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günstige Touchscreen-Handschuhe

Android

Pünktlich zum einsetzenden Frühling habe ich Post aus China bekommen.

In HongKong hatte ich bei DealExtreme wieder Kleinkram bestellt, darunter auch diese Touchscreen-Handschuhe.Tochscreen Handschuhe
Die sind jetzt zwar etwas spät dran, aber der nächste Winter kommt bestimmt. Merke: Bestellung bei DealExtreme dauert 2-3 Wochen und der Zoll guckt auch mal nach dem rechten. Da ist es nicht förderlich wenn man zum chinesischen Neujahr bestellt, das sind nämlich bis zu 15 Tage Party cool

Nun sind sie also da und ich kann ja auch bei 5°C probieren ob die Dinger trotz des Preises von nur 4,50$ (~3,25€) funktionieren.
Die Kurzform: Ja, sie funktionieren, sogar sehr gut.

Ausführlicher:

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Test: kommentieren ohne Captcha

Angeregt durch Dirks Artikel und meine guten Erfahrungen mit dem Bayes Plugin für Serendipity habe ich hier testweise die Captchas deaktiviert.

Kommentieren ist jetzt also ohne Intelligenztest möglich.

Evtl. wird hin und wieder ein Spamkommentar durchrutschen bis der Algorithmus genauer trainiert ist. Die Captchas halten nämlich schon eine große Menge der automatisierten Spammer ab so dass sie den Bayes Filter gar nicht erreichen.
Vorerst lasse ich die Kommentare auch nur moderieren, d.h. ich kann sie bei Bedarf hervorholen falls sie fälschlicherweise als Spam klassifiziert wurden. Die E-Mail Benachrichtigung die ich darüber bekomme sortiere ich allerdings so weg dass mich eine Spamwelle nicht auf dem Telefon nervt. Falsch als Spam einsortierte Kommentare können also einige Stunden brauchen bis ich sie bemerke und freischalte.

Das Ganze ist vorerst ein Test ob es so praktikabel ist. Wenn es zu sehr stört werde ich die Captachas aber wieder aktivieren, evtl. dann so dass sie erst ein paar Tage nach erscheinen des jeweiligen Artikels nötig sind. Denn so schlimm finde ich die einfachen Captchas von Serendipity nicht.

Verity Teekonzentrat

Auf Dirks Kommentar zu meinem Beitrag über Teepads habe ich mich tatsächlich nach Lürschau begeben um das Verity Teekonzentrat zu probieren.
Ich bin natürlich erst in das Büro des falschen Dirk gelaufen, aber auch der Geschäftsführer des Teewerk ist nett… cool

Nun habe ich also den “Tee der Zukunft” und kann ihn mal mit den schrecklichen Teepads und normalem Tee vergleichen. Wenn ich drüber schreibe soll ich ehrlich sein hat Dirk noch gesagt und das bin ich.
Vorrausschicken möchte ich noch meine Trinkgewohnheiten: Ich bin eher Kaffeetrinker, Tee trinke ich auch, aber bei weitem nicht so oft und viel. Aber genauso wie ich mir meine Bohnen selbst mahle nehme ich beim Tee auch keine Beutel sondern losen Tee, völlig verhunzt sind meine Geschmacksnerver noch nicht… Da es bei Tee nicht ausschliesslich auf den Geschmack sondern auch auf das drumherum ankommt unterteile ich das in zwei Abschnitte:

