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Der RaspberryPi als ePub -> Kindle Gateway

Um eBooks auf einen Kindle zu bekommen kann man sie via USB übertragen, die meisten werden aber wohl einfach auf der Amazon Webseite einkaufen und die Bücher direkt an den Kindle schicken lassen. Für eigene Dokumente (txt, pdf, eBooks im mobi-Format, doc) hat jeder Kindle eine eigenen E-Mail Adresse über die man Dokumente an ihn schicken kann.

Bücher im ePub-Format kann man z.B. mit Calibre einfach wandeln, Calibre schlägt dies auch automatisch vor sobald man ein solches Buch an einen Kindle schicken will, egal ob via USB oder E-Mail. Da ist Calibre wirklich einfach. Man kann das sogar so weit automatisiseren, dass Calibre Bücher, die in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt werden automatisch zur Bibliothek hinzufügt und über weitere Regeln auch automatisch weiter verarbeitet und z.B. an einen Kindle sendet.

RaspberryPiDamit das funktioniert muss Calibre natürlich laufen. Calibre läuft auch auf dem Raspberry Pi und es war sogar eine meiner ersten Ideen überhaupt, es auf meinem Himbeercomputer laufen zu lassen. Das war auch einer der Hauptgründe, dass ich mich auf dem Pi für Arch Linux entschieden habe. Einerseits verwende ich es auch auf meinem PC, vor allem aber war die Version von Calibre in der Standarddistribution Raspbian schon Jahre alt. Bei einer Software, die jeden Freitag aktualisiert wird ist mir das zu alt indecision

Umgesetzt hatte ich das aber bisher nicht. Calibre ist, was eBooks angeht, fast allmächtig und dementsprechend auch ein Schwergewicht auf so einem Rechnerchen wie mein Pi B erster Generation.
Aber letzte Woche hatte ich dringend Bedarf und die Lösung war ganz einfach — man muss sich nur mal ein paar Minuten Zeit nehmen:

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Session(s) fürs Barcamp

Für das Flensburger Barcamp hatte ich keine Sessionidee gefunden, aber aus aktuellem Bedarf hat sich da gerade etwas für das Barcamp Kiel ergeben:


Wenn sich das bewährt (und ich sehe noch nicht, warum nicht) könnte das wirklich eine Session werden. Generalprobe evtl. auf dem Campmontag cool?

Und sobald ich telegram-cli auf meinem Himbeercomputer installiert bekomme, kann ich noch ein paar sessiontaugliche Dinge ausprobieren wink

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Firmware 5.8.9 bringt dem Kindle Flattersatz bei

Für die Kindle E-Reader ab der 6. Generation (~ 2014) gibt es eine neue Firmware. Neben diversen Verbesserungen für Mangas ist die wichtigste neue Funktion hierzulande wohl der linksbündige Flattersatz.

Die Bücher werden beim Kindle, wie auch bei Papier üblich, im Blocksatz dargestellt, d.h. Links und Rechts mit einheitlichen Rändern. Bei langen Worten im Text kann es dabei zu Lücken kommen, die unschön aussehen. Das Update vom Sommer 2015 zur Einführung des Kindle Paperwhite 3 (den ich mir ja auch gekauft hatte) hat das Problem zwar deutlich entschärft, indem es dem Kindle die Silbentrennung beibrachte. Blocksatz-Lücken gibt es aber manchmal trotzdem.

Das heute erschienene Update auf Version 5.8.9 ermöglicht nun also, die Darstellung von Blocksatz auf linksbündigen Flattersatz umzustellen. Praktisch sieht das dann so aus:


Blocksatz Flattersatz
RotesGold_RobertCorvus-Blocksatz RotesGold_RobertCorvus-Flattersatz

(Screenshots aus Rotes Gold von Robert Corvus)

Hier einmal alle Neuerungen:

Dieses Update enthält allgemeine Leistungsverbesserungen und die folgenden neuen Funktionen:
  • Linksbündiger Flattersatz: Sie können jetzt linksbündigen (flatternd rechts) Text anstelle von Blocksatz (bündig auf der rechten und linken Seite) einstellen. Diese neue Option kann in den Display-Einstellungen (Aa) in Kindle-Büchern gewählt werden, die „Verbesserten Schriftsatz“ unterstützen. Schauen Sie auf der Seite des Kindle eBooks-Shops in der Funktionsliste nach „Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert“.
  • Schnelleres Markieren: Sie können jetzt durch Berühren und Ziehen schneller Markierungen hinzufügen. Tippen Sie erneut auf die Markierung, um sie zu bearbeiten oder zu löschen.
  • Verbessertes Umblättern in Mangas: Sie können jetzt nach links oder rechts ziehen, um Geschwindigkeit und Richtung anzupassen, wenn Sie in Mangas die Funktion zum schnellen Umblättern nutzen.
  • Manga-Vorschau auf doppelseitiger Anzeige: Wenn Sie Mangas lesen, sehen Sie jetzt unten auf der Seite eine doppelseitige Vorschau. Tippen Sie auf die Vorschau, um die Seiten vollständig im Querformat anzuzeigen; tippen Sie erneut, um sie zu schließen.
  • Ränder zuschneiden in Mangas: Sie können jetzt weiße Ränder der Mangaseiten entfernen, um den Inhalt größer anzuzeigen. Aktivieren Sie diese Option im Display-Einstellungsmenü (Aa) der Mangabücher.

