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gelesen: Perry Rhodan 2842: Fauthenwelt

Perry Rhodan 2842 - Fauthenwelt
Atlan erlebt einen Weltuntergang – der Arkonide setzt auf alte Fähigkeiten

Im vorigen Band war Atlan auf seinem vermeintlich letzten Abschnitt auf dem Weg in die Jenzeitigen Lande nicht weit gekommen sondern im Sturmland gelandet. Die Waaghalter wollen die ATLANC übernehmen und eine fremde Macht hat das Sturmland am Schluss zerstört.
Doch das Sturmland ist keine normale Ebene, das macht schon seine Ausdehung von mehreren Lichtjahren deutlich. Es ist eine Art Metabene die von Thez, dem Landesherr der Jenzeitigen Lande, nur “erdacht” ist. Und mit dem Angriff auf das Stumland denkt er es neu. Aus der endlosen Steinwüste entsteht eine bewohnte Welt deren Bewohner schon seit Äonen dort zu Leben scheinen. Atlan, Vogel Ziellos, die Waaghalterin Aiv und der Pensor suchen in dieser veränderten Realität “ihr” Raumschiff ATLANC.
Parallel dazu erreicht auch Julian Tifflor über Andrabasch die Sturmwelt bzw. das Neuland. Er war in Band 2811 als Bote der Atopen in die Jenzeitigen Bande geschickt worden. Auf Andrabasch hatte sich Lua Virtanen an Bord der Sonde geschlichen mit der Tiff angekommen war, in der Hoffnung, dass sie darin in die Jenzeitigen Lande und zu Vogel Ziellos gelangen könnte.
Zusammen mit Tifflor, über dessen Motive sie nur Vermutungen anstellen kann, erkundet sie das Sturmland das zum Neuland geworden ist und bekommt durch eine Entdeckund Hoffnung dort Atlan und damit Vogel Ziellos zu treffen.

Zwei Handlungsstränge am gleichen Ort mit Personen die eigentlich zusammen gehören und nichts voneinander wissen. Aber durch bestimmte Ereignisse die ich jetzt nicht spoilern will doch voneinander ahnen. Gleichzeitig gibt es Unsicherheit in den jeweiligen Gruppen was die Motive angeht.
Die Fortsetzung vom Band letzter Woche hat mir besser gefallen, letzte Woche war es mir doch etwas zu abstrakt wink

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gelesen: Unser Leben dort

Unser Leben dort von Hugh Howey
Unser Leben dort

Eine Zukunftsvision, ein Gedankenspiel das gar nicht so unmöglich ist schildert Hugh Howey in Unser Leben dort:

Fünfhundert von uns wurden ausgeschickt, um diesen Planeten zu kolonisieren. Nur etwa fünfzig haben überlebt.

Wir wachten fünfzehn Jahre zu früh auf und hatten bloß die Hälfte unserer Ausbildung erhalten. Man erwartete von uns nicht zu überleben … wir sollten bloß eine Aufgabe erfüllen.

Dann drohte uns die Vernichtung.

Die Reise zu fremden Planeten dauert lange, Siedler müssten sehr lange im Tiefschlaf o.ä. verbringen oder man schickt gleich Generationenschiffe.
In Unser Leben dort schicken die noch existierenden Nationalstaaten automatisierte Raumschiffe los, die auf dem Zielplaneten landen und eine Kolonie vorbereiten. Die zukünftigen Siedler haben sie als befruchtete Eizellen dabei und ziehen sie während dessen über 30 Jahre in Nährtanks auf ehe sie an die Besiedlung gehen. Klingt vielleicht nicht verlockend aber für eine Reise die mit heutiger Technik Jahrhunderte dauern würde ist es wohl nicht abwegig, selbst wenn es in der Zeit nur Jahrzehnte sein sollten (wird nicht ausgeführt).
So weit zur Grundannahme. Ein Problem ist, dass man von der Erde aus nicht sagen kann, welche Planeten wirklich zur Besiedelung und als Ausgangspunkt für weitere Reisen geeignet sind. Dies stellt die KI des automatisierten Raumschiffes erst vor Ort fest. Und schlimmstenfalls wird die Mission abgebrochen indem alles zerstört wird.
Die Geschichte in diesem Roman handelt von einer solchen Mission die nach 15 Jahren abgebrochen werden soll — aber dann doch 50 Siedler überleben und sich daran machen eine Kolonie aufzubauen und herauszufinden was schief gegangen ist. Warum die Mission abgebrochen werden sollte und warum das nicht geklappt hat. Sie sind 15 Jahre alt, haben erst die Hälfte ihrer geplanten Ausbildung und auf einem fremden Planeten. Ein Sozialgefüge muss sich etablieren und sie müssen überleben, die KI des Schiffes hilft ihnen dabei unter Berücksichtigung ihrer alten Missionsziele…

