Die Rechteverwerter wollen mehr Geld für externe Festplatten. Bis zu 34€. Für Smartphones sogar bis zu 36€, selbst für normale Handys werden 12€ fällig.
Die Bitkom ist dagegen, u.a. weil auf Handys in der Regel nur Inhalte sind die man schon anderweitig lizensiert hat. Z.B. mit dem Kauf.
Und das ist verdammt richtig. Wenn man sich mal so ansieht worauf alles Urheberrechtsabgaben sind — praktisch alles was sich beschreiben lääst, angefangen bei Papier — ist es de fakto so dass ich so gut wie alles was ich lese, höre und sehe mehrfach Lizenzabgaben abführe. Warum muss ich für bereits gekaufte Inhalte mehrfach Uhrheberrechtsabgaben zahlen? Einmal reicht. Und es gibt eine gemeinsame Abgabe die ich mir eigentlich sparen könnte: den Kauf.
Warum sollte ich z.B. Musik kaufen wenn ich schon mit dem Speichermedium die Uhrheberrechtsabgaben zahle?
Ich würde sagen dass wir durch diese doppelt und dreifachen Uhrheberrechtsabgaben de fakto eine Kulturflatrate haben. Jeder zahlt sie, pauschal und unabhängig ob auf einer Festplatte Musik oder Textdokumente gespeichert werden.
Ich denke die momentane Situation müsste entweder als Kulturflatrate anerkannt werden oder die Mehrfachabgaben gehören abgeschafft.
Es ist Werbung, aber diesen Spot muss ich bloggen:
Youtube Direktlink
Endlich mal Werbung die nicht nur auf “Geiz ist Geil” setzt!
Dass Liqui Moly eine deutsche Firma ist war mir bis eben gar nicht bewusst, es klingt nicht sehr deutsch. Stimmt aber.
Und bei dieser Werbung kann ich wirklich mal aufgrund der ethischen Inhalte sagen dass ich sie bevorzugen werde und nicht einfach nur weil sie gerade billig sind.
Und das nicht weil ich gegen die Globalisierung bin, ganz und gar nicht. Aber ich rege mich über Reeder auf die ihre Schiffe ausflaggen und dann von Deutschland und nicht von ihrem Billigland in das sie ausgeflaggt haben verlangen dass sie vor Piraten geschützt werden. Also unterstütze ich eine Firma die bewusst in Deutschland produziert, Steuern zahlt und ausbildet. Ja, das sind die Inhalte der Werbung nachgeplappert.
Ich kaufe aber genauso bevorzugt Produkte von Frosta — nicht weil die aus Deutschland kommen sondern weil sie auf Zusatzsstoffe verzichten und nachhaltig gewonnene Rohstoffe verwenden.
Von daher werde ich Liqui Moly wirklich bevorzugen, bei vergleichbarer (oder besserer!) Qualität unterstütze ich gern die deutsche Wirtschaft, genauso wie ich lieber vor Ort kaufe als im Internet bestelle solange der Preisunterschied vertretbar ist.
Im IRC hat mich ein Freund neulich gefragt warum ich mit hier mit TT-RSS einen eigenen Webbasierten RSS-Reader instaliert habe.
Nun, zum einen natürlich “weil ich es kann”, zum Anderen aber um mich von externen Anbietern unabhängig zu machen.
Warum man das eine sinnvolle Sache ist hat Heise gestern gemeldet:
In Frankreich ist Anfang März eine Verordnung der französischen Regierung in Kraft getreten, wonach Hosting-Provider Informationen zur Nutzer-Identifizierung einschließlich Passwörtern ein Jahr aufbewahren müssen.
Das ist ziemlich unglaublich, dass der französische Staat Zugriff auf mein Passwort bei z.B. Netvibes haben möchte. Für mich schliesst das die Nutzung französischer Internet-Dienste kategorisch aus.
Grundsätzlich sollte man nicht für alle Dienste das gleiche Passwort verwenden, denn auch ohne derart dreistes staatliches Handeln können Passwörter in falsche Hände geraten und missbraucht werden. Zum speichern und generieren von zufälligen Passwörtern verwende und empfehle ich KeePass, das gibt es für praktisch jedes Betriebssystem und auch für Handys und PDAs, dadurch kann man seine Passwörter auch immer sicher dabei haben.
Man mag von den Plagiatsvorwüfen gegen Guttenberg halten was man will. Von der Hand zuweisen sind sie jedenfalls nicht.
Im GuttenPlag Wiki werden die kopierten Stellen seiner Dissertation “Verfassung und Verfassungsvertrag” zusammengetragen, und da es sich um ein Wiki handelt kann und soll jeder mitarbeiten:
Im Moment verzeichnet das Wiki kopierte Stellen auf 30,03% aller Seiten (ohne Inhaltsverzeichnis und Anhänge).
Ich tue es mal Micha gleich und zitiere nur der fiedel bei Twitter:
Gegen das was unsere Volksvertreter schon tun sind die Fotos des öffentlichen Raumes durch Google wirklich harmlos
Die reale Grenze zwischen Dänemark und Deutschland ist durch das Schengen-Abkommen schon längst auf ein Schild reduziert, im Internet in Gestalt von google Streetview exisitiert sie aber noch.
Während Dänemark und ein Großteil Schwedens nun auch von Streetview erfasst und online sind, sind die Aufnahmen aus Deutschland noch immer in der Schublade, Deutschland ist weiterhin ein weißer Fleck auf der Landkarte. (Abdeckungskarte).
Vermutlich endet die Streetview bis die Rechtslage es in Deutschland eindeutig erlaubt an dieser Stelle:
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Was denkst Du, sollte die Fahrt auf deutscher Seite weitergehen?