Android Synchronisation ohne Google mit Tine 2.0

Android

Nachtrag: Ich habe die Kleinigkeit gefunden die fehlte: eine Domäne :-)

Dass die letzte Folge der WAAV so spät erschien lag auch an dem womit ich am Wochenende gekämpft habe:

Android nicht mit Google sondern mit Tine 2.0 synchronisieren


Denn nicht jeder mag Google oder will seine Termine usw. mit Google verwalten. Egal wie man es sieht, Alternativen sind immer gut, also habe ich mich an Tine 2.0 versucht. Da ich bei meinen letzten Arbeitgebern jeweils die Wurzel egroupware administriert habe und Tine 2.0 echt gut aussieht war das eine naheliegende Wahl :-)

In der Überschrift steht “Teil 1” weil ich gemäss dem Motto “Theorie ist wenn es in der Praxis nicht funktioniert” noch Schwierigkeiten mit dem Zusammenspiel habe. Fehler sehe ich keine, es funktioniert nur nicht. Da ich hier aber nur ein Gerät mit inoffizieller Firmware habe kann ich nicht einmal sagen ob das nicht nur an meinem Gerät liegt. Es könnte ebenso an meiner Installation liegen aber bei Dir einfach so funktionieren.

Daher beschreibe ich hier wie man die Synchronisation von Android mit Tine recht einfach einrichten kann und habe auch einen Testaccount eingerichtet mit dem Du es einfach ausprobieren kannst.

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Kategorien: Android | 19 Kommentare
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HowTo: Feeds in tt-rss mit dd-wrt aktualisieren

Dies ist primär zur Dokumentation für mich selbst, aber evtl. hilft es ja auch jemand anderes:


Ich habe hier eine TT-RSS Installation, das ist ein Feedreader wie der Google Reader, aber halt unter eigener Kontrolle.
Um die Feeds zu aktualisieren kann man entweder einen cronjob direkt auf dem Server anlegen oder falls das nicht möglich ist von extern regelmässig die backend.php entsprechend aufrufen.

Hat man einen Router mit DD-WRT (OpenWRT geht natürlich auch) kann man es dort relativ simpel einrichten. Ich habe bei mir JFFS2 aktiv um dauerhaft kleine Dateien auf dem Router speichern zu können, das ist auch flexibler, aber nicht zwingend notwendig. JFFS2 kann man im Webinterface unter Administration⇒Management aktvieren.
Nun legt man mit vi auf der Befehlszeile1 in eine zweizeilige Datei tt-rss-update.sh in /jffs/usr/bin/ an:

#!/bin/sh
/usr/bin/wget “http://tt-rss.standardleitweg.de/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1” -O /tmp/tt-rss-update.out > /tmp/tt-rss-update.log 2> /tmp/tt-rss-update.log
Dieses Script ruft nur mit wget die Update-Routine auf und speichert die Ausgabe in der Datei tt-rss-update.out und die Ausgabe von wget selbst in tt-rss-update.log. Man könnte beides genausogut nach /dev/null ausgeben, der Inhalt wird nicht gebraucht, ich habe aber zumindest den letzten Aufruf als Lebenszeichen dokumentiert.
Damit es auch ausgeführt werden kann muss man es mit einem ‘chmod +x /jffs/usr/bin/tt-rss-update.sh‘ noch ausführbar machen.

Dieses Script lässt man nun regelmässig vom Cron-Daemon aufrufen, dazu aktiviert man den Crond unter Administration⇒Management und trägt darunter unter “Additional Cron Jobs” folgende Zeile ein:

*/15 * * * * root /jffs/usr/bin/tt-rss-update.sh
Sie sorgt dafür dass alle 15 Minuten das Script aufgerufen wird. Den Zeitraum kann man natürlich frei wählen.

Hat man kein JFFS2 oder kann es nicht nutzen kann man den wget Aufruf auch direkt über den Cron aufrufen, dazu fügt man die zweite Zeile aus dem Script hinter dem root ein und lässt den Aufruf der tt-rss-update.sh weg. Das Ergebnis ist gleich, der Aufruf des Scripts ist aber flexibler weil man ggf. nur das Script anpassen muss und nicht den Cronjob bei dem DD-WRT leider neu startet.

