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gesehen: Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm

In der heutigen Sneak lief Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm — ein Film dessen Namen man sich merken sollte.

Ein geschiedenes Ehepaar trifft sich im Flugzeug von Frankreich nach Griechenland wo die gemeinsame Tochter heiratet. Auftritt des namensgebenden Vulkans Eyjafjallajökull: wegen ihm wird der Flieger nach München umgeleitet. Es wird der einzige Auftritt des Vulkans bleiben, er hat mit der Handlung schlichtweg überhaupt nichts zu tun. Jeder andere Vorwand für einen ungeplanten Aufenthalt und nicht sofort weiter fliegen zu können hätte genauso funktioniert.
Beide machen sich auf dem Landweg auf um rechtzeitig zur Hochzeit der Tochter nach Griechenland zu kommen. Durch Österreich, Slovenien, Albien bis nach Griechenland. Sie sind geschieden und hassen sich mehr oder weniger. Sie reisen gemeinsam aber versuchen sich ständig daran zu hindern. Das soll lustig sein, ist aber völlig unglaubwürdig. Die Frau ist so eindeutig unsympatisch dass es unmöglich etwas anderes als Hass für sie zu empfinden, der Mann versucht sie ständig loszuwerden, nimmt sie aber doch immer mit. Die Motivation beider ist völlig unglaubwürdig und auch die Schauspieler überzeugen nicht.

Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm — merkt euch den Namen damit ihr nicht aus versehen Geld für ihn ausgebt.

gesehen: 22 Jump Street

In der gestrigen Sneak lief 22 Jump Street. Der zweite Kinofilm zu einer Fernsehserie die ich schon in den 80’ern nicht mochte. eek

Das konnte also nur ein Reinfall werden, wurde aber ein grandioser Abend.

Es geht wieder um die Ermittlung in einer Schule, dieses mal am örtlichen College. Der Polizeichef verkündet den beiden Protagonisten, dass die Politik wieder das Gleiche will wie beim letzten mal in der High School. Und auch ihr Chef bekräftigt, dass wieder das gleiche wie beim letzten Einsatz getan werden soll und schwärmt vom tollen neuen Budget mit dem die neue Zentrale in der Kirche gegenüber der alten aufgebaut werden konnte, statt in der Nummer 21 der Jump Street ist die Zentrale jetzt in der Nummer 22. Und auch die 23 wird schon gebaut…

Dieser Film ist eine Kopie des ersten Teils und alle wissen es. Auch die Hauptdarsteller auf der Leinwand. Für sie ist es die Polizeibehörde, für die Zuschauer die Filmindustrie die eine genaue Kopie wünschen und diese absorde Konstellation führt dazu, dass dieser Film eine herrliche Satire auf den Fortsetzungs- und Kopierwahn der Filmindustrie ist. Wenn der Captain der beiden über das Budget für das neue Hauptquartier schwärmt könnte das genauso ein Filmproduzent sein der über das Budget seines neuen Fortsetzungsstreifens schwärmt. Und beide legen Wert darauf, dass in der Fortsetzung das Gleiche passiert wie im vorigen Teil. Eine weitere vergleichbare Ebenenbeziehung haben die beiden Hauptdarsteller, ihre Meinungsverschiedenheiten was das berufliche angeht sind im Prinzip wortwörtliche Beziehungsproblemdialoge zwischen Mann und Frau. Dieser Dialogwitz ist ein wenig direkter als die parallele zur Filmindustrie, letztere wird aber spätestens am Schluss des Films deutlich wenn schonmal die weiteren Teile angeteasert werden. Vom Kindergarten über eine Tauch- oder Tanzschule bis ins Altenheim sollen die Beiden Undercovermissionen übernehmen. Jeweils garniert mit den passenden Filmplakaten und Trailerszenen. Bis Teil 2121 Jump Street irgendwo im Weltall geht das, Details habe ich vor schmerzen im Zwerchfell nicht mehr wahrgenommen laugh

Von der Story her geht es um eine neue Modedroge durch die eine Studentin gestorben ist weswegen die Beiden am College verdeckt ermitteln sollen, die Details sind relativ egal.
Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und glaube, dass der Film eine ernst gemeinte Fortsetzung ist. Dieser Film nimmt sich selbst nicht ernst und ist einfach nur eine Parodie auf den Fortsetzungswahn der Filmindustrie die meint olle Fernsehserien aus den 80’ern zu einem Kinofilm ohne Inhalt aufplustern zu müssen. Ein Riesenspass!

gesehen: Maleficent

Mit der letzten Aktionskarte von Groupon ging es gestern noch einmal ins Kino, Maleficent stand auf dem Spielplan

