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gelesen: Hoffnung Atlantis

Hoffnung Atlantis von Klaus Seibel

Klaus Seibel: Hoffnung Atlantis

Es fing an mit einer Schraube auf dem Mond – eine Schraube, die dort nicht sein durfte, nicht sein konnte. Und einen regelrechten Krieg um den Mond auslöste.
Das Buch ist noch immer eine großartige Empfehlung und bekam mit Das Erbe der erste MenschheitDie erste Menschheit lebt und Die dunkle Seite des Erbes eine Trilogie als Fortsetzung.
Die Geschichte geht aber weiter und wurde mit einer zweiten Trilogie – Meister der GeneSpuren der ersten Menschheit und nun Hoffnung Atlantis – fortgesetzt:

Alle Spuren weisen darauf hin: Atlantis ist mehr als nur eine alte Geschichte, und auch mehr als bloße Ruinen. Anne und ihr Team machen sich auf den Weg, um es zu finden – denn Atlantis bedeutet Hoffnung. Hoffnung für die Menschen – und Hoffnung für Anne selbst, deren tödliche Krankheit ihren Körper in rasender Geschwindigkeit zerfrisst.

In den ersten beiden Teilen hatte der Lantis Korgh ganze Arbeit geleistet: die Menschheit ist unfruchtbar, Anne Winkler auf Zellebene von einer irreversiblen Krankheit infiziert und die Lantis Yra verliert immer mehr die Inhalte ihres Hirns.
Einen Hinweis gab es aber auf das sagenumwobene Atlantis: die Legende hat offenbar einen wahren Kern, in einer unterseeischen Station soll es ähnlich wie auf dem Mond eine automatisierte Station geben, die die Menschheit retten könnte. Der Schlüssel wurde in Annes DNS versteckt und deshalb versucht sie, die Station zu finden, ehe sie an der Krankheit stirbt.

Ein runder Abschluss der Trilogie, das letzte Viertel ist dabei fast wie ein Prolog zur nächsten Trilogie. Und ich finde es nicht schlimm, im Gegenteil. Klaus Seibel hat mit Krieg um den Mond nicht nur ein fantastisches Buch geschaffen, sondern auch die Tür aufgestossen zu einer spannenden Parallelwelt. Auch die Aufteilung in drei Teile hat Sinn, so bekommt man grob jährlich Nachschub und als Ganzes wäre mit knapp 900 Seiten ein ordentlicher Brocken. Ich freue mich auf die nächsten drei Teile!

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gelesen: Spuren der ersten Menschheit


Klaus Seibel: Spuren der ersten Menschheit

Aufbauend auf dem fantastischen Buch Krieg um den Mond und dem daran anschliessenden dreiteiligen Zyklus “Die erste Menschheit“ startete letztes Jahr mit “Meister der Gene“ eine weitere dreiteilige Fortsetzung. Spuren der ersten Menschheit ist Teil 2:

Anne Winkler hat eine tödliche Injektion erhalten, ihr bleiben nur wenige Tage. Ihre einzige Hoffnung sind die “Spuren der ersten Menschheit“. Die Zivilisation aus der Frühzeit der Erde hat tatsächlich Spuren in unserer Zeit hinterlassen, viel mehr als im ersten Moment vermutet.
Diese Spuren deuten auf einen großen Plan hin, aber um Antworten zu finden, muss sich Anne in die Höhle des Löwen begeben. Sie macht sich auf die Reise zu Korghs geheimer Basis, wo sie in mehr als einer Hinsicht überrascht wird. Und mehr von dem Plan entschlüsselt, der hinter dem Erbe der Lantis steckt.

