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Verliebt in Paris

Nein, nicht die französische Hauptstadt ist gemeint, ich habe meinen Schatz in Flensburg kennen und lieben gelernt. Auch nicht diese schreckliche Hotelerbin, die einzigen Gefühle die ich da empfinde sind Abscheu.
Sondern ganz banal ein neues Telefon von Sony Ericsson. ‘Paris’ ist der Codename eines neuen Smartphones von Sony Ericsson. Während der Entwicklung tragen die Telefone dort alle Frauennamen. Mein M600i hiess ‘Lily’ (Auflistung hier).
Paris schlägt die Gleiche Linie ein wie mein M600i und das P1i (Elena). Touchscreen und die Wipptastatur wie sie mit dem M600 eingeführt und mit dem P1 fortgeführt wurde. Paris ist allerdings ein Slider, normalerweise ist die Tastatur nicht sichtbar. Dafür bekommt es ein Steuerkreuz, eine praktische Verbesserung.
Zum Glück bekommt es nicht wie das Xperia X1 Windows Mobile sondern ein benutzbares System, nämlich wie die Vorgänger Symbian mit der Oberfläche von UIQ, und zwar in gerade vorgestellten Version 3.3 (M600 und P1 haben 3.0).
Ich fang schon mal an zu sparen :-) Bilder gibt’s (hier) keine, will ja keinen Ärger bekommen. 8-)
Aber lest und seht selbst:

Geschenkwunsch (2): Maemo-Smartphone

Linux

Hatte ich da gestern einen Wunsch? Vergiss es, nein, besser, mach ‘ne Liste!

Und mit auf diese Liste muss das FIC Neo1973. Optisch dem neuen Apple iPhone nicht unähnlich, man beachte aber, dass dieses Bild jetzt schon ‘nen viertel Jahr alt ist, also keine Kopie.
Was so toll ist an diesem Gerät? Es läuft unter Linux :-) Was es für den Rest der Menschheit interessant macht ist zum einen der Preis, das Gerät soll nur max. $349 kosten (ohne Vertrag). Klingt viel wenn man 1€ Telefone gewohnt ist, aber würde man die nicht in 24 Raten mit dem Handyvertrag bezahlen würden sie ähnlich viel kosten. Das Smartphone das ich von der Firma habe (MDA Vario-II) kostet mit Vertrag schon über 300€ Zuzahlung und ohne Vertrag 650€. Das nur so als Größenordnung. Im Gegensatz zum MDA hat das Neo1973 auch gleich noch nen GPS Empfänger eingebaut. Im Gegenzug fehlen ihm UMTS und die Tastatur.
Die andere Eigenschaft die das Gerät für Jedermann interessant macht ist das Konzept: Das Gerät selbst soll von Haus aus nur Telefonie und Nachrichten können, das aber einfach zu bedienen und ordentlich. Also keine tollen extras, noch nicht einmal Spiele. Und nun kommt das große Aber: Die Grundlage ist Linux, Debian um genau zu sein, mit Maemo als Oberfläche, die gleiche Oberfläche die auch das Nokia N770 benutzt. Der Clou: Was auch immer man an Funktionen für das Gerät haben möchte: Einfach installieren. Für das Nokia N770 ist die Zahl der Anwendungen geradezu explodiert, für das FIC wird es nicht aufwändiger die Anwendungen zu portieren.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Gerät die Anwendungen geradezu anziehen wird, es ist günstig und die Anwendungen sind relativ schnell zu portieren.
Wenn das Gerät wirklich wie angekündigt im ersten Quartal erscheint (einige sprachen gar von Januar) werde ich wohl nicht zögern und trotz fehlendem UMTS dem ersten Menschen der mir das Ding besorgen kann meine Kreditkarte entgegen werfen ;-)

PDA... verzweifelt gesucht

Ein Familienmitglied sucht einen PDA. Nur einen PDA, explizit kein Smartphone. Einsatzzweck ist ganz klassisch Termin- und Adressverwaltung mit ein wenig To-Do-Liste.
Klingt sehr klassisch nach einem PalmOS oder einem Windows-Mobile-Gerät. Wobei ich seit ich von der Firma einen MDA Vario-II habe sehr deutlich einen Palm bevorzugen würde, das Windows ist an wirklich jeder Ecke umständlich und mindestens drei Klicks weiter vomZiel entfernt.
Gut, noch kurz telefonisch die Anforderungen abgefragt, und die Randbedingungen definiert. PalmOS bevorzugt, Speicher sollte flash sein um nicht am Ende der Batterie festzustellen dass der letzte Sync zu lange her ist sowie eine Speicherkarte sollte man reinstopfen können um den Pschyrembel in einer praktischen Version mitführen zu können.

Dann der Anruf: “Gibt’s nicht mehr!”. MediaMarkt Heide hat keine PDA mehr im Programm. Da die Gegend nicht gerade mit PDA Fachhändlern gesegnet ist blieb auch eine weitere Recherche erfolglos.
Also mal hier in Flensburg nachgesehen. Und Tatsächlich: Fehlanzeige. Keiner der üblichen Verdächtigen hat auch nur einen PDA da. Von Auswahl ganz zu schweigen.
Gut, produziert werden die Geräte noch, bestellen kann man sie. Aber ich würde es bevorzugen wenn jemand der noch nie einen PDA benutzt hat sich zwei, drei Geräte live ansehen und auswählen kann.

Nun werde ich über’s Wochenende den MDA mal mitnehmen als Beispiel für ein Windows-Gerät sowie einen Sony Clié der hier mittlerweile unbenutzt rumliegt (und leider nicht zum Pschyrembel kompatibel ist) zum testen. Und dann muss wohl im Internet bestellt oder die Abneigung gegen Smartphones abgelegt werden…

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