___________

1 per ssh oder telnet auf dem Router direkt; über das Webinterface habe ich es nicht probiert, die Konsole ist schneller und eigentlich ist dieser Eintrag ja für mich gedacht :-D

Kategorien: Düt un dat | 0 Kommentare
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Tipp: Profildaten von Facebook herunterladen

Tipp für alle Facebook-Nutzer: Kirsten beschreibt wie man seine Profildaten bei Facebook herunterladen kann.

Die Vorgehensweise in Stichpunkten:

  1. Sprache auf Englisch umstellen
  2. ‘Settings’ Reiter aufrufen
  3. bei ‘Download your information’ auf “learn more” klicken.
Bei Kirsten gibt’s das Ganze auch mit Bildern…

Nun muss man nur noch auf “Download” klicken und bekommt eine E-Mail wenn die Daten zusammengestellt sind:
Facebook Screenshot

Nicht wundern, das dauert ‘ne Weile.

Kategorien: Internet | 0 Kommentare
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GIMP: einfach maskieren mit der Quick Mask

Hab heute morgen erstaunt festgestellt dass die Woche schon wieder vorbei ist und ich nicht einmal zum bloggen gekommen bin.
Ist mir glaube ich das letzte mal passiert als ich im Koma lag ;-)
Da ich mehrfach gefragt wurde wie es funktioniert gibt es einen f’up auf meinen vorigen Artikel von Sonntag in dem ich beschreibe wie ich den “Farbeffekt” erzeugt habe.

Die Ehre gebührt wie erwähnt eigentlich Matthias, denn er hatte ihn mir via Twitter erläutert.
Der Effekt ist simpel: das Foto wirkt als Schwarz-weiss Bild viel besser, aber doch irgendwie langweilig und farblos. Also wollte ich nur den Bach in seiner Originalfarbe belassen um ihn zu betonen und einen Farbakzent zu setzen.
Das ist einfacher gesagt als getan. Zwar kann man den Effekt von Filtern wie das desaturieren einer ist bei GIMP auf die ausgewählten Bereiche beschränken (bzw. sie sind es), aber die Auswahl “alles ausser dem Bach” ist praktisch nicht so leicht zu erzeugen.
Bisher hatte ich dafür die Freihandauswahl verwendet — besch*** viel Arbeit!
Das wollte ich nicht. Dank Matthias’ Hinweis kenne ich nun die “Quick Mask” und mir der ist es ein Kinderspiel:

Die Quick Mask aktiviert man mit dem kleinen Icon links unten am Bildfenster, daraufhin wird alles erstmal rot. Alle roten Bereiche sind nicht ausgewählt, vorerst also gar nichts.

der gewünschte Bereich nah dem “weissmalen” am Rand
Nun malt man einfach alles was man auswählen will weiß an. Diese Bereiche werden wieder normal sichtbar und sind anschliessend ausgewählt. Zur Kontrolle einfach wieder auf das Quickmask Icon klicken, das Bild wird wieder normal sichtbar und der weiß ausgemalte Bereich ist markiert. Mit einem weiteren Klick auf das Icon kann man an der Stelle weitermachen an der man aufgehört hat.

Der ausgemalte Bereich ist markiert (Klick)
Am sinnvollsten erscheint es mir mit den Rändern mit einem kleinen Pinsel anzufangen und den Rand relativ fein auszuarbeiten und anschliessend den Innenraum mit einem größeren Pinsel “auszumalen”. Wenn man dabei nicht sooo genau ist sieht es so aus wie in meinem Beitrag von Sonntag ;-)

der komplette Bereich ausgewählt (klick!)
In der Schlussphase kann man ruhig viel hin- und herschalten, anhand der Markierung erkennt man gut wo man einen Flecken vergessen hat auszumalen bzw. zu markieren.


