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Firefox Add-Ons (7): FoxTab

Nachdem ich meine Hardware zu Haus grundlich modernisiert habe und auch Compiz aktiv ist bin ich auf der Suche nach weiteren optischen Spielereien.
Eine hübsche Art zwischen seinen Tabs in Firefox zu wechseln bietet FoxTab: In verschiedenen optischen Variationen wechselt man zwischen den geöffneten Tabs:

Firefox Add-Ons (6): Lazarus und Interclue

Es ist mal wieder Add-On Zeit smile

Heute möchte ich zwei praktsicher Helferlein vorstellen die sich sofort in das Portfolio meiner Standardplugins genustet haben.

1. Lazarus

1296‘ class=‘serendipity_image_link’ href=’/uploads/Screens/Interclue.png’ onclick=“F1 = window.open(’/uploads/Screens/Interclue.png’,‘Zoom’,‘height=427,width=677,top=394,left=469,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes’); return false;”>
Interclue in Aktion
Interclue ist ein sher praktisches Tool für neugierige Menschen wie mich. Es blendet hinter jedem Link über den man mit der Maus fährt ein Icon an anhand dessen man grob erkennt wo man wohl landet wenn man dem Link folgt und wenn man mit der Maus über dieses Icon fährt geht ein kleines Fenster auf mit weiteren Informationen, Statistiken und Auszügen der Seite die sich hinter dem Link verbirgt. Im Detail ist auf der Interclue-Webseite beschrieben.
Man kommt sich richtig blind vor wenn man wieder ohne surft.

Empfehlenswert.

Prism: Webseiten zu Anwendungen

Ein interessantes neues Projekt aus den Mozilla Labs: Prism macht aus Webseiten (Pseudo-) Anwendungen für den Desktop.

1266‘ class=‘serendipity_image_link’ href=’/uploads/Screens/google-mail_prism.png’ onclick=“F1 = window.open(’/uploads/Screens/google-mail_prism.png’,‘Zoom’,‘height=591,width=881,top=237,left=267,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes’); return false;”>
Google Mail als Desktopanwendung
Ich habe mich für die Firefox-Erweiterung entschieden. Die Benutzung ist einfach: man steuert die gewünschte Seite an und wählt aus dem Menu ‘Convert Website to Application…’ aus. Es folgt ein Dialog in dem man noch ein paar Dinge einstellen kann (u.a. ob eine Navigationsleiste angezeigt werden soll), hier wird man meist nicht verändern ausser zu entscheiden ob ein Link auf den Desktop oder Startmenu angelegt werden soll und fertig ist die “Anwendung”.

Startet man die Webseite als Anwendung öffnet sich wie gesagt scheinbar nur ein weiteres Browserfenster mit der Webseite. Scheinbar. Denn ein paar Dinge sind anders:

  • Durch das Programm-Icon lässt es sich leichter in den Autostart legen (das ginge auch als Firefox-Aufruf)
  • Die Anwendung ist unabhängig vom Browser, sie läuft in einem unabhängigen Task und läuft auch ohne dass der Browser läuft bzw. auch wenn man ihn beendet.
    Dementsprechend läuft die Anwendung auch weiter wenn der Browser gerade hängt.
  • Durch ein eigenes Programmicon ist es in der Taskleiste leicht von normalen Browserfenstern unterscheidbar. Gerade Leute die gern mehrere Fenster offen haben werden das zu schätzen wissen
  • Als eigenständige Anwendungen kann man sie als Aktionsziel auf dem Desktop verwenden, z.B. sein Webmail-Interface als Standardmailprogramm einrichten
  • Externe Links werden nicht im Programmfenster geöffnet sondern im Standardbrowser, so bleibt das Programmfenster konsistent und Links aus einer e-Mail werden tatsächlich im eigentlichen browser geöffnet
  • Webseiten können als Prism-Anwendung ein paar Extras bieten:
    • Anwendungswebseiten können sich in den Benachrichtigungsbereich als Icon verkleinern statt in die Taskleiste
    • Anwendungswebseiten können das Icon verändern um den Status (z.B. neue Mails) anzuzeigen
    • Die Webanwendungen können Popup-Benachrichtigungen anzeigen
    Um diese letzten Funktionen nutzen zu können muss die Webseite aber auf Prism ausgelegt sein.

Insgesamt ist Prism auch nur ein neuer Schlach für altbekannten Wein aber ein Schlach mit zusätzlichem Nutzwert. Ob es sich durchsetzen wird (bei mir und generell) wird die Zukunft zeigen. Ich finde aber es ist ein sehr interessanter Ansatz.

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1 alles bezogen auf englisch eingestellten Firefox unter Linux, die Menuorte weichen in anderen Oberflächen ggf. ab da Firefox sich an die Konventionen der jeweiligen Oberfläche hält.

