Der Standardleitweg bei
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Geschichte wiederholt sich

Ich habe heute einen interessanten Artikel im Spiegel gelesen. “Das Unterhaltungsgewerbe steuert in eine Existenzkrise.” heisst es da.

Der Artikel “Klang-Supermarkt zum Nulltarif” ist vom 18.04.1977:

Durch den Vormarsch der Leerkassette werden die Plattenfirmen zu empfindlichen Budget-Kürzungen gezwungen sein. Sie werden qualifizierte Mitarbeiter entlassen und ihr Repertoireangebot drastisch einschränken müssen.
heisst es da. Denn im Gegensatz zur gepressten LP kann man auf eine Musikkassette (die heute auch nur noch die ältere Generation kennt) auch selbst aufnehmen.

Düstere Prognose am Schluss:

Und immer mehr Leerkassetten kommen auf den Markt. Eine klanglose Zukunft ist das Menetekel. Wenn die Musikindustrie ihre wirtschaftlichen Probleme heute und morgen nicht zu lösen vermag, wird es übermorgen bei aller Super-Technik kaum mehr produzierte Musik geben, die überspielt werden kann.
Im gesamten Text kann man “LP” durch “CD” und “Kassette” durch “Internet” und “mp3” ersetzen und er könnte heute im Spiegel stehen.

Geschichte wiederholt sich. Und auch dieses mal wird es nicht das Ende der Musik sein. Es sind die Vertriebsmodelle die sich anpassen müssen. Und dabei ist der erste und einzig große Schritt die Einsicht.


Lesenswert dazu: “Jura ist nicht dazu da, antiquierte Geschäftsmodelle zu schützen” in Zeit online.

Lesung: "Pokerface" von Lady Gaga

Fantastisch!

Christopher Walken liest Lady Gagas “Pokerface”:

Youtube DirektPokerface


via @penzonator

Kategorien: Kultur | 2 Kommentare
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Musiktipp: pornophonique – gameboy meets lagerfeuer

Achtung hier kommt Werbung. Unbezahlt, unverlangt, dafür aus Überzeugung ;-)




eine gitarre.
ein gameboy.
ein c64.
zwei typen.
space invaders samples.
lagerfeuergeschrabbel.
gameboygedudel.
auch gesang mit dabei.
lowtech.
lo-fi.
micro.
porn.
Vor ein paar Tagen bin ich über ein geniales Musikduo gestossen: pornophonique!

Die Kurzbeschreibung steht links, die lange Fassung aus der Pressemappe komplett unten.

Viel mehr kann und muss ich da auch nicht zu sagen. Ausser: genial!

Bitpop von zwei Jungs aus Darmstadt: Der eine schrammelt auf seiner Western-Klampfe, schaltet hie und da Verzerrer und WahWah hinzu. Der andere beackert seinen Gameboy mit LSDJ. Ihr Album “8-bit Lagerfeuer” erzählt in acht Songs von traurigen Robotern, der Einsamkeit im Computerdungeon und anderen herzergreifenden Szenarien.

Alle Lieder sind unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht und stehen auf der Homepage www.pornophonique.de zum kostenlosen Download bereit. Wem’s gefällt, der kann/soll/muss die Jungs supporten: Das Album gibt’s im Online-Shop der Band nämlich auch als CD. In todschicker schneeweißer Dose mit Sichtfenster und acht Variant-Covern, gestaltet von der Crème de la Crème der deutschen Comic-Szene. Zum lächerlich günstigen Preis von 12€!. W00t!


Ende der Werbung. Das musste einfach sein :-P

Der Sommerhit

Ich schmeiss mich weg:

Youtube Direktlink

ansehen und weitersagen!


via das gesamte Twitterversum

"Der Sommerhit" vollständig lesen
Kategorien: Gesellschaft, Kultur | 0 Kommentare
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PutPat: Musikfernsehen wie es sein soll

FrüherTM hab ich mal Musikvideos im Fernsehen gesehen. Früher, das war die Zeit als Ray Cokes und Kristiane Baker als VJ aktiv waren und MTV noch Musik gespielt hat. Ich meine Musik im normalen Programm und nicht während der Jamba-Werbung.
Viva hat auch mal so angefangen. Aber spätestens seit sie zu MTV gehören besteht das Programm zu 99% aus Klingelton-Werbung und amerikanischen C-Promis auf dem Bauernhof.
Immerhin läuft auf Viva Futurama. Ein Lichtblick im Programm, aber keine Musik.