Hat man den gewünschten Bereich markiert kann man sich weiter am Bild austoben. In meinem Beispiel habe ich die Auswahl umgekehrt (Select -> Invert bzw. STRG+I) um alles ausser dem Bach markiert zu haben und desaturiert

Fertig! (Klick für ordentliche Qualität)

Kategorien: Software | 5 Kommentare
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Android Screenshot via SDK machen

Android

nodch beschreibt wie man mittels des Android-SDK Screenshots vom Android-Handy machen kann.

Ubuntu steht zwar drüber, es funktioniert aber auch unter Gentoo und vermutlich auf jeder Plattform für die es ein SDK gibt (Linux, MaxOS X (intel), Windows).
Da ich hier ein 64Bit Gentoo laufen habe und auf die schnelle portage kein 32Bit Java entlocken konnte hab ich einfach eines von java.sun.com heruntergeladen und nach /opt/ entpackt und den Pfad java_cmd= in tools/ddms entsprechend auf das 32Bit java Binary gesetzt.

Funktioniert — Zum Beweis seht ihr hier den Screenshot meines Homescreens :-)

Nun brauche ich nur noch etwas um unterwegs direkt am Gerät Screenshots machen zu können.

Kategorien: Android | 0 Kommentare
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mit ffmpeg Videos für und von Handys (und Digitalkameras) wandeln

Linux

Unheimlich praktisch, aber mehr als Notiz für mich selbst:
Mit diesem Aufruf wandelt man via ffmpeg1 einen Film (Datei, nich DVD) ins 3GP Format für Handys um. Ist nur eine Zeile, der Shebang dient der Bequemlichkeit, so lässt sich der Aufruf bequem als Skript2 speichern.

#!/bin/bash
ffmpeg -i “$1” -f 3gp -vcodec h263 -qmin 5 -qmax 8 -b 120 -r 18 -acodec libamr_nb -ar 8000 -ab 12.2k -ac 1 -s 176×144 “$2.3gp”
gespeichert als 3gp-encoder.sh ruft man es auf mit 3gp-encoder.sh <Quellvideo> <Handyversion> also z.B. 3gp-encoder.sh Mallorcaurlaub.avi Malle. Die Endung .3GP wird automatisch angehängt damit man sie nicht vergisst.
Die Auflösung ist hier 176×144 Pixel, das ist die passende Auflösung von vielen Sony Ericsson (und vermutlich anderen) Handys (176×200, also volle Breite), sieht aber auch auf meinem P1i auf 320×240 gezoomt gut aus. Solange die Qualität in Ordnung ist empfehle ich eine niedrige Auflösung um Platz zu sparen. Die Filme die hiermit erzeugt werden brauchen etwa 1,2MB pro Minute.
Weiter mögliche Auflösungen sind 128×96, 176×144, 352×288, 704×576, und 1408×1152, wobei die letzten beiden praktisch wohl kaum für Telefone nötig sind.
Spielen kann man vor allem noch mit den Bitraten -(a)b und den Bilderns pro Sekunde (-r), hier 18, aber natürlich sind auch alle weiteren Parameter variabel, die manpage zu ffmpeg verrät mehr.
Diese Einstellungen sind nach meiner Erfahrung passend für die meissten Filme, Ausnahmen erledigt man eher mit einem individuell angepassten Aufruf statt es im Script selbt zu ändern.

Vermutlich gibt es ffmpeg auch für MacOS X und evtl. auch als cygwin-Version für Windows, dann geht das auch dort


