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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 21

Android

Frohes Hasenfest, ich hoffe der Nikolaus hat Dir nicht nur Ruten gebracht! wink

Hier Folge 21 meiner (Oster)Wochenendlichen Android App Vorstellung. So richtig was besonderes ist mir in dem Feiertagsstress gar nicht eingefallen, dafür gibt es diese Woche ein paar Apks mehr die ich vorstelle.

Ich hoffe für Dich ist etwas dabei:

  • xScope Lite — sehr guter alternativer Browser
  • SpecTrek Lite — Augmented Reality Geisterjagdspiel
  • Shoot U! Lite — witziges Physikspiel: Männchenschiessen
  • Blow Up Lite — noch ein witziges Physikspiel: Häuser sprengen
  • Rezepte — Alle Rezepte des Rezeptewikis immer dabei
  • ZumoDrive — Die Dateien der ZumoDrive Cloud auf dem Telefon
  • yxflash — Videoplayer für praktisch jedes Format



xScope

Alternative Browser gibt es so einige für Android. Der Standardbrwoser sit wirklich nicht schlecht, umso erstaunlicher, dass es so viele gute Alternativen gibt. Alle Alternativen (ausser Opera mini) verwenden nämlich die Webkit Renderengine des Systems — verändern also nur die Oberfläche und Bedienung. Mein bisheriger Favorit Dolphin musste sich nun einem neuen Rivalen geschlagen geben. Und das schnell und eindeutig.
Auf xScope stiess ich zufällig und war sofort überzeugt. Eine effiziente Oberfläche kombiniert mit guten Bedienfunktionen. So unterstützt er natürlich mehrere Fenster in Tabs ohne durch die Tableiste zu viel Platz zu verschwenden (ist nur eine Seite geöffnet verschwindet die Tableiste ganz). Mein Liebling an der Oberfläche ist aber die Adress- und Steuerleiste. Sie ist aufgebaut wie man es gewohnt ist, keine verrenkungen für das kleine Display. Der Trick: Sie ist viel breiter als auf das Display passt — man kann sie einfach mit dem Finger scrollen. Dadurch ist alles da und schnell im Zugriff ohne Platz zu verschwenden.
xScopeAuch bei der Seitenanzeige selbst ist xScope sehr sinnvoll. Zwar verwendet er auch die Webkit Engine des Systems, man kann sie aber beeinflussen. So lässt sich natürlich der Standardzoomlevel eingestellt werden, ebenso ob “normal” oder “breit” layoutet wird. “Normal rendert die Seite wie gewohnt möglichst optimal für das kleine Display, “breit” bzw. “wide” auch, aber mit virtuell größerer Displaybreite. So muss man zwar öfter zur Seite scrollen aber die Seite wird praktisch identisch wie auf dem PC gerendert weil fast keine Kompromisse mehr für das Display eingegangen werden müssen. Da der Text dabei aber auch “nur” auf die Displaybreite layoutet wird bleibt er normal lesbar. “Wide” ist daher meine Standardeinstellung.
xScope Quer
xScope quer
Natürlich unterstützt xScope auch Multitouch ab Android 2.0, hat aber auch eine sehr gute Alternative für ältere Versionen. Diese “pin zoom” genante Methode funktioniert mit nur einem Finger: man tippt mit kurz an eine beliebige Stelle und direkt danach noch einmal auf die gleiche Stelle und lässt den Finger nun aber auf dem Display und kann durch verschieben des Fingers zoomen.
Das geht so gut dass ich Multitouch nicht wirklich vermisse. Die komplette Bedienung ist in handyfreundlichem Layout hier erklärt.
xScope kostet 0,99 US-Cent (~74 Euro-Cent), die kostenlose Version unterstützt weniger Bookmarks und kann keine Dateien öffnen. Ich habe aber auch ohne diese Funktionen zu benötigen die Bezahlversion gekauft, einfach weil schon die kostenlose Version es Wert wäre.

SpecTrek

SpecTrek ist eine knifflige Sache. Das Spiel macht unheimlich Spaß, ist aber wie ich gerade an meiner Freundin feststellen musste schwer zu beschreiben. Zumindest glaubhaft spassig.

Ich verscuhe es trotzdem mal, ganz sachlich: SpecTrek ist ein Geisterjagd die draussen gespielt wird. Man startet irgendwo draussen das Spiel, wählt den gewünschten zeitlichen Umfang nach dem sich die Anzahl der Geister richtet und los geht’s.

