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gesehen:Guardians of the Galaxy vol. 2

Kein Handball, aber statt in die Sneak ging es heute à la carte ins Kino: Guardians of the Galaxy 2 stand ja noch auf meiner Liste:


Den ersten Teil hatte ich ja sogar in der Sneak gesehen. Den zu Grunde liegenden Comic und dessen Figuren kannte hierzulande niemand und taugt(e) nicht als Zugpferd. Das hat sich geändert, die Guardians of the Galaxy sind ein grosser Name geworden und selbst meine Freundin, die mit Comic- und Actionfilmen eigentlich wenig anfangen kann, lacht Tränen bei dem Film und wollte den zweiten Teil unbedingt mitsehen.

Bekannt geworden sind die Guardians auch in ihrer Welt, sie werden angeheuert, um verschiedene Gefahren zu bekämpfen. Darin sind sie gut, nach einem Auftrag müssen sie aber fliehen und stranden auf einem fremden Planeten. Dort fischt sie Ego auf, ein seltsam anmutender Mensch, der sich als Peters außerirdischer Vater outet.
PeterGamora und Drax reisen mit ihm auf dessen Planeten (der auch Ego heisst…), Rocket bleibt mit Baby Groot zurück um das Raumschiff zu reparieren und auf Gamoras gefangene Schwester Nebula aufzupassen.

Der Planet Ego ist toll, aber er und sein gleichnamiger Bewohner haben ein Geheimnis. Rocket muss sich derweil einer Gruppe von Ravengern erwehren. Alles eskaliert und findet sich doch wieder zu einem Finale zusammen, in dem die Guardians mal wieder die Galaxie retten.

Schon der erste Teil war Bunt, gegen vol. 2 aber fast schon farblos. Guardians 2 ist knallbunt bis in die kleinste Ecke und wie der erste Teil liebevoll bis ins Detail. Es gibt praktisch in jedem Hintergrundbereich etwas zu entdecken und der Film ist wieder voller Anspielungen auf die Popkultur der 70’er und 80’er Jahre.

Ein Feuerwerk an Gags, sowohl in Worten als auch Taten. Jetzt noch bunter und Groot ist wieder der Held. Diesesmal mit zusätzlichem Niedlichkeitsmultiplikator.

Das 3D auch hier wieder sehr angenehm. Es erweitert und ist nicht zu aufdringlich, hier aber deutlicher wahrnehmbar. Es lohnt sich, auch wenn 3D natürlich überhaupt nicht notwendig ist und so weiter. Das waren Ton und Farbe aber auch nicht als sie eingeführt wurden.

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gesehen: Das Ende ist erst der Anfang

Heute habe ich es mal wieder in die Sneak geschafft. Es lief Das Ende ist erst der Anfang:

Ich bin nicht angetan. Nicht im geringsten. Das Buch mit der Handlung wurde am Set offenbar nur vorbeigetragen. Drei Kontinente weiter und noch luftdicht eingeschweisst.
Der schlechteste Film, den wir in den letzten Jahren in der Sneak gesehen haben, ist Killing TimeAber nach gut drei Jahren geht dieser Titel an Das Ende ist erst der Anfang weiter.

Zur Handlung bzw. Geschehen auf der Leinwand: Zwei ältere Gangster jagen einem Handy nach. Und ein recht verwarlostes Pärchen geht zu Fuß durch die Landschaft um jemanden aufzusuchen. Dazwischen ein Typ, der sich Jesus nennt und noch ein paar andere, ebenso wenig relevante Figuren wie die “Hauptpersonen”.

Alles sehr wirr, die Zusammenhänge werden kaum klar und als Zuschauer sind sie einem auch nach einigen Szenen völlig egal. Aus Prinzip bin ich geblieben, das halbe Kino sah das aber nicht so. Bei einem Horrorfilm gehen eine handvoll Leute, meist am Anfang. Bei diesem Film war eine stetige Bewegung von Leuten, je nachdem wie lange sie die Hoffnung auf ein Rudiment an Handlung aufrecht erhalten konnten.

Falls Du in die Situation kommst, diesen Film zu sehen: mach Dir keine Hoffnung auf eine Wende oder Spannung oberhalb der Erdkruste. Der Film ist völlig Sinn- und Handlungsbefreit. Wenn ich nicht befürchtet hätte, dass das Licht die Leute um mich herum aufweckt, hätte ich meinen Kindle raus geholt und gelesen.

“strahlend schöner Western im Tarantino-Style” kann man als Zitat im Trailer lesen. Wäre ich Tarantino, würde ich diese(n) “La Croix” dafür verklagen. Es ist kein Western und hat wahrscheinlich nicht einmal das Niveau der Exkremente von Tarantino.

