizenz für alles kostet einmalig 3,65€. AllCast ReceiverDas funktioniert im WLAN bei mir wunderbar, mein fireTV hängt normalerweise aber am Kabel und ich muss meinem Router noch beibringen die Daten auch zwischen WLAN und LAN auszutauschen. Aber das ist ein lokales Problem bei mir das ich auch noch lösen werde und dann hol ich mir auch die Lizenz wink

Testgeräte: Samsung Galaxy Note, Lenovo Yoga 8, Amazon fireTV
AppBrain LinkGoogle Play LinkSteam
Die Spieleplattform Steam ist wohl allgemein bekannt, durch die diversen HumbleBundle habe ich auch bei Steam so einige Spiele. SteamUnd es gibt auch eine Android App Steam. Sie ist anders als auf den PC Plattformen nicht die Basis der Spiele sondern eine Kommunikations und Verwaltungsapp. Zum einen kann man mit ihr mit den Freunden und Gruppen die man bei Steam hat chatten (dafür hatte ich noch keinen Bedarf) aber zum anderen auch sein Konto verwalten bis hin zu gerade aktiven PCs. So kann man das persönliche Konto verwalten, vom Spitznamen bis hin zu den Privatsphäre Einstellungen, im Store einkaufen und sehen was den PC gerade macht und dort Installationen starten. Für mich ist gerade dieser Punkt momentan noch sehr interessant, die nächsten knapp 2 Monate habe ich nur eine 2MBit DSL Verbindung, da legt man Spieledownloads in die Zeiten zu denen man nicht selbst aktiv ist. Über den Steam Client kann ich aber jederzeit kontrollieren wie weit der Rechner ist und sogar neue Downloads starten. Auch praktisch ist, dass man überhaupt seine Bibliothek sieht, das ist über den Browser am Telefon ansonsten sehr unbequem und ich hatte in Gesprächen über Spiele durchaus schon öfter das Bedürfnis nachzusehen ob ich das Spiel auch habe (über ein HumbleBundle) oder ich brauchte den Namen eines Spieles das mir gerade im Kopf rumspukt. Insgesamt ist die Steam App nichts was man ganz dringend braucht aber sie ist schon so praktisch, dass sie einen festen Platz auf meinem Androiden gefunden hat.
Testgerät: Samsung Galaxy Note
AppBrain LinkGoogle Play LinkPydio
Cloudspeicher sind “in”, man bekommt sie überall angeboten. Sie sind zweifellos sehr praktisch aber halt auch “irgendwo”. Etwas entzaubert ist der Cloudspeicher nichts anderes als ein Zugang zu einem (verteilten) Server auf dem man Dateien speichern kann. Im Grunde wie ein ftp Zugang aber mit besseren PC Programmen die die Dateiübertragung automatisiert im Hintergrund organisieren.Pydio Das kann man auch selbst, auf meinem Webspace hier habe ich z.B. OwnCloud installiert mit dem man sich soetwas wie Dropbox selbst machen kann, genug Speicherplatz auf dem Server vorrausgesetzt. Praktisch benutze ich mittlerweile aber mehr Pydio als Webinterface in das ich das Owncloud Verzeichnis als Repository eingebunden habe. Und natürlich gibt es auch eine Pydio App. Mit ihr kann man mobil auf die in Pydio gespeichert Daten zugreifen, man sieht die Repositories und darin die Verzeichnisse und Dateien. Man kann sie herunterladen, löschen, per Link an andere Nutzer freigeben oder auch neue Dateien hochladen. Im Grund alles was man braucht, nur eine automatische Synchronisation gibt es nicht. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Das was die App kan macht sie solide.
Testgerät: Samsung Galaxy Note
AppBrain LinkGoogle Play LinkInoMail
Mit InoMail habe ich wieder einmal eine Alternative zur mitgelieferten E-Mail App. Schon beim ersten Start fällt sie optisch auf, sie orientiert sich sehr am ios Design (es scheint sie aber nicht für’s iphone zu geben, ist also keine plumpe Portierung). Eine native Holo Oberfläche würde mir zwar wesentlich besser gefallen, InoMail überzeugt micht aber ansonsten druch Übersichtlichkeit so dass ich das fremde Design verschmerzen kann.InoMail Die App unterstützt diverse Anbieter, darunter auch diverse Deutsche wie Freenet oder T-Online. Letztlich sind es wie immer vorkonfigurierte IMAP oder POP3 Konten, man kann jeden POP3 oder IMAP Account konfigurieren. Sehr schön ist, dass man bei IMAP Konten die Spezialordner auswählen kann und nicht stur ein “Gesendete” Ordner angelegt wird statt den Standard “sent” Ordner zu benutzen wie es leider viele Programme (auch auf dem PC) tun. Die Darstellung der E-Mail selbst ist im Vollbild wie gewohnt, Bilder werden auf wunsch erst auf Kommando nachgeladen. Tippt man oben links auf das “Humburgermenü” schiebt sich von Links eine Übersicht der Mails im gewählten Ordner ein, die Liste nimmt dann etwa 2/3 der Breite ein. Über einen weiteren Fingertipp oben Links wird die Liste der E-Mails durch die der Ordner überlagert, jeweils mit der Anzahl der ungelesenen Mails daneben. Die E-Mail Liste gruppiert ähnliche E-Mails automatisch, eine Zahl zeigt dann an wie viele gleichartige E-Mails sich dahinter verbergen. Das hält die Liste übersichtlich. Der Punkt “Bearbeiten” über der E-Mail Iste aktiviert einen Markiermodus bei dem man mehrere E-Mail markieren und anschliessend gesammelt löschen, verschieben oder als (un)glesen markieren kann. Das Löschen verschiebt auf Wunsch nicht nur in den Papierkorp sondern löscht endgültig. Die Statusleiste unten zeigt jederzeit an, wann das Konto das letzte mal synchronisiert wurde. Alle Standardfunktionen sind ansonsten natürlich vorhanden, E-Mails kann man weiterleiten, beantworten, sogar ganz neue schreiben tongue An sich gibt es nicht viel dazu zu sagen, ein E-Mail Programm halt. Aber eines das sich sehr gut bedient, übersichtlich und schnell ist und trotz seiner fremden Optik derzeit meine Standardanwendung für E-Mail geworden ist, ich habe auch die Vollversion gekauft.
Testgerät: Samsung Galaxy Note
AppBrain LinkGoogle Play LinkMasterPassword
Je mehr wir online erledigen, desto mehr Zugänge haben wir. Egal ob Onlineshop oder Forum, überall gibt es einen Benutzernamen und ein Kennwort. Ziemlich viel zu merken oder man benutzt überall die gleiche Kombination. Was sich spätestens dann rächt, wenn die Daten irgendwo abgegriffen werden und man mit den Zugangsdaten vom Haustierforum auch das Onlinebanking missbrauchen kann. Eine Möglichkeit dagegen sind Kennwortspeicher wie das von mir verwendete Keepass2Android (vorgestellt in WAAV 245). In der Datenbank sind alle Kennwörter gespeichert, man muss sich nur das (strenge!) Hauptkennwort merken. Blöde nur, wenn die Datenbank gelöscht wird. Also sicherheitshalber aktuelle Kopien mehrfach verteilen.MasterPassword Eine Alternative ist MasterPassword. Es kommt komplett ohne Kennwörter aus, weder das Hauptkennwort noch die gespeicherten sind wirklich in der App gespeichert sondern werden grundsätzlich beim Abruf generiert. Die App merkt sich den Namen der Webseite, optional den Benutzernamen, eine Zählernummer und den Kennworttyp. Beim Start des Programms gibt man sein Hauptkennwort sowie seinen Namen ein. Mit diesen Beiden Angaben und den für jeden Zugang hinterlegten Informationen werden bei jedem Start die gleichen sicheren Kennwörter generiert, auf jedem Gerät (Achtung: auf die Zählernummer achten beim übertragen auf ein anderes Gerät). Dadurch muss man sich nur das Hauptkennwort und den gewählten Namen merken. Alle anderen Informationen sind unverfänglich und die wichtigen Dinge sind nur im Kopf gespeichert und können nicht kopiert werden. Und da die App das richtige Masterkennwort gar nicht kennt kann sie es auch nicht prüfen und generiert immer Kennwörter — die halt nicht funktionieren. Ein Dieb kann mit den weiteren Daten nichts anfangen. Ein praktisches Konzept das überall dort funktioniert wo man sich das Kennwort oder PIN selbst aussuchen kann. Den PIN seiner Bankkarte muss man sich aber weiterhin merken.
Testgerät: Samsung Galaxy Note
AppBrain LinkGoogle Play LinkTrain Control
Train ControlIn Train Control übernimmt man die Kontrolle und Koordination über den Zugverkehr in einer Grossstadt. Es ist ganz simpel: Signale auf Rot stellen damit zwei Züge nicht kollidieren oder eine Weiche umstellen. Mehr muss man gar nicht tun, ganz einfach. Dusseligerweise fahren da nicht nur zwei Züge und die Geleise überschneiden sich nicht nur an einer Stelle. Nach ein paar Leveln zum aufwärmen kommt man schon ganz schön ins schwitzen um alle Signale und Weichen zu koordinieren damit die Züge nicht kollidieren oder aufeinander auffahren weil man vergessen hat einem Zug wieder grünes Licht zu geben ehe der nachfolgende Zug von hinten kommt eek
Testgerät: Lenovo Yoga 8