Das Update gibt es grob gesagt für alle Kindle ab der 6. Generation, die etwa 2014 erschienen ist. Hier mal die Links für alle Geräte zum direkt installieren, alternativ kommt es irgendwann auch via WLAN:

Basis-Kindle (8. Generation) • Paperwhite 2 (6. Generation) • Paperwhite 3 (7. Generation) • Kindle Voyage (7. Generation) • Kindle Oasis (8. Generation)

Den Flattersatz gibt es aber leider nicht generell, zumindest nicht für meine mit Calibre gewandelten ePubs. Diese werden immer im Blocksatz angezeigt, egal ob ich sie in mobi oder  AZW3 wandle. Aber mal sehen, vielleicht ermöglicht eines der kommenden (wöchentlichen) Updates von Calibre oder ein Plugin den Flattersatz in gewandelten Büchern.

(via papierlos-lesen)

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Kindle: auswählbare Schriftgrößen ändern

Einer der großen Vorteile eines E-Readers ist es, die Schriftgröße anpassen zu können. Noch bevor ich selbst einen E-Reader hatte, hatte ich hier geschrieben, daß E-Reader daher in Altenheimen ausliegen sollten um sich zu verbreiten. Dort sind viele Menschen, die einen konkreten Nutzen davon haben.

Kindle Paperwhite 3 - SchriftartauswahlBeim Kindle Paperwhite 3 (wohl alle Aktuellen) sind es 8 Stufen, in denen man die Schriftgröße anpassen kann. Mir passen die ganz gut, ich würde sie für mich vielleicht noch etwas kleiner machen und dafür die Großen streichen. Und genau das geht mit einem kleinen Trick, ganz ohne root, Jailbreak oder sonstigem “bösen” Eingriff:

Man muss nur eine Datei mit dem Namen FONT_RAMP im Hauptverzeichnis des Kindle (das man sieht wenn man ihn per USB anschliesst) anlegen, in der für die 8 Stufen die Werte zur Skalierung stehen. Kleine Einschränkung: das funktioniert nur mit Büchern im AZW3-Format. Das sind aber fast alle, die man von Amazon bekommt und wenn man mit Calibre ö.ä. selbst wandelt nimmt man halt AZW3 statt mobi wink. Die Datei legt man wie gesagt einfach im Hauptverzeichnis ab und startet dann den Kindle einmal neu. Anschließend verwendet er die neuen Abstufungen.

Die Werte, die man in die Datei schreibt sind wie gesagt Skalierungswerte in hundertstel Zoll.  Die im System hinterlegten Standardwerte lauten (bei 300ppi Geräten):

 7.49 8.43 9.37 10.31 11.25 12.19 13.13 14.07

Wie man Wunschwerte berechnet ist in diesem russischen Forum beschrieben, bei Mobilereads gibt es aber auch einen langen Thread auf englisch mit vielen Wertekombinationen. Die meisten vergrößern die Schrift oder spreizen einen Bereich. Grundsätzlich scheinen Schritte von 0,36 and 0,42 zu funktionieren. Falsche Werte machen nichts kaputt, entweder sie funktionieren gar nicht oder es sieht halt nicht aus wie gewollt. Dann einfach die Datei korrigieren oder notfalls einfach die Datei löschen, dann gelten wieder die Standardwerte.

Ich selbst habe es am Wochenende selbst ausprobiert und erstmal die kleinsten Werte genommen, die ich im Thread bei Mobilereads gefunden habe:

6.67 7.33 8.00 8.67 9.33 10.00 10.67 11.33

Mit der Schriftart Ember, in der ich seit zwei Wochen lese, gewinne ich bei kleinster Größe so nur eine Zeile, bei den anderen Schriften und -größen ist es deutlicher. Da werde ich wenn ich Zeit habe noch mal etwas experimentieren, mein Ziel ist es, die kleinste Einstellung wirklich minimal für die Auflösung des Paperwhite 3 zu haben und vielleicht die zweitkleinste in etwa so wie jetzt die kleinste Größe. Ich werde berichten cool.
Wenn Du es auch ausprobieren willst kann Du als Ausgangspunkt meine FONT_RAMP Datei ausprobieren, unter Windows ist es ja nicht so einfach eine Datei ohne Erweiterung anzulegen. Wenn Dein Browser da etwas wie .txt oder so dranhängt musst Du das wieder entfernen, die Datei hat keine Erweiterung.
 