Es ist ein Trauerspiel mit den Musiksendern. Sie senden viel aber keine Musik.

Da ist PutPat.tv mehr als ein Lichtblick. PutPat ist eine Art Supernova unter den Musiksendern. Musikfernsehen wie es sein sollte.

Video mit eingeblendeten Optionen
Die Macher von PutPat waren wohl bei VIVA bis es geschluckt wurde und man merkt, dass die Jungs wissen was sie tun. Es gibt Sender in verschiedenen Musikrichtungen und einen persönlichen Kanal. Alle Lieder lassen sich auf einer Skala von 1-100 die in die Kategorien “Mittelstrahl”, “Dröge”, “Geht So”, “Okay”, “Mittelfeld”, “Oberliga Nord”, “Steil”, “Hammer”, “Weltklasse” “Treppe zum Himmel” bis zum “Lieblingslied” eingeteilt sind bewerten. Was man nicht mag kann man “verbannen” wobei gefragt wird ob man nur das Lied oder gleich den ganzen Künstler bannen möchte.

Die Bewertungen gehen in die Auswahl der Lieder für den persönlichen Kanal, genauso wie die 5 Regler die man im sogenannten “Veequalizer” eingestellt hat. An den Regler kann man frei wählbar konkrete Künstler, Musikrichtungen oder Stimmungen einstellen und jeweils von 1-100 gewichten.

Künstlerinfo
Gezielt einzelne Lieder lassen sich nicht einstellen, das ist wohl im Einkauf wesentlich teurer und läuft der Idee eines Fernsehsenders auch zuwider. Ich habe die Möglichkeit jedenfalls nicht vermisst nachdem ich den Veequalizer eingestellt und Justin Timberlake verbannt habe 8-)

Wie es sich für einen Internetsender gehört bekommt man auf einen Mausklick nähere Informationen zum Künstler, neben der Biographie (aus der Wikipedia) auch aktuelle Nachrichten und Tourdaten.
Die Bildqualität ist (einstellbar) sehr gut, auch an der Tonqualität habe ich nichts auszusetzen.
Die sichtbaren Stufen in den Screenshots liegen am Screenshot, im Bewegtbild ist nicht derartiges zu sehen. Wenn es doch ruckelt kommt automatisch ein Hinweis wie man die Bildqualität an die Rechenleistung und Bandbreite anpasst.

Der Dienst ist in einer geschlossenen Betaphase, für einen Zugang kann man sich auf der Webseite bewerben, mein Zugang war nach einem halben Tag freigeschaltet. Finanziert werden soll das Ganze später durch Werbung (nicht für Klingeltöne!) und Premiumaccounts ohne Werbung. Schon nach meinen paar Stunden testen bin ich geneigt, mir einen Bezahlaccount zu gönnen. Mal sehen wann es so weit ist und was es dann kosten soll.

Gerade für mich als Linuxnutzer der viel mit virtuellen Bildschirmen arbeitet ist es am schönsten wenn PutPat auf jedem Schirm präsent ist, damit ich da nicht mit einem vollen Browserfenster Platz verschwende habe ich mir einen Link in die Bookmarkleiste gelegt der die Seite in einem neuen Fenster ohne störende Menuelemente öffnet. Wenn du das auch möchtest zieh einfach den Link “PutPat.TV“ mit der Maus in die Leiste (die Fenstergröße kann man einfach im Link anpassen) :-)

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

via Upload und pl0g.de

Livealbum von Coldplay zum kostenlosen Download

Neben den ganzen bedrückenden Nachrichten zum Internet aus Deutschland tut diese gut Nachricht aus Großbritannien richtig gut:

Coldplay verschenken ein Livealbum!

Auf den Konzerten wird es wohl schon länger verteilt, seit gestern gibt es “Left Right Left Right Left” auch zum download.
Auf dem Album sind 9 Titel, neben ‘Clocks’ und ‘Fix you’ ist mein Favorit die Liveversion der aktuellen Single ‘Viva La Vida’ die vor allem laut gehört eine Atmosphäre verbreitet als wäre man live dabei. Man möchte mitschreien, ein herrlich!
Make it loud!

Kim Wilde spielt im August bei Flens

Flensburg

Schnelle Notiz: Kim Wilde spielt am 28. August auf dem Geländer der Flensburger Brauerei.

Achtung: auf der Webseite steht “FLENSBURGER BREWERY FESTIVAL”, das ist nicht das Flens-Festival! Dieses findet am 6. Juni statt, u.a. mit Sweety Glitter und Bon Scott.

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