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Amazon benachrichtigt bei neuen Büchern eines Autors

Das ist praktisch: Man kann bei Amazon Autoren folgen und so Benachrichtigungen erhalten, wenn es neuen Lesestoff gibt.
The eBook Reader beschreibt außerdem noch Links auf den Autorenseiten, die ich bei Amazon.de aber nicht ausmachen kann. Die verlinkte Übersichtsseite gibt es aber auch beim deutschen Amazon.
Offiziell scheint die Funktion hierzulande allerdings noch nicht zu sein, es fehlen mindestens noch einige Übersetzungen und Abfragen:

Amazon Autoren folgen - Quittung mit Variablennamen

Ich folge jetzt aber mal ein paar Autoren und hoffe, daß der Mechanismus an sich trotzdem funktioniert cool. Zumindest merkt sich Amazon auf der Übersicht, welchen Autoren ich folge und die Bücher auf denen die Vorschläge basieren sind auch korrekt zugeordnet. Sollte also passen.

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gelesen: Meister der Gene

Meister der Gene von Klaus Seibel
Meister der Gene von Klaus Seibel

Was gut ist, geht weiter. Das fantastische Krieg um den Mond bekam einen ebenso tollen dreiteiligen Zyklus “Die erste Menschheit” als Fortsetzung und wie angekündigt folgt diesem nun mit Meister der Gene der erste Band einer dreiteiligen Fortsetzung rund um die Lantis:

Auf der Erde werden keine Kinder mehr geboren. Eine Katastrophe zieht auf, aber die Ursache liegt im Dunkeln. Menschen sind noch nicht in der Lage, die Genmanipulation durchzuführen, die für die Kinderlosigkeit verantwortlich ist. Das kann nur einer: Der Meister der Gene. Aber – das ist Yras Vater. Ist dieser Wissenschaftler der ersten Menschheit auch in unserer Zeit wiedererweckt worden? Und wie kommt er dazu, so etwas zu tun? Yra ist bei der Lösung dieser Frage keine große Hilfe, denn die einst so starke Lantis-Frau verliert ihre Erinnerungen. Anne kann einige davon retten, aber dann gerät sie selbst in den Fokus des Bösen. Und sie muss beweisen, wie viel sie zu opfern bereit ist.

Kurz rekapituliert: In Krieg um den Mond entdeckt eine unbemannte Mondmission eine Schraube auf den Mond — eine Schraube, die dort nicht hin gehört und nicht von Menschen geschaffen wurde. Sie stammt von früheren Bewohnern der Erde, die sich in einem Genarchiv vor einem vernichtenden Kometeneinschlag gerettet hatten.
Im Die erste Menschheit Zyklus geht es dann darum, die Hinterlassenschaften der Lantis zu entschlüsseln. Ihr Genarchiv enthält nicht nur Kopien der früheren Lebensformen inklusive sich selbst sowie Geräte, um diese inklusive Erinnerungen neu zu züchten. Einer der so wiederbelebten Lantis versucht allerdings, seine Machtposition von früher wieder aufzubauen und auszuweiten.

Der neue Zyklus beginnt nun ein paar Jahre nach den Ereignissen des letzten Bandes Die dunkle Seite des Erbes. Wie zuvor muss man Krieg um den Mond nicht gelesen haben, das würde ich aber grundsätzlich sowieso empfehlen smile. Den ersten Zyklus gelesen zu haben hilft aber, vor allem was die Personen angeht.
Die oben zitierte offizielle Zusammenfassung ist sehr gut, von den Personen her treffen wir die alten Bekannten. Mehr will ich nicht erzählen tongue.

