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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 152

Android

Moin Moin zur Wochenendlichen Android App Vorstellung Folge 152!

Dieses Wochenende stelle ich Dir diese Programme vor:

  • XDA LinkGNote — alternative S-Pen Notizapp für das Galaxy Note mit alternativer Androidversion
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkAppZapp — zeigt neue, aktualisierte und reduzierte Apps
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkThe Night Sky — Zeigt Sterne, Sternenbilder und Satelliten
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkTint Browser — Open Source Browser im Holo-Design
  • Google Play LinkTobrix — Schiebepuzzle mit Motiven von rund um die Welt und Steinen in Tetris-Form
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkJetpack Joyride — komm so weit Du kannst mit einem Jetpack
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkGreat Big War Game — rundenbasierte Strategie in 3D

Hinweis: Die Links zu den Programmen sind über die Icons zu erreichen: AppBrain Link verweist auf AppBrain und Google Play Link auf den offiziellen Market Google Play .



XDA LinkGNote

Eines der interessantesten Merkamle des Galaxy Note ist — neben der schieren Größe — der Stift, S-Pen genannt. Mit ihm kann man auf dem Touchscreen schreiben oder sonstiges tun, im Gegensatz zu den ansonsten üblichen Lösungen aber nicht nur “Fingergenau” sondern wirklich Pixelgenau.

Der Stift wird auch von alternativen Android-Versionen wie z.B. CyanogenMOD unterstützt, allerdings funktionieren die mitgelieferten Apps von Samsung nur auf dem Originalsystem. Zeichenprogramme unterstützen den Stift normalerweise auch, was mir nach dem Umstieg fehlte war aber ein Pendant für das mitgelieferte S-Memo, der Notizapp von Samsung. Mit GNote hab ich eine für meine Zwecke gleichwertige Alternative gefunden die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da der Entwickler die 25$ für die Registrierung im Play Store für die kostenlose App nicht ausgeben will gibt es sie nur im XDA-Forum, da findet man sie aber nur schwer smileGNote

Mit GNote kann man also handschriftliche Notizen machen (Tipp: Die Fingererkennung mit “Only pen input” ausschalten, dann kann man bequemer schreiben), Bilder einfügen und auch konventionell in Textfeldern tippen. Auf anderen Geräten als den Galaxy Note ist es so wahrscheinlich auch einfach als Notizapp nutzbar.
Es lassen sich beliebig viele solcher Notizzettel anlegen und einer lässt sich auch als Widget auf den Desktop legen, das ist mittlerweile mein bevorzugter Einkaufszettel eek.

Primär für das Note interessant, aber für mich war die S-Pen Unterstützung der Hauptgrund erstmal beim Originalsystem zu bleiben. CyanogenMOD unterstützt den Stift aber ohne Anwendungen ist das nur die halbe Miete. GNote war der Punkt der mir noch fehlte (Grafikprogramme wie Aviary (aus Folge 117 und SketchBook (aus Folge 56unterstützen ihn auch).

Testgerät: Samsung Galaxy Note

AppBrain LinkGoogle Play LinkAppZapp

In Folge 145 hatte ich AppSales vorgestellt, eine App die auf reduzierte Apps im Play Store hinweist. Neu in diesem Feld ist AppZapp — zumindest für Android, für ios gibt es die App offenbar schon länger. Die Homepage ist auch noch komplett auf ios ausgerichtet und erwähnt die Android Version noch nicht.
AppZapp listet dabei nicht nur die reduzierten Apps auf (und sieht schicker aus) sondern bietet zudem noch eine Auflistung der neuesten Apps im Play Store sowie eine Liste der aktualisierten Apps.AppZapp
Für die weiteren Funktionen benötigt man einen (kostenlosen) Account bei AppZapp, dann kann man sich für einzelne Apps einen Preisalarm anlegen und die Apps bewerten. Das habe ich aber nicht ausprobiert. Nur für den Alarm den ich auch noch dediziert setzen muss will ich mich nirgends registrieren, zumal das eine Funktion ist die die App auch problemlos lokal prüfen könnte. Ausserdem entdecke ich über den generellen Hinweis von AppSales alle Angebote und nicht nur die die ich vorher geplant hatte. Das ist aber Geschmackssache und ich werden AppZapp weiterhin im Auge behalten und hoffen dass sie besser an Android angepasst wird, optisch sieht man ihr deutlich an dass sie von ios kommt, zwar wird die Zurück-Taste unterstützt, aber optisch schreit das Ding “iphone!” und die Menü-Taste wird auf Geräten die eine haben (d.h. alle ausser dem Galaxy Nexus) auch ignoriert. Der Play Store wird im Splash Screen wie bei Apple als “App Store” bezeichnet und in der Detailseite als “App-Markt”, was dichter an der Wahrheit ist aber seit März auch nicht mehr stimmt. Das sind Kleinigkeiten, ich weiss, aber es weckt in mir den Eindruck einer lieblosen Portierung.
Die App ist auf jeden Fall interessant und bilde Dir deine eigene Meinung, ich werd’s sie ertmal über den AppWatcher im Auge behalten und die Changelogs lesen.
Testgerät: Samsung Galaxy Note

