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gesehen: Monsieur Pierre geht online

Die Handballsaison ist zu Ende, das bedeutet mehr Zeit für die Sneak. Da der Spieltag in der Woche in der kommenden Saison von Mittwoch auf den Donnerstag wandert dürfte ich ab sofort öfter Gelegenheit haben, in die Sneak zu gehen.

Heute lief Monsieur Pierre geht online mit dem Altstar Pierre Richard:


Seit dem Tod seiner Frau hat der 79-jährige Monseieur Pierre (Pierre Richard) die Lust am Leben verloren. Seine Tochter heuert den mittellosen Freund Alex ihrer Tochter an, um ihm das Internet beizubringen. Von der Beziehung zu seiner Enkelin weiss er nichts. Eher widerwillig macht sich Pierre mit der neuen Technik vertraut und landet irgendwann auf einem Datingportal. Unter der Identität seines Internetlehrers (Yaniss Lespert) lernt er eine Frau kennen und verabredet sich in Gestalt von Alex mit ihr. Der Gegenbesuch wird heikel…

Eine französische Komödie, ich möchte sagen: typisch seicht, aber lustig. Die Verwicklungen der diversen (nicht-) Beziehungen drohen immer wieder zu platzen. Ständig fragt man sich “warum tut er das?” oder auch “was will sie wirklich?”, wobei die Personen für “er” und “sie” wechseln. Nur “er” ist meist Pierre.
Irgendwann habe ich mich gefragt, wie aus dem ständigen Tanz am Abgrund noch das zu erwartende Happy End werden soll.
Aber: es funktioniert. Und das herzerfrischend und zum schmunzeln.

Letztlich wirklich eine typisch seichte französische Komödie fürs Herz. Wer die Art mag, macht hier definitiv nichts falsch und wenn du mit deiner Freundin rein sollst: trotz allem WTF und OMG tut er nicht weh angel

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gesehen: Das Ende ist erst der Anfang

Heute habe ich es mal wieder in die Sneak geschafft. Es lief Das Ende ist erst der Anfang:

Ich bin nicht angetan. Nicht im geringsten. Das Buch mit der Handlung wurde am Set offenbar nur vorbeigetragen. Drei Kontinente weiter und noch luftdicht eingeschweisst.
Der schlechteste Film, den wir in den letzten Jahren in der Sneak gesehen haben, ist Killing TimeAber nach gut drei Jahren geht dieser Titel an Das Ende ist erst der Anfang weiter.

Zur Handlung bzw. Geschehen auf der Leinwand: Zwei ältere Gangster jagen einem Handy nach. Und ein recht verwarlostes Pärchen geht zu Fuß durch die Landschaft um jemanden aufzusuchen. Dazwischen ein Typ, der sich Jesus nennt und noch ein paar andere, ebenso wenig relevante Figuren wie die “Hauptpersonen”.

Alles sehr wirr, die Zusammenhänge werden kaum klar und als Zuschauer sind sie einem auch nach einigen Szenen völlig egal. Aus Prinzip bin ich geblieben, das halbe Kino sah das aber nicht so. Bei einem Horrorfilm gehen eine handvoll Leute, meist am Anfang. Bei diesem Film war eine stetige Bewegung von Leuten, je nachdem wie lange sie die Hoffnung auf ein Rudiment an Handlung aufrecht erhalten konnten.

Falls Du in die Situation kommst, diesen Film zu sehen: mach Dir keine Hoffnung auf eine Wende oder Spannung oberhalb der Erdkruste. Der Film ist völlig Sinn- und Handlungsbefreit. Wenn ich nicht befürchtet hätte, dass das Licht die Leute um mich herum aufweckt, hätte ich meinen Kindle raus geholt und gelesen.

“strahlend schöner Western im Tarantino-Style” kann man als Zitat im Trailer lesen. Wäre ich Tarantino, würde ich diese(n) “La Croix” dafür verklagen. Es ist kein Western und hat wahrscheinlich nicht einmal das Niveau der Exkremente von Tarantino.

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gesehen: CHIPS

Nach langer Zeit haben wir es mal wieder in die Sneak geschafft, kein Handball oder sonstige Termine standen auf dem Programm. Eigentlich wollten wir auch schon letzte Woche in die Sneak. Da ist sie im UCI Flensburg allerdings ausgefallen, weil die Festplatte mit dem Film nicht rechtzeitig geliefert wurde.

