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eBook Wochenangebote

Freitag sind wieder neue Wochenenagebote erschienen und im Gegensatz zu letzter Woche komme ich nun auch dazu, darüber zu schreiben.

Die in normalen Verlagen erschienenen deutschsprachigen Bücher sind bei jedem Händler reduziert, nicht nur bei Amazon.

Der im Kindle-Deal der Woche als Tipp der Woche hervorgehobene Thriller Das Böse in uns – 3. Fall für Smoky Barrett von Cody Mcfadyen für 3,99€ sagt mir nicht viel, aber es klingt interessant. Da werde ich wohl nochmal die Leseprobe entscheiden lassen.
Etwas ärgere ich mich, dass ich letzte Woche nicht dazu gekommen bin, den Deal der Woche zu bloggen, denn da war der 2. Shepherd Thriller von Ethan Cross, Ich bin die Angst im Angebot. Gekauft hatte ich ihn noch, aber das bloggen ist hinten ‘runter gefallen.Ethan Cross: Ich bin der Schmerz Diese Woche ist nun der 3. Teil Ich bin der Schmerz für 3,99€ im Angebot. Wirklich tolle Thriller!
Nach fast kompletter Lektüre des Leseprobe habe ich mir diese Woche auch noch den Gewinner des Deutschen Science-Fiction Preises von 2016 gekauft. Das Schiff von Andreas Brandhorst kostet noch bis Donnerstag 5,99€. Das Buch ist auch gleich auf meine (viel zu langen) Shortlist gelandet.Andreas Brandhorst: Das Schiff
Erwähnen will ich auch noch Die Krone der Sterne: Hexenmacht von Kai Meyer für 4,99€. Den ersten Teil, Die Krone der Sterne war vor einigen Wochen im Angebot, damals hatte ihn meine Freundin gekauft und unserer Familienbibliothek hinzugefügt. Gelesen habe ich ihn noch nicht, aber er klingt er nach einem Buch für mich, als für sie. Aber es hat offenbar auch sie angesprochen…
Zu guter Letzt finde ich für Junggebliebene oder Eltern/junge Leser Fünf Freunde beim Wanderzirkus von Enid Blyton für 3,49€ erwähnenswert. Über die Fünf Freunde muss ich wohl nichts schreiben, die Zielgruppe kennt sie wink

Das waren meine Tipps, hast Du noch Empfehlungen oder Anmerkungen?

Morgen ist wieder Science-Slam in der Phänomenta!

Flensburg

Ehe ich es vergesse:Science-Slam Karte

Freitag ist wieder Science-Slam in der Phänomenta Flensburg!

Es gibt noch Tickets an der Abendkasse, aber bisher waren alle Slams ausverkauft. Rechtzeitiges erscheinen sichert also nicht nur gute Plätze, sondern auch ein Ticket wink

Beginn ist 20:00, Einlass ab 19:00 Uhr. Tickets kosten normal 9€, ermäßigt 7€.

Der Science-Slam ist immer ein herrlicher Spaß, Wissenschaft kann auch lustig sein. Deine Aufgabe ist es dann zu bestimmen, welcher Wissenschaftler am unterhaltsamsten war. Und das ist gar nicht so einfach, deswegen macht es so viel Spaßlaugh

Sprachausgabe mit dem Kindle Paperwhite 3

Der neue Kindle Oasis (2) kann nun auch Hörbücher von Audible via Bluetooth abspielen. Der Hör/Lesefortschritt wird dabei mit dem eBook synchronisiert, d.h. man kann je nachdem was besser passt entweder lesen oder hören. Das ist ähnlich wie schon länger in der Kindle-App möglich. Anders als in der App werden die aktuell gelesenen Worte aber nicht hervorgehoben, das ist vermutlich der Trägheit des E-Ink Displays geschuldet.

Die Funktion kommt auch auf andere Kindle, der erste Oasis und der aktuelle Einsteiger-Kindle haben sie mittlerweile bekommen. Beide Geräte hatten schon ein Bluetooth-Modul eingebaut, das nun genutzt wird. Auf lesen.net wird spekuliert, dass die Funktion via Bluetooth-Adapter auch bei anderen Geräten nachgerüstet werden könnte. In den USA gibt es nämlich seit einem Jahr einen Audio-Adapter für den Paperwhite 3 zum anstecken. Er dient nicht zum abspielen von “richtigen” Hörbüchern von Audible, sondern ist für die VoiceView Funktion für Sehbehinderte. VoiceView liest die Menüpunkte sowie den Text der Bücher per Sprachsynthese vor — derzeit aber nur auf Englisch.