AppBrain LinkGoogle Play LinkThe Night Sky

The Night Sky ist auf den ersten Blick eine App mit Sternenbildern wie das kostenlose Google Sky Map, dabei aber nicht so hübsch wie das in Folge 109 vorgestellte Star Chart — das aber auch 3,49€ kostet. The Night Sky kommt in einer kostenlosen Lite Version und kostet als Vollversion auch nur 1€ (das Informationspaket nochmal 0,79€ extra). Und es bietet einiges mehr als nur die Sterne und Sternenbilder am Himmel zu benennen (Da es die App neulich als Deal des Tages kostenlos im Amazon App-Shop gab beziehe ich mich hier auf die Vollversion.). The Night Sky
Das kann sie natürlich auch und ist auch die Standardansicht, man deutet mit dem Androiden in den Himmel und sieht im Display die Sterne und Sternenbilder. Zusätzlich einblenden kann man hier aber auch schon die künstlichen Satelliten die sie über uns Kreisen. Umschalten kann man dann auch noch auf eine Erdansicht bei der man den Erdball sieht. Aktiviert man hier die Satellitenansicht erahnt man wie viel da oben doch los ist. Für beide Ansichten kann man eine Nachtmodus aktivieren der alles rot einfärbt.
Normalerweise würde ich sagen dass Sky Map reicht, wer aber etwas mehr will kann sich The Night Sky ja mal ansehen.
Testgerät: Samsung Galaxy Note

AppBrain LinkGoogle Play LinkTint Browser

Das Grundprinzip von Android ist die Wahlfreiheit und so gibt es auch für mitgelieferte Dinge wie den Browser eine Unzahl von Alternativen. Eine sehr interessante Browseralternative ist der Open-Source Tint Browser.Tint Browser
Er unterstützt Plugins wie Flash und lässt sich über Plugins erweitern, bisher gibt es ein Adblock und ein FirefoxSync Bookmark-Import Plugin. Ich mag den Tint Browser weil er eine sehr schnörkellose Holo-Oberfläche hat und einfach funktioniert. Keine Effektheischerei sondern einfach im System-Style. Er unterstützt mehrere Tabs, sie werden entweder nebeneinander dargestellt oder zu einer Drop-Down Liste zusammengefasst so dass man immer genug vom Seitentiel lesen kann. Im Gegensatz zum Standardbrowser kann man hier den User-Agent auch fest auf einen bestimmten Wert setzen, Werte für Android und Desktopbrowser sind vorgegeben, man kann aber auch einfach selbst einen String festlegen wie sich der Browser meldet. Gerade auf dem Note sind mir Browserweichen die mir mobile Seiten präsentieren zuwider.
Der Tint Browser kennt einen Inkognito-Modus in dem nichts gespeichert wird und hat natürlich auch Kontrollen für Cookies und gespeicherte Formulardaten. Vor allem für Geräte mit AMOLED-Displays interessant ist der invertierte Modus, der durch seine Darstellung auf schwarz hier Energie spart.
Ich mag den Tint Browser, was mir nur noch fehlt ist eine ‘Beenden’ Funktion. Nicht weil ich mir einbilde damit Speicher zu sparen sondern um direkt zur aufrufenden App zurückkehren zu können wenn ich einen Link aus der Twitter oder Google+ App aufgerufen habe. Hat man nämlich weitere Links angeklickt muss man mit der ‘Zurück’ Taste erst den gesamten Weg rückwärts gehen. Der Browser ist zwar Open Source, ich bin aber einige Jahre raus aus dem Programmieren eek
Testgerät: Samsung Galaxy Note

