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gelesen: Der Geek-Atlas

Der Geek-Atlas von John Graham-Cumming

Der Geek-Atlas

Mit einem Zwischenspurt habe ich am Wochenende mein “Sportbuch” zu Hause beendet:

Die lebendige Geschichte der Wissenschaften ist überall um uns herum, man muss nur wissen, wo man hinschauen muss. Mit diesem einzigartigen Reiseführer kann man 128 Orte auf der Welt kennen lernen, die für bedeutsame Ereignisse in Wissenschaft und Technik stehen. Erlebe das Foucaultsches Pendel, das in Paris schwingt; erfahre Interessantes über das größste Wissenschaftsmuseum der Welt, das „Deutsche Museum“ in München; besuche einen Ableger des Newtons Apfelbaums am Trinity College in Cambridge und vieles, vieles mehr… Jeder Ort in Der Geek-Atlas stellt eine außerordentliche Entdeckung oder Erfindung in den Mittelpunkt und befasst sich darüber hinaus auch mit den Menschen und Geschichten, die hinter diesen Erfindungen stehen. Alle Orte werden mit interessanten Fotos vorgestellt und die Themen mit zahlreichen Zeichnungen illustriert. Das Buch ist nach Ländern aufgeteilt, für alle interessanten Orte werden auch – neben nützlichen Tourismusinformationen – die genauen GPS-Daten aufgeführt.

Mein eBuch gibt es offenbar gerade nicht mehr, daher habe ich oben die Papierversion verlinkt.
Das Buch beschreibt 2Orte auf der Welt, an denen man etwas von/über bedeutende Personen, Ereignisse, Geschehnisse erfährt.
Es ist eigentlich kein Buch, das man von hinten nach vorne liest. Eher guckt man gezielt was man zu einer Person/Anlass oder Ort ansehen könnte.
Ob es das Grab, Geburtsort oder Wikrungsstätte einer wichtigen Person für ein Wissenschaftsgebiet ist, oder ein Atombombenkrater in der Wüste von Nevada oder das deutsche Musem in München – wenn es wissenschaftlich interessant ist, ist es hier aufgeführt.

Als Reiseführer ist dieses Buch vor allem dann interessant, wenn man eine Reise plant (Orte, die man gut zusammen besuchen kann werden entsprechend erwähnt). Aber auch wenn man es wie ich von vorn nach hinten liest ist es lesenswert. Die Orte werden beschrieben, inklusive Lage vor Ort und praktischen Infromationen, und es gibt immer auch Einschübe mit auf den Ort bezogenen wisssenschaftlichen Informationenen.
Von daher ist das Buch, auch wenn man die Orte nicht besucht, für wissenschaftliche Informationen interessant und gut lesbar.

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gelesen: Söldnergold

Söldnergold von Robert Corvus

Söldnergold - Robert Corvus

Kurz zwischen geschoben habe ich eine Novelle aus der Schwertfeuer-Saga, die ich demnächst anfangen will:

Wen es in die Söldnerstadt Rorgator verschlägt, der befindet sich entweder auf der Flucht oder auf der Suche. Prinz Gonter hat ein ganzes Reich verraten, um das vermeintlich freie Leben eines Söldners zu führen. Doch er muss feststellen, dass niemand in Rorgator gänzlich frei ist: Die von Vulkanen umgebene Stadt existiert nur aufgrund eines Paktes mit Dämonen, die von ihren Dienern grausame Opfer verlangen. Und um den letzten Willen eines verstorbenen Kameraden zu erfüllen, muss sich Gonter mit ihnen anlegen …

Eine Novelle einer Romanserie lesen, die ich nicht kenne würde ich durchaus machen, aber eher überhaupt nicht, wenn ich die Reihe sowieso anfangen will. Die Gefahr, sich selbst zu spoilern oder daß Kenntnis der Reihe notwendig ist, ist zu groß.
Aber der Autor ist bei Twitter, also habe ich ihn einfach mal gefragt. Seine AntwortJa, die Erzählung setzt nichts voraus und ist in sich abgeschlossen.“ war mir genug um die Novelle kurz einzuschieben.

Prinz Gantor verdingt sich in der Stadt Rorgator als Söldner. Um komplett in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden hilft er dabei, den letzten Willen eines gefallenen Söldner zu erfüllen. Das führt dazu, daß er sich mit Dämonen und ihren Anhängern anlegen muss.