Nachtrag: aufgrund Sams Nachfrage hier noch der Weg in die andere Richtung, aus einem mit dem Handy aufgenommenen Video ein auf dem PC gebräuchlicheres Format machen:
Dies ist mit ffmpeg auch recht einfach, nach dem Schema ffmpeg -i handyvideo.3gp -f <format> -vcdodec <video-codec> -acodec <audio-codec>. Ggf. sind noch weitere Parameter für die jeweiligen Codecs nötig, ich habe testweise ein Video meines P1i mit folgendem Aufruf gewandelt:
ffmpeg -i DSC00140.3GP -f avi -vcodec mpeg4 -r 24 -acodec mp2 -ar 22050 test.avi
Ausgabeformat (Container) avi, Videocodec mpeg4 und Audiocodec mp2 (mp3 unterstützt mein ffmpeg nur beim decodieren).
Da die Framerate beim ersten Versuch 1000 und das resultierende Video nur 2 Sekunden lang war habe ich die Framerate mit ‘-r 24’ auf 24 festgelegt. Da der Ton im Handyvideo mit 8kBit aufgenommen war was mp2 nicht unterstützt habe ich ihn mit ‘-ar 22050’ auf 22kBit wandeln lassen. Diese Einstellungen werden aber von Handy zu Handy variieren. Als Videocodec hätte ich auch einfach ‘copy’ angeben können da mein Handy schon in mpeg4 aufzeichnet.
Eine Übersicht der vom installierten ffmpeg unterstützten Formate bekommt man mit ffmpeg -formats. Die Buchstaben in der ersten Spalte zeigen die Möglichkeiten: D für decodieren, E für encodieren, A ist ein Audiocodec, V ein Videocodec.
Man kann so z.B. auch die Filme der Digitalkamera (meist MJPEG als Videocodec) in etwas sinnvolleres wandeln

(Titel des Artikels dem erweiterten Inhalt angepasst)

__

1 ffmpeg braucht dafür Support für die Codec amr und h263 (plus dem Eingangformat), unter Gentoo werden diese mit USE=“amr h263” aktiviert

2 die Bezeichnung “Skript” ist ein wenig übertrieben für nur eine Zeile aber mir fällt grad nicht apssenderes/genaueres ein.

Kategorien: Linux | 2 Kommentare
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Schrift bei Symbian/UIQ modifizieren

(angebliche) iphone Schrift
Hier die Anleitung wie ich wie im vorigen Eintrag zu sehen die Schrift meines Symbian/UIQ basierten Handys geändert habe. Ist ganz einfach, das Telefon verwendet normale TrueType-Schriften (.ttf):
  • Die Schrift in den 4 Varianten Regular, Bold, Italic und Bold-Italic in das Verzeichnis ‘D:\Resource\fonts‘ (auf die Speicherkarte) kopieren, am Besten per USB-Kabel.
  • Die Schriften müssen folgenden Namen tragen:
    Sans-Serif_Latin-Regular.ttf
    Sans-Serif_Latin-Italic.ttf
    Sans-Serif_Latin-Bold.ttf
    Sans-Serif_Latin-BoldItalic.ttf

    Den Ordner ‘fonts’ ggf. erst anlegen
  • USB-Kabel abziehen und das Telefon neu starten, die Schrift wird nur beim Start eingelesen und zumindest Sony Ericsson Geräte verhindern den Zugriff auf die Speicherkarte wenn ein USB-Kabel im Datentransfer-Modus angeschlossen ist.
  • Fertig!
DejaVu Sans Condensed
Liberation Sans
Ich bevorzuge dabei ‘Condensed’, also schmale Schriften. Zu Beachten ist dabei, dass alle nativen UIQ-Anwendungen die Schrift verwenden, auch der eingebaute Opera Mobile. Weit laufende Schriften nehmen da schnell mehr Platz ein als schön ist. Auf den Screenshots ist jeweils die Schriftgrösse ‘gross’ ausgewählt, wobei auch DejaVu selbst in ‘klein’ noch gut lesbar bleibt.

Taskmanager mit Liberation
Eine kleinere Schrift hat zudem den Vorteil, dass im Taskmanager die zuletzt verwendeten und gerade geöffneten Anwendungen als Tabs auf den Schirm passen und nicht per als Worte mit Pfeil daneben zum umschalten.


Aber probieren geht über studieren, probier es aus (und sag mir welche Schrift du bevorzugst ;-) )


getestet mit meinem Sony Ericsson M600i mit UIQ3, dürfte mit allen UIQ3-Geräten funktionieren und evtl. auch anderen Symbian-basierten mit z.B. S60

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