USB Sooundkarte

Das ist zwar noch nicht die Hörbuch-Funktion des Oasis, aber in diesem Artikel bei allesebook.de wird gezeigt, wie man den Adapter selbst bauen kann bzw. dass es sich im Prinzip um eine USB-Soundkarte handelt.
Und da ich gerne rumspiele habe ich mir mal in China die rechts zu sehende USB-Soundkarte für 0,75€ bestellt. Für den Preis probiere ich es einfach mal aus und da stören mich auch ein paar Wochen Lieferzeit nicht wink

Zusammen mit dem schon gebloggten Adapter auf Micro-USB steckt man das Ding direkt in den Kindle und bekommt sofort die Meldung, dass die Sprachdateien für die Sprachsynthese fehlen. Diese kann man unter www.amazon.com/help/kindlevoicefiles als 130MB großes Update-Paket herunterladen. Auf dem Gerät selbst nehmen die Daten ~150MB zusätzlich ein und nach einem weiteren Neustart ist VoiceView einsatzbereit.

Kindle Fehlermeldung keine Sprachdateien mit Link

Das heisst, fast Einsatzbereit, denn VoiceView funktioniert nur auf Englisch und da auch die Menüs vorgelesen werden, muss man den Kindle auf Englisch umstellen:

Kindle VoiceView Gerätesprache

Von nun an aktiviert sich der VoiceView Modus jedesmal automatisch, sobald die USB-Soundkarte angeschlossen wird.
Praktisch bedeutet das, dass man jeden Menüpunkt oder auswählbares Symbol erst einmal antippt — es wird dann vorgelesen, was man angetippt hat — und anschließend mit einem doppelten Fingertipp aktiviert. Das klingt erstmal umständlich, aber die Funktion ist für Menschen gedacht, die nicht gut sehen können und daher das verbale Feedback benötigen.

Öffnet man mit aktivem VoiceView ein Buch, so wird es nach einer kurzen Erklärung der Bedienung direkt vorgelesen. Derzeit funktioniert wie erwähnt alles nur auf Englisch und für Leute, die normal lesen können, ist VoiceView auch eher umständlich.
Aber eine Lokalisierung wäre eigentlich eine Kleinigkeit, deutsche Daten für die Sprachsynthese gibt es reichlich. Ich befürchte aber, dass die Verlage das in Deutschland nicht wollen, dass die Bücher vorgelesen werden. In meinen Ohren ist die maschinelle Sprachausgabe zwar noch keine Gefahr für richtige Hörbücher, sondern wirklich nur etwas für Leute, die darauf angewiesen sind. Aber auch die müssen jetzt Hörbücher kaufen und da will man niemanden verlieren.

Um zu sehen bzw. zu hören, wie das Ganze klingt habe ich ein kurzes Video aufgenommen:


(der Ton ist leider etwas leise)

Für eine “sehende” Nutzung ist das wie gesagt nicht gedacht. Und auch wenn die Sprachsynthese nicht mehr so schlimm ist wie noch vor einigen Jahren dürfte wohl jeder, der es sich leisten kann, ein richtig gesprochenes Hörbuch mit Betonung usw. bevorzugen.

Aber es ist eigentlich gut brauchbar und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es wirklich einen Adapter für den Paperwhite geben wird, der die richtige Audible-Funktion aktiviert. Der müsste dann offensichtlich neben dem Bluetooth-Modul auch eine Soundkarte enthalten, aber das ist ja kein grundsätzliches Problem.
Da Hörbücher aber sehr viel größer sind als eBooks wäre bei den 4GB Speicher wohl nur Platz für eine Handvoll Hörbücher. Aber wenn man immer nur ein, zwei drauf hat und die gehörten Hörbücher wieder vom Gerät löscht wäre das auch kein Problem.

Ich bin gespannt, ob wir einen solchen Adapter bekommen, oder ob vielleicht im Sommer neue Versionen vom Paperhwhite und Voyage kommen.

gelesen: Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers

Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers von Madeleine Puljic

Perry Rhodan Olymp 3: Im Auftrag des Kaisers

Der dritte Band der 12-teiligen Miniserie im Perry Rhodan Universum “Olymp“:

Unruhe auf Olymp – die Lage auf der Freihandelswelt eskaliert

Im zweiten Band fing es an, in diesem Band eskaliert die Situation auf Olymp. Der Argyris Beryn Mogaw verhandelt nicht nur schon seit langem heimlich mit den Tefrodern wegen eines Anschluss an das Neue Tamanium, er lässt auch die ärmeren Randgebiete verkommen und unterversorgt sie.
Die Reporterin Piri Harper deckt Lügen des Regenten auf und Tefrodische Soldaten werden offen aktiv — die Lage eskaliert während Perry Rhodan als Gefangener verhört wird.

Das müsste mein erster Roman von Madeleine Puljic sein und der Einstand ist gelungen. Diesen Roman habe ich einfach so weggelesen. Gern noch mehr davon, eher Actionbetont und weniger langwierige Erzählungen oder Charakterstudien. Die sind natürlich mindestens genauso wichtig, aber in dem Heftformat nehmen sie gern mal überhand, so dass man das Gefühl hat zwar einen Charakter zu kennen, aber eigentlich nichts passiert ist im ganzen Heft.