Es handelt sich um eine Neuinterpretation des Märchens Dornröschen — von Disney. Au Weia.
Schlimmes befürchtet aber doch gutes gehört saßen wir also im Kino. Und wurden nicht enttäuscht. Das Märchen wird anders erzählt, die grobe Handlung bleibt gleich weicht im Detail aber deutlich ab. Dabei bleibt es in der richtigen Balance zwischen Altem und Neuem, man hat nie das Gefühl, dass die klassische Geschichte zerstört wird aber auch nicht in einer drögen Märchenverfilmung für Kinder zu sitzen. Dafür sorgen auch die gelungen Bilder des Sumpfreiches in dem die Feen und anderen Fabelwesen leben.
Apropos, der Film ist freigegeben ab 6, ist aber kein Kinderfilm sondern passt für alle Altersgruppen. Keine rosa Traumwelt, es ist ein Märchen und Märchen enthalten immer auch etwas Gewalt.
Disneyfilme sind meistens nicht mein Fall und wenn Amerikaner klassische (europäische) Märchen verfilmen ist das bisher eigentlich immer schief gegangen. Maleficent fand ich aber wirklich gut. Der Off-Erzähler geht zum Schluss auch mit zwei Sätzen auf die Unterschiede der Versionen ein und auch wenn der Film natürlich als die “wahre Geschichte” bezeichnet wird kommt er zu einem Fazit das für Amerikaner doch sehr unerwartet ist.

gesehen: Tammy

Gestern war ich wie fast jeden Mittwoch im Kino, dieses mal aber nicht in der Sneak Preview (dort lief “Wir sind die Neuen”) sondern mit den schon erwähnten Groupon Aktionsgutscheinen/Karten in Tammy.

Tammy (Melissa McCarthy) ist eine dickliche Frau die man wohl meist als Versagerin wahrnehmen wird. Sie arbeitet in einer FastFood Kette und wird gefeuert nachdem ein Hirsch dafür gesorgt hat, dass sie mal wieder zu spät kommt. Als sie zu Haus ihren Mann mit der Nachbarin erwischt schnappt sie sich ihre Sachen, geht rüber zu ihren Eltern und verlässt kurzentschlossen die Stadt. Bzw. ihre Grossmutternutzt die Chance auf einen Road Trip zu gehen, denn sie hat Auto und Geld, Tammy hat nichts. Und so geht die Oma (Susan Sarandon, Thelma und Louise) mit ihrer Enkelin auf einen Road Trip.

Ein ungleiches Paar, die Oma will Spass haben während Tammy ständig mit ihrer eigenwilligen Wahrnehmung der Welt aneckt. Schuld sind immer die Anderen, sich selbst ändern nicht nötig. Aber natürlich hat auch dieser Film ein gutes Ende, etwas Moral gibt es auch für alle Beteiligten inklusive Zuschauer.

Ein Film zwischen Humor und Fremdschämen, Tammy möchte man immer wieder einfach nur gegen die Wand klatschen oder ihre gerechte Strafe bekommen lassen. Besser gefallen hat mit ihre Grossmutter Pearl, Susan Sarandon spielt besser und die sympatischere Person, auch wenn das im Trailer nicht so rüberkommt und auchsie ihre Leinwandprobleme hat. Für 3€ die die Grouponkarte gekostet hat war es ok, zum Normalpreis hätte ich mich aber über die verlorene Lebenszeit geärgert.

gesehen: A Million Ways to Die in the West

Vor dem Fussballspiel gestern ging es ins Kino zu A Million Ways to Die in the West. Den Trailer hatten wir in der Sneak schon oft genug gesehen und er versprach Spass:

Ok, ein wenig morbider Spass, aber Spass.
Und was soll ich sagen? Der Film ist grosser Spass! Nicht einfach nur eine Aufzählung von Todesarten, auch wenn die Hauptperson Albert eine solche Auflistung anfängt nachdem er von seiner Freundin verlassen wurde um seine Freunde von der Trostlosigkeit und Gefahr des Wilden Westens zu überzeugen.
Es gibt eine einfache Handlung über den Schafezüchter Albert der von seiner Freundin verlassen wird und von einer anderen Frau, die sich als Frau des führenden Gesetzlosen herausstellt (kein Spoiler, dass ist nur Albert nicht klar), wieder aufgebaut wird. Als der von Liam Neeson verkörperte Ehemann und Revolverheld Clinch auftaucht wird es für Albert eng…

Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Seth MacFarlane schuf schon TED (den ich nicht gesehen habe) und die Zeichentrickserien American Dad und Family Guy (die ich liebe). Der Humor des Films ist wie erwähnt morbide, teils derb und geht immer Richtung Slapstick. Die Handlung spielt 1882, die Formulierungen und Bezüge sind aber aus der heutigen Zeit. Etwas schwer zu erklären, es ist wie eine Zeichentrickserie die in einer eigenen Welt spielt aber doch unsere Gegenwart widerspiegelt. Von der Art hat es mich sehr an die genialen Star Wars Episoden von Family Guy (Blue Harvest et al.) erinnert. Viele bekannte Schauspieler, Anspielungen und Referenzen zu Hauf, ich muss den Film schon allein wegen der Scheunenszene noch einmal sehen, die ging im Jubel des Kinosaals völlig unter eek.

