Der Standardleitweg bei
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Bayes Spamschutz in Serendipity

Jahrelang reichten mir relativ lasche Spamfilter Einstellungen hier im Blog. Bei Trackbacks fängt eine Backlink Prüfung alle Spamkommentare (etwa 200 pro Tag) ab; einfache CAPTCHAs ab dem zweiten Tag reichten für Kommentare.

Seit letzter Woche kommen aber täglich etwa ein Dutzend Spamkommentare rein. Standardtexte, offenbar von Menschen als Kommentar ins Blog gesetzt. Die CAPTCHAs sind da keine Hürde. Stärkere CAPTCHAs gar etwas wie ReCAPTCHA falls es doch gut getarnte Automaten sind möchte ich nicht einsetzen, denn darüber ärgere ich mich als Kommentator selbst regelmässig.

Serendipity hat da zum Glück eine andere Alternative: Lernfähige Bayes Filter wie man sie auch vom Spamfilter im E-Mail Programm kennt.
Das Plugin “Spamschutz (Bayes)” analysiert den Kommentar und berechnet eine Wahrscheinlichkeit ob es Spam ist. Ist diese zu hoch wird der Kommentar entweder gelöscht oder kommt in die Moderationsschleife.
In der Administrationsoberfläche sieht das dann so aus:

Spamkommentar im Bayes Filter von Serendipity

Mit den beiden Links “Valid” und “Spam” kann man jeden Kommentar von Hand klassifizieren und den Filter anlernen.
Die Erkennungsrate war aber auch ohne individuelles anlernen über 90%. Ich hatte nur einen Kommentar der ihm entwischt ist und keine falsche Einstufung als Spam.
Ich lasse ihn aber die Kommentare dennoch “nur” moderieren, zumindest solange die Zahl der Spamkommentare nicht so hoch wird dass ich mit dem Kontrollieren nicht mehr hinterherkomme. Jeder echte Kommentar der dadurch verloren ginge ist mehr Wert als das tägliche Überfliegen der Spamkommentare.

Das Plugin Spamschutz (Bayes) ist wie üblich bei Spartacus zu finden bzw. mit aktivem Spartacus-Plugin mit einem Klick installiert.

Der Standardleitweg in der S9y Flickr Gruppe

Folgenden Screenshot habe ich soeben zur S9y Gruppe bei flickr hinzugefügt:
Der Standardleitweg 2009-08-08 01:41
Ganz schön lang ;-)
Erstellt habe ich es mit dem Add-On Screengrab für Firefox.

via Nur ein Blog

Kategorien: Internet, s9y, Standardleitweg | 0 Kommentare
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Blogparade zu Blogsystemen

dies ist mein Beitrag zur Blogparade von miradlo mit dem Titel “WordPress oder Serendipity oder was eignet sich am besten?



  1. Welche Blogsoftware nutzt du, kennst du noch andere Systeme?


    Ich benutze Serendipity, kenne noch Wordpress und wenn man es mit zwei geschlossenen Augen als Blogsoftware ansehen will Postnuke.

  2. Was gefällt dir an der Software?


    Sie ist sehr einfach und vor allem sauber strukturiert.
    Als ich 2004 hier anfing zu bloggen habe ich mir ein paar Blogsysteme angesehen. Gedanklich war ich da bei Wordpress weil es einfach der Standard für selbstgehostete Blogsysteme war und ist. Warum das so ist habe ich aber überhaupt nicht verstanden, ich fand schon den Adminbereich schrecklich (soll besser geworden sein) und die Struktur hat mich regelrecht abgeschreckt. Unzählige Plugins und Erweiterungen die alle ein patchen des Blogsystems erfordern und dadurch teils inkompatibel zueinander sind. Und bei jedem Update geht das Roulette von vorn los.
    Das wollte ich nicht, also habe ich gezielt nach Alternativen gesucht und Serendipity gefunden. Der Adminbereich hat mir gleich gefallen, den Ausschlag hat aber die saubere Struktur gegeben. Ein sauberes API für Plugins sorgt für problemlose Installation von Plugins. Einfach aktivieren und gut ist. Kein patchen des Grundsystems, inkompatible Plugins werden bei einem Update einfach deaktivert und zerstören nicht das Blog. Themes werden genauso installiert und aktiviert.
    Das mitgelieferte Plugin ‘Spartacus’ verwaltet auch gleich die Plugins und Themes auf dem s9y-Server so dass diese auch mit einem Klick aktiviert werden können. Spartacus lädt sie automatisch runter, installiert und aktiviert sie. Das Updaten geht genauso mit einem Klick.
    Apropos Themes.
    Bulletproof Optionen
    Wie auch bei den Addons ist die Auswahl nicht so groß wie bei Wordpress. Das aktuelle Standardtheme Bulletproof ist aber schon ein Hit. Es ist mehr als ein einfaches Theme, es ist mehr ein Themebaukasten mit dem man sich das Theme so zusammenstellt wie man es haben möchte (oder man belässt es auch nur bei der Auswahl eines Farbschemas).
    So benutzen z.B. Grischa und ich beide das Bulletproof Theme — ohne dass die Seiten gleich aussehen.


