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TweetNest: Das persönliche Twitter-Archiv

Was ein Tweet so anrichten kann: Neugierig geworden habe ich mir TweetNest angesehen und auch gleich installiert.

TweetNest ist ein Archiv der eigenen Tweets. Mit Suchfunktion und Auswertungen:
TweetNest: rowi

Mit diesem praktischen Tool hat man alle seine Tweets — bei mir hat er allerdings nur die letzten 3200 geladen — bei sich in der Datenbank archiviert. Wie erwähnt mit einer Suchfunktion und einfachen Auswertungen: Die Anzahl der Tweets, Replies und Retweets.

Wirklich eine praktische Software, die zudem auch sehr genügsam ist: MySQL ab 4.1 und PHP 5.1 mit PECL JSON Modul oder PHP 5.2 mit cURL reichen aus für das persönliche Tweet-Archiv :-)

zwitschernder Bäcker

Flensburg

Huch, das hatte ich nicht erwartet:
Bäcker Thaysen Twitter
Der Bäcker Thaysen mit etwa 20 Filialen in Angeln zwitschert seine Angebote unter dem Account @BaeckerThaysen.

Ich bin positiv überrascht. Auch wenn es vermutlich nicht jeder nachvollziehen kann werden ich die Angebote dadurch wirklich besser bzw. überhaupt wahrnehmen.

Das ist Twitter

Seit Tagen (eine gefühlte Ewigkeit) habe ich Hinweise auf dieses Video in meiner Timeline bei Twitter, aber erst als ich es in meinem Feedreader bei Mathias gesehen habe bin ich auch mal dazu gekommen es mir anzusehen.

Es ist ein Werbevideo von Twitter für das sie auch eine eigene Seite angelegt haben und das wirklich gut erklärt zeigt was Twitter ist:
(Video Direktlink)

Mir fällt es immer schwer zu beschreiben was Twitter ist. Man muss es eigentlich selbst ausprobieren. Aber durch das Video bekommt man zumindest eine Idee.

Das hätte ich nun gern auf Deutsch und mit deutschen Beispielen.
Auf seine einmalige Art hatte der Elektrische Reporter darüber berichtet, immer noch und immer wieder sehenswert!

Nutzt Du Twitter? Probier doch mal identi.ca!

Twitter hatte heute morgen wieder einmal ein kleines Problem. Während Antworten noch ankamen verzögerten sich die Nachrichten der Timeline immer mehr, zum Schluss über eine Stunde.
Alternativen wurden gesucht und da gibt es eine praktisch gleichwertige Alternative identi.ca.

identi.ca Logoidenti.ca ist ein Microblogging-Dienst wie Twitter, sogar das API ist kompatibel. Der Hauptunterschied: es ist dezentral aufgebaut. Die Serversoftware1, status.net ist freie Software und kann einfach2 installiert werden. Die Server “unterhalten” sich miteinander, man muss nicht den gleichen Server benutzen wie derjenige die denen man folgt. Das kann man sich vorstellen wie Jabber oder E-Mail, da muss man ja auch nicht den Server des Empfängers benutzen. Das verteilt die Last und sorgt dafür dass nicht das gesamte Netz auf einmal ausfallen kann.

Der heutige Ausfall lag wohl an der Einführung von https, einer verschlüsselten Übertragung. Doch Twitter hat gerade erst angekündigt die Nutzung des API durch andere Clients als die eigenen einzuschränken. Für die bestehenden Clients ändert sich zumindest erstmal nichts, doch neue dürfen keine “nur twittern” Clients sein sondern sollen Zusatzfunktionen gegenüber den Originalclients bieten.
Es ist zu hoffen dass aufgrund des Sinneswandels bei Twitter wieder mehr Clients identi.ca unterstützen, technisch ist das erstmal trivial, für die Grundfunktionen muss man nur die API-Adresse ändern. Das geht in vielen Clients schon jetzt in der erweiterten Konfiguration, hier trägt man als API-Adresse einfach https://identi.ca/api/ ein und kann seinen identi.ca Account nutzen (andere status.net Server entsprechend).
Was anders ist sind die Listen, die gibt es bei status.net/identi.ca nicht, dafür gibt es Gruppen denen man beitreten kann und die man Adressiert indem man !Gruppenname im Tweet Dent erwähnt.

Heute morgen haben wir in einer Gruppe Norddeutscher Twitterer uns identi.ca zugewandt. Einige waren dort eh aktiv, andere hatten einen nicht genutzten Account oder haben sich schnell angemeldet.
Beide Dienste lassen sich gut kombinieren indem man den identi.ca Account mit seinem Twitter Account verbindet. Identi.ca schickt dann automatisch alles was man schreibt auch an Twitter, das senden von “@” Antworten habe dabei ich ausgeschaltet, und folgt automatisch allen Twitterern die einen (gleichlautenden) identi.ca Account haben.

