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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 27

Android

Wochende, mal wieder viel zu tun, aber diese Woche kommt die wochenendliche Android App Vorstellung pünktlich.
Diese Woche mit zwei Spielen, zwei Onlineanwendungen und einem Hilfsprogramm. Oder zwei Kindheitserinnerungen, einem modernen Webbrowser und einer modernen Version für ein altes Medium. Oder…

Wieauchimmer, hier die Übersicht:



Mazeoid

“Pacman” ist einer der Klassiker der Computerspiele den wohl jeder kennt. Auch Leute die noch nie einen Computer besessen haben.
MazeoidEs gibt sogar das Original von Namco für Android, allerdings offenbar nur in Amerika. Vor einigen Monaten habe ich einmal die Vollversion hier im Market gefunden, allerdings nicht die Testversion. Und 6,99$ sind nur auf Verdacht viel Geld für Pacman.

Mit Mazeoid gibt es aber einen Clon der auch hierzulande im Market zu finden ist, dazu noch kostenlos.
Gesteuert wird mit dem D-Pad bzw. Trackball oder dem Touchscreen. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Pacman!

LCD Retro Games Collection

Es gab eine Zeit vor Smartphones, Nintendo DS und sogar vor dem Gameboy. Schwer zu glauben, aber jüngste Ausgrabungen beweisen es. Auch vor 25 Jahren gab es tragbare Computerspiele, sie waren aber technisch eingeschränkter. Die Spielfiguren konnten nur bestimmte Positionen einnehmen die durch das LCD vorgegeben waren. Steuerung und Spielprinzip beschränkte sich meist auf Links-Rechts Bewegungen. Trotzdem war es fesselnd auf die Art Autorennen zu fahren oder Kokosnüsse aufzufangen.

Wir hatten ja nichts!™ cool
LCD Retro Games Collection

Mit der LCD Retro Games Collection kann man den Zauber der Vergangenheit auf Android Telefon wieder aufleben lassen. Auch wenn die Buttons jetzt auf den Touchscreen sind und keinen druckpunkt haben stellt sich doch ein erstaunlich realistisches Spielgefühl ein.
Ich bin dann oben bei Karstadt in der Ecke wo mich niemand stört wink

Picasa Tool

Mit dem Picasa Tool PicasaTool oder wie es im Market umständlich heisst Picasa besten Fotos kann man seine Fotos bei Picasa Web verwalten. Man kann seine Alben verwalten, die Fotos ansehen oder neue hochladen.
Auch ohne Picasa Account kann man die “Featured” Bilder ansehen und so in den öffentlichen Bildern stöbern.

Nett gemacht und tut was es soll und man erwartet. Was soll ich mehr dazu sagen? wink

Opera Mini & Opera Bridge

Opera mini gab es schon vor einem dreiviertel Jahr als ich in die Android Welt einstieg. Damals allerdings als ausdrückliche Beta bzw. eher Technologiestudie. Denn Opera mini kommt von “normalen” Telefonen und ist dafür in Java geschrieben. Auch Android verwendet Java, aber nicht midp2 sondern Dalvik. Die Version funktionierte, genauso wie auf normalen Telefonen. Was bedeutet dass sie keine Android Eigenschaft nutzen konnte und auch mit dem großen Display überfordert war. Ein Notnagel für schlechte Verbinudngen, mehr nicht. Aber halt auch ausdrücklich nicht für ernsthaften Einsatz gedacht.

