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ADS-B Empfangsstatistiken

Linux

Schon im dritten Jahr lasse ich meinen Raspberry Pi die ADS-B Signale von Verkehrsflugzeugen empfangen und zu Flightradar24 hochladen. Das gibt den Business-Account kostenlos wink.

Das macht die Kiste zuverlässig im Hintergrund, einmal eingerichtet kann man das eigentlich vergessen. Vor einiger Zeit bin ich aber auf die dump1090-tools gestoßen, ein paar Skripte, die das, was dum1090 so tut in Grafiken auswertet:dump1090-tools

Damit die tools an die nötigen Daten kommen ist eine andere Version von dump1090 nötig, das ist das Programm, das die empfangenen ADS-B Daten interpretiert.

Der Fork dump1090-mutability hat ein paar nützliche Erweiterungen, so ist sein Webinterface etwas netter und lässt sich auch besser in bestehende Webserver integrieren. Das Webinterface ist bei mir nun deutlich schneller. Und er kann die Daten auch in json-Dateien schreiben, die die dump1090-tools dann verarbeiten.

Wie fast immer beim Raspberry Pi ist die Doku und Installationsscripte für die Standarddistribution Raspian ausgelegt. Da ich Arch Linux verwende musste ich da den Installationsscripten mal auf die Finger sehen und selbst Hand anlegen cheeky.

Mit ein wenig Fingerübung läuft jetzt aber alles bis auf den Graphen der Speichernutzung. Das Webinterface von dump1090 ist nun hierhin umgezogen und die Graphen sind hier.

Mein Raspberry Pi überwacht jetzt den Luftraum

Raspberry Pi mit DVB-T Stick

Es funktioniert!

Das Empfangen der ADS-B Transponder von Verkehrsflugzeugen mittels einem einfachen DVB-T Stick und einem Raspberry Pi die ich vor anderthalb Monaten gebloggt hatte funktioniert wirklich wie hier beschrieben (fast) auf Anhieb und präsentiert die gefundenen Daten über einen integrierten Webserver übersichtlich auf einer Karte:

ADS-B Transponder ausgelesen mit DVB-T Stick auf Landkarte

Da mein Rasperry Pi mit Arch Linux läuft das offenbar /usr/local/ standardmässig nicht im libpath hat musste ich das noch kurz anpassen, aber ansonsten ist es wirklich nur zwei git repositories klonen und compilieren. Ach ja, und das Kernelmodul zum fernsehen muss man vorher entladen, aber das ist ja kein Verlust. laugh