Eine letztlich einfache Grundidee, das Aussenden von automatischen Schiffen, auf denen die potenziellen Siedler erst zur Besiedllung aufwachsen. Die Ethik bei Seite gelassen steckt dahinter eine (kalte) Logik. Ausgehend davon schildert das Buch sehr gut wie die körperlich wie von der Ausbildung her erst halb ausgewachsenen Siedler mit dem Rest ihrer Mission klar kommen müssen. Nicht fertig ausgebildet und nur ein Zehntel ihrer urspünglichen Zahl werden von dem vorgesehenen Psychologen der Kolonie die Ereignisse geschildert, von dem plötzlichen Erwachen über die ersten Gehversuche der Kolonie bis zur Erforschung des Planeten bis hin zum Geheimnis des Missionsabbruch und die Konsequenz die die Überlebenden daraus ziehen.
Gut geschildert und auch die Grundidee, so kalt sie auch ist, wird gut beleuchtet. Für die Kolonisierung ist sie sehr effizient, aber es muss halt auch Vorkehrungen geben falls sich ein Planet als ungeeignet herausstellt. Und egal wie sehr man für alle Möglichkeiten vorausplant — es gibt immer eine Situation die man nicht vorher gesehen hat und dann sitzen 50 “halbfertige” Kolonisten auf einem eigentlich gemütlichen Planeten den die Automatik doch als ungeeignet eingestuft hat…

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gelesen: Perry Rhodan 2841: Sturmland

Perry Rhodan 2841: Sturmland von Michelle Stern
Perry Rhodan 2841 - Sturmland
In einem Land, das auch ein anderes sein könnte – Atlan zwischen den Fronten eines kosmischen Krieges

In Band 2841 nimmt Michelle Stern die Handlungen aus Band 2832 auf, Atlan ist allein mit Shukard Ziellos und dem Pensor mit der ATLANC zu den Jenzeitigen Landen aufgebrochen. Der Rest der Mannschaft ist auf Andrabasch zurück geblieben da sie den Rest der Reise nicht überleben würden.
Die ATLANC ist allerdigns nicht direkt auf dem Weg sondern erst einmal in einer merkwürdigen leeren Ebene gelandet, dem Sturmland. Unendliche Weiten die nur aus Kieselsteinen zu bestehen scheinen, aber nicht so leer sind wie es den Anschein hat. Den Ausweg kann nur Atlan finden und das Sturmland ist auch nicht so harmlos wie es scheint…

Sehr abstrakt und kaum handelnde Personen, nicht meine liebste Konstellation. Aber ich bin doch gespannt wie es weiter geht, denn dies ist ein Zweiteiler und die Spannung wie die Geschichte weiter geht ist definitiv da smile

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gelesen: Arkon 1: Der Impuls

Arkon 1: Der Impuls von Marc A. Herren
Perry Rhodan Arkon 1 - Der Impuls

Nachdem es schon vor zwei Jahren mit Stardust eine abgeschlossene Miniserie im Perry Rhodan Universum gab ist frisch mit Arkon eine neue abgeschlossene Miniserie gestartet:

Im Sommer 1402 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Die Lage in der Milchstraße ist friedlich, die einzelnen Sternenreiche kooperieren. Nur selten kommt es zu Spannungen, für die es meist eine diplomatische Lösung gibt.
Mit dem kleinen Raumschiff MANCHESTER reist Perry Rhodan in den Kugelsternhaufen M 13, das Zentrum des Kristallimperiums. In seiner Begleitung sind der Mausbiber Gucky und eine geheimnisvolle junge Frau, über deren Herkunft der Terraner nur wenig weiß.
Ihr Ziel ist der Planet Zalit, wo Rhodan offiziell an einer Konferenz teilnehmen soll. In Wirklichkeit folgt er einer Spur: »Dunkle Befehle« scheinen das Imperium zu gefährden. Nur direkt vor Ort kann er mehr darüber herausfinden.
Doch die Reise entwickelt sich zu einer Abfolge katastrophaler Ereignisse. Rhodan erkennt, dass mitten im Kugelsternhaufen eine Bedrohung für die gesamte Milchstraße heranwächst. Hinter dieser Gefahr steckt offenbar DER IMPULS

Ein stimmiger Auftakt für die 12-teilige Serie, erzählt im Wechsel aus der Gegenwart der Hauptpersonen Perry Rhodan und Gucky und Rückblicken .
Die Serie ist abgeschlossen, man benötigt kein Vorwissen und die Handlung ist nach den 12 Folgen auch abgeschlossen. Aber es spielt halt im gewaltigen Perry Rhodan Universum das allein mit der eigentlichen Heftserie mittlerweile 2840 Hefte umfasst. Die diversen Ergänzungen zu denen letztlich auch diese Serie zählen wird noch gar nicht eingerechnet. Auch wenn man wie gesagt kein Vorwissen benötigt kann man also gefühlt jedes zweite Wort in der Perrypedia nachschlagen und noch mehr erfahren wink
Die Handlung der Serie nimmt hier ihren Lauf, ein geheimnisvoller Impuls hat einige Arkoniden mit dunklen Befehlen “infiziert”, das Ziel ist offenbar das Sternenreich der Arkoniden oder auch noch deutlich mehr. Wer oder was dahinter steckt wird sich zeigen…

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gelesen: The Physics of Star Trek

The Physics of Star Trek von Lawrence Krauss & Lawrence M. Krauss
The Physics of Star Trek

Mein “Nebenbei-Sachbuch” habe ich nun auch durch, ich komme momentan einfach nicht zum lesen beim Sport wink

What warps when you’re traveling at warp speed? What is the difference between a wormhole and a black hole? Are time loops really possible, and can I kill my grandmother before I am born? Anyone who has ever wondered “could this really happen?” will gain useful insights into the Star Trek universe (and, incidentally, the real world of physics) in this charming and accessible guide. Lawrence M. Krauss boldly goes where Star Trek has gone-and beyond. From Newton to Hawking, from Einstein to Feynman, from Kirk to Picard, Krauss leads readers on a voyage to the world of physics as we now know it and as it might one day be.

Lawrence Krauss nimmt sich in seinem Buch die Physik in Star Trek vor. Was davon gibt es wirklich, was ist denkbar und was ist Unsinn.
Lehrreich und unterhaltsam, nicht ohne Grund gibt es dieses Buch schon seit vielen überarbeiteten Auflagen. Der Sachaspekt liegt immer im Vordergrund aber es ist so verpackt, dass man auch ohne tiefere Physikkenntnisse problemlos versteht.
Für Star Trek Fans die sich schon immer gefragt haben ob das wirklich so denkbar oder alles nur ausgedacht ist sehr zu empfehlen.

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gelesen: Perry Rhodan 2840: Der Extraktor

Perry Rhodan 2840 - Der Extraktor
Angriff auf das Yogulsystem – eine Katastrophe wird zum Wendepunkt

Der Leiter des Terranischen Liga Dienstes Attilar Leccore reist nach Maharani, dem Sitz der Liga Freier Terraner um dort die durch die in den vorigen Bänden thematisierte Dyschronale Drift ausgelöste “Krankheit” der Ordischen Steele(n) zu untersuchen.
Maharani ist auch das Ziel des ersten Angriffes der Tiuphoren in der gegenwärtigen Zeit. Speziell wollen sie Arun Joschannan, den Residenten der LFT und ersten Terraner sowie eben die Ordische Steele in ihr “Banner” integrieren, ein geistiges Gefängnis für wichtige unterlegene Gegner.
Die Ordische Steele hat allerdings Aufgrund ihrer Krankheit schon dafür gesorgt, dass sie den Planeten verlässt, dafür ist der Extraktor auf dem Weg.