SpecTrek Karte
SpecTrek Karte

SpecTrek Kameramodus
SpecTrek Kameramodus
Man hält das Telefon erstmal einfach in der Hand und sieht auf einer (google maps) Karte die Umgebung mit einer bestimmten Anzahl von Fragezeichen. Bei 15 Minuten Spielzeit sind es Drei im Umkreis von etwa 750m Radius. Dort geht man nun hin und wenn man in der Nähe ist hält man das Telefon vor den Kopf, das Spiel schaltet in dieser Position um auf eine Augmented Reality Ansicht im Kamerasucher. Ist man in der Nähe des Zielobjekts sieht man in den Kamerasucher eingeblendet einen Geist der sich auch noch etwas bewegt und den man in das ebenfalls eingeblendete Fadenkreuz bringen muss. Mit einem Knopfdruck auf den Trackball (D-Pad ‘OK’) aktiviert man das Geisterfangnetz und hat den Geist hoffentlich gefangen. Je nach Geisterart bekommt man unterschiedlich viele Punkte und auf geht’s den nächsten Geist zu fangen.

Das klingt vielleicht etwas komisch oder langweilig, macht aber Spaß! In etwa wie Geocachen ohne dass vorher ein Cache versteckt worden sein muss.
Lustig wäre bestimmt ein Multiplayer Modus bei dem mehrere Spieler um die Wette die gleichen Geister jagen. Da ich es allein gespielt habe hab ich das aber nicht ausprobiert, evtl. geht das sogar schon.
Auf der Übersichtskarte sieht man einige Punkte auf und an Straße, das ist aber kein Problem. Man muss ja nicht auf die Straße, nur in die Nähe und “zeigt” mit dem Telefon nur zum virtuellen Geist. Geh nicht auf befahrene Straßen! Das Spiel warnt ausserdem ausdrücklich davor es von Fahrrädern oder anderen Gefährten aus zu spielen!
Draußen. Zu Fuß. Spaß smile

Shoot U!

Physik macht Spaß! Zumindest wenn man sie praktisch anwendet. Glaubst Du nicht? Probier es aus!

Shoot U! ist ein eigentlich ganz simples Spiel. 1-Satz-Erklärung: Bring den Roboter zum Zielpunkt.Shoot U! Klingt einfach, hat es aber in sich. Denn der Roboter läuft nicht, Du musst ihn mit einer Kanone in’s Ziel schiessen. Ich hätte also auch schreiben können: “baller den Roboter zum Ziel!” Klingt eigentlich auch viel besser cool
Wie das immer so ist, ist das Ziel nur im ersten Level einfach nur ein Stück weiter und sonst nichts zu beachten. Wär ja auch langweilig. Und nun kommt die Physik ins Spiel. Um den Roboter ins Ziel zu ballern braucht es eine ballistische Flugbahn die in im Bogen, vorbei an Hindernissen, durch drehbare Elemente die ihn ablenken oder gegen federnd gelagerte Elemente fliegend zum Ziel bringen.

Physik macht Spaß! Vor allem wenn man sie praktisch anwendet, es dabei nicht mal bewusst bemerkt und wenn dabei auch noch Kanonen im Spiel sind eek
Also vergiss alles was ich eben von Physik erwähnt habe und probier es aus wink

Blow Up

Von den gleichen Machern wie Shoot U! kommt Blow Up. Auch hier wieder eine einfache Grundidee: Leg das Haus in Schutt und Asche!. Schön destruktiv, das böse PH-Wort erwähne ich hier jetzt nicht eek
Blow Up Lv10Die etwas ausführlichere Erlkärung: Ein Haus, bestehen aus Holz- oder Metallelementen soll mit Hilfe von Sprengladungen dem Erdboden gleichgemacht werden. Nicht ganz dem Erdboden, eine bestimmte Höhe dürfen die Trümmer nach der Sprengung aber nicht überschreiten. Die Anzahl der Sprengladungen ist begrenzt und gesprengt werden können nur die Holzelemente. Auf dem Haus sitzt ein Panda-Teddybär der nicht gesprengt werden darf und Bonus einbringt wenn er den Stern der sich im Haus befindet während der Sprengung berührt.
Die Zahl der Sprengladungen ist wie erwähnt begrenzt, je nach Level gibt sie auch in verschiedenen Stärken. Nachdenken bei der Platzierung ist also gefragt, dabei hilft das böse Ph tongue

