Handball Champions-League-Pokal bleibt in Deutschland

Kiel hat das Endspiel zwar gegen Ciudad Real verloren, der Pokal ist aber dennoch nicht nach Spanien gegangen. Zwar hat Kiel es nicht geschafft sich gegen Ciudad durchzusetzen, aber dafür hat Hamburg dafür gesorgt, dass der Pokal in Deutschland bleibt. Nein, auch nichts der HSV war’s.
Der Pokal ging am Flughafen verloren. Ob es die Spanier selbst waren die den Pokal unbewusst doch nicht wollten oder menschliches oder technisches “versagen” am Flughafen ist unklar, jedenfalls ist (war?) das Ding erstmal weg.
Bin gespannt, ob und wo sich das Ding wieder anfindet.

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Dramatik pur beim Final Four

Was für zwei spannende Halbfinals! Erst schlägt Kronau für viele unerwartet die Hamburger und dann kämpft sich Flensburg nach einem Totalausfall in der ersten Halbzeit wieder ran und macht es wieder spannend.
Im zweiten Halbfinal fand seitens Flensburg die erste Halbzeit schlichtweg nicht statt, Kiel spielte nach belieben und von Flensburg konnte man maximal sagen dass sie körperlich irgendwo in der Halle waren. Weder in Angriff noch in der Abwehr war auch nur ein Fünkchen Kampfgeist oder gar spielerisches Können zu sehen. Wirklich ein Totalausfall. Die 7 Tore Rückstand zur Halbzeit waren noch schmeichelhaft.
Dafür präsentierte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit wie ausgewechselt – kämpferisch und im Team arbeiteten sie sich Tor für Tor ran. Der THW wurde sichtlich nervöser was sich auch in der ein oder anderen unschönen Szene entlud. Nach knapp 20 Minuten in der zweiten Halbzeit war Flensburg dann beim 27:27 erstmals wieder dran – eine starke Leistung!
Die letzten 10 Minuten waren dementsprechend Hochspannung pur, der THW legt ein Tor vor, Flensburg kontert. 5 Minuten vor Schluss nutzte dann der THW eine Überzahl um sich wieder auf drei Tore abzusetzen, doch auch dies egalisierte Flensburg wieder genau zum Beginn der letzten Minute.
Die letzten 60 Sekunden entschieden über den Ausgang. Kiel macht das Tor – noch 30 Sekunden zu spielen – und der Flensburger Konter scheitert. Kiel wieder im Angriff, läuft gegen die offensive Flensburger Abwehr aber ins passive Spiel und Flensburg erobert wieder den Ball. Nur noch wenige Sekunden zu spielen, Flensburg läuft doch das Spiel ist 2 Sekunden zu kurz, Kiel steht im Finale.

Das Finale morgen, 14:00 bestreiten nun also die SG Kronau-Östringen und der THW Kiel.

Nach der desaströsen ersten Halbzeit macht das Spiel aber Hoffnung auf das Champions-League Finale an den kommenden Sonntagen, wenn Flensburg nicht nur eine einzelne Halbzeit, sondern wenigsten 1œ so konzentriert spielt wie heute in der zweiten Halbzeit haben sie gute Chancen die CL zu gewinnen. Was auch dringend nötig wäre um in der kommenden Saison in der Königsklasse mitzuspielen, die Qualifikation über die Liga wird immer unwahrscheinlicher.

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DHB-Pokal: Flensburg vs. Wetzlar

Mit der HSG Wetzlar stellte sich heute in der Campushalle der Tabellenletzte in der Bundesliga-Tabelle im Achtelfinale des DHB-Pokals vor.
Der Leistungsunterschied war zumindest auf dem Papier sehr deutlich, was schlimme Befürchtungen über die Qualität des Spiels aufkommen liess nach dem Spiel von Samstag. Glücklicherweise schien Viggo die Richtigen Worte gefunden zu haben, die SG begann schnell und vor allem schön zu spielen. Keiner hatte Angst vor dem Ball oder machte den Eindruck, das erste mal das Leder in der Hand zu haben. Ein wirklich sehenswertes, wenn auch einseitiges Spiel, Wetzlar war nie wirklich gefährlich. Einzig Lars Kaufmann konnte bei den Gästen glänzen, wirklich eine beeindruckende Leistung die er abgeliefert hat. Aber allein halt nicht genug, so dass die SG auch ohne die volle Leistung abrufen zu müssen zu einem mühelosen Sieg kam und somit in die nächste Pokalrunde einzieht.
Samstag kommt nun das Champions-League Hinspiel in Celje, Dienstag in der Bundesliga das Auswärtsspiel in Hildesheim (wo der HSV heute fast im Pokal ausgeschieden wäre) und am Freitag dann das Rückspiel gegen Celje in Flensburg – da brauchen wir wieder den 8. Mann in voller Lautstärke!

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