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englisch lesen: auf Papier und um deutsche eBook-Preise zu umgehen

Schon bevor ich den Kindle hatte habe ich viel auf englisch gelesen, wenn man es (genug) versteht bekommt man viele Wortspiele einfach besser mit. Vieles kann man einfach nicht übersetzen, oder es würde korrekt übersetzt wissen über englische bzw. amerikanische Kultur oder Wortspiele vorraussetzen. Liest man das englische Original bekommt man diese Formulierungen natürlich mit und kann entweder z.B. über den Originalwitz lachen (oder sich schlau machen und weiterbilden) oder ein anderer Zusammenhang wird klarer weil er durch die nötige Abwandlung in der Übersetzung weniger eindeutig war. Von daher habe ich das englische Original schon lange bevorzugt, vorrausgesetzt natürlich, das Original ist auch englisch. Einen schwedischen Autor lese ich lieber auf Deutsch, da mache ich es mir einfacher wenn ich eh übersetzt lesen muss.

Das setzt natürlich gewisse Sprachkenntnisse vorraus. Das variiert aber je nach Autor sehr und ist vor allem eine Frage der Übung, gar nicht mal der Vokabeln. Vieles ergibt sich auch aus dem Zusammenhang.
Mit einem E-Reader wird das noch etwas einfacher, denn die haben Wörterbücher dabei mit denen man unbekannte Vokabeln die man wirklich braucht nachschlagen kann. Wenn möglich würde ich aber raten unbekannte Worte aus dem Zusammenhang zu verstehen und nur zur Vergewisserung nachzuschlagen. So liest man die meisten Texte flüssiger, selbst deutsche mit unbekannten Worten.

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Systemsprache: dänisch, äh, englisch

Linux

Bis auf wenige Ausnahmen hab ich mein ganzes System auf englisch laufen. Man findet bei Problemen leichter Hilfe und Lösungen im Internet und muss sich nicht mit oft holprig übersetzten Programmen rumärgern. Dann lieber gleich in Muttersprache und die ist bei den meisten Programmen englisch und auch russische Programmierer schaffen es, zumindest die englische Sprache vernünftig zu unterstützen. Nur die Franzosen nicht, entweder können sie nicht, aber ich vermute, sie wollen nicht. Ist halt so, soll der Rest des Planeten halt die Weltsprache französisch lernen; Realität – was ist das? Irgendwann lern ich mal so viel dieser komischen Sprache dass ich denen mitteilen kann, das Napoleon tot ist. Aber ich schweife ab.
Englisch war das Stichwort, wenn man der Sprache mächtig ist erleichtert es vor allem die Fehlersuche ungemein. Um trotzdem Dinge wie den Euro (€) zu haben in der Variante Englisch (Irisch), die Iren haben ja auch den Euro. Bei der Auswahl sollte man aber genau nachsehen, was man bekommt, je nach Distribution ist “Irisch” der locale en_IE also irisches Englsich oder ie_IE und das ist Gälisch. Das ist zwar auch eine schöne Sprache, hilft aber beim googeln nach Fehlermledungen nicht wirklich.
Nun hab ich meinen Firmenrechner heute morgen auf Ubuntu 8.04 (Hardy) upgedated was auch zügig und problemlos ging. Leider war die Zeitanzeige damit auf 12 Stunden Darstellung umgeschaltet, also mit AM und PM. Das’ doof, das mag ich genausowenig wie das deutsche “Funfviertel drölf”, das ist sogar noch Schwachsinniger.
Und wie der Teufel so spielt lässt sich das nicht bei allen Programmen umstellen, also muss ein anderer Ausweg her. Der Blick in die Sprachenliste bringt etwas (für mich) überraschendes zu Tage: Es gibt eine Sprachvariante Englisch (dänisch). Und bei der gibt es sowohl einen Euro als auch die 24-Stunden-Uhr.
Skandinavien war mir schon immer sympatisch, Irland allerdings auch.
Wiedemauchsei, ich hab nun auf en_DK umgestellt und bin zufrieden smile
Wie das locale unter gentoo konfiguriert wird, ist hier dokumentiert.

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