Rezepte

Ich koche ja nun nicht soooo viel aber auch ich muss ab und zu was essen. Selbstgebaut, nicht geliefert laugh.
Und meistens plane ich das Essen nicht generalstabsmässig vorher sondern lasse mich treiben und bekomme z.B. beim einkaufen eine Inspiration.Rezepte App Praktisch ist da das Programm Rezepte, das alle Rezepte, Cocktails und Zutatenbeschreibungen des Rezepte-Wiki auf dem Telefon zur Verfügung stellt. Darauf könnte ich zwar auch per Browser online zugreifen, aber Rezepte verpackt die Rezepte des Wiki in einer für das kleine Display optimierte Ansicht und Funktion. Man hat direkten Zugriff auf die Kategorien eine Suchfunktion und Lesezeichen; die schon länger existierende iphone Version verwaltet auch eine Einkaufliste die direkt aus den Rezepten gefüllt werden kann, dürfte in den nächsten Versionen auch in der Android Version folgen.
Der wichtigste Pluspunkt wenn man unterwegs nach einem Rezept sucht ist aber, dass Rezepte alle Rezepte und Zutatenbeschreibungen für die Offlinenutzung auf das Telefon lädt. Sie stehen so also auch im Supermarkt zur verfügung wenn die Architektur mal wieder sehr Mobilfunkunfreundlich ist — inkl. der zugehörigen Fotos.

Rezepte dürfte für jeden interessant (und sein Geld Wert) sein der weiss wo der Herd warm wird und sich nicht nur von Tieflkühlpizza ernährt tongue

ZumoDrive

Dass ich als “Cloudfestplatte”, also virtuelle Festplatte im Internet Dropbox nutze hatte ich hier schon erwähnt, die Android Anwendung ist aber noch nicht fertig. Also muss eine Alternative her für Daten die man auch auf dem Schlaufon komfortabel im Zugriff haben möchte.

Und da kommt ZumoDrive in’s Spiel.ZumoDrive ZumoDrive bietet wie Dropbox und diverse andere Dienste eine virtuelle Festplatte “in der Cloud”, also irgendwo beim Anbieter im Internet. Sicher nichts für allzu geheime Daten, oder alleiniger Speicherort, aber praktisch für Dinge die man an unterschiedlichen Rechnern im Zugriff haben möchte ohne sich über die Synchronisation den Kopf zu zerbrechen. Daten die ich dort speichere habe ich auf allen Rechner und allen Systemen mit denen ich arbeite im Zugriff. Und Dinge wie meine KeePass Passwortdatei möchte ich immer aktuell auch auf dem Telefon haben.
Der ZumoDrive Client für Android bietet also den Zugriff auf die Daten die man dort gespeichert hat. Leider nur lesend, zumindest habe ich keinen Weg gefunden vom Telefon Dateien ins ZumoDrive zu speichern. Weder direkt aus dem Client, noch als Ziel aus dem “senden” Diealog von Android. Einen Pfad ./Zumodriv/ o.ä. der synchronisiert wird habe ich auch nicht gefunden.
Das macht ZumoDrive derzeit zu einer Einbahnstraße aber auch das ist schon praktisch. Die Dateien werden normalerweise erst dann heruntergeladen wenn man auf sie zugreift. Das spart Platz auf dem Telefon, macht aber eine Offlinenutzung unmöglich. Daher kann man Ordner so definieren, dass sie auf das Telefon synchronisiert werden und so auch offline zur Verfügung stehen.
Der Client bringt ausserdem einen Musikspieler mit der die Musik die man auf dem ZumoDrive hat streamt, also nicht auf dem Telefon zwischenspeichert. Nach dem gleichen Verfahren arbeitet der integrierte Bildanzeiger.

ZumoDrive ist nicht perfekt, aber derzeit die Beste (einzige) Cloudfestplatte für Android.

yxflash

Android spielt von Haus aus schon einige Videoformate ab, aber halt nicht alle gebräuchlichen. So z.B. kein WMV, Xvid oder Flash. Zwar gibt es einzelne Telefone die z.B. Xvid abspielen können aber das sind bestimmte Modelle und einzelne Formate.
yxflashyxflash ist ein Videoplayer aus Kroatien der so ziemlich alles abspielen kann was auf dem PC gebräuchlich ist und Android nicht von Haus aus kann. Die von Android selbst unterstützten Formate werden dabei auch an das als Standardplayer hinterlegte Programm weitergegeben, yxflash spielt nur das selbst ab was sonst nicht ginge. Das ist einerseits gut, weil man seinen Lieblingsplayer nutzen kann wann immer möglich, andererseits ist es aber ein evtl. störender Programmwechsel.

yxflash funktioniert gut, hat aber einen großen Nachteil bzw. Einschränkung. Die kostenlose Version spielt nur 2 Minuten ab und die Bezahlversion, die man über die Webseite kaufen muss weil google checkout Kroatien noch nicht unterstützt ist mit 10$ relativ teuer. Mir zu teuer.
Was man aber auch erwähnt werden muss ist, dass es yxflash auch für das iphone, Windows Mobile und Symbian S60 gibt.



Das war es für das Osterwochenende, nächste Woche kommt dann Folge 22.
Mal sehen was mir bis dahin so über den Weg läuft…

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.

Testgerät: Samsung Galaxy mit Android 1.6 “Donut” (Galaxo 1.6.2 basierend auf der JC6).

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