Gerade bei Robert gelesen: Den vielbeachteten $100 Laptop soll man auch in Industrienationen bekommen.
Allerdings nicht einzeln für $100, sondern nur im Doppelpack – eins für sich selbst und ein zweites für ein Entwicklungsland.
Ich muss sagen, das finde ich eine gute Idee. Man selbst bekommt immer noch relativ günstig ein nettes Gadget und tut auch noch etwas gutes. Was will man mehr?
Ich zitiere mich nur ungern selbst, aber da muss ich jetzt mal durch:
Und ich bin versucht drauf zu wetten, dass das Spielchen mit dem offensichtlichstem Hersteller beendet werden wird: Sony selbst.
Wie heise gestern meldete ruft nun Sony auch Akkus zurück und weiss noch nicht mal, wie viele und wo sie die Dinger verkauft haben.
Bei aller Genugtuung über meine recht offensichtliche Vorhersage muss ich sie aber wohl korrigieren: Sony wird nicht der letzte Anbieter sein der Akkus zurückruft.
Und es geht weiter, genau eine Woche nach meinem letzten Eintrag zu den explodierenden Sony-Akkus kam gestern die Meldung, dass nun auch Sharp seine Akkus zurückruft.
Das Akku-Spielchen geht weiter. Neuestes Mitglied in der Familie der Sony-Akku-Geschädigten ist Hitachi und ruft 16.000 Akkus zurück.
Slebstverständlich ist es damit wieder mal gewesen, mehr kommt nun wirklich nicht. Und spätestens nächste Woche wird der nächste Hersteller bemerken, dass er auch bei Sony eingekauft hat.
Langsam wird es albern. Als Dell das Spielchen anfing konnte man noch glauben, dass ausschliesslich Dell eine schlechte Charge bekommen oder evtl. sogar selbst bei der Qualitätskontrolle geschlampt hatte. Aber als dann Apple, Lenovo(IBM), Toshiba und Fujitsu-Siemens folgten, es jedes mal hiess, das sei es nun gewesen wurde es unglaubwürdig.
Es wird nächste Woche der nächste Hersteller bekannt geben, dass er auch Akkus zurückruft, Sony wird auch das zahlen und ich bin mir sicher, dass kaum ein Hersteller da wirklich ohne Rückruf rauskommt. Und ich bin versucht drauf zu wetten, dass das Spielchen mit dem offensichtlichstem Hersteller beendet werden wird: Sony selbst.
Es ist ja kaum anzunehmen, dass ausgerechnet Sony nicht die eigenen Akkus einsetzt wenn der Rest der Welt es tut und sie werden an ihre Käufer auch nicht nur B-Ware abgeben.
Interessant könnte noch werden, wie die ODM-Hersteller damit umgehen. Werden all die Gericom, Medion und wie die ganzen Hersteller auch heissen die ihre Ware vorzugsweise beim Lebensmitteldiscounter anbieten sich einzeln melden oder geben dann Quanta oder Wistron zentral eine entsprechende Erklärung heraus? (Den Austausch selbst werden sie nicht vornehmen, das ist klar).
Knapp ein Jahr nach dem Start ist Goole Earth nun auch für Linux erhältlich. Die Beta 4 hat schon die neue Oberfläche die die Windowsversion auch bekommen soll und im Gegensatz zur Linuxversion von Picasa scheint sie qt-basiert und nicht mittels Wine portiert.
Der Installer vergisst allerdings, die .desktop-Datei (den Menüeintrag) an der richtigen Stelle zu plazieren. Um das nachzuholen kopiert man den als root schnell mal rüber: cp /usr/local/google-earth/googleearth.desktop /usr/share/applnk/
und schon erscheint der Eintrag im Menü.
Der .desktop-Eintrag enthält auch die nötige mime-Definitionen, danach sollte jeder Desktop/WM der sich an die Definitionen von freedesktop.org hält auch die Placemarks die man aus Google Earth verschicken kann öffnen, zumindest Gnome tut es.
Nun muss ich nur noch die 3D-Unterstützung auf meinem Desktop zum laufen bekommen, dann muss ich auch nicht mehr auf dem Notebook und einer Auflösung von 1024×600 Pixeln die Welt betrachten. Auf dem Desktop scheitert das ganze derzeit leider an der Kombination von Matrox-Grafikkarte und Xorg 7.1.
Netterweise spart die neue Oberfläche deutlich Platz, so dass es auf dem Notebook nicht mehr so gequetscht wirkt wie die alte (Windows-) Version.
[Update] 2006-06-13 12:47: Mittlerweile ist Google Earth unter gentoo auch in portage aufgenommen, nach einem sync reicht unter gentoo also ein emerge googlearth um es zu bekommen.
Hier mal einen der versprochenen nachzureichenden Einträge. Und damit ihr nicht gleich verwöhnt werdet ist das nun aber nur eine kurze Zusammenfassung, was langes kommt noch
Ich nenne mittlerweile ein JVC MP-XP741 mein Eigen, seineszeichens ein Subnotebook.
Technisch ist das ein normales Centrino-Notebook mit 1,1GHz ULV-Pentium-M und 8,9” TFT, Firewire, USB usw. allerdings ohne Wechselmedium, ‘nen DVD-Laufwerk passt da einfach nicht rein.
Obwohl es optisch deutlich anders wirkt als ein Notebook normaler Größe ist unter der Haube also alles Standard, die Herausforderung darauf Linux zu installieren hält sich daher in Grenzen. Die größte Schwierigkeit besteht noch darin das Installationsmedium zu booten. Ich habe einen USB-DVD-Brenner verwendet. Alternativ ginge noch Firewire, ein USB-Stick oder Netzwerk.
Beim partitionieren der Festplatte sollte man beachten dass die Windowspartition mindestens 11GiB groß bleibt, dann funktioniert auch das Recovery des später noch. Unter Windows gibt es ein Tool um von der Recovery-Partition Boot-CDs für das Recovery zu erstellen, dann kann man die Recovery-Partition auch löschen und ein paar MiB Platz gewinnen.
Das Linux kann man dann einfach installieren, großartig zu beachten gibt es da eigentlich nicht. Auf meinem Gerät hab ich Gentoo installiert.
Erwähnenswert ist noch, dass das Gerät zwei Akkus hat, einen relativ kleinen intern (wechselbar, ist nur durch eine Schraube gesichert) und einen größeren zweiten der hinten an das Notebook gesteckt wird. Der zweite Akkus wird mitgeliefert, es gibt im Zubehör auch noch größere externe Akkus. Durch diese Zweiteilung kann man den externen Akku im laufenden Betrieb wechseln, der interne hält etwa 1,5 Stunden durch – in der Zeit sollte man es geschafft haben den zweiten Akku gewechselt zu haben
Mit den zwei Akkus hat Linux kein Problem, die diversen Tools zur Akkuüberwachung zeigen allerdings zwei Akkus nicht wirklich sinnvoll an (Windows übrigens auch nur im Einstellungsdialog). Wer es genau wissen will guckt mit $ cat /proc/acpi/battery/BAT0/state
direkt nach (BAT0 ist der interne Akku, BAT1 der externe).