Google Play LinkTobrix

Kommen wir zum ersten Spiel, bei Tobrix gibt es etwas auf den Kopf. Es ist ein Schiebepuzzle mit motiven rund um die Welt bei dem die einzelnen Teile nicht gleichmässig sind sondern eher wie Tetris-Blöcke aussehen. Das macht es doch deutlich schwerer als wenn man nur quadratische Blöcke zu einem Motiv zusammen schieben muss.Tobrix
Schon beim ersten Level auf Stufen “mittel” verknotet sich mein Hirn beim verschieben, das löst man nicht so nebenbei. eek
Die Demoversion enthält 8 Level, momentan kostet die Vollversion auch noch nur 0,50€.
Testgerät: Samsung Galaxy Note

AppBrain LinkGoogle Play LinkJetpack Joyride

Vom Hirnverknoter zum kurzweiligen Actionspiel: In Jetpack Joyride steuerst Du einen demotivierten Büroarbeiter der sich in der Forschungsabteilung ein Jetpack klaut und damit gutes tun will. Praktisch sollst Du dafür sorgen dass er möglichst weit kommt, also möglichst lange überleben. Jetpack JoyrideDie Steuerung ist simpel, der Bursche rennt von allein und durch Berührung auf dem Touchscreen befeuert man das Jetpack. Das war alles. Dabei muss man den diversen Hindernissen ausweichen, Münzen und Bonusdinge einsammeln. Für die Münzen kann man sich aufrüsten, das ist allerdings recht teuer. Als Free-to-Play Titel kannst Du aber natürlich auch Geld ausgeben um mehr Münzen im Spiel zu haben. Muss man aber nicht, es macht auch so Spaß.
Der Trailer zum Spiel:
Testgerät: Samsung Galaxy Note

AppBrain LinkGoogle Play LinkGreat Big War Game

Das Great big War Game ist der Nachfolger des in Folge 109 vorgestellten Great little War Game.Great Big War Game
Wie das little War Game ist auch das Big War Game ein rundenbasiertes Strategiespiel mit schicker 3D Grafik. Man sieht das 3D Spielfeld von oben um seine Aktionen zu planen. Jede Bewegung wird dabei sofort umgesetzt, also nicht erst am Ende des Zuges auf einmal. Dabei zoomt die Kamera direkt an die Akteure heran, da kommt das 3D Spielfeld richtig zur Geltung. Grafisch wirkt es wie Playmobil-Figuren, untermalt mit netten Sound-Effekten.
Es gibt eine Einzelspielerkampagne mit 50 Missionen, ein freies Spiel gegen den Computer, einen abwechselnden Multiplayer Modus an einem Gerät und einen Online Multiplayermodus gegen menschliche Gegner.
Im Trailer zum Spiel sieht man sehr gut wie es live aussieht:
Ein tolles Spiel und die 2,49€ IMHO auf jeden Fall wert. Den Vorgänger gibt es für 0,99€, der ist für sich gesehen auch gut, aber im Vergleich zum Big War Game wirklich little tongue
Und wiedereinmal frage ich mich warum es keine Demoversion mit den ersten paar Leveln gibt damit Du nicht (nur) mir vertrauen und die Katze im Sack kaufen musst sad
Testgerät: Samsung Galaxy Note


So, das war es auch schon wieder für dieses Wochenende, kommendes Wochenende kommt Folge 153 und zwischendurch anderes zu anderen Themen. smile

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.
Alle Folgen der Wochenendlichen Android App Vorstellung gibt es hier als Übersicht.

Testgerät: Samsung Galaxy Note (GT-N 7000) mit Android 4.1.1 “Jelly Bean”(Paranoid Android/CM10)


Vor 100 Folgen vorgestellt: Folge 52 vom 6.11.2010:
  • studioKUMA .nomedia Manager — erstellt Blockadedateien für die Medienverwlatung
  • Business Calendar Beta — sehr guter alternativer Kalender
  • Drill Panic! — Kurzweiliges Geschicklichkeitsspiel
  • Shelves — verwaltet Sammlungen von Büchern, Filmen und mehr
  • Everlands — rundenbasiertes Echtzeitstrategiespiel
  • Lookator — Augmented Reality WLAN Scanner
  • Evac HD — Pac-Man auf Drogen

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Der Standardleitweg am : Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 252

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Kommentare

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rowi am :

Auf Twitter lesen: rowi
rowi

Das ist eine gute Frage, das weiss ich leider nicht. Mein “normales” Telefon-Note hat diese Funktion bisher nicht gehabt und bei CM10 ist sie mir nicht untergekommen. Ich vermute die Funktion gibt es zumindest derzeit nicht in CM.

rowi schrieb auch: Galaxy Nexus für 279€ bei Saturn Flensburg

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