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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 66

Android

Moin Moin zur 66. Folge der Wochenendlichen Android App Vorstellung!

Ich bin wieder viel zu spät dran, sorry dafür, daher hier direkt die Apps der Woche:







Androidify

AndroidifyAndroidify ist erst heute in den Market gekommen und ganz frisch. Das kleine Programm stammt von Google selbst und dient dazu das Android Maskottchen zu einem persönlichen Avatar umzubauen. Mit dem Finger kann man alle Proportionen ändern, die Farbe in diversen Hauttönen anpassen und ihn komplett einkleiden, vom Hemd bis zu den Sneakern ist alles da, wie eine dieser Anziehpuppen aus Papier für Kinder. Natürlich ist auch das Gesicht anpassbar, Mund, Nase, Augen/Brille, alles da.
Eine App ohne wirklichen Sinn, aber man kann sich so seinen eigenen Androiden entwerfen.

Aldi Nord

Die Android App des bekannten Discounters gibt Auskunft über die akutellen Angebote, Produkt-Tipps und Preissenkungen — zumindest für die Filialen nördlich des Aldi-Äquators.Aldi Nord Auch eine Filialsuche ist eingebaut die anhand des aktuellen Standorts auf einer Google Maps Karte die nächstgelegenen Filialen anzeigt. Bzw. anzeigen soll, bei mir sehe ich nur den aktuellen Standort und die Filialsymbole, statt einer Karte sehe ich nur den Rasterhintergrund den man sonst nur beim laden sieht.
Auch eine Einkaufsliste ist eingebaut auf die man die angezeigten Angebote mit Stückzahl eintragen kann. Da die App aber nur Produkt-Angebote, Tipps und Preissenkungen anzeigt kann man natürlich auch nur diese auf die Einkaufsliste setzen. Es wäre praktischer wenn die App auch eine Datenbank mit den Stammartikeln hätte. Wink an Aldi: dann könnte man bei der Konkurrenz im Laden schnell nachsehen was Aldi zu bieten hat…
Ein brauchbarer Ansatz, aber noch “Luft nach Oben”.

Blogger

Blogger ist ein Blog-Hoster der vor einigen Jahren von Google übernommen wurde. Mit seinem Google-Account hat man dort schnell ein eigenes Blog eingerichtet.Blogger
Die Blogger App von Google dient zum erstellen von Artikeln direkt vom Telefon aus. Artikeln können geschrieben, mit Schlagworten (“Tags”) versehen werden und auch Bilder hinzugefügt werden. Der fertige Artikeln kann dann gleich veröffentlicht oder als Entwurf gespeichert werden.
Bei der Einrichtung nutzt die App die Tatsache aus dass sowohl Telefon als auch die Blogger-Webseite mit Google-Accounts arbeiten. Es fragt nur nach welcher der auf dem Telefon eingerichtete Google Account verwendet werden soll und anschliessend um die Erlaubnis auf das Blogger-Konto dieses Account zugreifen zu dürfen. Das ist schnell erledigt, hat man nur einen Google-Account ist es mit dem Erteilen der Erlaubnis getan. Hat man mehrere ist es ein Fingertipp mehr. Es bedeutet aber auch dass man den Google Account unter dem das Blogger Konto eingerichtet wurde auch auf dem Telefon einrichten muss. Das wird zwar fast immer schon der Fall sein, aber es sollte erwähnt sein.

TTRSS-Reader

RSS-Reader gibt es einige für Android, fast alle greifen auf das Konto beim Google Reader zu. Nun benutzt nicht jeder den Google Reader, der ein oder andere hat vielleicht sogar einen eigenen Aggregator wie TT-RSS auf seinem Platz im Internet installiert. Um von seinem Android Telefon auf die bei TT-RSS eingerichteten Feeds zuzugreifen gibt es den TTRSS-Reader.TTRSS-Reader Er greift über die Remote-API direkt auf das eigene Konto zu und stellt den gleichen Stand dar wie die Webseite. Da er online arbeitet ist der Stand der ungelesenen Nachrichten immer aktuell, ob auf dem Telefon gelesene Artikel automatisch als gelesen markiert werden ist einstellbar.
Das Programm hat einen Offline-Modus in dem keine Datenverbindung benötigt wird, kann dann aber natürlich nur die Artikel anzeigen die man auf dem Telefon schon gelesen hat.
Eine Funktion um automatisch im Hintergrund alle Artikel herunterzuladen habe ich nicht gefunden, spätestens da wird es auch schwer mit dem gelesen/ungelesen Status und evtl. erzeugt das auch eine Menge Traffic. Vielleicht kann man ja irgendwann einzelne Ordner zum synchroniseren markieren. Und das dann auf WLAN beschränkt. Träume, aber wer weiss was noch kommt…
Da ich hier auch TT-RSS benutze ist der TTRSS-Reader natürlich meine erste Wahl.

