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fehlende Funktionen in sozialen Netzwerken (1)

Immer wieder fallen mir in sozialen Netzwerken Dinge auf die fehlen obwohl sie (in meinen Augen) offensichtlich sind. Nicht immer ist das Fehlen mit einer strategischen oder kaufmännischen Entscheidung zu erklären. In “Filter für Xing-Twitter“ hatte ich soetwas schon im Sommer erwähnt, aus gegebenem Anlass möchte ich dies nun aufgreifen und fortführen und starte dazu eine Artikelserie die ich in loser Reihenfolge fortsetzen und mit dem tag SNfeatures versehen werde.

Hier nun der erste Streich:


Informationen über Facebook-Anwendungen

Die Anwendungen sind das Salz in der Facebook-suppe. Genau genommen besteht Facebook nur aus Salz bzw. Anwendungen. Gerade Anwendungen von ausserhalb sind aber sehr viral. Sie verbeiten sich in alle Kontakte oder zumindest diejenigen, die irgendwie vom Nutzer mit der Anwendung verarbeitet werden. Ob nun eine Interaktion seitens des Kontakt notwendig ist oder nicht, er bekommt eine Einladung diese Anwendung auch zu benutzen. Dies geschieht grösstenteils ohne aktives Einladen seitens des Menschen. Die Anwendungen machen das einfach im Namen des Menschen. Ungefragt.
Als Eingeladener sieht man das nicht und steht vor einer eher nichtssagenden Einladung:

Da ist sie, die Einladung. Ich kann sie Annehmen oder ignorieren (nicht “ablehnen”?), mir das Profil des Einladers ansehen oder die Anwendung blockieren. Letzteres führt vermutlich bei häufigerem Auftreten zu Sanktionen gegenüber der Anwendung, für die Blockade wie für das Annehmen fehlt aber eine entscheidende Information:
Was ist das für eine Anwendung?
Was tut sie, wie tut sie es und was hängt da noch so dran?
Ich sehe den Namen und kann bzw. muss raten bzw. vermuten was sie macht. Bei diesem Beispiel: Was ist ein Gang Member? Und nicht täuschen lassen: mit “confirm” bestätigt man nicht seinen Status als Gang Member beim einladenden Kontakt sondern fügt diese Anwendung zu seinem eigenen Profil hinzu.
Das führt dazu, dass es bei Facebook letztlich nur zwei Arten von Nutzern gibt:

  1. diejenigen, die alle Einladungen bestätigen und die Anwendung damit weiter verbreiten und
  2. diejenigen, die alle Einladungen ignorieren.
    Ich zähle mich zur zweiten Gruppe. Die naheliegende dritte Grupper derer, die recherchieren um was für eine Anwendung es sich handelt ist ein Durchlauferhitzer, eher früher als später landen die Mitglieder dieser Gruppe in einer der beiden oben genannten.
    Liebes Facebook: Bitte nachbessern!

Filter und Antwortfunktion für Xing Statusmeldungen

Xing hat ja seit einiger Zeit seine eigene Version von Twitter — die “Statusmeldungen”. Sie sind ähnlich wie Twitter und andere Microblogging-Dienste, allerdings fehlen zwei essenzielle Funktionen:

  1. personenbezogene Filter
  2. Antwortmöglichkeit
    Das macht es schlimmer als Twitter in meinen Albträumen. Nur weil ich durchaus sinnige Meldungen wie dass ein Geschäftskontakt zur gleichen Messe fährt wie ich lesen will muss ich auch ertragen, dass Kontakt blafasel gerade auf Klo geht. Warum? Warum kann ich nicht sagen: von dieser Person möchte ich die Statusnachrichten lesen, von jener aber nicht?
    Es gilt: alles oder nichts. Denn man kann die Statusmeldungen abschalten. Global. Für alle Kontakte. Das will ich aber nicht. Für Dinge wie dem Messe-Beispiel fnde ich es eine praktische Funktion. Sie wird vergiftet von Leuten die die Welt an ihrem (geistigen) Stuhlgang teilhaben lassen und man kann nichts gegen sie tun.
    Das Problem und eine mögliche Lösung und Aufwertung der Funktion habe ich Xing im Juni mitgeteilt aber ausser einem Textbaustein als Empfangsbestätigung nicht mehr gehört.
    Die andere Sache ist: man kann nicht antworten. Man kann nicht “auch” zur Messe fahren, man kann nicht mitteilen, dass man die Vorfreude auf das neue Gadget zwar gönnt aber nicht teilhaben möchte. D.h. natürlich kann man antworten, zumindest als Premiummitglied. Indem man eine private Nachricht schickt. Das ist aber nicht unner das was man möchte. Die privaten Nachrichten entsprechen den direct messages von Twitter, dass diese nicht möglich sind ist eine kaufmännische Entscheidung des Freemium-Modells, das ist nachvollziehbar. Aber warum kann ich nicht öffentlich antowrten? Sinnvollerweise so, dass nur die gemeinsamen Kontakte die Antwort lesen, denn nur diese können sie zuordnen. Das würde auch dazu führen, dass das Nutzen der Statusmeldung sich mehr verbreiten würde. Die Statusmeldungen sind nicht für derartige Pseudochats gedacht, aber man kann die Wirklichkeit nicht ignorieren, es sind die User die bestimmen wie ein Feature genutzt wird.
    Also bitte Xing: macht die Statusmeldungen nutzbar. Schafft eine Antwortmöglichkeit und eine Funktion Schwätzer gezielt auszublenden. Damit würdet ihr zumindest die Basisfunktionalität anderer Microbloggingdienste bieten. Wenn ihr meine Idee der Kanäle aus aufgreifen würdet sogar mehr und vor allem auch eine für social Networks einmalige Funktion.

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