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Planung für das Kinojahr 2017

Da ich mit Ghost in the Shell den ersten Film, den ich dieses Jahr im Kino sehen wollte, fast vertorft hätte, schreibe ich hier mal auf, welche Filme ich deses Jahr im Kino sehen will:

Das sind die Filme, die ich nach jetzigem Stand wenn möglich im Kino sehen will. Nächste oder übernächste Woche als erstmal direkt in Guardians 2 und dann noch einmal 2 Wochen später in den neuen Alien.
Dann kurz Pause und im Sommer zu Valerian noch einmal im Kino und dann erst zum Ende des Jahres in Blade Runnder und  Star Wars.

Hast Du noch Tipps für Filme, die man im Kino sehen sollte?

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gesehen: Ghost in the Shell 3D

Nachdem ich den Kinostart ziemlich verpasst hab war ich vorhin zu Ghost in the Shell im Kino:

Der Film ist kein Remake des gleichnamigen Anime von 1995 bzw. er basiert auf wie der Anime auf dem gleichen Manga von Shirow Masamune.

Dieser Film ist anders als der Anime. Nicht nur, dass es eine Realverfilmung ist, auch die Geschichte ist anders. Das wichtigste bei dieser Verfilmung ist fast, nicht ständig den Anime vor Augen zu haben.
In der (nahe) Zukunft ist es normal, dass Menschen einzelne Körperteile durch Künstliche ersetzen. Major Motoko Kusanagi ist eine extreme Version, bis auf das Gehirn sind alle Körperteile künstlich. Sie ist ein Cyborg und arbeitet für die geheime “Sektion 9” der Regierung.
Im Anime jagd Major Motoko Kusanagi einen Hacker, der es schafft, über die implantierten Schnittstellen wichtige Politiker zu beeinflussen und zu kontrollieren.

In dieser Realverfilmung gibt es auch einen Hacker, der Personen übernimmt. Viele Szenen gleichen sich, die die Übernahme der Müllmänner. Doch hier geht es nicht um die Kontrolle von Politikern, primär ist Rache ein Motiv und im laufe des Films geht es mehr um die Identität des Majors. Auch im Anime wird ihre Herkunft und ihr Gefühl, kein Mensch zu sein, angesprochen. Hier wird es zum Hauptmotiv des Films.

Für sich selbst betrachtet ist diese Verfilmung gelungen, dazu trägt auch das Bild der Stadt bei, die mich sehr an die mich sehr an das Los Angeles aus Blade Runner erinnert. Nur extrem bunt. Es ist nicht die Dunkelheit, sondern die Enge, die dennoch ähnliche Stimmung.
Die Geschichte ist anders als im Anime und auch im Manga, wobei ich nicht weiss, ob die Herkunft des Majors in einem anderen der Mangas evtl. ähnlich thematisiert wird. Dies ist eher eine Vorgeschichte zu der des Anime und IMHO funktioniert sie. Dass der ikonische Soundtrack von Kenji Kawai erst im Abspann auftaucht ist einerseits schade, andererseits trägt es aber auch dazu bei, dass man sich von dem Anime lösen kann. Die teils ähnliche Szenen – die aber einen anderen Kontext haben – zusammen mit dem Soundtrack hätte so nicht funktioniert. Der neue Score ist wesentlich zurückhaltender und das passt gut zu den grellbunten Bildern.
Zurückhaltend ist auch hier das 3D, selten nimmt man es bewusst war. Ich mag diese Entwicklung, die ich hier schon mehrmals angesprochen habe. Das 3D ist einfach da, wie auch im realen Leben nehmen wir es nicht bewusst war. Dadurch scheint es natürlich erstmal überflüssig, aber auch hier gehe ich jede Wette ein, dass der Film ohne das “überflüssige” 3D im Vergleich komisch flach aussehen würde. Als wenn man nur mit einem Auge durch die Welt geht. Und ich vermute, dass sich die Diskussion sehr bald dadurch auch erledigen wird, 3D wird bei den meisten Filmen normal sein und keine besondere Erwähnung mehr finden.

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gesehen: CHIPS

Nach langer Zeit haben wir es mal wieder in die Sneak geschafft, kein Handball oder sonstige Termine standen auf dem Programm. Eigentlich wollten wir auch schon letzte Woche in die Sneak. Da ist sie im UCI Flensburg allerdings ausgefallen, weil die Festplatte mit dem Film nicht rechtzeitig geliefert wurde.

