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Phänomenta getrailert

Flensburg

Die Phänomenta ist ein Projekt das in den 80’ern von Prof. Dr. Fiesser von der Uni Flensburg entwickelt wurde und von dem es mittlerweile auch einige Ableger gibt. In der Phänomenta kann man naturwissenschaftliche Phänomene einfach ausprobieren. Nicht lesen, hören oder lernen, einfach machen (und dadurch lernen tongue). Auch in der Fussgängerzone Flensburgs stehen einige der Stationen aber in der Phänomenta selbst kann man wirklich nach herzenslust rumspielen.
Auch als Erwachsener, glaub ja nicht, dass Du auch nur die Hälfte der ganzen Stationen auf Anhieb erklären kannst!

Was ich nicht wusste ist, dass es auch einen Trailer gibt (ich kannte den ganzen Youtube Kanal der Phänomenta nicht), aber hier ist er:

IBM macht den kleinsten Film der Welt

IBM hat einen Film aus Atomen gemacht.
Klar, alles besteht aus Atomen. IBMs Forschungsabteilung hat ihn aber aus einzelnen Atomen gmeacht:

Genau genommen sind es keinen einzelnen Atome, bewegt wurden Kohlenstoffmonoxid Moleküle und die bestehen aus zwei Atomen. Riiiiiesig wink
Was man im Film sieht ist auch nicht mit einer Kamera aufgenommen sondern wurde mit einem Rastertunnelmikroskop abgetastet, Licht ist viel zu grob dafür.

Dahinter steckt natürlich praktische Forschung, die Festplatte in deinem Rechner speichert jedes Bit in etwa einer Million Atomen (was schon verdammt winzig ist), die Forscher bei IBM schaffen es mit nur 12 Atomen! Noch im Labor und bei -268°C, aber immerhin, es geht schon.

Beschrieben haben sie die Entstehung des Films in einem Blogpost und einem making of Film:

"IBM macht den kleinsten Film der Welt" vollständig lesen

Wusch!

so klingt es wenn die Technik an einem vorbeirauscht.
Heute morgen wollte ich auf meinem Firmenrechner nur Wake on Lan aktivieren um ggf. von irgendwo etwas darauf gespeichertes im Zugriff zu haben oder ihn morgens schon von zu Haus starten zu können. Der braucht nämlich manchmal länger zum starten als ich mir meinen Kaffee zu holen…

Blafasel, genug Vorgeschichte. Ich also rein ins BIOS, Funktion gesucht und gestaunt:

WAKE on WLAN?!?!?
Aufwecken über Netzwerk ohne Schnur?! Das habe ich bisher zwar für technisch machbar aber arg unwahrscheinlich und eher nicht wünschenswert gehalten. Und Geheuer ist mir das immer noch nicht, habs erstmal auf das Netzwerk mit Schnur beschränkt.

Aber wenn das mittlerweile üblich ist bau ich mir zu Haus ein Script das morgens systematisch Magic-Packets für alle denkbaren MAC-Adressen erzeugt und rausschickt, die Rechner in der Nachbarschaft sind bestimmt eh alle zu viel (lies: überhaupt) ausgeschaltet wink

Der Anfang vom Ende

Populismus ist nie gut und doch in unserer Medienwelt an der Tagesordnung. Besonders wenn Wahlen anstehen. Richtig schlimm wird es aber, wenn nicht nur Hintebränkler sich in der Bild profilieren versuchen sondern DiePolitiker an den Hebeln der Macht medienwirksamen Unsinn nicht nur äussern sondern auch umsetzen.
Wie Familienministerin Ursula von der Leyen heute:

Deutsche Serviceprovider werden “noch in dieser Legislaturperiode” damit beginnen, Internet-Adressen mit kinderpornografischen Inhalten zu blockieren. Das gab Familienministerin Ursula von der Leyen in Berlin bekannt. Das BKA wird die täglich aktualisierten Block-Listen führen
Das klingt an sich erstmal gut, Kinderpornographie ist eine scheussliche Sache und gehört ohne Pardon verfolgt.
Nur: Kinderpornographie ist ein soziales Problem und soziale Probleme kann man nicht mit Technik lösen. Jeder technische Ansatz ist Hohl, Augenwischerei. Es wird Anfangs wirken. Doch ist es nur eine Frage sehr kurzer Zeit bis diejenigen, die diese Inhalte wirklich wollen auch Zugriff auf sie bekommen. Der übliche Ansatz über den DNS war schon technischer Unfug als er zum ersten mal eingesetzt wurde und ist mittlerweile so bekannt, dass es keine grossartige Anstrengung braucht derartige “Sperren” zu umgehen. Tiefergehende Massnahmen werden aber auch legale und völlig harmlose Inhalte mitsperren, auf einem Server werden heutzutage dutzende bis hunderte Webseiten gehostet, die sperrt man dann gleich mit sofern man nicht wirklich die Pakete “tief” inspiziert oder mit (transparenten) Zwangsproxys arbeitet wodurch wiederum die gesamten Surfgewohnheiten der Bevölkerung offengelegt werden. Das freut unseren Überwachungs Innenminister aber sorgt dafür, dass niemand mehr frei surfen kann.
Jede technische Massnahme ist entweder relativ leicht zu umgehen wenn man wirklich will oder hat zu grosse Kollateralschäden für die Demokratie. Wie gesagt: sozilae Probleme lassen sich nicht mit Technik lösen.
Der Schaden für die Demokratie entsteht nicht dadurch, dass nicht mehr (bzw. weniger) auf Kinderpornos zugegriffen werden kann. Er entsteht durch die Filter bzw. Filtermöglichkeit selbst. Filter wecken Begehrlichkeiten. Denn heute werden Kinderpornos gesperrt. Morgen, spätestens nach dem nächsten Vorfall kommen Rechtsradikale Seiten was wohl auch die eine oder andere dokumentarische Seite erwischen wird. Dann Bombenbastelanleitungen, womit man auch schon Chemiestudenten diskriminiert. Kollateralschäden der inneren Sicherheit.
Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zum Sperren oppositioneller Meinungen. Wenn die technische Möglichkeit existiert kann man zum Wohl des Volkes auch die gefährlichen anderen Meinungen filtern.

Filter sind das Ende der Demokratie. Auch wenn sie unter dem Deckmantel der Kinderpornographie eingeführt werden.

Soziale Probleme lassen sich nicht mit technischen Massnahmen lösen, dass Frau von der Leyen es trotzdem versucht ist eine Bankrotterklärung ihrer Politik. Sie hat schlichtweg versagt und versucht es durch ungeeignete Massnahmen zu kaschieren.

Wehret den Anfängen!

Kopierer mit eigener Meinung

Ich bin ja ein einfacher Mensch, ich glaube an die drei Gesetze der Robotik und bin skeptisch gegenüber jeder Technik, die dem Menschen zu viel Gedankenarbeit abnimmt, auch wenn sie der Sicherheit des Menschen dient. Stichwort Risikokompensation.
Ausserdem wird es für denkende Menschen immer schwerer Gerät zu bedienen die für nicht-denkende Exemplare der Spezies gedacht sind. Videorekorder sind da ein gutes Beispiel, vor allem bei der Timerprogrammierung überschreiten diese Geräte gern die Schwelle von der Führsorge zur Bevormundung.
Aber einerlei, davon wollte ich gar nicht berichten. Wie im vorigen Beitrag angedeutet soll meine Kamera zur Reperatur (meldet nur noch “Modusschalter ist nicht in der richtigen Position”) und dafür soll sie morgen abgeholt werden. Und dafür wollte ich den Kaufbeleg fotokopieren, damit die auch nachvolziehen können, dass das Gerät noch Garantie hat (Kaufdatum 29.12.2006).
Der Zettel ist A5 mit angehefteter Quittung für die Kartenzahlung und der Kopierer erkannte korrekt, dass das nicht A4 ist. Statt nun aber das nächst-passende Format zu nehmen (was doch wieder A4 ist), beschwerte er sich, dass er kein Papier in der Größe B5 hat. Nun ist das Ding zum Glück kein Videorekorder, man kann das Format manuell festlegen, also wähle ich da flugs Din-A-4 aus. Und was sagt das Gerät?

Akzeptiert.
Akzeptiert! Ja verdampft noch mal, ich bin der Mensch, ich bin der Herr und Meister, was ich sage ist Gesetz. Zumindest für so ein niederes technisches Gerät. Akzeptiert! Ganz so als wenn das Ding eine Wahl hätte.
Akzeptiert. Ich fasse es nicht.