1. Das Drumherum

Die Teepads kommen in normalen Kaffeepad-Packungen, ähnlich aufregend wie ein Karton mit Teebeuteln. Loser Tee macht da in seiner Packung schon mehr her, besonders wenn er im Laden abgefüllt wurde. Das hat etwas persönliches. Verity-Tee kommt in einer Röhre die verdammt edel aussieht. Die Kapseln im Inneren sind aus Alu und wirken wertig, aber auch ein wenig wie Portionspackungen Kaffeesahne. Für Tee ist das einfach eine sehr ungewohnte Packung. Schon von aussen ist es etwas besonderes, das macht was her.
In der Zubereitung gibt es zwei Welten: die aufwändige, eher zeremonielle mit losem Tee die auch schon die Zubereitung zu einem Erlebnis macht. Da ist sowohl der Weg als auch das Ergebnis das Ziel.
Anders Teebeutel, Pad und Kapsel: Hier ist das Ziel (Ergebnis) das Ziel. Die Unterschiede sind dabei marginal: Teebeutel packt man ins heisse Wasser und lässt ihn einige Minuten ziehen. Pads kommen in die Maschine und werden dort dem Wasser ausgesetzt und die Kapsel schüttet man in heisses oder kaltes Wasser und angeblich auch Saft und andere Getränke, das habe ich aber noch nicht probiert.
Welchen Weg man bevorzugt ist sicherlich Geschmackssache, ein komplettes Erlebnis mit allem drum und ran liefert aber nur der lose Tee.

2. Der Geschmack

Über die Teepads muss ich nicht mehr viel sagen, sie schmecken (mir) einfach nicht. Das liegt nicht an ihrem grundlegendem Geschmack sondern an der Zubereitung. 30 Sekunden Zubereitungszeit in einer Padmaschine sind für Kaffee gut aber für Tee nicht einmal eine Notlösung. Man tauche einen Teebeutel oder losen Tee für 30 Sekunden in Wasser und erhält das gleiche dünne Geschmacks“erlebnis”. Warum auch immer ich das auch nur ausprobiert habe sad
Bei Teebeutel und losem Tee hängt der Geschmack wesentlich von der Qualität des Tees ab, vom Gefühl her ist der lose Tee hier normalerweise deutlich besser als Beutel. Sofern man einen schwarzen Tee nicht ‘ne halbe Stunde ziehen lässt oder den billigsten Tee der zu finden war genommen hat hat man einen leckeren Tee in jeder erdenklichen Geschmacksrichtung.
Die Verity-Kapseln gibt es (noch?) nicht in so vielen Varianten, die drei erhältlichen schmecken aber fantastisch. Und prinzipbedingt immer. Etwas falsch machen kann man eigentlich nur indem man zu viel oder zu wenig Wasser nimmt. Vor allem “Fruity Hagebutte” hat es mir angetan, da kann ich mir auch sehr gut vorstellen dass sie sich gut in Apfelsaft macht. Ausprobiert habe ich bisher nur die “Zubereitung” in heissem und stillem Wasser (mit dem Ceylon) und damit erhält man einen leckeren Eistee.

Fazit

Verity überzeugt vor allem beim wichtigsten: Dem Geschmack. Beim drumherum punktet die Packung aber für die Zubereitung gibt es nur ein paar Punkte für die Geschwindigkeit und für die Variationsmöglichkeiten und die Konstanz. “Zerimoniell” gibt es nichts.
Das wiederum gibt es reichlich beim losen Tee der auch beim Geschmack punktet. Keine Punkte gibt es für die Konstanz, diese ist abhängig von der persönlichen Stimmung und der Person selbst. Für die schnelle Zubereitung im Büro o.ä. gibt es auch nur minimal Punkte. Es ist möglich. Mehr aber auch nicht.
Teebeutel sind zeremoniell auch eher nichts, benötigen aber die gleiche Ziehzeit. Der Geschmack variiert mit der Qualität der Beutel (wie auch beim losem Tee) und die schwankt zumindest stärker als bei losem Tee. Es gibt einfach zu viele Beutel auf dem Markt bei dem der Ausdruck “Teereste” zutrifft.
Zum Schluss die Pads: Sie sind wirklich in (fast) allen Belangen auf dem letzten Platz. Geschmack und drumherum ganz hinten, sie landen nur in der Geschwindigkeit auf Platz 2 hinter den Kapseln da sie nicht ziehen müssen. Aber definitiv sollten sad
Die Konzentratkapseln sind also vom fehlenden zeremoniell abgesehen eigentlich am Besten, sie haben aber noch einen weiteren Nachteil: Den Preis. Eine Röhre mit 18 Kapseln kostet 9€, das macht pro Tee 50 Cent. Ein Schnäppchen gegenüber an sich günstigen Teebeuteln im Restaurant die da gern 2€ und mehr kosten, aber zu Hause ist das doch etwas viel. Zumal man da meist auch die Ruhe für “alten” Tee hat. Für Firmen, Anwälte ( wink ) die bei Bedarf einen sehr guten Tee anbieten wollen sind die Kapseln aber ideal, ebenso wenn man zu Haus keine Zeit oder Geduld hat oder für den Reiseproviant.
Ich werde wohl mindestens die Hagebutte dauerhaft in der Küche deponieren, muss den nur noch im Laden finden — die Versandkosten würde ich mir gern sparen von Wees nach Flensburg