  3. Was stört dich an deinem Blogsystem?


    Eigentlich nichts. Es gibt immer mal wieder Situationen dass man ein Plugin für Wordpress sieht dass es (noch) nicht für Serendipity gibt oder da einfach anders ist und ich gerade die andere Variante bevorzugen würde. Aber das ist nicht wirklich etwas störendes.
    Der Rasen des Nachbarn ist ja auch immer grüner als der eigene ;-)

  4. Was genau nutzt du bei deiner Blogsoftware?


    Den Kern: Die Blogfunktion :-D
    Naja, und das drumherum, also die Plugins. Über die z.B. die paar statischen Seiten die ich habe (die statischen Seiten sind über ein Plugin realisiert).
    Auf einem anderen Webspcae würde ich wohl auch die mögliche integration von Gallery2 benutzen aber das ist nur ein Plan.

  5. Welche Erfahrungen mit Software hast du?


    die, die man so hat wenn man in der Schule Informatik und Leistungskurs Datenverarbeitungstechnik hatte, Wirtschaftsinformatik studiert und in verschiedenen Firmen in IT-Abteilungen gearbeitet hat: “Man schlägt sich so durch” :-P



Twitter in S9y reloaded

Twitterdipity!

Ab sofort sind mein Blog und Twitter enger miteinander verbunden. Was ich so zwitschere wird ja schon länger in der Seitenleiste rechts angezeigt, ab nun zwitschert aber auch das Blog selbst, ich bei Bedarf aus dem Blog und es gibt mit den Tweetbacks auch einen Rückkanal.
Das Blog selbst zwitschert neue Beiträge in meinen Twitterstream inkl. in Hashtags gewandelte Tags. Nicht weiter aufregend, gibt es schon länger als externen Dienst, hatte ich aber nie eingerichtet. Nun also ‘nativ’ direkt aus dem Blog.
Ebenfalls integriert ist nun auch ein Twitter-Client im Adminbereich des Blogs, von da aus kann ich schnell was zwitschern. Nicht nötig aber ein nettes Add-On.

Am interessantesten finde ich aber die Möglichkeit der Tweetbacks. Ping- und Trackbacks sind bekannt aus der Blogsphäre und werden beide auch von meinem Blog ausgesandt und empfangen. Das ist aber natürlich auf klassische Blogs beschränkt, auch wenn Twitter in die Kategorie Microblog fällt.
Die Tweetbacks erweitern das Modell auf Twitter indem auch Verweise in Twitter mit aufgenommen werden. Das heisst dass Twitter durchsucht wird nach Tweets die auf Blogbeiträge hier verweisen und diese dann wie Trackbacks aufgenommen und verlinkt werden.
Mangels API dafür funktioniert das nicht perfekt. Am Besten funktioniert es mit tinyurl, bei den anderen Diensten mit Statistikfunktion sind die erzeugten Kurzlinks individuell verschieden und kaum zuverlässig zu erwischen.
Sei’s drum, was ist schon perfekt? Die vom Blog ausgesandten Links werden auf jeden Fall erkannt.
Gesucht wird derzeit nach Links von tinyurl und bit.ly, weitere werden ich nach Bedarf aktivieren.
Wie das aussieht kann sollte man beispielhaft in spätestens einer halben Stunde (das ist das aktuell eingestellte Prüfintervall) unter diesem Beitrag sehen, danach werde ich meine eigenen Tweets aber wieder ausschliessen, ist ja reichlich sinnfrei die mit aufzunehmen :-)

Möglich macht das Ganze eine neue Version des bekannten Twiiter-Plugins von Serendipity von Grischa Brockhaus. Danke dafür!