Für Anne Winkler geht es allerdings primär um Kinder. Korgh hat ihre Kinde quasi als Geisel genommen, indem er sie so manipuliert hat, daß fremde Gefühle auf sie übertragen werden. Dadurch kann er ihnen jederzeit extreme Schmerzen zufügen.
Außerdem besteht weiterhin das in Meister der Gene aufgetretene Problem, daß die Menschheit nach und nach Unfruchtbar wird, es werden keine Kinder geboren. Auch deswegen reist Anne zu Korgh. Da die Injektion die sie bekommen hat ihre Zellen auf DNS-Ebene angreift hat sie nicht zu verlieren…

Inhaltlich will ich weiter nichts dazu schreiben, es ist ein mittlerer Band. Er baut den Plot der im ersten Teil begonnen wurde weiter aus und im dritten Teil wird es zum Finale kommen. Es ist allerdings keinesfalls ein Füllband. Nur will ich nicht verraten, was alles über die Korgh, die Lantis und ihr langfristiger Plan, den Meteoriteneinschlag zu überleben und auch Annes Schicksal bekannt wird bzw. passiert.
Dieser Teil ist minimal schwächer als Meister der Gene, es ist aber eher so wie ein Luft holen vor dem Finale in Band drei. Auf den freue ich mich schon cool.

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gelesen: Meister der Gene

Meister der Gene von Klaus Seibel
Meister der Gene von Klaus Seibel

Was gut ist, geht weiter. Das fantastische Krieg um den Mond bekam einen ebenso tollen dreiteiligen Zyklus “Die erste Menschheit” als Fortsetzung und wie angekündigt folgt diesem nun mit Meister der Gene der erste Band einer dreiteiligen Fortsetzung rund um die Lantis:

Auf der Erde werden keine Kinder mehr geboren. Eine Katastrophe zieht auf, aber die Ursache liegt im Dunkeln. Menschen sind noch nicht in der Lage, die Genmanipulation durchzuführen, die für die Kinderlosigkeit verantwortlich ist. Das kann nur einer: Der Meister der Gene. Aber – das ist Yras Vater. Ist dieser Wissenschaftler der ersten Menschheit auch in unserer Zeit wiedererweckt worden? Und wie kommt er dazu, so etwas zu tun? Yra ist bei der Lösung dieser Frage keine große Hilfe, denn die einst so starke Lantis-Frau verliert ihre Erinnerungen. Anne kann einige davon retten, aber dann gerät sie selbst in den Fokus des Bösen. Und sie muss beweisen, wie viel sie zu opfern bereit ist.

Kurz rekapituliert: In Krieg um den Mond entdeckt eine unbemannte Mondmission eine Schraube auf den Mond — eine Schraube, die dort nicht hin gehört und nicht von Menschen geschaffen wurde. Sie stammt von früheren Bewohnern der Erde, die sich in einem Genarchiv vor einem vernichtenden Kometeneinschlag gerettet hatten.
Im Die erste Menschheit Zyklus geht es dann darum, die Hinterlassenschaften der Lantis zu entschlüsseln. Ihr Genarchiv enthält nicht nur Kopien der früheren Lebensformen inklusive sich selbst sowie Geräte, um diese inklusive Erinnerungen neu zu züchten. Einer der so wiederbelebten Lantis versucht allerdings, seine Machtposition von früher wieder aufzubauen und auszuweiten.

Der neue Zyklus beginnt nun ein paar Jahre nach den Ereignissen des letzten Bandes Die dunkle Seite des Erbes. Wie zuvor muss man Krieg um den Mond nicht gelesen haben, das würde ich aber grundsätzlich sowieso empfehlen smile. Den ersten Zyklus gelesen zu haben hilft aber, vor allem was die Personen angeht.
Die oben zitierte offizielle Zusammenfassung ist sehr gut, von den Personen her treffen wir die alten Bekannten. Mehr will ich nicht erzählen tongue.

Wie schon zuvor gelingt es Klaus Seibel eine realistische Version der nahen Zukunft zu schildern, hier nun natürlich mit allgegenwärtiger, aus den deponierten Kontainern wiederentdeckten, lantischen Technologie.
Das erste Buch Krieg um den Mond steht für sich allein, es ist abgeschlossen. Als Leser hat man sich aber gewünscht, mehr zu erfahren. Dem ist er mit dem Die erste Menschheit Zyklus nachgekommen, der glaubwürdig schildert, wie die Menschen mit der fremden Technologie umgehen, die sie sich erst nach und nach erarbeiten müssen. Auch der Zyklus ist abgeschlossen, obwohl ein weiterer Zyklus da schon angekündigt war.
Meister der Gene setzt den ersten Zyklus nun mit ein paar Jahren Abstand fort, und das auf eine stimmige Art und Weise, obwohl der erste Zyklus ohne Cliffhänger abgeschlossen war. Logisch fortgesetzt und schon nach einigen Seiten ist man mit den alten Charakteren wieder in einer neuen Geschichte, die zwar mit den vorherigen Geschehnissen verknüpft, aber doch ganz eigen ist.


