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Mario in HTML

Zum Wochenende mal etwas nostalgisch-entspannendes:

Super Mario, komplett in HTML5 umgesetzt: www.fullscreenmario.com.

FullScreenMario.com
Full Screen Mario is a purely HTML5 remake of the original Super Mario Brothers. You can play the original levels, play through some of literally millions of possible random maps, or create your own using the level editor.

Webseite Nr. 1

Heute vor 20 Jahren wurde vom CERN die Basistechnologie des WorldWideWeb kostenlos veröffentlicht.

Die Geschichte mit Screenshots gibt es auf einer Informationsseite und von dort gelangt man auch zur ersten Webseite.
Ihr Eröffnungssatz passt noch immer:

The WorldWideWeb (W3) is a wide-area hypermedia information retrieval initiative aiming to give universal access to a large universe of documents.
Auch wenn heute etwas mehr geht…

Datenschutz ist nicht http-Kompatibel

Dass das Problem des Datenschutz mit Facebook viel mehr ein Problem des Datenschutzrechts mit dem Protokoll http ist zeigt dieses Bild:

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel. Konfiguration ueber http://tilli.me/privacyimg

Das Bild stammt von Henning Tillmann, er erklärt auch die Grundlagen.

Sicherlich kann Facebook mit aktivem Javascript noch mehr machen, aber was schon mit einem einfachen Bild möglich ist zeigt obiges Beispiel.
Unser Problem ist dass wir altes Recht auf “neue” (http ist 20 Jahre alt) Techniken anwenden. Abstrakte Gesetze sind zwar eher grundsätzlicher Natur und eiegentlich relativ zeitlos, das zeigt aber wie grundlegend anders das Internet als Kulturtechnik ist.

Wenn es mal wieder etwas länger dauert...

…mit der Webseite, und man neugierig oder gar verantwortlich ist für das Malheur, dann hilft diese praktische Firefox-Extension.
Die Extension zeigt grafisch auf welche Elemente wie lange zum laden benötigt haben, z.B. sehr praktisch wenn man Inhalte von verschiedenen Servern lädt oder über diverse php-Funktionen Inhalte dynamisch aus einer Datenbank generiert.
So kommt man schnell dem Übeltäter auf die Spur, sei es ein Technorati-Link der gerade nicht möchte oder ein störriger iframe oder sonstiger Inhalt der Seite. Da das ganze schnell in die Breite geht kann man das ganze auch noch skalieren. Netterweise ist die erzeugte Auswertung normales HTML, so dass ihr euch das ganze auch noch als Beispiel ansehen könnt, hier ein Webshop mit diversen Bildern und externen Trackingservern.

Gesucht: CSS-Schatten

Nachdem ich ja etwas mit dem Design gespielt habe und oben nun ein Foto¹ über die gesamte Breite geht habe ich das tiefe Bedürfnis die darüber liegende Schrift mittels eines Schattens etwas besser zur Geltung kommen zu lassen.
Nur hat mir da das W3C offenbar einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die haben nämlich einfach die mit CSS2.0 eingeführte Eigenschaft text-shadow in der Version 2.1 rausgeworfen. Warum auch immer. Eine Alternative gibt es jedenfalls nicht wirklich, die Methode den Text zwei mal zu schreiben kommt nicht in Frage und die von meinem Haus- und Hofmagier vorgeschlagene Variante mit filtern kommt schon aus ethischen Gründen nicht in Frage weil es nichtstandardisierter, proprietärer Microsoft-Kram ist der ausserdem auch noch der Leserschaft nichts bringt, da ist größtenteils Firefox angesagt.

Hat jemand noch ‘ne Idee? Der Text wird dynamisch generiert und zeigt in der Detailansicht die Artikelüberschrift an, eine feste Grafik geht also nicht, CSS ist angesagt.

¹ Das Bild ist ein Ausschnitt eines Fotos das ich 2001 auf Achill Island gemacht habe

Bildblog ist anders

Da hab ich eben zufällig mal nicht wie gewohnt mit meinem RSS-Reader das Bildblog gelesen und was ist? Alles anders. Neues Design. Ungewohnt. Komisch. Auf den ersten Blick nicht besser.
Ichweissjanich. Aber irgendwie muss heute wohl alles weiss sein und irgendwo ‘nen Aufkleber “Web 2.0” haben.
Hier nicht. Dafür ‘nen neues Bild im Kopf. Sieht man aber auch nicht im RSS-Reader.

Wenn eine Alternative keine Alternative ist

Ich habe u.a. eine SIM von Easymobile. Die nutze ich kaum und daher bekomme ich regelmässig E-Mails von denen, dass sie mir ‘nen Euro vom Guthaben abziehen weil ich zu wenig vertelefoniere.
Bzw. sie versuchen mir das mitzuteilen.
In meinem Mailprogramm sehe ich nämlich nur folgendes:

This mail is in HTML. Your mail program does not support HTML, or you just need to activate it.

Hm, das ist ja so gar nicht richtig. Evolution unterstützt HTML. Ich will es nur normalerweise nicht sehen weil eine Schriftart die beim Absender ganz toll aussieht beim Empfänger ganz anders wirkt, Schrift nicht vorhanden Bildschirmauflösung anders und so weiter. Also zeigt Evolution bevorzugt die Text-Version an anstatt der Webseite. Gibt es keine Textversion sehe ich aber die HTML-Version.
Und hier baut Easymobile Mist. Denn damit ein Mailclient überhaupt weiss, welcher Teil was ist und ob es überhaupt eine alternative Textversion gibt, gibt es die Möglichkeit mittels des MIME-Standards die Teile der Mail entsprechend zu kennzeichnen. Easymobile tut dies auch, im Header der Mail findet sich die entsprechende Deklaration:
Content-Type: multipart/alternative; boundary=”——=_Part_257_12171472.1160193917713”

Was sich die Mailverbrecher bei Easymobile nur nicht durchgelesen haben ist der entsprechende RFC2046. Dort heisst es nämlich:

5.1.4. Alternative Subtype

The “multipart/alternative” type is syntactically identical to “multipart/mixed”, but the semantics are different. In particular, each of the body parts is an “alternative” version of the same information.
Und noch mal ganz deutlich: “alternative” version of the same information. Die Behauptung, dass mein Mailprogramm kein HTML darstellen könne ist nicht die selbe Information wie eine lange Belehrung, dass ich zu wenig Umsatz mache und mir daher 1€ vom Guthaben abgezogen wird.

Liebe Leute bei Easymobile: Wenn ihr keine alternative Version mitliefert, dann deklariert euer Armutszeugnis nicht als solches. Sendet es als multipart-mixed wie es z.B. Der Spiegel mit seinem Newsletter macht und so völlig korrekt das erreicht was ihr auch wolltet aber nicht konntet. Beschäftigt euch mit der Technik die ihr verwendet oder stellt jemanden ein der Lesen kann.

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