Wie schon zuvor gelingt es Klaus Seibel eine realistische Version der nahen Zukunft zu schildern, hier nun natürlich mit allgegenwärtiger, aus den deponierten Kontainern wiederentdeckten, lantischen Technologie.
Das erste Buch Krieg um den Mond steht für sich allein, es ist abgeschlossen. Als Leser hat man sich aber gewünscht, mehr zu erfahren. Dem ist er mit dem Die erste Menschheit Zyklus nachgekommen, der glaubwürdig schildert, wie die Menschen mit der fremden Technologie umgehen, die sie sich erst nach und nach erarbeiten müssen. Auch der Zyklus ist abgeschlossen, obwohl ein weiterer Zyklus da schon angekündigt war.
Meister der Gene setzt den ersten Zyklus nun mit ein paar Jahren Abstand fort, und das auf eine stimmige Art und Weise, obwohl der erste Zyklus ohne Cliffhänger abgeschlossen war. Logisch fortgesetzt und schon nach einigen Seiten ist man mit den alten Charakteren wieder in einer neuen Geschichte, die zwar mit den vorherigen Geschehnissen verknüpft, aber doch ganz eigen ist.


Die Bücher:

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gelesen: Sturmwarnung: Das aufregende Leben des Kapitäns Jürgen Schwandt

Sturmwarnung - Das Aufregende Leben von Kapitän Jürgen Schwandt

(Mir) bekannt von Facebook und mittlerweile auch Fernsehtalkshows wollte ich wissen wie Kapitän Jürgen Schwandt zu dem Menschen geworden ist, der er ist:

Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See – und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit.

STURMWARNUNG ist eine liebevoll und mit Augenzwinkern erzählte Lebensgeschichte. Eine turbulente Biografie voller Weisheit, Toleranz und Zigaretten.

Kapitän Jürgen Schwandt ist dir vielleicht schon einmal begegnet bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken oder auch durch seine Kolumne in der Hamburger Morgenpost.
Mein virtueller Kontakt mit ihm war bei Facebook in den Postkarten-artigen Fotos von ihm mit einem kurzen, klugen Statement zur aktuellen politischen Lage. Kurz, knapp, passend. Anfangs dachte ich, er sei eine Kunstfigur, doch wenn man sich etwas mit ihm beschäftigt erfährt man, daß er wirklich so ist. Seine Fernsehauftritte in den letzten Wochen untermauern das. Kapitän Jürgen Schwandt ist wirklich authentisch.

Umso interessanter ist seine Geschichte, 1936 in Hamburg geboren und im Krieg aufgewachsen, die Eltern überzeugte Nationalsozialisten. Auch vor ihnen flüchtet er auf die See, heuert mit 16 als Schiffsjunge an und arbeitet sich hoch bis zum Kapitän.
Er kommt um die Welt herum und auf See auch fast um. In diesem Buch erzählt er von seinen Geschichten auf See, den verschiedenen Schiffen und Kapitänen unter denen er gefahren ist. Geradeheraus und ungeschminkt, aber immer mit einem Augenzwinkern. Auch persönliches Probleme lässt er nicht aus.
Wunderbar zu lesen und man versteht, wie Schwandt zu seiner Haltung gekommen ist. Oft wird er zitiert mit “Arschlöcher gibt es überall, das hat nichts mit der Hautfarbe, dem Pass oder der Nationalität zu tun.“ und er meint es nicht nur so, er hat es erlebt. Und von daher ist Sturmwarnung nicht nur ein maritimes Buch, sondern es geht auch um die Einstellung zum Leben und der Gesellschaft.
Dringende Leseempfehlung!

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gelesen: Die andere Schwester des Papstes

Die andere Schwester des Papstes von Brigitte Teufl-Heimhilcher
Die andere Schwester des Papstes

Mit dem Amt des Papstes kann ich noch weniger anfangen als mit dem ganzen Religionskram generell, von daher versprach diese Geschichte kurzweilige Unterhaltung:

Anlässlich der Amtseinführung von Papst Leo XV. berichtet die Presse ausführlich über seine Schwester Maria, einer Klosterschwester. Doch dann entdeckt ein findiger Journalist, dass der Pontifex noch eine Schwester hat: Katharina. Aber die passt nicht ins päpstliche Bild, denn sie hat eine uneheliche Tochter, ist geschieden, glücklich wiederverheiratet und unterstützt auch noch die Reforminitiative!