Die Bücher:

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gelesen: Die dunkle Seite des Erbes

Die dunkle Seite des Erbes - Klaus Seibel

Mit Die dunkle Seite des Erbes habe ich nun Klaus Seibels Zyklus “Die erste Menschheit” abgeschlossen der auf seinem grandiosen Krieg um den Mond aufbaut:

Der zweite Lantis, der in dem unterirdischen Labor erschaffen wurde, ist geflohen. Bald spüren die Menschen, dass man das Erbe der Lantis zum Guten und zum Schlechten einsetzen kann. Korgh verfolgt eiskalt seine Pläne und seine Macht wächst stündlich. Und dann gelingt es ihm sogar, die restlichen Container zu stehlen. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss Anne all ihr Können einsetzen, um eine Katastrophe zu verhindern.

In Krieg um den Mond wurde auf dem Mond eine Schraube entdeckt. Eine Schraube die nicht dort sein dürfte, die auch nicht von Menschenhand dorthin gekommen sein konnte. Sie war älter, 65 Millionen Jahre alt und stammt von einer ersten Menschheit auf der Erde, den Lantis. Diese haben auf dem Mond ein Erbe hinterlassen dessen Aufarbeitung der Zyklus Die erste Menschheit schildert.

Die dunkle Seite des Erbes ist der dritte und letzte Teil des Zyklus, die anderen beiden “Das Erbe der ersten Menschheit“ und “Die erste Menschheit lebt“ sollte man auf jeden Fall gelesen haben.
Am Ende des vorigen Bandes war der Lantis Korgh entkommen mit seinen ganz eigenen Plänen für sein zweites Leben. Durch seine überlegene Technologie trachtet er danach die Kontrolle über Technik und Gesellschaft der Menschen zu übernehmen. Es scheint kein Mittel gegen ihn zu geben, zu sehr hat er die Technik und die Menschen bis in ihre Gedankengänge unter Kontrolle. Nur Anne Winkler die selbst durch Technik der Lantis beeinflusst und verändert wurde passt nicht in sein Kontrollschema.

Ein guter Abschluss der Trilogie, Krieg um den Mond muss man nicht für diesen Zyklus gelesen haben aber man sollte es, es ist ein fantastisches Buch.
Der “Die erste Menschheit” Zyklus spinnt die Idee weiter, nach Krieg um den Mond war im Prinzip alles offen was nun mit den auf den Mond gefundenen Hinterlassenschaften geschieht. In jedem der drei Bände hat Klaus Seibel die Geschichte weiter gesponnen und in diesem Band zu einem runden Abschluss gebracht.
Allerdings nicht ohne einem neuen Zyklus die Tür zu öffnen. Und auf den freue ich mich jetzt schon. smile


Die Bücher:

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gelesen: Die erste Menschheit lebt

Die erste Menschheit lebt von Klaus Seibel
Klaus Seibel - Die erste Menschheit lebt

Gerade bin ich fertig geworden mit dem drittel Teil von Klaus Seibels “Mond-Zyklus” der mit einer Schraube auf unserem Mond begann die dort nicht hingehört:

„Ihr wollt eine Lantis aus uralter Vorzeit sehen? Hier bin ich. Ich bin Yra. Und ich bin grün.“
Die Zivilisation, die vor fünfundsechzig Millionen Jahren unsere Erde bevölkert und der Menschheit ein Erbe hinterlassen hat, nannte sich Lantis. – Nannte? Das Erbe ist mehr als eine Sammlung von Dokumenten und Technologien. Tatsächlich bietet sich die Möglichkeit, die ausgestorbenen Lantis auferstehen zu lassen. Die erste ihres Volks ist Yra. Sie ist eine außergewöhnliche Frau, die für einige Überraschungen sorgt. Und sie ist nicht die Letzte.