Gestern lief CHIPS, basierend auf der Polizeiserie von 1977:

Der FBI Agent Frank Poncharello wird von Miami nach Kalifornien versetzt, um innerhalb der California Highway Patrol (CHP) gegen Polizisten zu ermitteln. Dort wird er mit Jon Baker in ein Team gesteckt. Jon ist ein ehemaliger Motorrad Stunt-Fahrer, der durch den Job als Polizist versucht, seine Ehe zu retten.

Klingt schon halbgar und von hier an geht es bergab. Frank ist notgeil und hinter jedem Rock her, Jon der übermotivierte Anfänger. Beide müssen eine Raubserie mit Motorrädern aufklären. Die Handlung ist ein reines Vehikel für Witze unter der Gürtellinie Ziemlich vorhersehbar und kein weiteres Wort wert. Zotige Witze können echt unterhaltsam sein, hier ist es eine Schlacht mit Peniswitzen.

Das ist nur bedingt lustig, auch wenn Alkohol vermutlich hilft. So kurz vor der Bewusstlosigkeit dürfte der passende Zustand sein no

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gesehen: Alles unter Kontrolle

Nach einiger Zeit haben wir es mal wieder in die Sneak geschafft, die nächsten Wochen ist Mittwochs aber wieder Handball.

Heute lief Alles unter Kontrolle:

José Fernandez ist Polizist bei der französischen Grenzpolizei und soll auf seine Wunschstelle bei der Kriminalpolizei versetzt werden. Sein letzter Auftrag ist die Abschiebebegleitung von Karzaoui nach Afghanistan. Nur ist Karzaoui kein Afghane, sondern Algerier, der den Ausweis gestohlen hat.
Dementsprechend ist er nicht sehr angetan bei dem Gedanken an Kabul und als das Flugzeug wegen eines technischen Defekt auf Malta zwischenlanden muss setzt er alle Hebel in Bewegung, um seine Abschiebung nach Afghanistan zu verhindern und zurück nach Algerien zu kommen.

Eine leichte französische Komödie und wer wie ich französische Filme eher nicht mag dem sei gesagt: Er ist verdammt lustig!
Die Komödie wird mit einer Leichtigkeit erzählt, die wirklich Spaß macht. Bei dem ernsten Thema würde ein deutscher Film von Moral und politischer Korrektheit erdrückt werden. Alles unter Kontrolle ist primär eine Komödie, lässt die problematischen Punkte aber nicht unter den Tisch fallen. Die Immigratnen wollen auch hier nicht freiwillig ausreisen, bei Karzaoui kommt ein echter Fehler dazu (auch wenn der Diebstahl des Portemonnaies natürlich auch eine Straftat ist) und man sieht auch die Zustände in einem italienischen Flüchtlingslager.
Aber es stört nicht den Film als Komödie, die Eindrucke hat man aber trotzdem, auch ohne Moralkeule.

Gute Komödie, tolle Unterhaltung! yes

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gesehen: Die Jones - Spione von nebenan

Gestern haben wir es wieder in die Sneak geschafft (nächste Woche ist dann der Handball-Knaller Flensburg vs. Kiel), es lief Die Jones – Spione von nebenan:

Jeff Gaffney arbeitet im Personalbüro einer Luftfahrt- und Rüstungsfirma. Mit seiner Frau Karen und seinen beiden Söhnen lebt er in einer spiessigen Sackgasse im Vorort.
Eines Tages, die Kinder sind im Feriencamp, zieht im Nachbarhaus ein neues Paar ein, Tim und Natalie Jones. Perfekte Menschen aus dem Bilderbuch: erfolgreich, gut aussehend, zuvorkommend, weltgewand.
Während Jeff sich mit Tim anfreundet ist Karen misstrauisch und verwickelt sich und Jeff in den Spionageauftrag, den Tim und Natalie als Agenten tatsächlich haben.