Dennoch bewegt dieser Zeitungsartikel den Pontifex dazu, sich anlässlich eines offiziellen Heimatbesuches mit Katharina zu treffen. Damit nicht genug. Eine ziemlich unpassende Krankheit zwingt ihn, ihre Dienste als Ärztin in Anspruch zu nehmen. So kehrt der Papst inkognito in das Haus seiner Schwester zurück und höchst unterschiedliche Standpunkte prallen aufeinander. Doch auch noch andere Überraschungen warten auf seine Heiligkeit. Er muss sich nicht nur mit der Tatsache auseinandersetzen, dass Florian, der ebenso gebildete, wie liebenswürdige Stiefsohn von Katharina, homosexuell ist, auch seine Freunde aus Jugendtagen haben erstaunliche Ansichten. Warum kämpft sein ehemaliger Freund Clemens bei den Kirchenreformern und warum steht auch seine ehemalige Jugendfreundin Erika auf Seite der Reformer?

Längst vergessene Gedanken und Gefühle kommen in ihm hoch. Ist Rom wirklich so weit weg von der Wirklichkeit – und was ist die Wirklichkeit?

Kurzweilig war sie, aber ansonsten ist bei mir nicht so recht der Funke über gesprungen. Gut zu lesen ist sie, aber inhaltlich ist vor allem die Figur des Papstes für mein Verständnis nicht gelungen, ständig habe ich im Hinterkopf ein “it doesn’t work this way”. Mag sein, daß es daran liegt, daß ich nicht katholisch bin und den gesamten Themenkomplex eher entrückt sehe, aber das Verhalten wirkt auf mich nicht wirklich glaubwürdig. Vielleicht hätte es auch mehr als die 148 Seiten gebraucht um die Charaktere glaubhafter darzustellen, so bleibt für mich von diesem Roman nur ein Pontifex der durch Globuli geheilt wird. Und das ist auf mehreren Ebenen verstörend eek.

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gelesen: Transport 2: Todesflut

Transport 2: Todesflut von Phillip P. Peterson
Transport 2: Todesflut (Phillip P. Peterson)

Schon den ersten Teil, das erste Buch des Autors, habe ich verschlungen, beim Nachfolger ging es mir nicht anders:

“Die Atombombe! Sie hat nicht gezündet!”, sagte Ty.
Russell drehte sich herum und sah ihm in die Augen. “Dann werden wir sterben!”

Russell und die anderen Überlebenden des Transporter-Projekts haben zusammen mit einer Gruppe verschollener Soldaten und Wissenschaftler eine Kolonie auf dem Planeten New California gegründet. Nach langen Jahren harter Arbeit blicken die unfreiwilligen Kolonisten endlich wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.
Aber sie ahnen nicht, dass auf ihrer neuen Heimat eine tödliche Bedrohung auf die Siedler wartet. Als die Menschen die herannahende Gefahr bemerken, ist es fast zu spät und Russell muss im Angesicht des Todes um das Überleben seiner Familie kämpfen.

Wie schon beim ersten Teil fasst der “Klappentext” die Handlung gut zusammen, da will ich nicht mehr zu schreiben.
Dies ist der Nachfolger von Transport, aber keine klassische Fortsetzung, man muss den ersten Teil nicht gelesen haben. In dem ging es um ein außerirdisches Artefakt, das sich als interstellarer Transporter entpuppt. Gefangene aus der Todeszelle wurden hindurch geschickt, um die meist tödlichen Welten zu erkunden. Am Ende wurde der Transporter zerstört und die Wissenschaftler, die gerade auf einer bewohnbaren Welt waren, waren von der Rückkehr abgeschnitten. Transport 2 ist die Geschichte von diesen Menschen, die sich irgendwo ein neues Leben aufbauen müssen.