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Ember: neue optimierte serifenlose Schrift für den Kindle

Mitte September hatte ich im Beitrag Elektrobuchschriften erwähnt, daß es für den Kindle eine neue serifenlose Schriftart gibt, Ember.

Ember ist optimiert für E-Reader und wurde mit dem Kindle Oasis eingeführt. Gestern wurde nun auch ein Update auf Version 5.8.7 für viele ältere Kindle freigegeben, das Ember in zwei Varianten mitbringt: Ember und Ember Bold.
Die “Original” Ember ist sehr fein und nutzt die hohe Auflösung von 300ppi der aktuellen Generation aus. Dadurch passt etwas mehr Text auf den Bildschirm und obwohl alles dadurch objektiv dichter steht wirkt es dennoch luftiger.
Ember Bold ist vermutlich für die Vorgängergeneration mit etwas niedrigerer Auflösung angepasst worden. Hier auf dem Monitor bekommt man zwar kein Bild, das wie auf dem Reader “gedruckt” aussieht, aber für einen groben Überblick reicht es. Die Ember Bold mag ich auf dem Reader nicht wirklich, aber die feine Ember hingegen habe ich sofort ins Herz geschlossen, die finde ich sehr angenehm zum lesen.

Hier mal beide Varianten nebeneinander:
 

Ember Ember Bold
Ember Ember Bold

Wie man sieht, ist Ember so fein, daß sie nicht hübsch skaliert wenn ich sie wie hier einfach auf die halbe Größe verkleinere. Ein Klick auf den Screenshot lädt aber die volle Größe.

Die Firmware 5.8.7 gibt es für den  Paperwhite 3 (7. Generation) / Paperwhite 2 (6. Generation) / Kindle Voyage (7. Generation) / Kindle (8. Generation) / Kindle Oasis (8. Generation)

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Tipp: 30€ Rabatt auf den Kindle Paperwhite

Tipp: Noch bis Montag (7. November) 9:00 Uhr gibt es für Neukunden 30€ Rabatt auf den Kindle Paperwhite E-Reader, den ich ja auch besitze.Kindle Paperwhite 3 in Benuo Hülle

Neukunde bedeutet, daß bei der Bestellung noch kein Kindle E-Reader mit dem Konto verknüpft ist. Man legt die gewünschte Version in den Warenkorb und gibt an der “Kasse” den Aktionscode KINDLENEU16 ein, dann werden 30€ abgezogen. Funktioniert pro Kunde natürlich nur ein mal (Aktionsbedingungen).
Ein gutes Angebot, das drückt den Preis für die WLAN-Version mit Spezialangeboten (Werbung auf dem Standby-Bildschirm, nicht im Buch!) auf 89,99€. Ich würde auch immer erstmal die Version mit Spezialangeboten nehmen, falls sie doch stören kann man sie auch hinterher entfernen lassen.

via lesen.net Forum

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Elektrobuchschriften

Ich hatte es neulich nebenbei erwähnt, in den letzten Wochen habe ich etwas mit der Schriftart in der ich meine Bücher lese etwas experimentiert.
Erst hatte ich einige Wochen serifenlos in Futura gelesen, ehe ich mit Caecilia Condesed wieder auf eine mit Serifen gewechselt habe. Futura war angenehm, wenn es schwieriger wird zu lesen (Dämmerung, Müdigkeit, anstrengendes Buch oder Umgebung) empfinde ich eine Schrift mit Serifen aber deutlich angenehmer.
Caecilia war die ursprüngliche Standardschrift der Kindle, sie ist eher grob und plump, aber in der Condensed Variante fällt das nicht so stark auf und vor allem passt damit am meisten Text auf eine Seite.
Nach einigen Wochen bin ich nun aber auf die aktuelle, eigens für die Kindle entworfene, Schrift Bookerly zurück gewechselt. Sie sieht einfach besser aus und macht das Lesen dadurch angenehmer.

Hier mal alle drei Schriften zum Vergleich:

Kindle Paperwhite 3: Futura
Futura
Kindle Paperwhite 3: Caecilia Condensed
Caecilia Condensed
Kindle Paperwhite 3: Bookerly
Bookerly

Ich denke ich habe nun für eine Weile genug experimentiert, ich warte nun auf das Firmware-Update, das die neue serifenlose Schrift Ember mitbringt, der Kindle Oasis hat sie schon, die anderen Geräte sollen sie aber auch bekommen. Zumindest auf Screenshots sieht sie sehr gut aus, mit ihr werde ich dann wieder ausprobieren mich dauerhaft an eine serifenlose Schrift zu gewöhnen.

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