Wöchentlicher Akkurückruf
Und es geht weiter, genau eine Woche nach meinem letzten Eintrag zu den explodierenden Sony-Akkus kam gestern die Meldung, dass nun auch Sharp seine Akkus zurückruft.
Mal sehen wer nächste Woche dran ist…
Und es geht weiter, genau eine Woche nach meinem letzten Eintrag zu den explodierenden Sony-Akkus kam gestern die Meldung, dass nun auch Sharp seine Akkus zurückruft.
Mal sehen wer nächste Woche dran ist…
Da sass ich grad noch mal im Rechenzentrum vor ner Cisco mit Schnupfen um ihr mal virtuell auf den Rücken zu klopfen. Verbunden via Konsolenkabel mit meinem Notebook unter Windows XP.
Unverhofft meldet sich das Windows plötzlich und meint, es gäbe neue Updates zu installieren. Etwas verwirrt aber gerade anderweitig beschäftigt hab ich den lästigen Tooltip nur weggeklickt.
Meine Verwunderung wuchs dann aber doch, als nach ein, zwei Minuten Windows stolz verkündete, dass die Updates nun installiert seien und der Rechner nun neu gestartet werden müsse. Nein! Verdammt nochmal, ich bin grad mit anderem beschäftigt.
Also die Nervbox weggeklickt, ich starte später neu.
Später, ein paar Minuten um genau zu sein, kam das Ding wieder. Aber dieses mal deutlicher. Zwar konnte ich wieder sagen, dass ich später neu starte. Aber der Dialog hat auch deutlich gemacht, dass die Kiste in 4:57 Min (tendenz fallend) neu starten wird. Äh, wie jetzt? Wer hat denn hier das sagen?
Glücklicherweise war ich da schon fertig und hab die Kiste ‘ne Minute später selbst runtergefahren.
Dazu sei erwähnt: Ich benutze das Windows zwar nicht häufig, aber ich spiele trotzdem regelmässig alle Updates ein, nur die WGA-Prüfung kommt mir nicht auf das System.
Das System war vorher schon aktuell, es waren alle Updates eingespielt. Was hat das System da also installiert? Das WGA-Update jedenfalls nicht, das Windows-Update nervt immer noch, dass ich kritische Updates ausblende (was auch schon eine Frechheit ist, WGA ist kein kritisches Update).
Und nein, der Rechner war zu dem Zeitpunkt nicht mit irgendeinem Netz verbunden, nur seriell mit ‘nem Cisco-Router – und über dessen Consolenport erreicht man keine Microsoftserver.
Was hat Windows da also installiert? Hat es überhaupt etwas installiert? Und falls ja, warum hat es vorher beahuptet alle Updates wären installiert?
Meine Aufgabe für morgen: nachsehen welches Kernelmodul ich verbaselt hab und momentan den Einsatz des USB-RS232 Kabels unter Linux verhindert.
Kennt ihr auch die Frage wie denn das neue [Aldi|Lidl|Penny] Notebook sei? Wer einmal den Fehler gemacht hat mich danach zu fragen kennt meine Einstellung zu Leuten die ein solch komplexes Gerät beim Lebensmitteldiscounter kaufen und fragt mich garantiert kein zweites mal.
Das Problem ist leider, dass die Discounter-Notebooks immer toll aussehen und man rein mit den technischen Daten die Leute kaum dazu bekommt sich etwas ordentliches zu kaufen. Gerade beim Notebook sind aber andere Werte wichtig als GHz und Plattenkapazität, eines der wichtigsten und gleichzeitig am wenigsten greifbares Kriterium ist der Service.
Im Jahresrhythmus macht die c’t ihre Notebook-Umfrage, deren Ergebnis teilweise recht erschütternd ist, aber auch so manchem Aldikäufer die Augen öffnet. Wenn selbst beim besten nicht mal 30% der Geräte gar nicht zum Service mussten (beim schlechtesten unter 10%) wird deutlich dass dieser Punkt ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient.
Bisher immer ganz oben Stand IBM/Lenovo mit seinen Thinkpads (ob dies auch bei reinen Lenovo-Geräten der Fall sein wird wird sich zeigen) und wohl nicht ganz ohne stolz haben sie auf der Notebookseite die Umfrage zum download bereitgestellt.
Wirklich sehr lesenswert. Wer danach immer noch bei Aldi kauft hat es nicht besser verdient.