Ging es im ersten Buch also um die außerirdische Technologie und der Umgang mit ihr, so ist dies ein Survivalabenteuer. Und zwar eines, das es in sich hat.
Die fremde Welt ist gefährlich, aber die gut 50 Menschen konnten sich damit arrangieren. Bis sie nach 20 Jahren von einer Eigenschaft des Planeten überrascht werden, die sich als tödliche Gefahr entpuppt.
Wie schon der erste Teil spielen hier auch soziale und philosophische Aspekte eine große Rolle, wie gehen die Soldaten und Wissenschaftler miteinander um, wer übernimmt die Führung, wie werden Entscheidungen getroffen, wie organisiert sich die Gruppe? Die Krise stellt alle Strukturen dann auf einer harte Probe.
Es ist aber dennoch kein Soziologiebuch, auch wenn man es abstrakt sicher als Diskussionsgrundlage nehmen könnte, sondern ein verdammt spannendes Survivalabenteuer. Bemerkenswert ist, daß alles nachvollziehbar ist. Jede Technik, jede Entscheidung, jede Schilderung der Umgebung auf dem fremden Planeten ist absolut logisch nachvollziehbar und passt stimmig zusammen.
Schon nach ein paar Seiten wird man hinein gezogen und je weiter man kommt, desto schwerer wird es, das Buch wegzulegen. Auf dem Kindle kommt dazu, daß er die geschätzte Lesedauer des Kapitels unter der Seite anzeigt und das sind immer nur ein paar Minuten. Auch hier schlägt der “eins geht noch”-Effekt zu eek.

Spannend von Anfang bis zum Ende, den ersten Teil muss man nicht kennen, alles nötige wird erwähnt oder erklärt. Um die Geschichte abzurunden bietet es sich aber an, auch den ersten Teil zu lesen.
Aber Vorsicht: obwohl auch dieses Buch wieder abgeschlossen ist endet es mit einem Teaser für den dritten Teil und der ist für micht sowas von Pflicht, den werde ich wieder lesen sobald er rauskommt. Ende des Jahres soll es so weit sein.

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gelesen: Red Mars

Red Mars von Kim Stanley Robinson
Red Mars - Kim Stanley Robinson

Mit der Marstrilogie ist mir bisher ein preisgekrönter Klassiker der Science-Fiction entgangen, mit dem ersten Teil Red Mars habe ich nun aber angefangen, diese große Lücke zu füllen:

From the first pioneers who looked back at Earth and saw a small blue star, to the first colonists – hand-picked scientists with the skills necessary to create life from cold desert – Red Mars is the story of a new genesis. It is also the story of how Man must struggle against his own self-destructive mechanisms to achieve his dreams: before he even sets foot on the red planet, factions are forming, tensions are rising and violence is brewing… for civilization can be very uncivilized.

Red Mars schildert die Besiedelung des Mars in naher Zukunft. 100 ausgesuchte Wissenschaftler und Techniker sind die ersten, die auf dem roten Planeten landen und eine erste Unterkunft erschaffen, die notwendigen Bausteine für den Start haben sie mitgebracht.
Es ist klassische, realistische Science-Fiction ohne Aliens und sonstigem aus unserer Sicht nicht nachvollziehbarer Technologie. Auch wenn bald weitere Bewohner nachfolgen, teils als Kolonisten, teils als Arbeiter von Firmen, wird die Geschichte komplett aus der Sicht der ersten 100 erzählt. Wechselnd immer eine andere Person mit ihrer jeweiligen Sicht der Dinge und Hintergrund. Das Terraforming forcieren oder den Mars erhalten wie er ist? Jeder hat seine Meinung und arbeitet für sie.
Der geschilderte Zeitraum umspannt mehrere Jahrzehnte in denen sich die Marskolonie einerseits technisch aufbaut, andererseits aber auch immer zahlreicher wird, da immer mehr Menschen von der Erde kommen. Die ihrerseits hat eigene Probleme wirtschaftlicher und politischer Art und leidet unter der durch die zunehmende Lebensdauer der Menschen beschleunigte Überbevölkerung.
Auf dem Mars haben sich Fraktionen gebildet und er hängt an der Nabelschnur der Erde, die wie heute auch durch eine Mischung aus Politik und Wirtschaft bestimmt wird. Da kommt es an vielen Stellen und immer wieder zu Spannungen…