BTmono

Bluetooth-Freisprecheinrichtungen sind praktisch, es gibt auch Stereo-Kopfhörer mit Bluetooth um ohne Kabelsalat Musik hören zu können. Auch das ist praktisch. Meist ist beides intergriert, sprich eine Stereo Bluetooth Freisprecheinrichtung. Mit der kann man telefonieren und Musik hören.BTmono
Hat man aber nur eines von Beidem geht das jeweils andere nicht: mit einem Bluetooth Stereo Kopfhörer kann man nicht telefonieren und mit einer simplen Mono Bluetooth Freisprecheinrichtung keine Musik hören. Nicht weil es schlechter klingt sondern weil sie natürlich nicht die Stereo-Profile beherrscht und Android Musik nur an Geräte weiterreichen mag die auch für Musik gemeint waren. BTmono umgeht dieses Manko indem es die Musik “von Hand” weiterreicht. Das ist noch etwas Umständlich weil man die Musik starten und anschliessend zu BTmono wechseln und die Umleitung aktivieren muss. Ist eine frühe Programmversion, das soll sich noch ändern.

Übrigens: Wenn Du meinst Android ist ja ganz schön blöd weil es die Musik nicht an normale Freisprecheinrichtungen weiterreichen will probier es aus — die Musik klingt durch so ein auf Telefonie ausgelegtes Headset ungefähr so als wenn man Musik über eine mittelprächtige Telefonverbindung hört. Das ist nichts was man wirklich haben will sondern man nimmt es wenn man nichts anderes hat.

Racing Live

Racing Live ist eine Art Browserspiel als App verpackt. Als solches ist es eine Art Aufbau-Managerspiel.
Genau genommen sind alle Spiele des Anbieters Storm8 im Grunde gleich, nur das Szenario ändert sich. Das hier geschriebene gilt also für Racing Live ebenso wie für iMobsters, World War, Vampires Live, Pets Live, Kingdoms Live, Ninja Live und Zombies Live. Es ädern sich nur Begrifflichkeiten und das Szenario. Wer statt mit Autos lieber mit Ninjas oder Haustieren spielt nimmt einfach die entsprechende Variante. Auch technisch ist es ein Browserspiel, das merkt man ein wenig bei der Bedienung, eindeutig wurde es bei einem Wartungsfenster vorige Woche bei dem ich zwischendurch normale Fehlermeldungen des Webservers dahinter sehen konnte. Das erklärt wohl auch die Ähnlichkeit der Spiele, die App ist einfach ein verpackter Webbrowser und die eigentlichen Spielroutinen laufen auf dem Server und sind wohl für alle gleich. Ich beschreibe es hier anhand von Racing Live:
Wie von Browserspielen gewohnt gibt es kein Endziel das zu erreichen ist sondern das Spielschema ist endlosen ausgelegt. Man baut immer weiter und die Stufen werden immer höher. Die Spielstufe (Level) steht oben rechts, daneben stehen die Erfahrungspunkte (Experience Points) die man derzeit hat und die nötig sind um die nächste Stufe zu erreichen.
Racing LiveErfahrungspunkte kann man entweder allein sammeln in dem man auf der Strasse verschiedene Aufträge erledigt. Dazu benötigt man die Ressource Benzin (es gibt drei Ressourcen: Gas, Integrity und Focus die sich mit der Zeit bis zu einem Maximalwert aufbauen) und je nach Job verschiedene Vorraussetzungen wie ein bestimmtes Auto oder Zubehörteile. Diese Aufträge erledigt man und bekommt Erfahrungspunkte. Hat man kein Benzin mehr muss man warten bis es sich wieder aufgebaut hat.
Damit kommt man aber nicht so weit, die andere Variante sind Rennen. Hierbei tritt man mit seinem Auto online gegen ander Spieler des Spiels an. Dabei wird kein wirkliches Rennen gefahren, es wird berechnet wer gewinnt. Jedes Rennen verbraucht einen ‘Focus’ Punkt und kostet einige Punkte ‘Integrity’, das Auto nimmt Schaden. Diese Ressource kann man in der Werkstatt auch gegen Geld wieder aufbauen, die anderen nicht. Gewinnt man das Rennen gewinnt man Erfahrungspunkte und Geld, verliert man das Rennen nimmt das Auto mehr Schaden. Fahren andere ein Rennen gegen einen selbst sieht man das nur im Log auf der ersten Seite und merkt es daran dass die Integrity Punkte und evtl. das Geld sich magisch verringern.
Um seine Chancen zu steigern kann man verschiedene Autos und Zubehörteile kaufen. Die kosten Geld, und zwar in der Anschaffung und später auch im Unterhalt. Um den Unterhalt zu bezahlen kann man sich in der Stadt Gebäude kaufen die Miete abwerfen und so den Unterhalt sichern.
Mehrere Spieler können sich zu Teams (Crews) zusammenfinden, das erhöht die Chancen beim Rennen und ist für einige Strassenjobs nachher auch Vorraussetzung. Die Crews muss man eher als Mitarbeiter ansehen die die eigenen Autos fahren und die eigenen Zubehörteile nutzen. Es bringt also nicht jedes Crewmitglied sein eigenes Auto mit und wenn jemand in die eigene Crew kommt ist er nicht auch automatisch mit den anderen Mitgliedern der eigenen Crew verbunden. Mein Crew Code lautet: DQDJ5A.
Das soll’s jetzt erstmal gewesen sein, ist eh schon viel zu viel Text cool . Das Spiel ist beim spielen nicht wirklich aufwändig und ändert sich auch nicht mehr wesentlich, kann einen aber rund um die Uhr wochenlang beschäftigen. Es ist dabei aber “unwichtig genug um es auch mal liegen zu lassen” wie ein Freund es formuliert laugh.

