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Dein Google-Testament: Was passiert mit deinen Daten wenn du nicht mehr auf sie zugreifst (zugreifen kannst)

Eine sehr gute und eigentlich überfällige Sache:

Bei Google kannst Du jetzt festlegen was mit deinen Daten passiert wenn du nicht mehr auf sie zugreifst

Google Inaktivitätsmanager

Das klingt erstmal sehr allgemein, konkret bedeutet das, dass Du im Kontoinaktivität-Manager festlegen was passiert wenn Du eine bestimmte, definierbare, Zeit nicht mehr auf Dein Konto bei Google zugreifst.
Bevor die Frist abläufst wirst Du per E-Mail oder SMS informiert dass es bald so weit ist, wenn die Frist abgelaufen ist werden bis zu 10 Personen darüber informiert dass Du inaktiv bist. Diese Abwesenheitsnotiz kannst Du anpassen und so z.B. vertrauten Personen mitteilen wie sie an das Konto kommen. Optional kannst Du dein Konto auch komplett löschen lassen.

Komischer Gedanke sich damit zu beschäftigen aber was passiert denn wenn Du einen Unfall hast? Entweder drauf gehst oder als Brötchen in einem Wohnheim landest?
Google lässt dich jetzt festlegen was dann geschieht, das sollten alle Anbieter tun.
Alles was ich bisher mitbekommen habe wenn Angehörige versuchen Daten eines verstorbenen Familienmitglieds bei Google, Facebook und Co löschen zu lassen war eher anstrengend und nichts was man tun will wenn man jemanden verloren hat.

Google Suchergebnisse säubern

Du kennst Das sicher, schnell mal was gegoogelt und ganz oben ein Haufen Seiten die nicht wirklich helfen sondern das Suchergebnid vollkleistert. Bei Technologiethemen ist experts-exchange so ein Kandidat, man klickt drauf und wird empfangen mit einem “Ich weiss die Antwort, ganz bestimmt! Dort ist die Kasse!”.
Suche ich nach einem Rezept ist chefkoch bei mir so ein Kandidat. Dort sind zwar Rezepte und man kommt auch so ran, aber das Suchergebnis ist gefühlte 20 Seiten lang vollgekleistert mit Chefkoch-Ergebnissen die doch alle nur zur gleichen Übersichtsseite zeigen.

Mein Namensvetter hat deswegen neulich sehr richtig festgestellt:

Und das kann man auch fest hinterlegen, zumindest in Chrome. Denn für den Google-Browser gibt es direkt von Google die Erweiterung Personal Block List. Sie fügt den Suchergebnissen einen Link zum Blocken der jeweiligen Seite hinzu der diese Seite aus den Suchergebnissen entfernt — sofort und bei zukünftigen suchen. Am Ende jeder Suchseite auf der derart Seiten ausgeblendet wurden erscheint ein Link mit dem Hinweis dass Seiten blockiert wurden mit einem Link sie wieder anzuzeigen.Personal Blocklist Beispiel

Für mich eine der wichtigsten Erweiterungen überhaupt, kommt kurz nach Flashblock.

Schwachsinniges Leistungsschutzrecht

Bitte 2 Minuten ansehen:

Gegen das Leistungsschutzrecht hat auch Google eine Kampagne gestartet:

"Schwachsinniges Leistungsschutzrecht" vollständig lesen

44 für 1,49

Kurzer Tipp für Musikhörer:Screenshot Play Store

In Googles Play Store gibt es gerade das Doppelalbum “We Love Summer 2012“ für gerade einmal 1,49€. In physischer Form sind es 2 CDs mit jeweils 22 Liedern.
Die Songs sind im Play Store im mp3 Format mit 320kBit/s aufgenommen. Die kann man im Store probehören und wenn man das Album gekauft hat entweder normal herunterladen (~ 380MB als .zip), im Browser überall streamen und auf Android Geräten mit der Google Play Music App auf Androiden herunterladen oder streamen.

Alle dieser Sommerlieder kenne ich auch nicht, einige aber schon und noch mehr sagten mir nur vom Namen her nichts, gehört hatte ich sie aber schon. Bei dem Preis lohnt es sich aber schon wenn man mehr als 1 Lied kennt und mag. Ich hab jedenfalls zugeschlagen.

Google verkauft ab 13.11. auch in Deutschland Musik und weitere Android Neuigkeiten

Android

Frisch aus dem Zwitscherwald:


Sprich ab 13. November können wir auch in Deutschland (und Frankreich, Italien, Spanien und Grossbirtannien) in Googles Play Store mp3 Musik kaufen und sicher auch Google Musik-Cloud nutzen in der man bis zu 20.000 Stücke speichern und überall hören kann.

Hinter dem Link im Tweet verstecken sich noch weitere Neuigkeiten die wahrscheinlich heute auf dem wegen dem Hurrikan Sandy abgesagten Google-Event hätten vorgestellt werden sollen.
Ein Nexus 10 Tablet, das Nexus 7 auch in 32GB und optional mit 3G, das Nexus 4 Smartphone mit Photo Sphere, mit dem man offenbar so eine Art Street View selbst machen kann und Android 4.2 mit verbessertem Google Now.

Mit Google Street View in's Google Rechenzentrum

Google bringt Street View an immer mehr Orte abseits der Straße. Über die Antarktis und das Great Barrier Reef hatte ich schon gebloggt und eigentlich dachte ich auch über das Art Project berichtet zu haben bei dem man mit der Street View Technik durch diverse Museen gehen kann. Aber das habe ich offenbar vergessen, zumindest finde ich keinen Artikel dazu :-O

Nun hat Google einen weiteren ungewöhnlichen Ort mit Street View begehbar gemacht: Ein Google Rechenzentrum:

Über den Link www.google.com/about/datacenters/streetview kann man sich in einem Google Rechenzentrum umsehen. Nicht gerade die Antarktis, aber doch interessant. Um nicht zu sagen für IT’ler könnte man das auch unter eine .xxx Domain anbieten ;-)

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