Gestern lief CHIPS, basierend auf der Polizeiserie von 1977:

Der FBI Agent Frank Poncharello wird von Miami nach Kalifornien versetzt, um innerhalb der California Highway Patrol (CHP) gegen Polizisten zu ermitteln. Dort wird er mit Jon Baker in ein Team gesteckt. Jon ist ein ehemaliger Motorrad Stunt-Fahrer, der durch den Job als Polizist versucht, seine Ehe zu retten.

Klingt schon halbgar und von hier an geht es bergab. Frank ist notgeil und hinter jedem Rock her, Jon der übermotivierte Anfänger. Beide müssen eine Raubserie mit Motorrädern aufklären. Die Handlung ist ein reines Vehikel für Witze unter der Gürtellinie Ziemlich vorhersehbar und kein weiteres Wort wert. Zotige Witze können echt unterhaltsam sein, hier ist es eine Schlacht mit Peniswitzen.

Das ist nur bedingt lustig, auch wenn Alkohol vermutlich hilft. So kurz vor der Bewusstlosigkeit dürfte der passende Zustand sein no

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gesehen: Alles unter Kontrolle

Nach einiger Zeit haben wir es mal wieder in die Sneak geschafft, die nächsten Wochen ist Mittwochs aber wieder Handball.

Heute lief Alles unter Kontrolle:

José Fernandez ist Polizist bei der französischen Grenzpolizei und soll auf seine Wunschstelle bei der Kriminalpolizei versetzt werden. Sein letzter Auftrag ist die Abschiebebegleitung von Karzaoui nach Afghanistan. Nur ist Karzaoui kein Afghane, sondern Algerier, der den Ausweis gestohlen hat.
Dementsprechend ist er nicht sehr angetan bei dem Gedanken an Kabul und als das Flugzeug wegen eines technischen Defekt auf Malta zwischenlanden muss setzt er alle Hebel in Bewegung, um seine Abschiebung nach Afghanistan zu verhindern und zurück nach Algerien zu kommen.

Eine leichte französische Komödie und wer wie ich französische Filme eher nicht mag dem sei gesagt: Er ist verdammt lustig!
Die Komödie wird mit einer Leichtigkeit erzählt, die wirklich Spaß macht. Bei dem ernsten Thema würde ein deutscher Film von Moral und politischer Korrektheit erdrückt werden. Alles unter Kontrolle ist primär eine Komödie, lässt die problematischen Punkte aber nicht unter den Tisch fallen. Die Immigratnen wollen auch hier nicht freiwillig ausreisen, bei Karzaoui kommt ein echter Fehler dazu (auch wenn der Diebstahl des Portemonnaies natürlich auch eine Straftat ist) und man sieht auch die Zustände in einem italienischen Flüchtlingslager.
Aber es stört nicht den Film als Komödie, die Eindrucke hat man aber trotzdem, auch ohne Moralkeule.

Gute Komödie, tolle Unterhaltung! yes

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gesehen: Die Jones - Spione von nebenan

Gestern haben wir es wieder in die Sneak geschafft (nächste Woche ist dann der Handball-Knaller Flensburg vs. Kiel), es lief Die Jones – Spione von nebenan:

Jeff Gaffney arbeitet im Personalbüro einer Luftfahrt- und Rüstungsfirma. Mit seiner Frau Karen und seinen beiden Söhnen lebt er in einer spiessigen Sackgasse im Vorort.
Eines Tages, die Kinder sind im Feriencamp, zieht im Nachbarhaus ein neues Paar ein, Tim und Natalie Jones. Perfekte Menschen aus dem Bilderbuch: erfolgreich, gut aussehend, zuvorkommend, weltgewand.
Während Jeff sich mit Tim anfreundet ist Karen misstrauisch und verwickelt sich und Jeff in den Spionageauftrag, den Tim und Natalie als Agenten tatsächlich haben.

Spione wirbeln eine spiessige Nachabrschaft durcheinander, gefühlt gibt es diesen Plot schon eine Million mal und auch der Hauptcharakter Jeff ist gefühlt auch in jedem dritten Film so zu sehen.
Lustige Szenen gibt es durchaus, gerade zu Anfang hatte ich aber öfter mal die Augen geschlossen, es wirkte so austauschbar. Aber der Film fängt sich, er ist durchgehend witzig und auch wenn natürlich immer mal wieder vorhersehbare Gags dabei sind, so gibt es doch auch durchgehend genug Momente, die ich so nicht erwartet habe.
Insgesamt gute Unterhaltung, die man aber IMHO nicht unbedingt im Kino sehen muss. Und er hat tatsächlich Potenzial für eine gute Fortsetzung.

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