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Handyhandtaschen

Eben schreib ich noch was über Individualisierungen von Handys, aber das finde ich dann doch etwas übertrieben. Bei Sony Ericsson gibt es kleine Handtaschen für’s Handy (IDC-21 – IDC-24).
Irgendwie kann ich mein Herz nicht dafür erwärmen, aber ich hab ja auch nur ein X-Chromosom, nicht derer zwei.

Das Erste mal

Es ist passiert. Soeben führte ich mein erstes Videotelefonat via Mobiltelefon. Schon beim klingeln beschlich mich ein komisches Gefühl, irgendetwas besonderes lag in der Luft. Und beim drücken auf den mit “Annehmen” beschrifteten Knopf zeigte sich dann auch die moderne Kommunikationswelt.
Das Display teilte sich auf, unten links erschien das Bild meiner Kamera, im Hauptbereich das meines Gegenübers. Ich hätte mir noch eine Abfrage gewünscht ob ich meine Kamera aktivieren will, ich hätte ja auch gerade aus der Dusche kommen können. Nachher mal gucken ob man das irgendwo einstellen kann, das Telefon ist ja noch neu.
Die Bildqualität war erstaunlich gut, sofern man sich nicht zu sehr bewegt – dann wird das Bild kurz zu einem unkenntlichen Klötzchenhaufen aus Kompressionsartefakten. Die Tonqualität erinnerte eher an ein Grammophon, was daran lag dass wir beide die Freisprechfunktion des Telefons benutzt haben. Eine Freisprecheinrichtung dürfte hier Abhilfe schaffen, bei normalen Gesprächen ist die Qualität einwandfrei.

Fazit: Ganz interessant und für bestimmte Sachen bestimmt auch praktisch, sei es, dass man etwas zeigen will oder nur seinen Schatz mal wieder sehen. Für die Alltagsgespräche reicht dann aber doch die normale Tonübertragung.

Geräte: 2x SonyEricsson K610i

S65 mit offenem Fenster

Ich bin ja schon eine geraume Zeit mit meinem Siemens S65 unzufrieden. Es ist zwar eigentlich kein schlechtes Gerät, aber wie schon beim S55 sind die Tasten ein Dauerärgernis. Meist ist es die linke oder untere Tastenreihe die nicht oder nur widerwillig reagiert.
Von daher steht für mich schon länger fest, daß dies mein letztes (Benq-) Siemens Gerät war.
Wohl um mir die Entscheidung noch leichter zu machen hat wohl auch das Telefon beschlossen aufzugeben (nach gut ‘nem Jahr) und sich in seine Bestandteile aufzulösen. Etwas überrascht musste ich feststellen, dass das Fenster vor dem Infrarotport sich entschlossen hat seinen Lebensabend allein zu verbringen. Zumindest ist das Ding nicht mehr da wo es hingehört. Überflüssig zu erwähnen, daß dem keine Gewalteinwirkung vorraus ging.
Wenn man sich den Staub ansieht der sich nach nicht mal einem Tag offen dort angesammelt hat dürfte klar sein, dass das Ding es nicht mehr lange mitmacht. Fast möchte ich Siemens danken, dass sie mir den Abschied von “Made in Germany” so einfach machen. Ich wende mich dann halt wie beim Auto Schweden zu. Die Geräte von SonyEricsson kommen zwar aus China aber schlimmer als den Müll den Siemens in Deutschland produziert kann es gar nicht mehr werden.

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