Mehr als in der offiziellen Beschreibung steht habe ich nun nicht geschrieben, bei 63 (Print-) Seiten Umfang der Novelle ist die Gefahr zu groß, daß man zu viel verrät. Der Umfang entspricht in etwa dem eines Perry RhodanHeftes (64 Seiten abzüglich Leserbriefe und sonstige Inhalte) und von daher ist der Preis von 99 Cent angemessen.
Der Vergleich kommt nicht aus dem Nichts, bisher kenne ich den Autor nur durch seine Perry Rhodan Romane, die er als Gastautor regelmässig schreibt. Das hat mich Neugierig gemacht auf das, was er eigentlich schreibt.
Daher ist der erste Roman seiner Schwertfeuer-Saga, Rotes Gold, seit Dezember auf meinem Reader.

Söldnergold handelt in der Schwertfeuer-Welt, aber man kann ihn wirklich lesen ohne irgendetwas davon zu kennnen. Man merkt aber, daß da noch mehr ist. Für diese Geschichte ist das nicht relevant, aber im Hintergrund ist dieses Gefühl, daß man nur an der Oberfläche kratzt.
Mich hat die Novelle jedenfalls darin bestärkt, mit der Schwertfeuer-Saga sehr bald anzufangen. Zumal ich den ersten Band mit knapp 500 Seiten ja eh schon deswegen auf dem Reader habe laugh.
 

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gelesen: Bob und wie er die Welt sieht: Neue Abenteuer mit dem Streuner


James Bowen: Bob und wie er die Welt sieht

Ein Versehen, aber ein verschmerzbares: Bei der Geschichte um James und Kater Bob habe ich mit dem zweiten Buch angefangen:

Seit Bob da ist, hat sich mein Leben sehr verändert. Ich war ein obdachloser Straßenmusiker ohne Perspektive und ohne eine Idee, was ich aus meinem Leben machen sollte. Nun stehe ich wieder mit zwei Beinen auf der Erde, ich habe die Vergangenheit hinter mir gelassen, aber ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird. Ich brauche wohl immer noch Unterstützung, um auf meinem Weg zu bleiben. Zum Glück steht mir Bob mit seiner Freundschaft und seiner Klugheit zur Seite.
Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit “Bob, der Streuner” zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.

Zumindest wenn man die (wahre!) Geschichte von James und seinem Kater Bob kennt kann man problemlos mit diesem Band anfangen.

Falls nicht, hier kurz angerissen: James Bowen war ein drogensüchtiger obdachloser Straßenmusikant in London und hat den verletzten Kater im Hauseingang gefunden. Er pflegte ihn gesund und seit dem weicht ihm Bob nicht von der Seite, egal ob er als Straßenmusikant unterwegs ist oder die Obdachlosenzeitschrift verkauft. Bob hat ihm Halt gegeben und James hat mit ihm gelernt, Verantwortung zu übernehmen.
Die Beiden sind weltweit bekannt, der Film über das erste Buch startet morgen in den Kinos. Trotz all dem Trubel leben James und Bob bewusst noch immer in einfachen Verhältnissen.

In den einzelnen Kapiteln erzählt James einzelne Episoden aus seinem Leben mit Bob. Es sind konkrete Ereignisse, Erinnerungen. Nicht unbedingt speziell Bob-bezogene Ereignisse, aber auch. Die Frau, die meint er würde Bob quälen und ihn ihm wegnehmen will. Aber auch ein Drogensüchtiger im Treppenhaus, dessen Tod James miterlebt während er selbst auf Entzug ist. Und von dem er nicht will, daß Bob es miterlebt. Auch ist dabei, wie es überhaupt zum ersten Buch kam.

Das Buch ist menschlich, wenn man Katzen kennt, kann man sehr vielnachvollziehen, auch wenn Bob definitiv ein sehr spezieller Kater ist. Es ist schön, dieses Buch zu lesen und noch schöner ist es, daß es keine ausgedachten Geschichten sind.

