Die Frage klingt vielleicht abgegriffen, aber grundsätzlich ist sie berechtigt.
Allein, bei der Auswahl der Testpersonen habe ich meine Zweifel:
Ich kann mir nur in Albträumen vorstellen was man als Marketingfuzzi schlucken muss um auf soetwas zu kommen.
Die Studie dient offensichtlich nicht dazu, herauszufinden wie fit Deutschland ist sondern soll dokumentieren wie viel 5 Wochen Sport bringen. So ist es auch auf der Webseite zu lesen:
In einem Zeitraum von 5 Wochen soll bewiesen werden, dass regelmäßiges Training eine deutliche Verbesserung des Fitness- und Gesundheitszustands bewirkt.
Das klingt ungefähr genauso sinnvoll wie zu beweisen dass Wasser nass macht.
Für eine reine Marketingaktion wirken die teilnehmenden Fittnesclubs zu uneinheitlich, auch wenn die begleitende Webseite von einer Firma mit “Marketing Services International” im Namen betrieben wird. Also doch Werbung? Wofür? Für Leser aus Flensburg und Umgebung kurz der Hinweis dass ich (alle Mitglieder) jetzt im Sommer wieder Gutscheine für 4 Wochen kostenloses Training im Injoy habe; über Gruppentarif auf Dauer auch günstiger. Bei Interesse einfach melden.
Mein Berater bei der Krankenkasse meinte zwar dass das bekannt sei, aber da ich mindestens eine Person ausser mir kenne die es auch nicht wusste schreib’ ich hier einfach mal dass die Krankenkassen Vorsorgekurse ganz oder teilweise übernehmen. So abstrakt wusste ich das, aber was das praktisch bedeutet war mir nicht wirklich bewusst.
Praktisch bedeutet dass zum Beispiel dass das Injoy in dem ich mich regelmässig rumtreibe Kurse für Ernährung, Rücken und Herz-Kreislauf anbietet die von den Krankenkassen übernommen oder bezuschusst werden. Also nicht nur Angebote direkt von der Krankenkasse sondern auch “freie” die bestimmte Qualitätskriterien an Kurs und Dozent erfüllen.
Grundlage ist das Sozialgesetzbuch: In §20(1) des 5. Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V) heisst es u.a.
Die Krankenkasse soll in der Satzung Leistungen zur primären Prävention vorsehen, die die in den Sätzen 2 und 3 genannten Anforderungen erfüllen. Leistungen zur Primärprävention sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen.
Das betrifft fast alles, also nicht nur Sport (Bewegung) sondern auch Ernährung oder Stressbewältigung/Entspannung oder Suchtentwöhnung (Nichtrauchen).
Und da gibt es mehr als man glaubt. Achte mal drauf und frag’ Deine Krankenkasse ob ein interessanter Kurs übernommen wird oder frag dort direkt nach Kursen in der Nähe.
Was und wie übernommen wird hängt von der Krankenkasse ab, das handhabt jede etwas anders ⇒ nachfragen! Klar ist aber dass man eine Bestätigung braucht dass wirklich an dem Kurs teilgenommen (und sich nicht nur angemeldet) hat. Also, warte nicht ab bis der Arzt Dir etwas gegen dir Rückenschmerzen verschreiben oder einen OP-Termin machen muss oder tu’ was gegen den Stress. Oder wenn Du mit dem Rauechn aufhören oder abnehmen willst: guck nach was es an Kursen gibt und lass Dir helfen, die Krankenkasse unterstützt das.
Deutsche benötigen zwingend eine Einweisung,
Engländer nur wenn sie unsicher sind. (gefunden an einer Gym80 Beinpresse)
In unrelated News: Meine Trainerin hat mir vorhin erzählt dass sie mir demnächst auch die neuen Precor Maschinen zeigen will. “Elliptical” Crosstrainer und diese “Adaptive Motion Trainer” auf dem Bild sind neu im Injoy.
Wenn ich da jemanden drauf beobachte schwanken meine Gefühle zwischen Beeindruckend und Beängstigend: Das Ding scheint mindestens drei Dutzend unabhängige Bewegungsachsen zu haben. Beeindruckend zuzusehen aber selbst rauf?
Gestern hatte ich die Auswertung nach zwei Monaten “After Work Fitness”, Teil eines Gesundheitsprogramms von der Firma mit der Barmer EK.
Die Trainingsgeräte im Injoy speichern die persönlichen Einstellungen, also die Grundeinstellung wie Sitzhöhe, Armlänge usw. auf einer Chipkarte. Und natürlich auch die eingestellten Gewichte. Diese werden beim Abmelden am Terminal gespeichert und alle 2-3 Monate ausgewertet.
Und gestern wurden nach zwei Monaten meine Daten ausgewertet: (Grafik nach der ausgedruckten Auswertung neuerstellt, Skalierung vom Original übernommen)
Das ist jetzt die Auswertung über alle 8 Geräte im Kraftzirkel und das Ergebnis gefällt mir.
Nach meinem Unfall hatte ich die Muskeln nie gezielt aufgebaut, dementsprechend war da auch noch Bedarf. Das relativiert die Steigerung natürlich etwas, und so wird es auch nicht weitergehen, aber ein kleiner Erfolg ist es schon
Jetzt heisst es erstmal diesen Zustand zu festigen, dazu bekomme ich kommende Woche eine Einweisung in den Ausdauerzirkel, da werden die Daten auch aufgezeichnet und ausgewertet.
Morgen geht es los. Hat noch jemand aus Flensburg und Umgebung Langeweile oder Weinachtsspeck abzutrainieren? Dann bitte ab 10:00 Uhr bei der Adresse aus dem Impressum einfinden