Push E-Mail auf dem Handy mit System SEVEN (aktualisiert)

Auf eine sehr interessante Mailapplikation bin ich beim UIQ Evangelist gestossen: System SEVEN (download).
Erst dachte ich, das wäre ein normales Mailprogramm, nur komfortabler oder leistungsfähiger. Nicht dass mir beim bei UIQ mitgelieferten Epoc Mail etwas fürchterlich fehlen oder stören würde, aber Raum für Verbesserungen gibt es immer.

System SEVEN
Ich hab also die UIQ3-Version installiert und zum Test meinen GMail-Account (ja, ich habe ihn noch unter dem Namen bekommen) eingerichtet. Viel ist dafür nicht zu tun, GMail ist wie einige andere verbreitete Mailprovider schon vorkonfiguriert. Den Account benutze ich als Müllhalde, dort landen eine Menge news-alerts und Newsletter. Alles, was meinen normalen Postfächer nicht verstopfen soll. Derzeit sind über 6600 Mails in der Inbox. Search, don’t sort.
GMail Account im normalen Mailprogramm
Ich war gespannt. Nach nicht einmal einer Minute vermeldete das Handy 3 neue Mail im Google-Account. Das integrierte Mailprogramm! Etwas stutzig hab ich mir das genauer angesehen und siehe da: Seven hatte den Google-Account im Epoc-Mail eingerichtet. Mit passendem Logo. 33 Mails hatte es zu dem Zeitpunkt (etwa 1 Minute) abgeholt und war fleissig weiter am Hochzählen. Standardmässig holt es bis zu 100 Mails der letzten 7 Tage ab.
SystemSEVEN Konfiguration
Das ist aber konfigurierbar. Ebenso wie auf neue Mails geprüft werden soll (oder unterstützt Google Push?). Mit Zeitplan und Verhalten in Fremdnetzen oder niedrigem Akkustand(!). Per default holt es keine Mails ab bei Roaming oder einem Akkustand von unter 20%. Beides sehr sinnvoll, da schmerzt es nicht wirklich, dass es nicht genauer eingestellt werden kann. Die Vorgabewerte sind aber gut gewählt.
Die Kontakte synchronisiert Seven auf Wunsch auch, nach dem ersten Connect zu Google fragt es, ob auch die Kontakte synchronisiert werden sollen, man kann dies aber später auch in den Optionen umschalten. Ich habs erstmal nicht gemacht.

niedriger Speicherbedarf
Die Webseite (offenbar nur ein Forum bisher) ist leider etwas sparsam mit Informationen, so recht weiss ich noch nicht was ich da überhaupt habe. Es scheint “nur” ein Mailtransport zu sein der das eingbeaute Mailprogramm füttert und konfiguriert.
Zumindest die Symbian/UIQ-Version. Vielleicht auch Symbian/S60 und Windwos Mobile. Es gibt aber auch eine Java-Version und bei der vermute ich sehr stark, dass da dann auch ein Mailclient integriert ist. Oder es werden irgendwie die jeweils integrierten genutzt. Das werde ich bei Gelegenheit mit meinem K610 mal ausprobieren, mal sehen wann ich dazu die Zeit finde.