Im ersten Buch Krieg um den Mond entdeckt eine unbemannte Mondmission auf selbigen eine Schraube. Eine Schraube die nicht von der Erde stammt. Krieg um den Mond schildert den Kampf um die Entdeckung den die Mächte auf der Erde führen.
Es stellt sich heraus, dass sie sehr wohl von der Erde stammt aber 65 Millionen Jahre alt ist. Im zweiten Buch Das Erbe der ersten Menschheit geht es um die Wesen, die nicht nur die Schraube hinterlassen haben sondern einen wahren Schatz auf dem Mond für spätere Erdbewohner hinterlassen haben. Eine Zeitkapsel die die Lantis vor 65 Millionen Jahren dort deponiert haben. Informationen über Flora, Fauna, Technik und auch eine Lantis selbst…

Die erste Menschheit lebt setzt direkt am zweiten Buch an, die Lantis Yra wurde mit einem von den Lantis auf dem Mond hinterlassenen Zuchtapparat aus einer Genschablone rekonstruiert und ist bei Anne Winkler, der Protagonistin aus den ersten beiden Bänden untergetaucht.
In der künstlichen Wüstenstadt Lantika geht derweil die Erforschung der Hinterlassenschaften der Lantiker weiter. Es ist ein enormes Wissen und auch weitere Genschablonen sind dabei. Sie rekonstruieren nicht nur den Körper sondern dazu gehören auch Backups des Hirns. Rekonstruierte Lantiker sind keine Kinder sondern hochintelligente Wesen, die sich nicht von den nicht annähernd so intelligenten Menschen in Käfige sperren lassen wollen sondern eigene Pläne mit dem Planeten haben den sie vor 65 Millionen Jahren bevölkerten ehe ein Komet einschlug und eine verheerende Katastrophe auslöste…

Das Buch beginnt wie ein weiteres Kapitel oder ein zweite Abschnitt von Das Erbe der ersten Menschheit, entwickelt sich aber zu einem eigenständigen Roman. Ähnlich wie im ersten Band geht es hier um Einfluss und Macht, auch die NSA spielt eine grosse Rolle. Die Frage wer die Entscheidungsmacht und Kontrolle hat je nach Sichtweise eine andere Antwort, zum Schluss ist sie aber eindeutig.
Die erste Menschheit lebt schildert nur den ersten Teil, die erste Menschheit das sind die Lantiker und sie leben wieder und sie wollen wieder ihren angestammten Platz ganz oben einnehmen. Das wird im nächsten Band geschildert der Anfang diesen Jahres erscheinen soll. Ich bin gespannt.
Krieg um den Mond ist ein beklemmend realistisches Gedankenexperiment das man unbedinkt gelesen haben sollte, es ist Fiktion aber so real dass die entsprechende Mondmission morgen von der NASA angekündigt werden könnte. Die Fortsetzungen werden nun natürlich deutlich spekulativer, mehr Science-Fiktion die aber immer noch in sehr naher Zukunft spielt und z.B. in 5 Jahren Realität sein könnte. Die Geschichte um die Lantiker ist natürlich deutlich spekulativer als die Ereignisse im ersten Buch, eine “Heute-Fiktion” wird zur klassischen und sher guten Science-Fiction. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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gelesen: Das Erbe der ersten Menschheit

Das Erbe der ersten Menschheit

Anfang des Jahres ist der Nachfolger von Krieg um den Mond herausgekommen, die Geschichte um die Schraube auf dem Mond die dort nicht sein dürfte ist für mich noch immer ein Highlight und kann ich praktisch jedem sehr empfehlen.
Nun also die Fortsetzung:

Vor 65 Millionen Jahren stürzte ein großer Meteorit nahe der mexikanischen Halbinsel Yucatán auf die Erde. Das war das Ende der Dinosaurier und von etwa 90 Prozent allen Lebens. Es war auch das Ende einer Zivilisation, von der wir heute nichts mehr wissen. Aber diese Vor-Menschen haben ihren Nachfolgern ein Erbe hinterlassen. In „Krieg um den Mond“ wird beschrieben, wie erste Hinweise auf dieses Erbe entdeckt werden. Jetzt ist es soweit: „Das Erbe der ersten Menschheit“ wird geborgen und die Entdeckungen beginnen. Sind Sie dabei?

