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GIMP Magazin

Photoshop dürfte wohl jedem ein Begriff sein, es ist die bekannteste Bildbearbeitung überhaupt. Aber auch teuer, die aktuelle Version CS6 kostet knapp 900€.

Kostenlos gibt es als Alternative GIMP. Ihr grösster Nachteil: es ist nicht Photoshop. “Wat de Bur nich kennt, frett he nich”
In der aktuellen Version gibt es auch einen Einfenster-Modus wie man ihn unter Windows gewohnt ist (ich habe ihn bei mir aber wieder deaktiviert) und unter gimpusers.de gibt es auch eine deutschsprachige Community.

Darum soll es hier aber eigentlich gar nicht gehen, sondern um das Gimp Magazine das mir über den Weg gelaufen ist. Dieses kostenlose Onlinemagazin berichtet rund um GIMP und gibt Hilfestellungen und Turorials zur Benutzung.
Man kann es kostenlos in verschiedenen Formaten herunterladen und z.B. online bei issuu lesen:


Ein komplettes Hochglanzmagazin wie es sich für eine Bildbearbeitung gehört, reinschauen lohnt sich!

GIMP: einfach maskieren mit der Quick Mask

Hab heute morgen erstaunt festgestellt dass die Woche schon wieder vorbei ist und ich nicht einmal zum bloggen gekommen bin.
Ist mir glaube ich das letzte mal passiert als ich im Koma lag wink
Da ich mehrfach gefragt wurde wie es funktioniert gibt es einen f’up auf meinen vorigen Artikel von Sonntag in dem ich beschreibe wie ich den “Farbeffekt” erzeugt habe.

Die Ehre gebührt wie erwähnt eigentlich Matthias, denn er hatte ihn mir via Twitter erläutert.
Der Effekt ist simpel: das Foto wirkt als Schwarz-weiss Bild viel besser, aber doch irgendwie langweilig und farblos. Also wollte ich nur den Bach in seiner Originalfarbe belassen um ihn zu betonen und einen Farbakzent zu setzen.
Das ist einfacher gesagt als getan. Zwar kann man den Effekt von Filtern wie das desaturieren einer ist bei GIMP auf die ausgewählten Bereiche beschränken (bzw. sie sind es), aber die Auswahl “alles ausser dem Bach” ist praktisch nicht so leicht zu erzeugen.
Bisher hatte ich dafür die Freihandauswahl verwendet — besch*** viel Arbeit!
Das wollte ich nicht. Dank Matthias’ Hinweis kenne ich nun die “Quick Mask” und mir der ist es ein Kinderspiel:

Die Quick Mask aktiviert man mit dem kleinen Icon links unten am Bildfenster, daraufhin wird alles erstmal rot. Alle roten Bereiche sind nicht ausgewählt, vorerst also gar nichts.

der gewünschte Bereich nah dem “weissmalen” am Rand
Nun malt man einfach alles was man auswählen will weiß an. Diese Bereiche werden wieder normal sichtbar und sind anschliessend ausgewählt. Zur Kontrolle einfach wieder auf das Quickmask Icon klicken, das Bild wird wieder normal sichtbar und der weiß ausgemalte Bereich ist markiert. Mit einem weiteren Klick auf das Icon kann man an der Stelle weitermachen an der man aufgehört hat.

Der ausgemalte Bereich ist markiert (Klick)
Am sinnvollsten erscheint es mir mit den Rändern mit einem kleinen Pinsel anzufangen und den Rand relativ fein auszuarbeiten und anschliessend den Innenraum mit einem größeren Pinsel “auszumalen”. Wenn man dabei nicht sooo genau ist sieht es so aus wie in meinem Beitrag von Sonntag wink

der komplette Bereich ausgewählt (klick!)
In der Schlussphase kann man ruhig viel hin- und herschalten, anhand der Markierung erkennt man gut wo man einen Flecken vergessen hat auszumalen bzw. zu markieren.