Das war soooo klar!

...da macht man ein Update auf eine Entwicklerversion und verkündet es auch ausnahmsweise hier da wird drei Tage später, also gestern, die 1.4 Beta freigegeben der auch gleich der erste Release Kandidat für die fertige 1.4 ist.


Grössere Änderungen gab es bei den Kommentaren, dort wird nun für das E-Mail-Abo double confirmed Opt-In unterstützt und man bekommt dann auch optional den Volltext der neuen Kommentare und nicht nur die Benachrichtigung dass es neue Kommentare gibt.


Im Admininterface gibt es mit XINHA einen neuen WYSIWYG-Editor der sich wirklich gut anfühlt. Als Plugin gab es ihn auch bisher schon und auch die drölftausend anderen kann man natürlich bei Bedarf aktivieren, aber ich wollte nie so viel experimentieren weil mir der “reine” Texteditor reicht und mit dem Plugin Textile auch viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. XINHA werde ich nun aber mal ausprobieren, der erste Eindruck ist schon mal sehr gut.



Das war es aber jetzt erstmal zum Serendipity-Update, versprochen! Ich werde zwar sicher noch weitere Beiträge zum tollsten Blogsystem überhaupt schreiben aber garantiert nicht in Wordstress-Manier “ich habe ein Update gemacht und nur 5 Liter ausgeschwitzt!”

Sie betreten einen potenziell instabilen Webbereich!

Dieser Artikel bereitet mir Schmerzen. Weil ich mich auf Wordpress-Niveau herablasse und verkünde dass ich die Blogsoftware aktualisiert habe. :'(
Da dieses Blog mit serendipity läuft ist ein Update keine Erwähnung Wert, ich verkünde hier auch nicht jeden Klick den ich mit der Maus mache. Denn aufwändiger ist ein Update bei s9y nicht: Paket auspacken und mit einem Klick evtl. notwendige Datenbankänderungen initiieren. Das ist einfach keinen Artikel wert.
Ich mache jetzt eine Ausnahme weil ich nicht einfach auf eine neue Version aktualisiert habe sondern auf die nächtliche Entwicklerversion 1.4-alpha1 in der Version von letzter Nacht. Das Update war genauso trivial und es läuft wunderbar, aber es ist halt kein Release und man kann nie wissen, ich kann nicht alles testen.
Falls jemandem eine Ungereimtheit auffällt die vorher nicht da war bitte Bescheid sagen!

Diesen Artikel werde ich Montag auf Seite 2 verschieben, ist ja peinlich dieses Niveau :-(

Textformatierung: Textile

über gleichnamiges Plugin hab ich bei Robert Lender gelesen nun auch mal installiert. Via Spartacus ist das nur ein Klick, das Plugin wird automatisch runtergeladen und installiert. Das Plugin-System von Serendipity ist wirklich genial :-)

Ich hab schon einige WYSIWYG-Editoren probiert aber irgendwie gefielen mir alle nicht so recht und ich landete doch immer wieder beim “nackten” Editor in dem man die Formatierung direkt per HTML machen kann — aber auch muss.

Textile ist da genau die Lösung: man schreibt ganz normal und kann mit einem einfachen Markup-System die Formatierung durchführen. Deutlich einfacher als pures HTML, der Text wird dadurch nicht durch zu viele HTML-Tags im Quelltext schwer lesbar sondern bleibt übersichtlich.
Für den Brauser wird es dann natürlich in HTML umgewandelt, daher kannst du es jetzt im Quellcode nicht sehen und genau für diese Umwandlung “on the fly” ist das Plugin schliesslich da. Intern bleibt der Artikel im Textile-Markup wie man ihn geschrieben hat.

  • Aufzählungen werden damit
  • zum Kinderspiel: einfach einen * Stern vor die Zeile setzen
    1. natürlich auch
    2. nummeriert mit einer Raute # vornweg


sogar Formeln gehen: a 2 + b 2 = c 2

...und viel mehr als ich hier aufführen kann. Ist übrigens auch für die Kommentare aktiv, ich bin ja gar nicht so und erzähl hier nur wie toll ich es jetzt habe ;-)
noch 4…

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