Mein erstes Persona

Ich bin nun auch unter die Persona-Designer gegangen. Wie beschrieben ist es nicht wirklich aufwändig, man definiert zwei Bilder für die oberen und die untere Leiste sowie die Schriftfarbe. Die Grafiken müssen das Format 3000×200 Pixel (oben) bzw. x100 Pixel (unten) haben. Die obere wird rechtsbündig, die untere linksbündig angezeigt.
Ist recht simpel, alles gibt man auf der Webseite in ein einfaches Formular ein und das war’s. Nach einigen Stunden wird es freigeschaltet, es erscheint (noch?) nicht automatisch.
Klingt einfach, ist es im Prinzip auch, aber gerade zu Anfang ist es eine Art Blindflug da man keine Vorschau auf der Webseite hat.
Als Hilfe gibt es Vorlagen für Photoshop zum herunterladen und, was noch viel praktischer ist, auch das Add-On selbst hat einen einfachen Editor. Diesen aktiviert man in den Einstellungen mit einem Haken bei “Zeige angepasstes Persona im Menü”, danach gibt es eine Option “Persona anpassen”. Unter “Bearbeiten” legt man dort alles fest wie auf der Webseite, nur die Auswahl der Schriftfarbe ist eingeschänkter, auf Standardfarben beschränkt.
Damit kann man dann rumspielen, ich habe aus den Fotos aus denen der Beitrag “Black is beautiful“ entstanden ist zwei Ausschnitte ausgewählt und ein Saab 9-3 Persona erzeugt:

Personas: Fototapeten für Firefox

Der Name klingt zwar etwas nach Schwangerschaftstest, es ist aber ein neuer Ansatz Firefox zu individualisieren. Personas ist so ähnlich wie die Themes die man bereits kennt, im Detail aber anders: Denn Personas ändert "nur" das Aussehen der diversen Leisten die der Browser so hat. Am unteren Rand des Fensters ist das die Statusleiste, oben praktisch alles was man über der Webseite und den Tabs sieht: Menuleiste, Navigationsleiste, Lesezeichenleiste und evtl. noch weitere Leisten von Add-Ons. Was nicht geändert wird ist das Aussehen der Bedienelemente wie den Navigationsknöpfen. Es ändert sich nur alles drumherum.
Personas aktiv mit geöffnetem Menu
Und das auf wirklich beeindruckende Art und Weise: nämlich On the fly, einfach so, ohne neustart und sogar schon wenn man im Menu mit der Maus über einen Eintrag fährt oder auf der Personas Webseite die Maus über eines der dargestellten Skins bewegt. Dauerhaft wird es dann per Mausklick eingestellt. Auch wenn weniger verändert wird ist die Wirkung phänomenal, der Hintergrund ist optisch wirkungsvoller als das Aussehen des "Zurück" Buttons und die sofortige Änderung verleitet geradezu zum spielen. Man ändert die Browser nicht einfach morgens um mal etwas anders zu sehen sondern fast minütlich entsprechend der aktuellen Stimmung. Jetzt etwas dunkles und in 5 Minuten ein Frühlingsthema -- kein Problem.

Ein eigenes Skin zu erstellen ist genauso einfach und zeigt auch wie wenig eigentlich geändert wird: Man definiert zwei Grafiken, je eine für die Leisten oben und unten, sowie die passende Schriftfarbe. Das war's. Das klingt wirklich nach nichts, die Wirkung ist aber genau das Gegenteil. Man muss es erleben um es zu verstehen. Herunterladen kann man dieses tolle Add-On aus den Mozilla Labs unter getpersonas.com.

Ausprobieren!

Firefox Add-On: AutoPage

Mal wieder ein Firefox Add-On: dieses mal AutoPager
AutoPager lädt auf Seiten mit mehreren “Zielseiten” automatisch die nächsten Seiten nach und hängt sie unter die aufgerufene Seite. Hm, klingt irgendwie zu kompliziert.
Praktisches Beispiel: man sucht etwas bei google und bekommt die Ergebnisse auf einer Seite mit jeweils 10 Treffern. AutoPager lädt nun im Hintergrund die nächsten Ergebnisseiten nach und packt sie (mit einem Seitentrenner versehen) unter die erste Ergebnisseite so dass man einfach nur weiter scrollt ohne auf “nächste Seite” klicken und warten zu müssen.

Mehrwertbeitrag: Twitter im neuen Gewandt

Jaaaa, auch ich habe bemerkt, dass Twitter (und Friendfeed) ein neues Design haben und muss natürlich drüber bloggen. Wie so viele Blogs in meinem Feedreader, ich kann sie ohne Taschenrechner nicht mehr zählen.
Ich schwimme mit diesem Beitrag also wie ein toter Fisch mit dem Strom, stemme mich aber ein wenig gegen die Strömung indem ich nicht nur verkünde, dass bei Twitter alles neu rund ist sondern biete Mehrwert :

(zumidest ein wenig) Wer das neue Design nicht mag oder nicht weit genug geht findet bei userstyles.org diverse CSS-basierte Modifikationen (für Firefox, benötigt das Plugin Stylish oder Greasemonkey).
Wenn es stimmt was die Twitter-Macher versprechen dann werden wir mit der neuen, AJAX-basierten, Oberfläche den Failwhale seltener sehen. Wer ihn vermisst bekommt ihn aber wieder! Mit diesem Plugin wird er zufällig dennoch eingeblendet. Denn was man wirklich liebt merkt man erst wenn es weg ist… wink

noch 2…
tweetbackcheck