Auf dem Mond wurden unweit der Schraube diverse Container entdeckt die offenbar für die Menschen — oder wer auch immer sie finden würde — dort deoponiert wurden. Sie enthalten das Erbe der Lantis, jene hochstehende Zivilisation die auf der Erde lebte ehe sie vor 65 Millionen Jahren durch den Meteoriteneinschlag ausgelöscht wurden. Wissend was auf sie zukommt haben sie einen unermesslichen Schatz an Informationen auf dem Mond hinterlassen. 10 Jahre nach den Ereignissen aus Kampf um den Mond hat die Menschheit in einem gemeinsamen Projekt die Container geborgen und geht daran sie zu erforschen…

Wie den ersten Band und Zentausend Augen habe ich auch dieses Buch von Klaus Seibel verschlungen. Er schreibt realistisch und menschlich ohne übermässig auf die ein- oder andere Seite “umzukippen”. Waren die anderen beiden Bücher zwar Fiktion aber könnten im Prinzip genauso jederzeit passieren spielt dieses Buch nun explizit 10 Jahre nach dem ersten Teil. Dennoch ist die Zukunft wie er sie schildert absolut glaubwürdig. Die Menschheit arbeitet zwar zusammen aber das heisst nicht, dass sich alles radikal geändert hat. Die Probleme sind die Gleichen wie heute oder vor 50 Jahren.
Die Geschichte der Lantis wird geschickt aufgebaut; Kampf um den Mond gelesen zu haben bringt auf den ersten Seiten etwas mehr Hintergrundwissen, ist aber nicht notwendig. Unabhängig davon rate ich jedem das Buch zu lesen, es ist einfach zu gut. Das Erbe der Menschheit wird Ende des Jahres eine Fortsetzung bekommen, ich vermute da wird es mehr helfen dieses Buch gelesen zu haben.
Guhupft wie gesprungen, beides sind sehr empfehlenswerte Bücher und demnächst steht bei mir auch noch der Nachfolger von Zehntausend Augen auf dem Plan Zehntausend Fallen.

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gelesen: Zehntausend Augen

Zehntausend Augen von Klaus Seibel
Zehntausend Augen

Schon vor zwei Wochen (oder so) hatte ich nach Krieg um den Mond mit Zehntausend Augen ein zweites Buch von Klaus Seibel gelesen.
Der Klappentext bzw. Kurzbeschreibung trifft es hier sehr gut:

Überwachung. Ein Erpresser dreht den Spieß um. Er zwingt das LKA, in der eigenen Zentrale Webkameras zu installieren. Die Ermittlungen sind live im Internet zu verfolgen.
Ohne ihr Wissen wird auch Hauptkommissarin Ellen Faber beobachtet und verliert Stück um Stück ihre privaten Geheimnisse. Dabei wird sie in ein gefährliches Spiel hineingezogen.
Was würdest du tun, um einen Menschen zu retten?
Was würdest du tun, um viele Menschen zu retten?
Wie weit würdest du gehen – wenn dir alle Welt dabei live zusieht?

Zum Inhalt gibt es nicht viel mehr zu sagen. Nach einem inszenierten Bombenanschlag hinterlässt der Attentäter der Polizei ein Paket mit u.a. Webcams. Verhandlungen gibt es nur wenn diese in der Einsatzzentrale platziert werden — öffentlich sehbar. Dass er es ernst meint macht er bald deutlich und auch, dass er kontrollieren kann ob und was sie tun.
Was folgt ist ein Katz- und Mausspiel bei dem die Maus immer einen Schritt weiter ist und die Katze in Gestalt der Polizei keinen Ansatzpunkt liefert.

Schon Krieg um den Mond fand ich sehr gut; Klaus Seibel schreibt sehr spannend, mehr auf menschlicher denn technischer Ebene aber technisch trotzdem immer sauber, konsistent und logisch. Der Nachfolger Zehntausend Fallen ist schon auf meiner Shortlist…

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