Es scheint(!) vor allem eine Ergänzung zum integrierten Mailsystem zu sein. Und darin ist es auf den ersten Blick sehr gut. An westlichen Sprachen steht bisher nur Englisch zur Verfügung, das ist bei einer Beta aber verschmerzbar. Wichtiger ist: Es ist bisher nicht abgestürzt. Ich hab es testweise mal “abgeschossen” per Taskmanager, das machte gar nichts. Das integrierte Mailprogramm hat die Mails ganz normal selbst abgeholt.
Ich werde es in den nächsten Tagen mal weiter testen und berichten.


Nachtrag 22.08.2008 15:00:
nach meinem ersten Eindruck von “System SEVEN” (kurz S7) hier nun ein paar Dinge die mir aufgefallen sind und das Bild vervollständigen:
  • Das Wichtigste vorneweg: Alle Mails gehen über den Seven-Server und werden von dort gepusht. Damit verbietet sich das eigentlich für Firmenmails und für paranoide vorsichtige Zeitgenossen auch für Privat.
    Andererseits muss man sich auch vor Augen halten, dass die beliebten Managerspielzeuge Blackberry letztlich auch über Server bei RIM laufen. Auch wenn man einen Blackberry-Server in der Firma stehen hat.
  • Über S7 eingerichtete Accounts erscheinen ganz normal im Standardclient, können dort aber nicht konfiguriert werden sondern nur in S7.
  • Attachment Download
    Das Handling grosser Mails ist wesentlich besser. Epoc-Mail zeigt bei grossen Mails nur eine Meldung dass die Mail grösser ist als das konfigurierte Limit mit einem ‘Download’ Knopf. S7 zeigt die ersten KB der Mail und die Attachments als Liste inkl. Grössenangabe. Dort kann man sie auch gezielt runterladen. So kann man die Ersten (z.B.) 10KB der Mail lesen und entscheiden ob man den Rest noch lesen will. Im Menü gibt es den neuen Punkt ‘Download Body’. Dies gilt aber nur für über S7 eingerichtete Konten.
  • Über S7 eingerichtete Konten erscheinen ganz normal in der ‘Heute!’ Standby-Ansicht
  • Der Zeitraum in dem automatisch Mails zugestellt werden lässt sich für Werktage und Wochenende getrennt einstellen wobei konfigurierbar ist welche Tage Wochenende sind
    Das Schönste: S7 weiss was gemeint ist wenn es um 9:00 Anfangen und um 1:00 aufhören soll. Der Originalclient kommt mit dem Tageswechsel nicht so recht klar.
‘Seven’ Google Account in Heute! Übersicht

S7 ist also mehr als nur ein Tool zum Abholen der Mails. Es verwaltent die Konten, nur das Lesen geschieht (scheinbar?) über den Originalclient. Das Handling ist im Detail verbessert, vor allem bei grossen Mails.
Ist S7 nicht aktiv funktioniert dementsprechend der Download der darüber eingerichteten Konten nicht. Oben bin ich darauf reingefallen dass zwar neue Mails reinkamen, allerdings beim im Orignalclient eingerichteten Konto.

Ich denke ich werde mein im Originalclient eingerichtetes Konto zu S7 ziehen, schon allein wegen dem Handling grosser Mails. Das ist wirklich im Welten besser. Allerdings dann über ein eigens eingerichtetes Konto, mit eigenen Credentials auf dass ich gezielt weiterleite.

Flickr-Test

Da ich mich grad wieder an flickr erinnert habe hier nur ein kurzer Test ein Bild direkt von dort einzubinden. Vielleicht nutze ich das ja öfter, bisher hab ich da grad mal 8 Bilder abgelegt. Kein hoher Schnitt für nen Jahr die der Account jetzt besteht (wieder so ‘ne Accountleiche) smile

Segler

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