Hat man den gewünschten Bereich markiert kann man sich weiter am Bild austoben. In meinem Beispiel habe ich die Auswahl umgekehrt (Select -> Invert bzw. STRG+I) um alles ausser dem Bach markiert zu haben und desaturiert

Fertig! (Klick für ordentliche Qualität)

Fotos vom Lautrupsbach

FlensburgFoto

Vorhin bin ich mal vor die Tür gegangen, einmal das Lautrupsbachtal runtergegangen. Liegt etwa 100m von unserer Wohnung entfernt…

Die Fotos die ich gemacht habe sind zwar größtenteils nicht so schön geworden wie ich es mir erhofft hatte da die Sonne zwar schon da war aber sich auf den Motiven immer gut versteckte.
Ein paar schöne Bilder sind aber trotzdem entstanden. Mit ein wenig GIMP Nachhilfe von Matthias via Twitter habe ich auch den Effekt hinbekommen der mir vorschwebte: Schwarz-weiss aber der Bach noch natürlich blau.
Ist übrigens mit der “Quick Mask” ganz einfach smile

Und das ist dabei herausgekommen (ein Klick aufs Bild liefert wie immer eine größere Version):

Lautrupsbach
Lautrupsbach
wie Sam bemerkt hat sieht man (je nach Monitor) stellenweise verfälschte Farben, die kommen von der starken Komprimierung der Vorschaubilder.
Die großen Version (klick aufs Bild) haben das nicht.

HDR Bilder mit GIMP und exposure-blend (2)

FlensburgFoto

Kaum macht man’s Richtig — funktioniert! In meinem vorigen Artikel war ich mit dem Ergebnis noch nicht so endgültig zufrieden, die Lösung ist aber nicht schwer:

Exposure blend Startoptionen
Nach Sams Kommentar hab ich mich noch einmal mit der Doku von exposure-blend beschäftigt, ob es überhaupt ein Tonemapping macht. Und — wie soll ich es sagen? — musste feststellen dass ich die Doku nur überflogen nicht richtig gelesen nicht verstanden etwas übersehen hatte: Nachdem das Script gearbeitet hat erhält man in GIMP ein Bild mit 3 Ebenen. Nachdem das Script die Vorarbeiten automagisch erledigt hat ist aber Handarbeit angesagt: Mittels des Transparenz-Reglers legt man fest wie sehr die einzelnen Bilder ins Bild eingehen.

Neben den Einstellungen die man beim Script sowieso hat ist das ein recht wichtiger Arbeitsschritt der beim vorigen Bild fehlte.
Schiebt man also ein wenig mit der Transparenz sieht das Bild wieder viel stimmiger aus und die Geisterbilder die man durch die Winkelverschiebung vor allem bei den Booten sah auch nicht mehr sichtbar, nur an der Bank sieht man es noch etwas bei voller Auflösung (klick):

Hier ist jetzt die normale Belichtung zu 100% sichtbar und die beiden anderen zu jeweils etwa 50%.

die normale Belichtung
So gefällt mir das schon viel besser smile
Zwar noch immer nicht so spektakulär wie man es bei HDR Bildern oft sieht, aber im Vergleich zur normalen Aufnahme ein deutlich ausgewogeneres Bild. Vor allem ein probates Mittel um auch “flaue” Bilder aufzuwerten. Mein Versuchs-HDR ist (ja wieder auf LDR runtergerechnet) ist jetzt wieder dicht an der Normalversion der Kamera, die Schiffsfarbe kommt aber etwas besser zur geltung, auch die Häuserfassaden sind (etwas) schöner. Wenn man die Transparenzen auf solche Aspekte optimiert erhält man sicher ein noch schöneres Bild; ich hatte jetzt nur auf den Gesamteindruck geachtet um zu sehen ob die Ebenentransparenz der fehlende und entscheidende Punkt war. Ich denke ich werde jetzt öfter zur Sicherheit die “Auto Bracket“ Funktion nutzen die automatisch 3 Bilder macht (normal, unter- und überbelichtet).