Also wenn Du Twitter nutzt oder daran interessiert bist schau doch auch mal bei identi.ca rein :-) Mein Benutzername ist auch dort rowi. Und wenn Du aus Norddeutschland kommst komm doch in unsere frisch gegründete Gruppe !Nerddeutschlandidenti.ca Gruppe Nerddeutschland :-O

________

1 Die Serversoftware heisst “status.net” (früher laconi.ca) und der hauseigene Server “identi.ca”. Was ich zu identi.ca schreibe gilt für alle status.net Server und umgekehrt.

2 für Administratoren einfach, es ist etwas komplizierter als eine Homepage aufzusetzen :-P

Tweet des Moments 1298982510

Ohne weiteren Kommentar zitiere ich @kaffeeringe:

Ironie: Wegen Guttenbergs Rücktritts um 11.15 fiel die ZDF-Sendung “Reich und schön” aus. via Mein Bruder

Kategorien: Gesellschaft, Internet | 0 Kommentare
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proxlet: Twitter-Proxy mit Filter

Zum Wochenende hatte Twitter die Clients von UberMedia, zu denen mittlerweile auch der von mir auf dem Telefon benutzte Twidroyd gehört, gesperrt (Details in der Stellungname von UberMedia).

Nachdem ich der ansonsten bis jetzt andeuernden Funkstille beider Seiten überdrüssig war bekam ich von @disslexxic den Hinweis auf proxlet.

Und proxlet ist wirklich universell praktisch für Twitter-Nutzer:
Es ist ein Twitter-Proxy der anstelle des eigentlichen Clients die Meldungen abfragt und nach eigenen Vorgaben filtert:
proxlet
proxlet klemmt sich also zwischen den Client und Twitter. Das funktioniert daher universell mit jedem Client bei dem man die API-Adresse manuell konfigurieren kann. Dazu gehören u.a. TweetDeck, Twitter for iphone sowie Twidroyd und Seesmic für Android. Ich habe die Einstellungen auch schon bei anderen Clients gesehen, meist in der erweiterten Konfiguration. Ausserdem gibt es eine eigne Erweiterung für Google Chrome.

Nachdem man sich mit seinem Twitter-Account (via OAuth) angemeldet hat bekommt man eine individuelle API-Adresse angzeigt (http://api.proxlet.com/<persönlicher URL>) den man im Client eintragen muss und kann die Filter konfigurieren.

Zur Auswahl stehen derzeit folgende Optionen:

  • caps — wandelt den gesamten Text in GROSSBUCHSTABEN (nützlich auf kleinen Dsiplays)
  • block4sq — filtert foursquere Statusmeldungen aus
  • blockscvngr — blockiert die Meldungen des Spiels SCVNGR
  • justlinks — beschränkt Meldungen mit Links auf bestimmte Personen
  • blockapp — filtert die Meldungen einer bestimmten Anwendung (für immer, Tage oder Wochen) aus
  • rssmode — lässt nur noch Meldungen mit Links durch
  • mute — das mächtigste Kommando: filtert bestimmte Anwendungen, Nutzer oder Hashtags für eine frei wählbare Zeit (Tage, Wochen, ewig) aus. Perfekt um sich das Gejammere über das Dschungelcamp zu ersparen :-P
All diese Filter kann man entweder über die Webseite oder über DMs an @proxlet steuern.

proxlet ist wirklich eine praktsiche Sache um seine Twitter-Meldungen zu kontrollieren. Es rüstet die Filtermöglichkeiten nach, die man sich so manches mal gewünscht hat. Dass dadurch auch Twidroyd wieder funktioniert ist einfach nu ein nützlicher Nebeneffekt :-)

Lesetipp: @tiny_tales

Ein Lesetipp für alle die es mögen wenn mit wenigen Worten viel gesagt wird:

Florian Meimberg erzählt unter dem Twitter Account @tiny_tales komplette Kurzgeschichten innerhalb der 140 Zeichen die der Dienst erlaubt. 2010 wurde er dafür sogar mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Beispiel gefällig?

tiny_talesFBI-Hubschrauber kreisten über dem weiträumig abgesperrten White House. Die beiden Geiselnehmer hatten sich verschanzt. In ihrem Wohnzimmer.
Ein Fragment, eine kurze Kurzgeschichte. Und man kann jeweils viel spekulieren. Ist das jeweils offensichtliche wirklich die Geschichte? Hängen die Aussagen anders zusammen? Oder überhaupt? Die eigentliche Geschichte entsteht im Kopf und ist daher durchaus individuell.

Die Geschichten erscheinen unregelmässig, mal nach ein paar Tagen, mal nach 2 Wochen. Verfolgen kann man sie auf der Twitterseite, von dort aus natürlich mit dem eigenen Twitteraccount verfolgen. Ausserdem gibt es einen RSS-Feed.
Die Facebookseite von TinyTales ist zudem voller Kommentare zu jeder Geschichte.

tweetbackcheck