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ethische Werbung

Es ist Werbung, aber diesen Spot muss ich bloggen:

Youtube Direktlink

Endlich mal Werbung die nicht nur auf “Geiz ist Geil” setzt!

Dass Liqui Moly eine deutsche Firma ist war mir bis eben gar nicht bewusst, es klingt nicht sehr deutsch. Stimmt aber.
Und bei dieser Werbung kann ich wirklich mal aufgrund der ethischen Inhalte sagen dass ich sie bevorzugen werde und nicht einfach nur weil sie gerade billig sind.
Und das nicht weil ich gegen die Globalisierung bin, ganz und gar nicht. Aber ich rege mich über Reeder auf die ihre Schiffe ausflaggen und dann von Deutschland und nicht von ihrem Billigland in das sie ausgeflaggt haben verlangen dass sie vor Piraten geschützt werden. Also unterstütze ich eine Firma die bewusst in Deutschland produziert, Steuern zahlt und ausbildet. Ja, das sind die Inhalte der Werbung nachgeplappert.
Ich kaufe aber genauso bevorzugt Produkte von Frosta — nicht weil die aus Deutschland kommen sondern weil sie auf Zusatzsstoffe verzichten und nachhaltig gewonnene Rohstoffe verwenden.

Von daher werde ich Liqui Moly wirklich bevorzugen, bei vergleichbarer (oder besserer!) Qualität unterstütze ich gern die deutsche Wirtschaft, genauso wie ich lieber vor Ort kaufe als im Internet bestelle solange der Preisunterschied vertretbar ist.

Für wie dumm hält die FAZ ihre Leser?

bzw. potenziellen Leser?

Vor ein paar Jahren hatte ich die FAZ als Probeabo. Seit dem bekomme ich regelmässig per Post einen Fragebogen zur “Jahresprognose” zugeschickt. Die Einladung zum Fragebogen habe ich eben per E-Mail erhalten.
Die Teilnahme wird wie immer Schmackhaft gemacht:

Für Ihre Meinung bedanken wir uns gleich 3fach:

1. Sie erhalten die F.A.Z. 4 Wochen lang frei Haus
     geliefert und sparen 35%.
2. Dazu wählen Sie ein exklusives Geschenk:
    • den F.A.Z.-USB-Stick, 8 GB
    • den Reisenthel Allrounder “Fleur Ash” oder
    • den Aral Tankgutschein im Wert von 10,- Euro
3. Sie nehmen am großen F.A.Z. Gewinnspiel teil.
     Wir verlosen fünf 3-D-Fernseher von Samsung.

Klingt ja interessant, anfangs hatte ich die Prognose sogar ausgefüllt, allerdings ohne das Abo zu bestellen. Denn da der Kalender 2011 zeigt und nicht 1991 guckt man mal Online nach was die FAZ sonst so bietet. Und siehe da, es findet sich unter ‘Abo’ auch direkt das Mini-ABO:
Nutzen Sie jetzt alle Vorteile des Test-Abos der F.A.Z.
1. Sie erhalten 4 Wochen die F.A.Z. für nur 22,00 € und sparen dabei 50 %.
2. Zusätzlich erhalten Sie ein Geschenk Ihrer Wahl, das Sie in jedem Fall behalten dürfen (Auswahl: siehe Abbildungen).
3. Sie gehen keine langfristige Verpflichtung ein, denn nach dem Test können Sie jederzeit mit einer Frist von 20 Tagen kündigen.
Sprich: Der Dank besteht aus nur 35% statt 50% Rabatt und die Wahl aus drei statt sechs Sachgeschenken. Einzig an der Verlosung nimmt man sonst nicht teil.

Liebe FAZ: es gehört nicht sehr viel Intelligenz dazu eure Homepage aufzurufen. Dass ihr es mit diesem Angebot dennoch versucht und vermutlich auch erfolgreich seid sagt wohl einiges über eure Zielgruppe aus der ich mich nicht zugehörig fühle normal

Zur Feier das doppelte zahlen beim Dänischen Bettenlager

Da gehe ich nichtsahnend über die Rude und was sehe ich da beim neuen Flagship-Store des Dänischen Bettenlagers?negativer Rabatt beim dänischen Bettenlager

Kwizzfrage: was bedeutet das “Jetzt bis zu ÷50%” bezogen auf den Preis?

Gehen wir der Reihe nach vor:

  1. 50% sind die Hälfte, also Faktor 0,5.
  2. ÷ bedeutet “geteilt durch”, Division.
  3. 100 geteilt durch 0,5 sind 200.

Wenn sich die “÷50%” auf den Preis beziehen verdoppelt er sich zur Feier des Tages.
Ich gehe also davon aus dass es sich auf die Menge bezieht cool

 

Früher™ wurde in der Schule Mathematik gelehrt. Hab ich selbst erlebt eek

Leseempfehlung: Werbung und Wirklichkeit

Einen sehr guten Artikel zu Werbeblockern und der Diskussion die Frank Patalong auf Spiegel Online losgestossen hat habe ich bei DonDahlmann gefunden:

Meist nervt mich das Geblinke aber irgendwann zu sehr und ich schalte ihn dann im Laufe des Tages wieder an. Und da sind wir schon mitten im Thema, liebe Werbetreibende, denn vermutlich würden weniger Menschen einen Adblocker nutzen, wenn man folgendes beachtetet würde:
Seinen Ausführungen ist wirklich nichts hinzuzufügen.

Der Nervfaktor den die Werbenden bei Onlinewerbung scheinbar für nötig halten ist der Hauptgrund dafür dass ich alle Werbeangebote die ich erhalten habe bisher abgelehnt habe.
Etwas unaufdringliches und kontextbezogenes wie die Google Textanzeigen wären für mich höchstens denkbar. Text ist unaufdringlich und Kontextbezogen könnte es sogar einen Mehrwert haben (Werbung muss nicht per se schlecht sein).
Der andere Grund, weswegen ich auch Linkanfrage ablehne, ist dass die Rechtsprechung nicht eindeutiger ist. Man wird noch zu schnell als gewerblicher Seitenbetreiber behandelt sobald auch nur ein Werbelink auf der Seite ist. normal

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