Das war es für dieses Wochenende, immer schön auf die Züge achten wink

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.
Alle Folgen der Wochenendlichen Android App Vorstellung gibt es hier als Übersicht.

Testgeräte: Samsung Galaxy Note (GT-N 7000) mit Android 4.4.4 “KitKat”(OmniROM/AOSP)
Lenovo Yoga 8 mit Android 4.4.2 “KitKat”
Amazon fireTV mit FireOS 3.0


Vor 100 Folgen vorgestellt: Folge 156 vom 04.11.2012:
  • Google Play LinkDänisches Bettenlager — Katalog des Möbelhändlers
  • AppBrain LinkGoogle Play Linkaid E-Nummern-Finder — Übersetzt E-Nummern wie E948 in Klartext
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkeBook.de Reader — Leseapp von ebook.de
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkAndroid Weather — Schicke Wetterapp
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkGranny Smith — Jump’n‘Roll Spiel mit einer rüstigen Oma
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkThe Tiny Bang Story — Sehr schickes Wimmelspiel mit vielen Rätseln

Trackbacks

Der Standardleitweg am : AllCast über Bridge (WiFi - LAN) mit OpenWRT

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In der WAAV 256 hatte ich AllCast vorgestellt und auch erwähnt, dass es bei mir problemlos läuft allerdings nur wenn beide beteiligten Geräten im gleichen physikalischen Netz sind. Also vom Smartphone und Tablet funktioniert es per WLAN untereinander wund

Der Standardleitweg am : Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 292

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Nach einer kurzen Pause sage ich Moin Moin zu Folge 292 der Wochenendliche Android App Vorstellung!An diesem Wochenende möchte ich Dir diese Apps vorstellen:ShareTheMeal – Help children — Kindern in Entwicklungsländern ein Essen spendieren (Unite

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