Ein Film wie eine Zeichentrickserie, einfach nur Spass.
Heute Abend geht es zu Tammy, ein Gutschein ist dann noch übrig für’s Wochenende.

gesehen: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Wie erwähnt war ich gestern in zwei Filmen und nach Das magische Haus am Nachmittag ging es nach einer Inter-Kino Pizza in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit.Ich wollte diesen Film eigentlich nicht sehen. Beim gefühlten Teil 37 der X-Men Reihe mit Abkömmlingen wie Wolverine hatte ich beim Trailer für mich beschlossen, dass das Franchise seit ungefähr drölf Filmen ausgelutscht ist. Aber für 3€ kann man ja nichts falsch machen wink

Um es vorweg zu nehmen: Der Film hat mich positiv überrascht. Es ist nicht nur ein müder Aufguss um die Rechte an der Reihe zu behalten sondern eine neue Wendung. Wie bei Star Trek helfen Zeitreisen immer tongue
In der nahen Zukunft sind die Mutanten sowie normale Menschen deren Gene potenziell später Mutanten als Nachkommen zeugen würden nahezu ausgerottet. Durchgeführt wurde das mit Killerrobotern, Sentinel genannt, die in der Lage sind Mutanten aufzuspüren und die Mutationen zu absorbieren (technisch eine coole Sache, bitte nicht hinterfragen).
Der Ursprung des Sentinel Programms liegt 50 Jahre zuvor in den 70’ern und mit Hilfe einer Mutantin gelingt es den Geist von Logan AKA Wolverine in sein Ich aus den 70’ern zurückzuschicken. Dort soll er den jungen Professor Xavier sowie Erik AKA Magneto ausfindig machen und mit ihrer Hilfe das Ereignis verhindern das zum entstehen des Sentinel Programms führen wird.

Durch den Kniff mit der Zeitreise gelingt es tatsächlich der X-Men Reihe eine neue Richtung zu geben, der Film ist gutes Action-Kino. Wenn man eine ungähre Vorstellung der 70’er Jahre des letzten Jahrtausend hat sollte man aber nicht so genau hinsehen, Kurzsichtige nehmen am Besten ihre Brille ab. Auf den ersten Blick sind die 70’er ganz gut getroffen was z.B. Klamotten und Autos angeht, aber alles weitere passt nicht so recht. Die gezeigt Technik ist teils auch heute noch Science-Fiction und einfach gesagt wird aus Cerebro aus den Filmen der 2000’er nicht dadurch ein Gerät der 70’er indem man die modernen Schalter durch Drehknöpfe ersetzt.
Davon abgesehen ist der neueste X-Men halt eine Comicverfilmung, gutes Popcornkino.

gesehen: das magische Haus

Gestern war ich gleich zu zwei Filmen im Kino, schliesslich gilt es ja noch bis zum 15. die hier erwähnten 3€ Karten zu verbrauchen.

Also ging es am Sonntag Nachmittag in Das magische Haus, ein Animationsfilm mit einer Katze als Hauptdarsteller. Was kann da schon schief gehen?
Eigentlich nicht viel. Es ist ein Kinderfilm, wenn man das weiss ist er schön zu sehen, vor allem weil nicht gesungen wird tongue
Der noch namenlose Kater wird Anfangs von seiner umziehenden Familie ausgesetzt und flüchtet sich in ein merkwürdiges altes Haus. Es ist voller Tiere und komischer selbstgebastelter Maschinenwesen die ihn ignorieren. Der Herr des Hauses, ein alter Zauberkünstler der noch die Kinder im Krankenhaus erfreut nimmt ihn aber auf und nennt ihn “Thunder”.
Alles wäre gut wenn da nicht der Neffe wäre, der den Onkel ins Altenheim abschieben und das Haus verkaufen will. Als der Zauberer selbst im Krankenhaus landet sieht er seine Chance gekommen und Thunder muss mit dem Rest der Zaubertiere wie Hase und Maus versuchen das zu verhindern.

Eine harmlose Story für Kinder die nett gemacht ist und man auch als Erwachsener sehen kann. Die Animationen sind vom technischen Standpunkt her wohl in etwa auf dem Stand von vor 10 Jahren, erreichen also nicht annähernd das Niveau eines aktuellen Pixar Films aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. War ein schöner Film am Sonntag Nachmittag.

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