Zweiter Versuch
Die mangelnde Spektakularität schiebe ich jetzt aber wiklich auf’s Wetter und verweise auf das nächste HDR Bild das ich bei spektakulärer Beleiuchtung mache und das Dich vom Hocker reissen wird wink

HDR Bilder mit GIMP und exposure-blend

FlensburgFoto

Die Tage bin ich über das GIMP Script exposure-blend gestossen. Das Script kombiniert drei unterschiedlich belichtete Fotos des gleichen Motivs zu einem einzigen Bild mit einer höheren Dynamik der einzelnen Farbwerte Im “Volksmund” wird das meist als HDR bezeichnet. Die entstehenden Bilder sind oft Spektakulär, zumindest aber haben sie eine größere Bandbreite der Helligkeitswerte was eine natürlichere Wiedergabe ermöglicht.
Verwirrt? Ja, ich auch wink

Mit Hilfe von exposure-blend habe ich eben einen ersten HDR Versuch unternommen:

Was natürlich sofort auffällt ist, dass ich kein Stativ hatte bei der Aufnahme, die einzelnen Belichtungen sind nicht Deckungsgleich. Zwar kann man mit exposure-blend die einzelnen Bilder im nachhinnein verschieben, sogar recht komfortabel mit den anderen Bildern weiterhin sichtbar, aber keine Winkelverschiebung ausgleichen. Mir blieb also nur eine Näherung, da habe ich mich an den Gebäuden orientiert.

Die normale Belichtung des Motivs
Zum Vergleich rechts die “Kameraversion”, also die normale Belichtung wie meine Lumix TZ-1 sie ohne Ausnutzung der (geringen) manuellen Eingriffsmöglichkeiten gemacht hat.
Im Vergleich fällt auf dass das HDR Bild deutlich heller ist, mir ist es teilweise zu Hell. Aber auch nicht überbelichtet. Der Effekt ist etwa als wenn man in der Bildbearbeitung einfach nur stumpf die Helligkeit hochdreht. Allerdings auch nicht gleichmässig, eigentlich betrifft es nur die Häuserzeile im Hintergrund, und das auch nur in der kleinen Version hier im Artikel, der Rest gefällt mir und trifft auch die “echten” Farben sehr gut.
Wobei die Farben der Häuser auch passen, sie wirken auf mich einfach etwas zu hell. Gefühlt. Als Laie ausgedrückt der sich in Fotosprech nicht auskennt.

Vermutlich liegt es aber auch am Motiv bzw. daran dass der Tag Wetterbedingt heute eh’ eher Grau ist. Ich werde mal auf eine bessere Gelegenheit warten und es noch einmal probieren.
Exposure-blend bietet auch noch einige Einstellmöglichkeiten, da man die aber vor dem Start des Scripts festlegt muss ich jedesmal die verschobenen Bilder korrigieren, das ist mir jetzt zu viel Fuddelkram.
Das Script macht es jedenfalls sehr einfach für den Hausgebrauch HDR Bilder mit GIMP zu erzeugen und meinen ersten Versuch finde ich schonmal ermutigend.

Ich werde berichten wenn ich ein sensationelles HDR erzeugt habe cool

Endzeitstimmung

Foto

oder auch: Flensburguntergang reloaded:

Dieses mal ohne störend sichtbare Trennlinie da ich das Bild im Ganzen bearbeten konnte. Etwas aufgehellt und anschliessend ‘Color enhance’ hat gereicht.

Das Ausgangsfoto

Das Ausgangbild steht rechts:

GIMP-Experiment: Flensburguntergang

FlensburgFoto

Ein schnelles Experiment mit einem Foto das ich heute gemacht habe:

Das gesamte Bild einmal mit ‘Auto -> Color Enhance’ mit knackigen Farben versehen, danach den oberen Teil mittels ‘Auto -> Equalize’ in Weltuntergangsstimmung gebracht:

Wie man deutlich sieht beherrsche ich die Abtrennung des Himmels von der Skyline nicht so richtig mit den Markierwerkzeugen, bitte grosszügig darüber hinwegsehen cool

Insgesamt eine interessante Kombination wie ich finde, für eine finale Version muss ich aber dringend das mit der Markierung in den Griff bekommen und die Effekte auch von Hand feintunen statt mich einfach auf die Automatik zu verlassen.

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