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gelesen: Spuren der ersten Menschheit


Klaus Seibel: Spuren der ersten Menschheit

Aufbauend auf dem fantastischen Buch Krieg um den Mond und dem daran anschliessenden dreiteiligen Zyklus “Die erste Menschheit“ startete letztes Jahr mit “Meister der Gene“ eine weitere dreiteilige Fortsetzung. Spuren der ersten Menschheit ist Teil 2:

Anne Winkler hat eine tödliche Injektion erhalten, ihr bleiben nur wenige Tage. Ihre einzige Hoffnung sind die “Spuren der ersten Menschheit“. Die Zivilisation aus der Frühzeit der Erde hat tatsächlich Spuren in unserer Zeit hinterlassen, viel mehr als im ersten Moment vermutet.
Diese Spuren deuten auf einen großen Plan hin, aber um Antworten zu finden, muss sich Anne in die Höhle des Löwen begeben. Sie macht sich auf die Reise zu Korghs geheimer Basis, wo sie in mehr als einer Hinsicht überrascht wird. Und mehr von dem Plan entschlüsselt, der hinter dem Erbe der Lantis steckt.

Für Anne Winkler geht es allerdings primär um Kinder. Korgh hat ihre Kinde quasi als Geisel genommen, indem er sie so manipuliert hat, daß fremde Gefühle auf sie übertragen werden. Dadurch kann er ihnen jederzeit extreme Schmerzen zufügen.
Außerdem besteht weiterhin das in Meister der Gene aufgetretene Problem, daß die Menschheit nach und nach Unfruchtbar wird, es werden keine Kinder geboren. Auch deswegen reist Anne zu Korgh. Da die Injektion die sie bekommen hat ihre Zellen auf DNS-Ebene angreift hat sie nicht zu verlieren…

Inhaltlich will ich weiter nichts dazu schreiben, es ist ein mittlerer Band. Er baut den Plot der im ersten Teil begonnen wurde weiter aus und im dritten Teil wird es zum Finale kommen. Es ist allerdings keinesfalls ein Füllband. Nur will ich nicht verraten, was alles über die Korgh, die Lantis und ihr langfristiger Plan, den Meteoriteneinschlag zu überleben und auch Annes Schicksal bekannt wird bzw. passiert.
Dieser Teil ist minimal schwächer als Meister der Gene, es ist aber eher so wie ein Luft holen vor dem Finale in Band drei. Auf den freue ich mich schon cool.

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gelesen: Reamde

Reamde von Neal Stephenson

Reamde - Neal Stephenson

Deutlich länger als gedacht habe ich für Neal Stephensons Thriller Reamde gebraucht. Über 1000 Seiten in der Papierversion und weniger Zeit als geplant fordern ihren Tribut. Aber nun bin ich durch:

Across the globe, millions of computer screens flicker with the artfully coded world of T’Rain – an addictive internet role-playing game of fantasy and adventure. But backstreet hackers in China have just unleashed a contagious virus called Reamde, and as it rampages through the gaming world spreading from player to player – holding hard drives hostage in the process – the computer of one powerful and dangerous man is infected, causing the carefully mediated violence of the on-line world to spill over into reality.
A fast-talking, internet-addicted mafia accountant is brutally silenced by his Russian employers, and Zula – a talented young T’Rain computer programmer – is abducted and bundled on to a private jet. As she is flown across the skies in the company of the terrified boyfriend she broke up with hours before, and a brilliant Hungarian hacker who may be her only hope, she finds herself sucked into a whirl of Chinese Secret Service agents and gun-toting American Survivalists; the Russian criminal underground and an al-Qaeda cell led by a charismatic Welshman; each a strand of a connected world that devastatingly converges in T’Rain.

Ein Thriller in der die reale (physische) Welt tief verwoben ist mit der virtuellen Welt des Online-Rollenspiel T’Rain. Letzteres hat World of Warcraft verdrängt durch einerseits gute Technik und Geschichtsrahmen, andererseits durch geschicktes einbinden von asiatischen “Klickarbeitern”, die virtuelle Waren und Dienstleistungen anbieten.
Alles ist in Ordnung in der Welt in und um T’Rain, bis sich eine Ransomware verbreitet, der sein Lösegeld virtuell in T’Rain fordert. Unglücklicherweise erwischt sie auch wichtige Daten von russischen Kriminellen und deren Jagd nach dem Urheber der Ransomware verwickelt nicht nur Mitarbeiter von T’Rain in eine internationale Jagd mit Gefahr für das reale Leib und Leben.

