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Gesponsorter Bus für Sponsoren?

Gerade in den Lübecker Nachrichten gelesen, dass die SG bzw. die Verkehrsbetriebe Schleswig-Flensburg GmbH für 500 Fans Busse sponsort für das Champions-League Rückspiel am Sonntag in Kiel. Netter Zug. Nur wer wird da gesponsort?
Die SG hat wie in der CL üblich ein Anrecht auf 10% der Karten, also etwas über 1000 Stück.
Davon gingen in den “freien” Verkauf: 0.
“Frei” im Sinne von Dauerkarteninhaber. Nicht eine einzige Karte war zu bekommen. Wer fährt da Sonntag überhaupt hin?

Damit hat es die SG geschafft das Kartendebakel zum Final-Four noch zu steigern.

Als Dauerkarteninhaber ist man offenbar nur Fan dritter Klasse. Wenn überhaupt. Sponsoren sollten auch etwas bekommen, das ist klar. Aber auch Dauerkarteninhaber sind Sponsoren und Förderer der SG.
Wer hat es bei der SG eigentlich zu verantworten dass die Fans wiederholt derart vor den Kopf gestossen werden?

Erinnert sich noch jemand zurück warum wir überhaupt das Trikot für den 8. Mann haben?

Kampf und Krampf im ersten Finalspiel

Was für ein hartes erstes Finalspiel. Wer gedacht hatte Flensburg könnte heute etwas vorlegen wurde bitter enttäuscht. Die Kieler Rumpftruppe konnte nicht nur mithalten sondern schon in der ersten Halbzeit vorlegen.
Zur Halbzeit stand es für Flensburg recht beschämend 10:12, und nach der Pause ging es passend weiter, der THW legt vor Flensburg legt nicht nach. Kiel traf nach belieben, Flensburg krampft zum Tor. Beutler bekam in der zweiten Hälfte keinen Ball mehr und musste Holpert weichen. Das brachte Besserung.
Die Schiedsrichter vergaben Zeitstrafen irgendwie recht willkürlich, mal waren bei Kiel zwei Spieler draussen, dann bei Flensburg. Trotzdem kämpfte die SG weiter. Krampf und Hektik. Endgültig unschön wurde es als Zeitz bei einem Gegenstoss Holpert genau ins Gesicht warf, dafür hätte er auch Rot bekommen können. Dafür bekam von Behren 2min, spanische Schiedsrichter auf Drogen, anders kann man das wohl nicht erklären.
Nach 53 langen Minuten war FLensburg endlich mal wieder dran beim 24:24. Die abgebrochenen Spanier hatten wohl echt was gegen Frank, mit der dritten Zeitstrafe musste er raus, wegen nichts.
Der Endstand von 28:28 war glücklich für Flensburg. Für das Rückspiel steht es also 0:0, wie erwartet entscheidet das Spiel in Kiel. Und auch wenn sie die SG eigentlich in der Ostseehallte nicht verstecken muss – diese SG wird sich deutlich stiegern müssen im Rückspiel.

Ein Spiel wie ein Verkehrsunfall, man will es nicht sehen kann aber auch nicht wegschauen. Das Rückspiel wird kein Spass, für die Spieler nicht und für die Zuschauer sicherlich auch nicht.

Dienstag morgen...

Falls jemanden interessiert was ich heute morgen gemacht habe – ich habe gestanden, und zwar hier:

Finalkarten am Ende des Tunnels


Der Verstand sagte dass Kiel auch nicht mehr Karten bekommt als Valladolid, also auch für das Finale genug Karten für die Dauerkarteninahber verfügbar sein werden. Also vor der Arbeit noch mal in die Holmpassage und das Reptil gesehen: Eine Schlange vom Ticketcenter bis zum Holm. Örks, hab ich was verpasst? Also Kaffee vom Bäcker geholt und eingereiht.
Netterweise gab es nach einer Weile Kaffee und Laugenstangen vom Bäcker kostenlos, gesponsort vom SH:Z, ein sehr feiner Zug.
Nach 2œ Stunden lief mir dann aber doch die Zeit davon, gewisse Firmentermine kann man einfach nicht schieben. Zum Glück rettete mich da Yorg vom Grisou und hat mich abgelöst, nun hab ich meine Karte für das Champions-League Finale.

Und ich bin immer noch davon überzeugt, dass ich die Karte ohne anstehen heute Abend auch noch bekommen würde. Riskieren wollte ich es heute morgen aber doch nicht

Champions-League Finale: Flensburg hat erst Heimrecht

Die Gegner standen schon vorher fest, nach den knappen Siegen von Kiel und Flensburg im Halbfinale war das deutsch-deutsche bzw. schleswig-holstein – schleswig-holstein bzw. dänisch-schwedische Finale am Sonntag perfekt.

Auch die Spielwochenenden standen vorher fest (21./22.4. und 28./29.4.), was nun noch blieb war die Auslosung der Spielreihenfolge.
Und da hat die Glücksfee entschieden, dass Kiel erst nach Flensburg muss und somit im Rückspiel Heimrecht hat.

Wie viel das nun Wert ist wird man sehen, in den vorigen beiden CL-Runden hatte Flensburg ja mit der vermeintlichen Bürde leben müssen erst zu Haus spielen zu müssen und es beides mal geschafft, so groß wie man vielleicht denkt ist der Vorteil nicht. Selbst den Nachteil nicht sofort zu Haus feiern zu können hat man nicht wirklich, die 90km Autobahn dauern ja nicht so lang.

Also abwarten, in 3 bzw. 4 Wochen wissen wir mehr.


Nachtrag: Die Spieltermine sind der 22. und 29.4. um jeweils 17:30 Uhr

Finale!

Beutler hält 2 sek vor Schluss den entscheidenden 7m und wird zum Helden.
Endstand 25:24, jetzt im Finale gegen Kiel.

Kategorien: Handball | 3 Kommentare
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CL Halbfinale ausgelost

Soeben wurden die Halbfinalbegegnungen ausgelost und meine Hoffnung ist (fast) aufgegangen: Flensburg spielt gegen BM Valladolid die am Wochenende ja den VFL Gummersbach aus dem Wettbewerb warfen. Flensburg hat leider zuerst Heimrecht, aber das muss die Mannschaft genauso wie gegen Barcelona verkraften, ich drück jedenfalls die Daumen und freue mich schon auf das Spiel.

Im zweiten Halbfinale muss der THW Kiel zunächst auswärts gegen Portland San Antonio ran.

Ich hoffe auf ein Endspiel Flensburg gegen San Antonio mit einem deutschen Champions-League-Gewinner :-)

Die Hinspiele werden wohl am 24./25.3. sein, die Rückspiele eine Woche später, genau wird es sich in den nächsten Tagen herausstellen wenn geklärt ist ob die Hallen frei sind und wann es Eurosport passt.

Spielbericht in der Süddeutschen

Einen wirklich schönen Artikel zum CL-Rückspiel des FC barcelona gegen Flensburg hab ich in der Süddeutschen gefunden.
Kleiner Auszug:


Zehn Toren Rückstand aus dem Hinspiel jagte der FC Barcelona am Samstag im Champions-League-Viertelfinale gegen die SG Flensburg-Handewitt hinterher, nur mit zwei Toren führte er nun im Rückspiel in seiner Halle, dem Rotblauen Palast, sieben Minuten noch, acht Tore aufzuholen, ein Wurf; Flensburgs Torwart Dan Beutler wehrte ab, und der Ton fiel aus. 4000 Zuschauer verstummten, kollektiv getroffen von der Erkenntnis: Das war es.

wirklich lesenswert.

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