gelesen: Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hoffnung


Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hofnung

Der richtige Mann im falschen Universum – sein Erfolg kann seinen Tod bedeuten

Dieser Band setzt Band 2930 fort, zu dem ich damals ja inhaltlich nichts schreiben wollte. Da das ja nun ein paar Monate her ist und man anhand von Titel und Untertitel ja schon einiges erahnen kann geht es nun aber wie gewohnt weiter.
Adam von Aures – der “Adaurest” – hatte auf Wanderer, der Ankerwelt der Superintelligenz ES, in einer Enklave mit einer alternativen Realität einen dort lebenden Perry Rhodan gefunden.
Sein Plan ist es, den “richtigen” Perry durch den von Wanderer zu ersetzen. Dazu muss er ihn vorbereiten und dafür suchen sie den Planeten Sumurdh auf um dort im Wrack des Spross KYLDINN ein Physotron zu benutzen. Natürlich ist das nicht so einfach, wie Adam es sich vorstellt…

Auch hier schwimme ich noch immer, wohin die Reise geht. Der Titel ist sicher bewusst gewählt, um zusammen mit dem vorigen Band in der Titelliste zu verwirren. Inhaltlich wird aber ein zu der Zeit auch allein stehender Band aufgenommen. Und Potenzial für Spekulation gibt es da reichlich, ich vermute sehr, dass hier ein weiterer großer Bogen geschlagen wird hin zum Zyklus Das Atopische Tribunal ab Band 2700. Durch Adam von Aurest ist diese Vermutung recht offensichtlich, aber auch der damalige Vorwurf gegen Perry könnte damit eine Erklärung finden. Fehlt nur noch Bostich

gelesen: Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere


Perry Rhodan 2946: Notruf aus der Leere

Eine Botschaft aus der Heimat – die Terraner erfahren von einem Verhängnis

Nachdem der Barong im vorigen Band identifiziert und unschädlich gemacht wurde geht es auf die Rückreise in die Milchstraße.
Auf dem Flug erreicht sie ein Hilferuf aus der Milchstraße, explizit für die RAS TSCHUBAI bestimmt. Da dies im Leerraum zwischen den Galaxien kaum möglich ist wird Perry Rhodan neugierig und er macht sich auf den Weg zu dem als Relais fungierenden System.

Ehrlich gesagt kann ich diesen Band nicht so recht einordnen. Er ist durchaus interessant, aber er scheint für micht überhaupt keinen Bezug zur restlichen Handlung des Zyklus zu haben. Am wahrscheinlichsten ist es IMHO, dass es vor allem um den Titel ging um die Spannung auf dem Weg zum Halbstaffelfinale in der Titelliste zu erhöhen bzw. Verwirrung zu stiften. Man kann ja immer anhand der nächsten Titel grob erahnen, wohin die Reise geht.

gesehen: No Way Out: Gegen die Flammen

Nach dem enttäuschendem Film letzte Woche konnte es nur besser werden. Und auch ohne die letzte Woche heruntergeschraubten Ansprüche hat No Way Out: Gegen die Flammen nicht enttäuscht:



Eric Marsh leitet die Waldfeuer-Gruppe der Feuerwehr von Prescott / Arizona. Sein Ziel ist es, die Einheit als ‘Hotshot’ Spezialtruppe zu qualifizieren und anerkennen zu lassen. Die Hotshot Truppen sind diejenigen, die an vorderster Front kämpfen bei Waldbränden und auch die Entscheidungen treffen. Eric Marsh will nicht mehr in der zweiten Reihe stehen.

Der Film schildert die wahre Geschichte von Marsh und seinen Männern. Wie sie es schaffen, sich als Hotshot Eliteeinheit zu qualifizieren und wie sie sich anschließend ihren Ruf als “Granite Mountain Hotshots” erkämpfen bis hin zum Yarnell Hill Fire 2013.

Der Trailer liess befürchten, dass es sich um einen Film voller heroischen Feuerwehrleuten und voller Pathos handelt. Zum Glück ist das nicht so, viel mehr Pathos als im Trailer ist gar nicht im Film, allerdings dann auf über 2 Stunden verteilt. “Wir retten unsere Stadt!” relativiert sich einfach sehr stark, wenn es halt nur einer von vielen Einsätzen ist und nichteinmal der wichtigste Einsatz im Film.
Natürlich sieht man die Feuerwehrleute im Einsatz, davon handelt der Film. Und mit Sicherheit ist das, was diese Leute bei Wladbränden tun nichts für jeden. Davor kann man Respekt haben, Pathos braucht es da gar nicht. Einige Feuerwehrleute und ihre Angehörigen werden näher geschildert, vor allem aber natürlich die Feuerwehrmänner.

Die Personen sind gut geschildert und eingebettet in beeindruckende Bilder, vor allem, wenn man sich in die Männer hineinversetzt.
Feuer in der Ausdehnung eines Waldbrandes ist die Hölle auf Erden, das sieht man hier eindrucksvoll. Wer heftige Angst vor Feuer hat sollte den Film wohl auslassen. Zur Handlung will ich hier nichts weiter schreiben, ich habe auch absichtlich auf weiterführende Links verzichtet. Ich kannte die Geschichte nicht und ich denke, so wirkt sie auch besser. Zumindest für mich, die nötigen Suchworte habe ich aber geliefert wenn Du näher wissen willst, worauf Du dich einlässt.