Es ist nicht einfach, Reamde (die deutsche Ausgabe heißt Error angry) zu beschreiben. Es ist ein Thriller, auch ein Agententhriller, der teilweise in der virtuellen Welt spielt bzw. dort Aktionen benötigt. Nicht so viel wie man sich erhofft oder befürchtet, es ist einfach ein Teil der Handlung, wie ein Telefonat.
Stephenson formt hier wieder einmal sehr detailierte Charaktere, man kann ihre Handlungen auch in unerwarteten Situationen fast blind vorhersagen, so gut meint man sie zu kennen. Das gilt nicht nur für die Hauptcharaktere, sondern für beinahe jede Person. Wird eine Nebenfigur nach ein paar Hundert Seiten wieder aktiv passt ihr handeln einfach. So detailierte Charaktere sind selten.
Gleiches gilt für die Handlungsplätze, sei es real oder virtuell. Man sieht die Schauplätze direkt vor sich und hat ein sehr genaues Bild vor sich, egal ob in einem Rohbau in China, an der Grenze zu Kanada oder in virtuellen Schauplätzen in T’Rain. Alles ist sehr überzeugend, es würde mich nicht wundern, wenn man die Stellen direkt wieder erkennt, wenn man dorthin reist. T’Rain ist natürlich rein virtuell, aber auch das Drumherum passt einfach. Die Art wie die Firma und das Spiel aufgebaut sind, vor allem das Geschäftsmodell ist so gut ausgearbeitet, daß es vermutlich in Zukunft auch real umgesetzt wird.
Das braucht Platz und Worte, aber es lohnt sich. Der Thriller startet mit dem Firmengründer Richard Forthrast und einem Familientreffen, expandiert daraus auf seine Nichte und allerlei Personen aus seinem persönlichen Umfeld. Teils verzweigt es sich noch und später wechselt der Roman in langen, in Tage aufgeteilte, Kapiteln immer wieder zwischen verschiedenen Gruppen. Sie sind weltweit verstreut und bestehen aus Richard, Leuten aus seinem Umfeld, der russischen Mafia, Terroristen aus Nahost, osteuropäischen und chinesischen Hackern. Jede Gruppe hat ihre eigenen Motivationen und Probleme. Alle habe gemein, daß sie ein paar Tage vorher wohl nicht einmal davon geträumt haben in einer solchen Situation zu stecken.

Wirklich spannend, gut recherchiert und stimmig. Obwohl man vielleicht wegen der Fülle an Details schon mal durcheinander kommen kann hilft die Genauigkeit. Denn sie sorgt dafür, daß auch wenn man nach einem Szenenwechsel nicht sofort weiß, was dort passiert war, man nach einer kleinen Anspielung alles wieder vor dem geistigen Auge sieht als sei man dabei gewesen.

Meine Empfehlung für jeden der Thriller mit einem Technik-Einschlag mag und keine Angst vor gut 1000 Papierseiten hat. Das Englisch ist gut zu lesen, die Wörterbuchfunktion des Kindle habe ich praktisch nie gebraucht.

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gelesen: Logicomix: Eine epische Suche nach Wahrheit

Logicomix: Eine epische Suche nach Wahrheit von Apostolos Doxiadis (et al.)
Logicomix

Seit fast 5 Jahren lese ich praktisch nur noch auf meinem E-Reader, aber jetzt war es endlich mal Zeit eine Graphic Novel zu lesen, die ich schon viel zu lange ungelesen im Regal stehen hatte.
In Logicomix geht es um nichts geringeres, als die Suche nach Wahrheit:

Der Held und Suchende ist der brillante Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell. Schon in der Kindheit hatte er eine wahrhaft prometheische Idee: die Errichtung eines logischen Fundaments für die gesamte Mathematik.
Auf seiner Jagd nach absoluter Wahrheit trifft Russell auf legendäre Denker wie Gottlob Frege, David Hilbert und Kurt Gödel und findet einen leidenschaftlichen Schüler im großen Ludwig Wittgenstein. Dabei verliert er das Objekt seiner ihn bestimmenden Suche nie aus den Augen. Durch Liebe und Hass, Krieg und Frieden hält Russell an seiner Mission fest, die seine Karriere schließlich ebenso zu zerstören droht wie sein privates Glück – und ihn bis an den Rand des Wahnsinns führt.