P.S. Wer Schüler, Student ist oder sonstwie mit Bildung zu tun hat sollte bei Notebooks for students bzw. Notebooks for education reinschauen, da gibt IBM/Lenovo die Thinkpads für diese Gruppen günstiger ab. Mit leichten vorbehalten was die Qualität reiner Lenovo-Geräte angeht, damit habe ich noch keine Erfahrung.
Knapp ein Jahr nach dem Start ist Goole Earth nun auch für Linux erhältlich. Die Beta 4 hat schon die neue Oberfläche die die Windowsversion auch bekommen soll und im Gegensatz zur Linuxversion von Picasa scheint sie qt-basiert und nicht mittels Wine portiert.
Der Installer vergisst allerdings, die .desktop-Datei (den Menüeintrag) an der richtigen Stelle zu plazieren. Um das nachzuholen kopiert man den als root schnell mal rüber:
cp /usr/local/google-earth/googleearth.desktop /usr/share/applnk/
und schon erscheint der Eintrag im Menü.
Der .desktop-Eintrag enthält auch die nötige mime-Definitionen, danach sollte jeder Desktop/WM der sich an die Definitionen von freedesktop.org hält auch die Placemarks die man aus Google Earth verschicken kann öffnen, zumindest Gnome tut es.
Nun muss ich nur noch die 3D-Unterstützung auf meinem Desktop zum laufen bekommen, dann muss ich auch nicht mehr auf dem Notebook und einer Auflösung von 1024×600 Pixeln die Welt betrachten. Auf dem Desktop scheitert das ganze derzeit leider an der Kombination von Matrox-Grafikkarte und Xorg 7.1.
Netterweise spart die neue Oberfläche deutlich Platz, so dass es auf dem Notebook nicht mehr so gequetscht wirkt wie die alte (Windows-) Version.
[Update] 2006-06-13 12:47: Mittlerweile ist Google Earth unter gentoo auch in portage aufgenommen, nach einem sync reicht unter gentoo also ein emerge googlearth um es zu bekommen.
Hier mal einen der versprochenen nachzureichenden Einträge. Und damit ihr nicht gleich verwöhnt werdet ist das nun aber nur eine kurze Zusammenfassung, was langes kommt noch ![]()
Ich nenne mittlerweile ein JVC MP-XP741 mein Eigen, seineszeichens ein Subnotebook.
Technisch ist das ein normales Centrino-Notebook mit 1,1GHz ULV-Pentium-M und 8,9” TFT, Firewire, USB usw. allerdings ohne Wechselmedium, ‘nen DVD-Laufwerk passt da einfach nicht rein.
Obwohl es optisch deutlich anders wirkt als ein Notebook normaler Größe ist unter der Haube also alles Standard, die Herausforderung darauf Linux zu installieren hält sich daher in Grenzen. Die größte Schwierigkeit besteht noch darin das Installationsmedium zu booten. Ich habe einen USB-DVD-Brenner verwendet. Alternativ ginge noch Firewire, ein USB-Stick oder Netzwerk.
Beim partitionieren der Festplatte sollte man beachten dass die Windowspartition mindestens 11GiB groß bleibt, dann funktioniert auch das Recovery des später noch. Unter Windows gibt es ein Tool um von der Recovery-Partition Boot-CDs für das Recovery zu erstellen, dann kann man die Recovery-Partition auch löschen und ein paar MiB Platz gewinnen.
Das Linux kann man dann einfach installieren, großartig zu beachten gibt es da eigentlich nicht. Auf meinem Gerät hab ich Gentoo installiert.
Erwähnenswert ist noch, dass das Gerät zwei Akkus hat, einen relativ kleinen intern (wechselbar, ist nur durch eine Schraube gesichert) und einen größeren zweiten der hinten an das Notebook gesteckt wird. Der zweite Akkus wird mitgeliefert, es gibt im Zubehör auch noch größere externe Akkus. Durch diese Zweiteilung kann man den externen Akku im laufenden Betrieb wechseln, der interne hält etwa 1,5 Stunden durch – in der Zeit sollte man es geschafft haben den zweiten Akku gewechselt zu haben ![]()
Mit den zwei Akkus hat Linux kein Problem, die diversen Tools zur Akkuüberwachung zeigen allerdings zwei Akkus nicht wirklich sinnvoll an (Windows übrigens auch nur im Einstellungsdialog). Wer es genau wissen will guckt mit
$ cat /proc/acpi/battery/BAT0/state
direkt nach (BAT0 ist der interne Akku, BAT1 der externe).
more to come…