Das hat sich vor ein paar Wochen geändert als eine angepasste Version des Opera mini erschienen ist. Die aktuelle Version bringt das gewohnte Feeling von Opera mini und nutzt Android voll aus.Opera mini Er beherrscht natürlich mehrere Seiten, zeigt sie aber nicht in Tabs an sondern wie beim normale Android Browser auch wechselt man über ein Icon und hat die jeweilige Seite immer im Vollbild.
Normal schnell ist auch die Darstellung. Gewohnt von Opera mini, nicht von Android. Denn Opera mini ist deutlich schneller. Das liegt an seiner Arbeitsweise die seinen Ursprung in den vergleichsweise langsamen normalen Telefonen (“Featurephones”) hat. Opera mini interpretiert die Seiten nicht selbst sondern lädt alles über einen Proxy bei Opera der das rendern der Seite übernimmt und das vorgerechnete Ergebnis komprimiert an das Telefon sendet. Das spart CPU Leistung im Telefon und Übertragungsbandbreite, weswegen man mit Opera mini auch bei langsamer GPRS Verbindung noch gut surfen kann.
Opera miniDiesen praktischen Vorteil muss man im Hinterkopf behalten wenn man sich auf einer Webseite (gar Onlinebanking) anmeldet: Man gibt die Benutzerdaten praktisch nicht auf der Webseite ein sondern gibt sie dem Server bei Opera. Der Webbrowser läuft praktisch nicht auf dem Telefon sondern bei Opera. Auch die Möglichkeiten die Darstellung zu beeinflussen sind dadurch limitiert (muss man normalerweise aber nicht machen).
Das soll nun nicht heissen dass ich im Proxy bei Opera eine konkrete Gefahr sehe. Man muss es aber zumindest wissen. Anders als der mini arbeitet in diesem Punkt der Opera mobile der die Seiten auf dem Telefon rendert. Dieser soll glaube ich auch noch für Android erscheinen, verliert im Vergleich zu Opera mini aber den Geschwindigkeitsvorteil des renderns auf dem Server und komprimierter Übertragung. Ein Opera Mitarbeiter hat es einmal so ausgedrückt: Opera auf dem Desktop, mini und mobile verwenden alle die gleiche Technik, der Unterschied ist wo die Renderengine läuft: Bei der Desktopversion auf dem PC, beim mobile auf dem Telefon, bei mini auf einem zentralen Proxyserver.

Opera mini ist wie erwähnt jetzt wirklich gut für Android angepasst, es klafft aber eine mir recht unverständliche Lücke bei der integration: Öffne ich im E-Mail Programm, Twitterclient oder allgemein irgendwo in Android einen Weblink werde ich gefragt mit welchem Programm ich ihn öffnen möchte (und kann einen Standard festlegen).OperaBridge Opera mini taucht in dieser Liste nicht auf. Man kann ihn schlichtweg nicht als Standardbrowser benutzen, auch nicht aus anderen Programmen aufrufen. Ein voller Ersatz für den Standardbrowser kann er so schon technisch nicht sein.
Glücklicherweise lässt er sich doch von anderen Programmen aus aufrufen, nur nicht mit den Standard Android Mechanismen. Das kann man ausnutzen! So gibt es kleine Hilfsprogramme die sich gegenüber dem System für Weblinks anbieten und sie dann an Opera mini weiterreichen.
Eines davon ist OperaBridge das genau das macht: es taucht in der Liste der verfügbaren Programme für Weblinks auf und reicht den Aufruf dann an Opera mini weiter. Dadurch kann man Opera mini wirklich aus jeder Anwendung aufrufen und sogar als Standard festlegen.

Viel Spaß beim mobilen surfen!

NYTimes

Seit einigen Tagen gibt es von der berühmte New York Times auch eine Android App.NYTimes Mit ihr kann man die (Online) Inhalte der NYTimes auf dem bequem auf dem Telefon lesen. Die Artikel sind nach Themen sortiert. Neben den aktuellen Artikeln in den Bereichen US, World, Technology und Co. gibt es auch noch eine Kategorie mit den Themem der Woche und ausserdem die am meisten per E-Mail verschickten Artikel. Das sind potenziell die interessantesten Artikel und vor allem beim ungezielten Lesen praktisch.
Die App ist schlicht und zweckmässig, nicht so Bunt wie die ebenfalls sehr gut Android Anwendung des Sterns, aber das hat man von der NY Times wohl auch niemand erwartet. Informationen, nicht Unterhaltung!


So viel für diese Woche, ich stürz mich jetzt in meine Wochenendtermine, denn eigentlich hab ich auch dieses Wochenende gar keine Zeit. Nächste Woche übrigens auch nicht eek
Aber wenn ich die Apps die ich so ausprobieren nicht blogge wird die Liste ja immer länger und ich kann später nirgends nachlesen wenn mir eine App absolut nicht einfallen will. Dies ist nämlich gar kein Blog sondern mein Onlinegedächtnis. Aber ich lass Euch mitlesen cool

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.

Testgerät: Samsung Galaxy mit Android 1.6 “Donut”. (Galaxo 1.6.3.1 basierend auf der Firmware JC6)

Trackbacks

Der Standardleitweg am : Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 338

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Moin zu Folge 338 der Wochenendliche Android App Vorstellung!Nach einem Wochenende Pause habe ich nun diese Apps für Dich:Lens Launcher — alternativer LauncherCameringo+ Effects Camera — Effekte für Fotos, schon bei der AufnahmePuffin Web B

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