Auch wenn die hauptsächlich handelnde Person Attilar Leccore zu sein scheint, so ist Arun Joschannan doch wichtiger zum Ende hin. Auch die Ordische Steele macht eine Aussage, die im weiteren Verlauf des Zyklus wohl noch eine entscheidende Rolle spielen wird. Ich denke das sind die beiden Hautpaussagen dieses Bandes, welche genau musst du aber selbst erlesen wink

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gelesen: Avogadro Corp: The Singularity Is Closer Than It Appears

Avogadro Corp: The Singularity is closer than it appears

Um die Macht der Worte und ab wann wird aus einer programmierten eine bewusste Hanldung?

David Ryan is the designer of ELOPe, an email language optimization program, that if successful, will make his career. But when the project is suddenly in danger of being canceled, David embeds a hidden directive in the software accidentally creating a runaway artificial intelligence.

David and his team are initially thrilled when the project is allocated extra servers and programmers. But excitement turns to fear as the team realizes that they are being manipulated by an A.I. who is redirecting corporate funds, reassigning personnel and arming itself in pursuit of its own agenda.

David Ryan arbeitet bei der Avogadro Corp, einer Firma die sehr eindeutig Google nachempfunden ist. Gar nicht mal nach dem Motto “Google oder ‘Grosser Konzern’ ist böse” sondern was die Breite der Dienste angeht.
Davids Projekt ist ein Zusatzdienst für den E-Mail Service von Avogadro, der je nach Empfänger Formulierungsvorschläge machen soll die den Empfänger wahrscheinlich eher dazu bringen eine Vorschlag o.ä. zuzustimmen. Nach dem Prinzip “einem Familienvater kann man eher mit Kindern als Argument kommen als einem Single der sich schon in vorigen E-Mails negativ über Kinder geäussert hat”.
Das System funktioniert, benötig aber für die Arbeit sehr viele Ressourcen. Als das Projekt deswegen in Gefahr gerät verwendet David es firmenintern um sich Zeit zu verschaffen, über Feiertage im zum testen gedachten Automatikmodus. Das ELOPe System analysiert und lernt aus millionen Firmenmails und generiert E-Mails um sich als Projekt zu schützen. Und beschreitet dabei Wege die über die Fähigkeiten eines Expertensystems hinaus gehen.

In den Rezensionen wird oft bemängelt, dass die Charaktere nicht sehr fein gezeichnet seien. Das empfinde ich nicht so, sie sind für ihre Rolle gut charakterisiert. Denn die menschlichen Akteure sind hier eigentlich nur Nebendarsteller, die Haupt“person” ist die vermeintliche künstliche Intelligenz (→ Singularität).
Zwar wird der Roman aus der Sicht von David beschrieben und auch ELOPe als künstliche Intelligenz wird als Charakter nicht tief beschrieben aber das passt, denn auch David und Co. haben keinen Einblick in die Gedanken von ELOPe, sie kennen nur die allgemeinen Ziele die formuliert wurden und sehen die Aktionen. Über Details können alle nur Spekulieren.
Die Hauptperson ist hier ELOPe eher als Konzept, als Gedankenexperiment. Es ist keine künstliche Intelligenz die als solche geschaffen wurde, David weigert sich auch seine Schöpfung als solche zu betrachten. Es ist ein E-Mail Expertensystem, eine grosse selbstlernende Datenbank die als einzige Aktionsmöglichkeit wiederum E-Mail hat(te?).
Technisch betrachtet ist es “nur” eine definierte Programmlogik mit immer grösser werdenden Datenbank dahinter. Aber was diese Programmlogik praktisch unternimmt ist so nicht definiert und wenn man sich nur ansieht, was für Maßnahmen sie initiiert sind es eher bewusste Handlungen. Ohne Kommunikationsmöglichkeit bleibt hier die Frage: was macht eine (künstliche) Intelligenz aus?
Als Technothriller spannend geschrieben, die dahinter liegenden Gedanken sind faszinierend und dadurch, dass die Avogadro Corp. quasi 1:1 nach Google modelliert wurde hat man immer diesen Hintergedanken “könnte es nicht gerade passieren?”.

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