Spione wirbeln eine spiessige Nachabrschaft durcheinander, gefühlt gibt es diesen Plot schon eine Million mal und auch der Hauptcharakter Jeff ist gefühlt auch in jedem dritten Film so zu sehen.
Lustige Szenen gibt es durchaus, gerade zu Anfang hatte ich aber öfter mal die Augen geschlossen, es wirkte so austauschbar. Aber der Film fängt sich, er ist durchgehend witzig und auch wenn natürlich immer mal wieder vorhersehbare Gags dabei sind, so gibt es doch auch durchgehend genug Momente, die ich so nicht erwartet habe.
Insgesamt gute Unterhaltung, die man aber IMHO nicht unbedingt im Kino sehen muss. Und er hat tatsächlich Potenzial für eine gute Fortsetzung.

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gesehen: Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Nach einiger Zeit war wieder ein Mittwoch frei und damit auch frei für die Sneak. Mit Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen gab es direkt ein richtiges Highlight:

Es ist die wahre Geschichte dreier Frauen, die in den 60’er Jahren für die NASA als Computer – Berechner gearbeitet haben. Und durch ihre Fähigkeiten zumindest bei der NASA sowohl die Rolle der Frauen, als auch besonders die der Schwarzen gestärkt haben.

Die Geschichte dreht sich um die Anfänge des amerikanischen Raumfahrtprogramms, das mit viel Druck versuchte, Russland einzuholen. Erst mit dem Sputnik als erstem Satelliten und anschließend mit Gagarin als erstem Mensch im All wollten die USA unbedingt nach- und weiterziehen.

Mathematische Berechnungen sind dafür essentiell und die drei Frauen sind da in verschiedenen Fachgebieten herausragend. Das bringt sie in Bereiche, in denen bisher Frauen selten und Schwarze praktisch nicht existent sind. Und sie setzen sich durch.

Ein wirklich toller Film, sowohl was den Raumfahrtaspekt angeht, als auch der Menschliche, der im Vordergrund steht. Sicher sind die Details für den Film etwas verschoben, was zum Beispiel die Rolle und Zustände innerhalb der NASA angeht oder die Unruhen oder Rassenprobleme außerhalb.
Man könnte eine Botschaft reininterpretieren, die den amerikanischen Traum glorifiziert oder daß man auf dem legalen Weg weiter kommt, als mit Krawall. Aber die Geschichte der drei Frauen ist keine Fiktion, die zentral portraitierte Figur der Katherine Johnson lebt sogar noch.

Ich werde mir auf jeden Fall noch das Buch auf dem der Film basiert durchlesen. Mit dem Kauf werde ich aber zumindest bei der englischen Version noch etwas warten, bis der Film aus den Kinos ist, dann wird das eBook vermutlich wieder im Preis fallen.

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gesehen: Die Hollars

Heute haben wir es mal wieder in die Sneak geschafft, es lief Die Hollars: Eine Wahnsinnsfamilie:

Eine erste Warnung waren schon die ersten Sekunden: Nach der Werbung blieb der Vorhang ruhig, für das “richtige” Kinoformat öffnet er sich normalerweise.
Er blieb aber ein Stück geschlossen, und das bedeutet 16:9 Fernsehformat. Wie sich heruasstellte, eine gute Wahl, denn der Film ist eindeutig etwas fürs Fernsehen und nicht fürs Kino.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich von diesem Film halten soll. Die Hollars bestehen aus Vater, Mutter und zwei erwachsenen Söhnen. Einer davon lebt in New York, die anderen drei $irgendwo. Mutter bricht im Bad zusammen und kommt ins Krankenhaus, daraufhin kommt auch der zweite Sohn angereist.
Die ganze Familie und benahe alle Personen, die im Film vorkommen sind sehr schräg. Da ist die Mutter mit Hirntumor deutlich am normalsten. Worum es eigentlich geht hat in unserer Gruppe niemand so recht verstanden.

Böse gesagt ist es auch ein schlechtes Zeichen, wenn der Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent die gleiche Person sind. In diesem Fall hat John Krasinski sich in Personalunion verwirklicht. Wenn ich mal ganz viel Langeweile habe gucke ich mal, ob er in irgendeinem Interview mal gesagt hat, warum er diesen Film gemacht hat. Aber eigentlich ist mir der Film auch dafür zu egal.

Guckt ihn euch an, aber um himmelswillen gebt kein Geld dafür aus. Wartet auf die Ausstrahlung im Free-TV, die kann nur noch ein paar Tage weg sein.
Zwei gute Dinge an dem Film: er hat nicht wirklich weh getan und läuft mit 88 Minuten nicht einmal anderthalb Stunden.

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