Townsmen 6

Townsmen ist ein Spiel das ich mir schon ganz zu Anfang für Android gewünscht habe.
Townsmen 6Es ist ein Echtzeit Aufbaustrategiespiel im Stile von Siedler. Das heisst man steuert auf dem kleinen Bildschirm nicht direkt die einzelnen Einheiten sondern macht Vorgaben wie ein Haus zu bauen und die Untertanen wuseln umher und führen es aus. Alles andere ist auf dem kleinen Bildscharm sehr mühsam oder läuft auf nur wenige Einheiten hinaus.
Das bedeutet nicht dass es nicht genug zu tun gibt, im Gegenteil. Das Spiel ist komplex, denn man muss für Nachschub an Baumterial ebenso sorgen wie für Nahrung. Händler und hastenichgesehn’. Die Leute wollen bei Laune gehalten werden und man hat grundsätzlich zu wenig Ressourcen.
Es ist dabei jederzeit einfach nur schön anzusehen wie sich alles bewegt. Es ist nur nicht immer so leicht herauszubekommen was fehlt und wo und wie man tippen muss (Doppeltipp hilft meistens), dazu braucht es einiges an Übung. In der Kampagne wird einem zwar immer wieder etwas erzählt, aber sehr lang und verklausuliert und drückt man einen Hinweis weg oder hat ihn falsch verstanden kommt man nicht wieder an ihn ran. Da würde ich mir ein einfaches Tutorial wünschen in dem die Grundzüge des Spiels angefangen von der Bedienung unmissverständlich klar gemacht werden.
So nimmt man lieber das freie Spiel und probiert rum, das bringt (mir) doch mehr und man kann sich der Grafik erfreuen smile

Auch ohne Tutorial ein eindeutiger Tipp für alle Aufbau-Fans!



So, das war es für dieses etwas verlängerte Wochenende, nächste Woche kommt sie wieder früher, versprochen! wink

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.
Alle Folgen der Wochenendlichen Android App Vorstellung gibt es hier als Übersicht (NEU).

Testgerät: Samsung I7500 Galaxy mit Android 2.2.1 “Froyo”. (GAOSP Beta 3)

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Kommentare

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Michael am :

Michael

Androidify ist echt genial, kann ich auch nur allen empfehlen… smile

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