Dieses Buch ist wirklich ein Brocken, knapp 600 Seiten auf Papier und voller Details. Es geht einerseits technisch um die Besiedelung des Planeten, der eine mittlere Temperatur von -55°C hat. Viele Pläne, dies zu ändern werden erläutert, auch deren teilweise Umsetzung, aber der eigentliche Antrieb der Geschichte sind die menschlichen Konflikte bzw. gegenüberliegende Standpunkte. Einerseits innerhalb der ersten 100 und weiteren Kolonisten auf dem Mars, andererseits von Außen von der Erde und ihrer Interessen.
Auf jeden Fall ein Meisterwerk der Science-Fiction, aber ich würde sagen auch für Leute die mit dem Genre nichts anfangen können lesenswert, denn es sind die menschlichen Konflikte die dieses antreiben. Harte, realistische Science Fiction, die in 15-20 Jahren beginnend wirklich so ablaufen könnte. Das Buch ist von 1993 und die Geschichte beginnt im Jahr 2010, der Zeitraum in die Zukunft ist weiterhin passend, die Staatengemeinschaft könnte es so wie geschildert morgen beschließen.

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gelesen: Was kostet eine Raumstation?: Ökonomische Themen in der Science Fiction

Was kostet eine Raumstation

Beendet habe ich auch mein “Nebenbei Sachbuch” das ich meist auf dem Ergometer oder AMT lese damit sich der Kopf nicht langweilt während der Körper arbeitet wink :

Der eine oder andere Leser von Science Fiction-Romanen und -kurzgeschichten hat sich vielleicht schon einmal gefragt, wie sich das Leben in der Zukunft abspielen könnte. Das sogenannte normale alltägliche Leben – außerhalb der spannend erzählten Geschichte seines Lieblingsautoren. Dieses Buch betrachtet, was sich dennoch an ökonomischen Themen in den bekannten SF-Geschichten finden lässt und wie diese zu bewerten sind.

Mein Wirschaftsinformatik-Studium bestand etwa zur Hälfte aus BWL, thematisch war ich also nicht ganz unbedarft was dieses Buch angeht.
Das war auch gut so, denn so faszinierend ich das Thema des Buches auch finde, trocken ist es dennoch, da ändert auch der Bezug zu Science-Fiction nichts dran.
Nach einer groben Einführung werden erstmal die ökonomischen Grundlagen erklärt, auch wenn der Autor schreibt, dass er es kurz halten will, ist er für den Gelegenheitsleser IMHO zu ausführlich und das ist nunmal eher theoretisch-trocken. Ab etwa 40% des Buches geht es dann los mit dem konkreten Bezug zur Science-Fiction und etwa so, wie ich es mir erhofft hatte. Auch hier sind die ökonimischen Grundlagen immer präsent, die Einführung der wirtschaftlichen Grundlagen der letzten Jahrhunderte zu Anfang hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht.
Insgesamt würde ich sagen, daß es auf jeden Fall kein Buch für einfach so nebenbei ist, wer die ökonomischen Grundlagen kennt, der braucht dieses Buch nicht, daß die Ferengi in Star Trek Händler sind ist offensichtlich. Es eignet sich IMHO mehr für Schüler oder Studenten die sich gerade mit den ökonomischen Themen beschäftigen und durch die Science-Fiction Referenz etwas Abwechslung und Auflockerung bekommen. Da würde ich es auch empfehlen.

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