Es ist die Geschichte der Logik als Wissenschaft. Erzählt wird sie rund um die historische Figur Bertrand Russel, ein britischer Mathematiker, Philosoph und Logiker.
“Den Mathematikern ist die Logik zu philosophisch und den Philosophen zu mathematisch” heißt es einmal im Buch, im 19. Jahrhundert ist die Logik noch keine eigene Wissenschaft. Von daher ist Russel die ideale Figur, um die Geschichte der Logik zu erzählen.
Es ist ein selbstreferenzielles Buch: In dem Buch geht es darum, wie das Buch selbst geschrieben wird. So beginnt es damit, daß einer der Autoren in Athen einen Computerwissenschaftler abholt, damit er im Autorenteam mitarbeitet. Die Geschichte Russels wird erst ihm erzählt, was wir natürlich auch lesen, und später wird die Erzählung immer wieder durch Diskussionen der Autoren über verschiedene Aspekte der Logik unterbrochen und erweitert. Dabei sieht man als Leser nicht einfach nur das Autorenteam von außen, sondern wird vom Hauptautor auch immer wieder mit eingebunden.
Als Leser erfährt man so in einem dicken Comic die historische Geschichte der Logik anhand von Bertrand Russel und durch die eingeflochtenen Diskussionen der Autoren werden auch noch zahlreiche andere Aspekte erläutert. Alle historischen Figuren, die im Buch auftauchen sind bzw. waren real, teilweise wurde aber z.B. ein Zusammentreffen mit Russel vermutet oder erfunden obwohl es nicht historisch verbürgt oder sogar ausgeschlossen ist. Diese Abweichungen werden am Ende des Buches aber dokumentiert und sind aus dramaturgischen Gründen vorgenommen, um die Geschichte der Logik rund eine Person erzählen zu können.
Im Anhang sind zudem alle historischen Personen und auch Begriffe und Konzepte noch einzeln aufgeführt und werden erklärt.

Ein sehr gutes Buch, die Form als Comic nimmt der abstrakten Wissenschaft der Logik ihre vielleicht abschreckende Wirkung und die Erzählweise ist sehr geschickt gewählt. Meine Empfehlung für jeden, der sich für Historie, Logik oder Mathematik interessiert!

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gelesen: Wo die toten Kinder leben

Wo die toten Kinder Leben

Bei Google+ wurde ich auf die Krimireihe um das Ermittlerduo Steinbach und Wagner aufmerksam. Gerade ist der 6. Fall erschienen und daher die ersten 5 Fälle im Angebot. Angefangen habe ich natürlich mit dem ersten Fall:

Eine junge Frau nimmt sich das Leben. Sie entscheidet sich für einen äußerst qualvollen Tod, der eine okkulte Handschrift trägt. Was trieb sie zu dem grauenvollen Suizid? Welches Motiv steckt dahinter?
Paul Wagner, ein Priester, und die Privatermittlerin und Ex-Polizistin Anne Steinbach werden beauftragt, dem rätselhaften Fall gemeinsam auf den Grund zu gehen.
Kaum dass das ungleiche Duo die Untersuchungen aufnimmt, überschlagen sich die Ereignisse. Anne und Paul kommen mehreren Verbrechen auf die Spur, deren Wurzeln teilweise bis weit in die Vergangenheit hineinreichen.
Jetzt sind die beiden Ermittler die Gejagten und befinden sich in akuter Lebensgefahr. Und ihre Verfolger schrecken vor nichts zurück. Zu viel steht auf dem Spiel.

Die ehemalige Polizistin Anne Steinbach wird von einem Priester aufgesucht, sie soll für bzw. mit ihm in einem mysteriösen Selbstmord ermitteln. Sie willigt ein und beide stossen bei ihren Ermittlungen nicht nur auf weiter Selbstmorde, sondern auch auf weitere Verbrechen.

Sehr spannend geschrieben und der Fall bzw. die Fälle sind auch gut konstruiert. Ein guter Auftakt für das Ermittlerduo, ich bin auf die weiteren Fälle gespannt.
Denn auch die Fälle 2-5 haben meine Freundin und ich gleich gekauft (die Amazon Familienbibliothek ist was feines smile).

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